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Apple’s Content-Wüste in der Schweiz

44 Kommentare 14 Juni 2010

iBookstore

Beinahe täglich steuere ich mit meinem iPad den iBookstore an um zu sehen, ob es endlich ein lesenswertes Buch gibt welches ich mir einkaufen kann. Und täglich werde ich auf’s neue enttäuscht! Immer noch sind im Schweizer iBookstore nur die kostenlosen Projekt Gutenberg Werke zu sehen. Wenigstens wurden ein paar Grafiken eingesetzt, damit der iBookstore nicht ganz so verwaist aussieht. Aber das mag nicht darüber hinweg täuschen, dass auch unsere nördlichen Nachbarn bereits “echte” Bücher im Store zum kaufen angeboten bekommen…

Einmal mehr wird die Schweiz von Apple nicht mit Inhalten beliefert! Wir kennen das ja bereits von den Filmen und Serien in iTunes. Während unsere Nachbarn seit Jahren Filme kaufen und Serien abonnieren können, warten wir Schweizer immer noch vergeblich auf Bildmaterial. Passiert nun das selbe mit dem iBookstore?

Was mich vor allem interessieren würden, woran liegt es? Sind sich die grossen Lizenznehmer zu fein um das kleine Nicht-EU-Land mit Inhalten zu beliefern? Sind die Lizenz-Verhandlungen zu aufwändig? Oder ist Apple Schweiz einfach zu faul?

Ich bin einfach nur enttäuscht. Bei den Filmen hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber dass Apple es nicht geschafft hat, den “revolutionären” iBookstore Schweiz mit richtigen Bücher zu füllen finde ich einfach nur peinlich.


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+Renato Mitra ist ein leidenschaftlicher Blogger, Apple Evangelist, Social Media Manager bei MySign AG, Twitterer, Vater und Ehemann.

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44 Comments so far

  1. igazz24 sagt:

    … meine Worte – sehr schade eigentlic :-(

  2. Berni sagt:

    Das mit den nicht EU-Land zählt nicht, denn bei uns Österreichern schaut’s überhaupt nicht besser aus. Ich hab mir jetzt schon vor längerem einen DE Account angelegt und hol mir von dort die Filme und Serien, aber eigentlich ist es eine Frechheit!!!

  3. Hans sagt:

    Dito, schaue jeden zweiten Tag rein. Daher habe ich mir mal ein Ebook bei Amazon gekauft, obwohl da die Auswahl auch sehr klein ist!

  4. mike sagt:

    Du sagst es! Ist echt unverständlich!! Die schweizer Verlage und Medienhäuser werden ja wohl nicht grundsätzlich alle mühsamer tun als der Rest der Welt.

    Apple: Ihr braucht einen Projektmanager, der das Ganze ins Rollen bringt! Kann ich gleich anfangen? ;))

  5. Philbee sagt:

    Meine Worte.
    Es wäre sinnvoller gewesen, die iBooks.App im Schweizer Appstore gar nicht zu veröffentlichen. Zumal es nicht an kaufkräftiger und konsumfreudiger Kundschaft fehlt hierzulande.
    Ich würde vermuten, dass der Bock hier bei Apple wie auch bei den Verlagen, Rechteverwertern und sonstigen an der Verwertungskette lukrativ mitbeteiligten liegt. Aber peinlich ist es auf jeden Fall!

  6. yimmii sagt:

    ist das gleiche wie beim apple tv
    überall super filme und funktionen
    aber in der kleinen schweiz wieder einmal keine spur davon….

  7. Thomas sagt:

    Sehr guter Beitrag. Kontaktiere doch Apple Schweiz und frage nach an was es liegt :)

  8. Chris sagt:

    Man muss halt Verträge pro Land abchliessen und das dauert. Die Content-Mafia hat noch immer nicht geschnallt, dass der Markt eben global ist.

    Folge: Man lädt sich die Serie als XVID oder das E-Book als PDF.

  9. andreas sagt:

    Es gibt glücklicherweise Verlage, die ePubs in Eigenregie anbieten. Dort kann man direkt einkaufen und sie wunderbar auf dem iPad lesen.

