Apple

Ganz oder gar nicht…

13 Kommentare 13 August 2008

Heute hab ich einen spannenden Artikel im MacLife gelesen mit dem Titel “Ganz oder gar nicht: Warum es keine Konzept-Produkte von Apple gibt” den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Wir kennen Konzeptstudien eigentlich vor allem aus der Autoindustrie. Da werden von den grossen Hersteller jedes Jahr an pompösen Ausstellungen sogenannte Concept-Cars vorgestellt in denen man die Innovativität des eigenen Unternehmens nach aussen tragen möchte. Diese Konzeptstudien sind aber meistens ca. 10 Jahre den eigentlichen Entwicklungen voraus und werden zu einem grossen Teil wieder verworfen. Denn nach der Messe wird meistens nur ein weiteres 0815-Auto ausgeliefert…

Auch Hersteller in der Elektronik-Branche stellen hin und wieder Konzeptstudien vor von Mobiltelefonen in Uhren, Mobiltelefone als Kleidungsstück, Mobiltelefone mit Touchscreen, und, und, und… Bloss Apple macht das nicht! Apple stellt nur vor, was auch tatsächlich in Serie produziert werden und auf den markt gebracht werden kann.

Vielleicht ist gerade das der Grund, weshalb die Medien immer so gespannt sind, was Apple neues Vorstellt. Es werden keine Visionen und Träume vorgestellt, sondern Tatsachen zum anfassen! ich meine, dass Apple bisher sehr gut mit dieser Philosophie gefahren ist und begrüsse es auch eigentlich.


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Your Comments

13 Comments so far

  1. Nadine sagt:

    Naja, wir können aber davon ausgehen, das der Keller in Cupertino voller Überraschungen ist!

  2. Mein aller erster Kommentar auf dieser Seite..

    Aber ich finde es eigentlich auch gut, dass Apple solche “Konzepte” nicht veröffentlicht. Wenn Apple stattdessen etwas bekannt gibt, dann kommt es ein wenig später auch raus, und der Kunde freut sich um so mehr, dass er dieses “unglaublich innovative neue Produkt” bald besitzen darf. Bei tollen Konzept-Ideen ist man doch (finde ich zumindest) traurig, wenn man erfährt, dass ein wirkliches Produkt mit dieser “Idee” erst 2 oder 3 Jahre später erscheinen könnte… Auf der anderen Seite fördert diese Strategie Apple’s natürlich auch die Gerüchteküche finde ich… Denn niemand weiß so direkt, was nun wirklich bei der nächsten Apple Keynote passiert, und somit ist das Interesse auch umso größer.

  3. iPhoneUser sagt:

    Ich würde allerdings echt gerne mal einen Blick in den Keller in Cupertino werfen. Aber wer weiss, ist nicht genau dass auch was das Apple wieder attraktiver macht? Genau diese Sehnsucht nach Bildern von Produkten die Konzepte sind (Siehe auch die Bilder von der MacBook Pro Studie die vor einigen Wochen um die Welt gingen).

    Aber ich bin eh nicht neutral- zu fanatisch bei dieser Marke *Lach*

  4. dulnan sagt:

    Nunja, das ist doch genau der Reiz! Von Apple wird man immer wieder überrascht (ob positiv oder negativ – ach lassen wir das -g-).

    Apple kann ein Produkt bis zur Marktreife entwickeln, ohne dass jemand etwas davon mitkriegt und dann die Ideen klauen kann. Auch können sie eine Idee verwerfen, ohne gleich die Käufer zu enttäuschen – es hats ja niemand gewusst.

    Allgemein finde ich es toll wie Apple es schafft, dass kein einziger Mitarbeiter etwas verrät. Bestes Beispiel iPhone 3G! Viele Mitarbeiter wussten davon, es wurden ja Werbespots gedreht, Webseiten, Plakate erstellt. Und nie sickerte nur ein Bild durch. Das ist erstaunlich!

