Bei den Kollegen von Macprime konnte man gestern Nachmittag einen sehr interessanten Artikel mit dem Titel “Wenn der Wind dreht: Apples Wahrnehmung in der Öffentlichkeit” nachlesen. Daniel Aeschlimann schreibt über sensationsgeile Journalisten und dem Wandel von sympathischen Underdog-Computerhersteller zum alles kontrollierendem Weltherrscher.
So ähnlich haben wir es doch schon bei Google erlebt. Zuerst klein und innovativ, dann wird das Unternehmen gross und die Konsumenten fürchten sich und verbreiten Gerüchte und Lügen. So ähnlich geht es jetzt Apple. Interessanterweise ist Microsoft wieder dabei Sympathie zu gewinnen. Wäre da nur nicht dieser etwas vorlaute CEO Steve Ballmer…
Aber genug davon, macht Euch die Mühe und lest bitte den ganzen Artikel bis zu Ende. Es lohnt sich!
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Diese Entwicklung beobachte ich auch schon seit geraumer Zeit, und die macht mich nicht glücklich. Die Zeiten, als der Kreis der Apple-Device-User klein aber fein war, sind definitiv vorbei.
Und: Ein Spruch von Steve Jobs schallt mir noch in den Ohren: “Real artists ship” …das war einmal (siehe weisses iPhone).
ich kaufe apple produkte nicht um in einem feinen kleinen kreis zu sein.ich kaufe apple hardware weil diese gut funktioniert und alles andere geht mir am arsch vorbei
ja genau vor allem bei de zeitumstellung……
die schaffens ja nicht mal einen Wecker zu programmieren.
Ich finde den Titel hier etwas unpassend. Daniel Aeschlimanns Artikel ist sehr ausgewogen geschrieben. Gratulation! Er erörtert, dass das öffentliche Empfinden wegen Apples Machenschaften leidet, obwohl Apple an ihren Grundprinzipien festhalten.
Diese Tatsache eines negativen Emfpindens ist Psychologisch erklärbar, ich weiss den Ausdruck nicht mehr (schon lange her). Es geht darum, dass sich der Mensch prinzipiell den Schwächeren unterstützt und die Grossen nicht mag.
Wandel von sympathischen Underdog-Computerhersteller zum alles kontrollierendem Weltherrscher
???
Ich glaube Ihr habt den Artikel überhaupt nicht verstanden…
Zugegeben, der Titel ist etwas (zu) reisserisch! Ich habe den Artikel schon verstanden, ich wollte bloss nicht alles aus dem Artikel verraten und dabei ist die eine oder andere wichtige Information meinerseits wohl untergegangen… Darum, am besten selber lesen! =)
@Iom: Ich zwar auch vom Wecker-Bug betroffen (zum Glück aber auch so wach geworden), aber wer in der Elektronik-Welt auf Bugs verzichten will, der sollte auf jede Art von Elektronik verzichten. ;)
Der Artikel ist sehr gut geschrieben. Kompliment an Daniel Aeschlimann! :)
Sicherlich hat es auch psychologische Gründe, dass man tendenziell lieber “dem Kleinen” hilft.
Ich persönlich mag die Einteilung von “Gut” und “Böse” gar nicht, doch gerade die Medien spielen gerne damit, weil es einfach provokativ ist und so Leser an sich reisst.
Um den Kommentar nicht (schon wieder!) zu lang zu machen:
Sehr oft wird vergessen (von allen Lagern, ob man bei Smartphones nun lieber iPhones, Android oder sonst was mag), dass Konkurrenz das Geschäft belebt.
Klar hat Apple mit dem iPhone innerhalb der Smartphones einen recht grossen Marktanteil erarbeitet (gerade in der Schweiz). Doch gerade dadurch ist die Konkurrenz wach geworden und diese haben auch die Unternehmenspower für eine Reaktion. Wäre Apple kein ernstzunehmener Konkurrent im Handy/Smartphone-Markt geworden; ausser ein paar Smartphone-Produkten für geschäftliche Tätigkeiten gäbe es wohl weiterhin nicht viel (schon gar nicht Android-Phones).
Möglicherweise gäbe es heute auch MP3-Player (oder ähnliches), aber durch Apples iPods hat sich die Entwicklung beschleunigt, weil die Konkurrenten Marktanteilsverluste befürcheten bzw. andere Unternehmen in den Markt eintraten.
Ähnliches nun bei den Tablet; durch den iPad rüsten einige Unternehmen nach und der lange brach liegende Markt wurde nun bearbeitet.
Umgekehrt muss Apple natürlich ebenfalls ihre Produkte weiterentwickeln, da wie gesagt die Konkurrenz nicht schläft. Der Markt bleibt deshalb lebendig, da Interaktionen entstehen.
Ich will deshalb auch nicht mit dem Finger zur Konkurrenz zeigen. Auch diese braucht es, damit der Markt insgesamt (nicht nur Apple) innovativ bleibt. Und gerade deshalb mag ich es nicht, wenn man nur noch von “Gut” und “Böse” spricht.
Ich habe mir den gesamten Text durchgelesen und muss wirklich sagen das der Autor recht hat. Die Produkte von Apple sind für jedermann, ich arbeite gerne mit meinem Mac und ich bin definitiv ein Nerd was Apple angeht …
Grüße, Thomas.
Leute, wisst ihr denn nicht?:
Steve Ballmer = Uli Hoeneß