    Bezüglich Leere in den Content-Stores würde ich darauf tippen, dass das Ursprungsproblem ist, dass Apple keine Globalverträge für Europa kriegt und die Motivation, für die Schweiz was auszuhandeln, proportional kleiner ist. Ganz zu schweigen vom Sprachenproblem: Um die Schweiz beliefern zu können, braucht’s dreimal so viele Verträge (deutsch, französisch, italienisch). Zu guter Letzt sind viele Schweizer Content-Produzenten zurückgebliebene Pfeifen, die die Haptik toter Bäume für unersetzbar halten und auch vom Produktionsprozess her Mühe haben, einfach qualitativ hochwertige ePubs zu produzieren.

    Um den wahren Grund zu erfahren, würde ich das tun, was alle tun: Mal an Steve himself schreiben. Wird sich freuen, nicht nur auf Fragen nach Pornos antworten zu müssen ;)

  10. Rainer sagt:

    @andreas:

    Wenn die nicht “verboten” wären, wären Pornos wohl das erste, was man im iBook-Store bekommen würde (und auch im iTunes Movie Store).
    Die DVDs kommen ja angeblich ohne Regionalcoding – was ich jetzt mangels Masse aber nicht verifizieren kann ;-)

  11. jannis sagt:

    Wie lange geht denn das noch so?
    Ich möchte mir eben bald ein iPad WiFi 32GB zulegen und möchte mich nun mal ein bisschen informieren

  12. djmania sagt:

    Kann mir mal einer die eMail-Adresse von Steve Jobs geben?

  13. TrueQ sagt:

    Schon erstaunlich, dass sich Apple hier so schwer tut und ich sehe das Problem nicht: Ich kann bei Amazon.de oder FNAC.fr CDs, DVDs oder Bücher bestellen und die werden mir aus dem jeweiligen Land bis vor die Haustür geliefert. Warum geht das nicht mit Digitalem Content (oder sogar noch einfacher)? In diesem Sinn und inspiriert von diesem Blog-Artikel hab’ ich drum sjobs@apple.com eine Mail geschrieben und vorgeschlagen, Apple solle doch einfach den deutschen, französischen und italienischen iTunes und iBook Store für die Schweizer Kunden öffnen. Auch mit digitalen Rechten und Content kann ja nur Geld verdient werden, wenn er auch gekauft werden kann.

    Jetzt bin ich mal gespannt, ob da was zurück kommt:)

  14. Pusche sagt:

    Die Öffnung der Deutschen, Französischen und italienischen Stores für die Schweiz ist eine gute Idee – alleine die Sprache legt dies ja nahe!

    Gerade in der sehr kaufkräftigen Schweiz sollte Apple erst Recht Content liefern! Wir sehen das ja schon analog bei der Autobranche: Weltweit hat die Schweiz die höchste Dichte an hochmotorisierten Wagen – hohe Kaufkraft.

    Apple könnte hier so viel Geld verdienen.

  15. Ralph sagt:

    Du sagst, ist einfach mühsam!

    Ich hab mittlerweile 3 Accounts (CH, Deutscher, und USA) um vom Movies und Bücher runterzuladen, aber mein iPad macht teilweise ziemlich Probleme damit, da es nicht mehr drauskommt welches App, usw. mit welchem Account upzudaten!

  16. Reto sagt:

    Guter Artikel! Sind wir den hier keine richtigen Kunden? Schade schade. Muss sich echt ändern.

  17. Yves sagt:

    @ralph: Wie kommst du zu einem deutschen account?

  18. lu sagt:

    sali zäme,

    chlini frog… weiss öpper woni es iphone os 4 beta bechome, zom teste?

    <3, lu

  19. rk sagt:

    @lu
    Bevor du dir irgendwo OS 4 besorgst, der Hinweis, dass iTunes 9.2 zwingend vorausgesetzt wird. Davon gibt es nur eine beta Version für den Mac, für Windows gibt es noch nichts. Ohne 9.2 lässt sich das iPhone nicht mal aktivieren.
    Nicht dass du dein iPhone bis nächste Woche unbenutzbar machst.

  20. mychris sagt:

    Also ich denke dass es nur eine Frage der Zeit werden wird, bis Apple den Store aufbessert. Schliesslich haben wir in der Schweiz die grösste Mac- und auch iPhone-Dichte und somit viele App-Käufer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich Apple leisten wird, die Schweiz links liegen zu lassen. Und was Apple TV angeht [korrigiert mich, wenn ich falsch liege aber] Apple TV ist auch nicht gerade das erfolgreichste Produkt Apples und daher ein allzu hoher Aufwand wirtschaftlich sinnlos.