  5. mmemichi sagt:

    Apple ist, war und bleibt eine einzigartige Firma. Und auch dieser Blogeintrag beweist dies einmal mehr.
    Ich finde es sowieso interessant, dass Apple zum Teil auch Produkte bringen kann, die zum einen nicht viel mehr bieten, als bereits vorhandene Produkte, jedoch doch noch irgendein innuotives Feature beinhaltet, das das Produkt spezieller macht als andere. Zudem haben die Produkte gerade wegen den MacNotes (und nicht Konzeptzeugs) etwas, was andere Produkte einfach nicht haben; man will es einfach :-)

  6. Martin Thomas sagt:

    @Renato

    Gesehen -> http://www.sf.tv/sf1/kulturpla.....=425408739 ???

    Grüsse :)
    MT

  7. Martin Thomas sagt:

    Aber, aber… wenn man nun ganz böse ist könnte man sagen dass nahezu jede 1.0er-Version einer Apple-Hardware/Software eine gross angelegte Konzeptstudie ist ;-) *g*

    Einige zufällig ausgewählte Beispiele in Stichworten:

    1) iTools, .Mac bis zu MobileMe (mit all’ den tollen Sachen wie ‘Web-Apps’, ‘WebMail’, ‘Back-To-My-Mac’, Nicht-Push-Sync-Spässe etc…)

    2) Mac OS 10.5 (x-fach angekündigt; schlussendlich mit grosser verzögerung und endlichen Änderungen in den Specs erschienen)

    3) Die Airport Extreme (die nicht fertige TimeCapsule… man erinnert sich ;-)

    4) Diverse iPhone-Firmware (Ich sag’ blos: Reboot tut gut *g*)

    …und jetzt hör ich auf, sonst treib’ ich die Fanboyfraktion wieder bis zur Weissglut *g* =)

    Grüsse,
    MT

  8. Martin Thomas sagt:

    //off topic @Renato
    Die Kommentareditiermöglichkeit im Apfelblog funktioniert bei mir derzeitig nur sehr sporadisch; experimentierst du mit dem betreffenden WP-Plugin oder liegt die Ursache bei meinem Browser?

    Merci für deine Rückmeldung =)
    MT

  9. Renato sagt:

    @MT: Nö, ich hab im Moment gar keine Zeit um Experimente zu machen. Oder um es dem Topic anzupassen, es gibt bei mir keine Studien… =)

    Nein im ernst, ich hab das Plugin vor zwei, drei Tagen auf die aktuellste Version angehoben und das wars… Könnte sein, dass das eine oder andere alte JavaScript in Deinem Browser-Zwischenspeicher abgelegt ist und daher die Fehler kommen… Nur so eine Vermutung.

  10. Freak sagt:

    Und wann kommt wohl das Macbook Touch?

    Dann sinken die Preise etwas für macbooks ;)

  11. Olaf sagt:

    Ich glaube, dass es sichtbar eine bessere mathode ist nicht Gewaltiges Naues anzukündigen und dann meist eh nicht alle Erwartungen erfüllen zu können sondern eben lieber dann mit Überraschungseffekt etwas Neues gleich direkt auf den Markt zu bringen. Und dies hat Apple eigentlich bisher immer perfekt gemacht

  12. Thomas sagt:

    Ich finde die besten Designstudien sieht man ohnehin in diversen SF-Kinofilmen. Gutes Beispiel für eine nicht allzu übertriebene Zukunftsvision wäre da das elektronische Buch in “Per Anhalter durch die Galaxis”. Oder die Fernsehserie Eureka, die strotzt nur so von Zukunftsgimmicks.


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  1. Renato Mitra - 13. August 2008

    Ganz oder gar nicht…: Heute hab ich einen spannenden Artikel im MacLife gelesen mit dem Titel “.. http://tinyurl.com/5z28en



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