John Gruder, der Profi-Blogger hinter Daring Fireball hat an der Macworld Expo 2010 die Schwachpunkte von Apple aufgezählt. Das sind die 10 dringsten Probleme von Apple:
- Steve Jobs
Nicht nur Gruber hält Steve Jobs für unersetzlich! Früher oder später muss es aber ohne Mr. Jobs weiter gehen. Interessanterweise funktioniert Pixar sehr gut ohne die strenge Hand von Steve Jobs, warum aber klappt es bei Apple (angeblich) nicht? - AT & T
Mit AT & T hat sich Apple einen Partner ausgesucht, welcher grosse Probleme hat überhaupt die Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Auch sonst kämpft der amerikanische Telekom-Riese mit Support- und Service-Problemen. AT & T ist auf das iPhone angewiesen und Apple weiss das ganz genau. So ist in der Lage die eigenen Bedingungen dem Mobilfunkunternehmen aufzuzwingen. Vielleicht schluckt Apple AT & T bald einmal? - Computer
Gruber ist überzeugt vom iPad. “Es ist wirklich, wirklich gut”, schwärmte er. Er befürchtet aber auch, dass das iPad die einfachen MacBook konkurrieren wird. Ähnliches hat sich Apple schon einmal abgespielt. Damals verdrängte der Mac Computer den erfolgreichen Apple II. Kommt es wieder zu einem Showdown zwischen zwei Apple Produkten oder können die zwei Geräte nebeneinander exisitieren? - Der App Store
Es gibt grundsätzlich, wie schon oft hier im ApfelBlog erwähnt, zwei Fronten. Die einen sind dafür, dass Apple sich öffnet wie Google mit dem Android-Martplatz. Alles was eingereicht wird, kann vom Endbenutzer heruntergeladen und genutzt werden. Egal ob es stabil, sicher oder ein Trojaner-Programm ist. Die anderen Schätzen die Kontrolle für mehr Sicherheit und Kontrolle, auch wenn es keine Garantie bringt. Schliesslich gibt es ja geschlossenere System, oder habt Ihr schon mal probiert ein Programm für die Nintendo Wii einzureichen? - Sicherheit
Gruber will nicht messen, welches Betriebssystem das sicherste ist. Was ihm sorgen bereitet ist die Tatsache, dass Apple immer sehr, sehr zögerlich und langsam auf aufgedeckte Sicherheitslücken reagiert. John Gruber ist klar der Meinung, dass ein Unternehmen wie Apple bei bekannten Schwachstellen als Erster das Problem lösen muss. - Mobile Me
Klar, für die Synchronisierung des iPhone mit dem Mac ist Mobile Me toll. Aber was ist der Sinn von Mobile Me Web-Anwendungen? Wenn man am Mac sitzt, benutzt man Mail und Kalender und nicht Mobile Me! Wäre die Positionierung und der Mehrwert klarer, wäre Mobile Me wohl auch ein grösserer Verkaufserfolg! - Backups
Wer es schon erlebt hat weis, ein Datenverlust ist eine regelrechte Tragödie. Time Capsule ist die richtige Idee, aber es ist nicht wirklich eine Lösung für alle diejenigen Benutzer, welche nicht einmal wissen, dass sie ihr iPhone mit dem Mac synchronisieren sollten um die Daten zu sichern.
Gruber sagt: “Letztlich die langfristige Lösung besteht darin, die Daten in der Wolke zu sichern”. Schliesslich gibt es ja schon Gerüchte, dass Apple eine Server-Farm aufbaut. Vielleicht bekommt dann auch Mobile Me eine weitere Daseinsberechtigung? - Apple TV
Nicht umsonst wird die Apple TV als Stiefkind von Apple betitelt. Gruber findet aber lediglich das Angebot zu mager! Technisch gesehen wäre eine Annäherung an die sonstigen Fernsehgewohnheiten (Sendungen aufnehmen) wohl auch Verkaufsfördernd, aber würde Apple mehr Inhalte wie Filme, Serien, etc. für den iTunes Store akqurieren, dann wäre die Apple TV wesentlich atraktiver! Besonders wir in der Schweiz können davon ein lied singen. Schliesslich haben wir weder Filme noch Serien! Lediglich Podcasts. Und solange sich daran nicht ändert, sehe ich auch absolut keinen Grund, warum ich mir eine Apple TV kaufen soll. - Erzrivalen
Damit ein Unternehmen hungrig und innovativ bleibt, braucht es direkte Konkurrenten! Gruber befürchtet, dass Apple inzwischen so gross und mächtig ist, dass es kaum noch Mitbewerber fürchten muss.
Ich denke mit dem Palm WebOS und Google Nexus (Android) wurde Apple gezeigt, dass es auch anders, bzw, ohne iPhone geht. - Credits
Dieser Punkt mag wohl händeringend gesucht wirken, aber dennoch sollte das Problem angesprochen werden. In keinem Programm aus dem hause Apple werden die Programmierer und Personen genannt, welche an der Herstellung beteiligt waren. Es handelt sich noch um ein Überbleibsel aus der erfolgreichen Dotcom-Zeit als gute Programmierer zu dutzenden von Headhunter abgeworben wurden. Software ist eine Art von Kunst. Und deshalb sollten die Künstler die Möglichkeit haben, ihre Arbeit zu unterzeichnen.
(via)
Zur Startseite






guter artikel, obwohl ich persönlich nicht allen punkten zustimme
interessanter artikel
Schöner Artikel, aber sind die ganzen Rechtschreib- und Grammatikfehler nötig?