  21. Pumpelchen sagt:

    *lach*

  22. R sagt:

    @ralph
    geht mir genauso! das wechseln des accounts direkt auf dem ipad ist sehr müehsam wenn z.T. nicht sogar unmöglich, ohne das iPad kurz mit iTunes zu synchen..

    @mychris
    Wie soll AppleTV den erfolgreich sein, wenn 90% der funktionen in der Schweiz aufgrund des fehlenden Moviestores etc. nicht funktionieren? 369.- nur um ein bisschen youtube auf dem TV zu sehen ist doch ein wenig teuer…

    btw online store down..

  23. Ralph sagt:

    @Yves: Einfach in iTunes in den deutschen Store gehen und einen neuen Account erröffnen:

    Max Mustermann
    Musterstrasse
    10585 Berlin

    Dann brauchst Du nur noch ne Euro Geschenkkarte für iTunes und den entsprechenden Code eingeben.

    Entweder bei Ebay ersteigern oder einfach mal kurz rüberdüsen und ein paar holen. Und voila, Apple TV macht grad doppelt soviel Spass (v.a. wenn man einen Beamer hat ;))

  24. MacPädu sagt:

    Meiner Meinung nach kann man das nur mit Druck von den Medien erreichen (also das da endlich was geht in Sachen Content). KTip oder sonst was Konsumentenfreundliches!

  25. rk sagt:

    DRS2aktuell berichtet gerade über die fehlende Verfügbarkeit von Filmen im schweizer iTunes Store. Wird später online verfügbar sein, für alle, die es nachhören will.

  26. Pada sagt:

    Ich finde das nicht richtig von Apple. Schon beim iPhone habe ich es schade gefunden, dass es keine Filme gab. Aber beim iPad ist es fast unverzichtbar!!! Was macht Apple da wieder für ein Theater? Und bei iBooks das selbe! Wir, die Nutzer müssen uns wehren. Dass kann doch nicht sein, dass wir noch Monate wenn nicht Jahre auf mehr Inhalt warten müssen. Ich glaube es hilft nur der direkte Angriff mit Hilfe der Medien. Das wurde ja oben bereits erwähnt. Es wurde ja oben in den Anderen Meinungen àuch was, bez. Konsumentenschutz erwähnt. Ich hätte die Möglichkeit dies bei der Kassensturz-Redaktion zu deponieren, bin mir aber nicht sicher, ob das auch in ihren Bereich fällt.

    Hat jemand eine sinvolle Idee, wie man Apple so richtig Feuer unter dem Hintern machen könnte?Ich bin nicht sauer auf Apple, aber die müssen endlich aufwachen!!!

    Gruss Pada

  27. Pada sagt:

    Ich finde das nicht richtig von Apple. Schon beim iPhone habe ich es schade gefunden, dass es keine Filme gab. Aber beim iPad ist es fast unverzichtbar!!! Was macht Apple da wieder für ein Theater? Und bei iBooks das selbe! Wir, die Nutzer müssen uns wehren. Dass kann doch nicht sein, dass wir noch Monate wenn nicht Jahre auf mehr Inhalt warten müssen. Ich glaube es hilft nur der direkte Angriff mit Hilfe der Medien. Das wurde ja oben bereits erwähnt. Es wurde ja oben in den anderen Meinungen auch was, bez. Konsumentenschutz erwähnt. Ich hätte die Möglichkeit dies bei der Kassensturz-Redaktion zu deponieren, bin mir aber nicht sicher, ob das auch in ihren Bereich fällt.

    Hat jemand eine sinvolle Idee, wie man Apple so richtig Feuer unter dem Hintern machen könnte?Ich bin nicht sauer auf Apple, aber die müssen endlich aufwachen!!!

    Gruss Pada

  28. Norfinel sagt:

    Ich habe mich auch geärgert – kaum hatte ich mein neues iPad gestartet, kam schon die erste grosse Enttäuschung. Da kann man sich nur noch selber helfen: Itunes-Karte aus Deutschland bestellen, oder eine Runde in der Piratenbucht schwimmen gehen.

  29. vinschger sagt:

    ich empfehle eine blogger/twitter/facebook/medien offensive zu starten… aber in einem freundlichen und konstruktiven ton :-) da ich einen deutschen und us-account habe, neben dem schweizer ist es nicht so schlimm. aber apple sollte anerkennen dass die schweizer user echt apple-freunde sind, und sie nicht immer als kunden 2. klasse behandeln (iphone später verfügbar, ibooks, filme in itunes etc)

  30. Pusche sagt:

    Angeregt durch TrueQ Beitrag habe ich auch an sjobs@apple.com geschrieben mit der selben Bitte, den französischen, deutschen und italienischen Store für die Schweiz freizuschalten.

    Wenn das viele machen, “spammen” wir Steve’s Adresse mit der ständig selben Anfrage zu. Vielleicht lockt ihn der zu holende Umsatz raus.

  31. Pada sagt:

    Habt ihr wirklich das Gefühl, dass das die richtige Adresse von Steve Jobs ist. Wie viele Leute beschwehren sich bei Apple? Oder wollen irgendeine Kritke loswerden. Ich glaube, dass Steve eine ganz andere Adresse hat. Vielleicht sogar eine Adresse mit einem Decknamen.

    Bez. der Medien-Iniative finde ich, dass das schnellstmöglich losgehen sollte. Wer übernimmt den Lead? Vielleicht Renato? Oder gibt es jemanden mit guten Verbindungen zu den Medien?

    Gruß pada

  32. Pada sagt:

    Habt ihr wirklich das Gefühl, dass das die richtige Adresse von Steve
    Jobs ist. Wie viele Leute beschwehren sich bei Apple? Oder wollen
    irgendeine Kritke loswerden. Ich glaube, dass Steve eine ganz andere
    Adresse hat. Vielleicht sogar eine Adresse mit einem Decknamen.

    Bez. der Medien-Iniative finde ich, dass das schnellstmöglich losgehen
    sollte. Wer übernimmt den Lead? Vielleicht Renato? Oder gibt es
    jemanden mit guten Verbindungen zu den Medien?

    Gruß pada

  33. andreas sagt:

    Vergesst es, dass Apple irgendwelche Schweizer Medien interessieren oder was dort drin steht. Die interessiert selbst, was in den meisten amerikanischen Medien steht, nur peripher.

  34. Stefan sagt:

    Irgendwann schlagen eben auch Fanboys auf dem Boden der Tatsachen auf.

  35. Roger sagt:

    Schnell eine Karte in Deutschland kaufen und das Land ändern ist ja kein Problem. Aber was mir nicht klar ist, was danach passieren könnte. Verliere ich meine Apps? Funktioniert dann die Swisscom-Karte noch ohne Probleme?
    Gruss, Roger

  36. Philbee sagt:

    Werde mir jetzt wohl auch ein US-iTunes Account zulegen – den Kartencode habe ich schon. Die Warnung von Apple von wegen Missbrauch und so macht mich allerdings schon etwas unsicher (ausserdem hätte ich bis jetzt bei jedem Versuch irgendwo eine US-Kreditkarte eingeben müssen).

    Ob der Bock hier wirklich hauptsächlich bei Apple liegt, bin ich mir inzwischen nicht mehr so sicher: entweder bin ich zu doof und habe sie nicht gefunden, oder es gibt weder auf amazon.de noch auf amazon.fr irgendwo Kindle-Bücher zu kaufen. Das würde dann doch schwer in die Richtung zeigen, dass die Verlage & Co, von früher fette Gewinne ohne viel Aufwand gewohnt, sich da noch sehr schwer tun.

    PS @Stefan: Dümmliche und komplett unkonstruktive Fanboy-Kommentare bitte anderswo abgeben, ja? Ich spamme ja auch nicht auf irgendwelchen Android-Foren herum.


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  5. ♠ Cyclops ♠ - 19. Juni 2010

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    [...] Holland, Irland oder Luxemburg!Was ist mit dem iBookstore? Vor einigen Tagen habe ich mich gefragt, wo denn bitte schön die Inhalte für den Schweizer iBookstore bleiben… Dabei sind wir längst nicht die einzigen welche nur die Gutenberg-Projekt Bücher [...]

  7. Eliah Giezendanner - 13. November 2010

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