Die Punkte 1 und 3 würde ich so nicht unterschreiben, der Rest aber stimmt voll und ganz, meiner Meinung nach.
Ja, den 10. Punkt hätte man vielleicht einfach weglassen können. Denn wenn die Programmierer und Designer von Apple angegeben werden würden, dann wären Sie morgen von der Kunkurenz abgeworben und dann würde auch Microsoft wieder brauchbare Software produzieren.
Als Software Ingenieur kann ich nur sagen: Danke, Danke, Danke für den Satz “Software ist eine Art von Kunst.”!
Endlich wird der Stellenwert meiner Arbeit gebührend gewürdigt. Aber muss ich mir jetzt auch ein Ohr abschneiden? ;-)
naja also ich mein die wii oder ps3 da macht es auch wahnsinnig sinn…das sind speilkonsolen mehr nicht^^
Er hat nicht ganz unrecht….. ausser Mobile Me, da kann ich gar nicht zustimmen! Nutzen Nr. 1 = Push (ja, hat man bei Gmail auch) und v.a. dass ich beim Macbook, iPhone, iPad und jedem neuen Apple Gerät nur einmal das Passwort eingeben muss und über komplett syncronisierte Mails (mit Subfolder), Kalender, Kontakte, Photos verfüge. Zudem ist das ganze auch immer sehr ansprechend Online verfübar und mit Mobile Disk ein Cloud Ablage Platz zur Verfügung steht, wo man immer übers das Internet mit iPhone, iPad, Macbook oder PC auf diese Daten zugreifen kann. Super ist natürlich auch, dass ich das iPhone bei Verlust fremdlöschen kann….
@Ralph seit Google im Rahmen von Google Apps Exchange anbietet ist MobileMe schon gewissermassen überflüssig zumindest für den Preis. Google Apps bietet alles abgesehen von der Ortung und Fernlöschung (nicht fremd, hoffentlich ;), Dateien kann man bei Google Docs hochladen, Photo bei Picasa etc. und das ganze kostet nichts.
Eine Fernlöschung ist auch unnötig sofern man einen guten Passcode & Sicherheitseinstellungen hat, was dann auch um einiges effizienter ist gerade wenn man beachtet dass das Fernlöschen und Orten nur funktioniert sofern Internet verfügbar ist und das MobileMe Account nicht entfernt wurde.
Ich stimme auch nicht allen Punkten zu, doch gute Zusammenfassung :)
Schöne Liste.
Gut den Punkt 10 hätte man sich sparen können. Ich würde als Punkt 10 lieber die unbeliebte enge Bindungen an die Shops von Apple nehmen. Denn ich kann mir auf meinem schönen neuen iPad ja nur Apps aus dem Appleshop runterladen. Das finde glaube nicht nur ich ein wenig als Bevormundung und Abzocke.
Warum soll Mobile Me ein Problem sein?
Wenn man mehrere Macs einsetzt wie zum Beispiel einen iMac, ein MacBook und dann noch ein iPhone hat, ist die automatische Synchronisierung von Kontakten, Kalendereinträgen und Mails schlichtweg genial. Egal wo ich einen neuen Eintrag vornehme, in den nächsten Sekunden ist dieser auf den anderen Geräten verfügbar. Gleiches gilt für die iDisk, womit ich wichtige Files immer auf allen Geräten gleichzeitig zur Verfügung habe.
Die Webanwendungen verstehe ich eher als netten Zusatz. So kann ich beispielsweise im Büro, wenn ich nicht mit meinen Macs arbeite per Webinterface eine wichtige Datei aus meiner iDisk laden. Oder ich lösche oder füge manchmal Bilder zur Gallerie hinzu, auch wenn ich gerade keinen meiner Macs verfügbar habe. Oder man kann einen Termin oder Kontakt nachsehen, wenn man mal sein iPhone vergessen hat.
Zur Funktionen wie Bildergallerie, Webseiten- oder Blogerstellung gibt es sicherlich kostenlose und auch bessere Alternativen. Aber in Sachen automatische Synchronisierung von Daten beim Einsatz mehrer Macs/iPhone ist Mobile Me einfach eine super Lösung!
Ich finde, dass der Appstore gerade eines der größten Stärken von Apple ist. Für das Unternehmen bringt es supereinfache Einnahmen und für die Anwender ein einfache Methode, Software zu beschaffen. Wer schon einmal einen Windows-Mobile-PDA hatte und da regelmäßig Software installiert hat, weiß wahrscheinlich wovon ich spreche.
Und selbst für die Entwickler ist es eine ganz angenehme Variante, um ihre Software zu veröffentlichen. Natürlich schränkt die “starke Hand” von Apple die Freiheiten etwas ein und es geht einiges an Umsatz an Apple flöten, aber für die meisten hat diese einheitliche Verkaufsplattform wohl eher Vorteile.
Punkt 1 trifft meiner Meinung nach noch am stärksten zu. Apple würde prinzipiell sicherlich auch ohne Steve Jobs gut laufen. Aber in der Öffentlichkeit sieht das ganz anders aus.
Ich habe ja NOCH kein iPhone 4 und warte mal entspannt bis die ersten Querelen vorbei sind.
Außerdem hoffe ich natürlich, das Steve seine vielen Kunden, die gutes Geld bezahlt haben, nicht hängen lässt.
Also wird es die Masse der User schon richten und den entsprechenden Druck bringen, da muss Apple einfach ran.