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Was würde Apple tun?

9 Kommentare 19 Dezember 2011

Was würde Apple tun?

Letztes Wochenende hatte ich im Platzhirsch in Aarau ein interessantes Gespräch mit George. Er hat mir erklärt, dass er seine neuen Business-Ideen meistens mit folgender Frage abklärt, bzw. verbessert: “Was würde Apple tun?” Ein interessanter Ansatz wie ich finde…

Heutzutage ist es nicht mehr sehr einfach ein total neues Geschäftsmodell aus dem Boden zu stampfen und alle damit zu überraschen. Aber vielleicht darf es ja ein bestehendes Geschäftsmodell sein, bloss, einfacher, effizienter und besser. Denn Google hat ja eindrücklich bewiesen, man muss nicht der Erste sein, sondern einfach nur besser. Oder wer von benutzt heute noch Altavista als Internet-Suchmaschine? Genau.

Vielleicht geht es bei der Frage “Was würde Apple tun?” darum, Kundenbedürfnisse zu erkennen/erahnen, bevor es die Kunden wissen. Es geht aber auch um ein Einkaufserlebnis, um Schönheit, Design und Einfachheit. Die wenigsten von uns wollen sich mit Handbücher auseinandersetzen, lange Erklärungen anhören müssen oder von einem Spezialisten zum anderen geschickt zu werden…

Wie es der Zufall will, hat sich auch der Autor Dirk Beckmann, Experte für digitale Innovation, bereits mit der Frage auseinandergesetzt und ein gleichnamiges Buch im März 2011 auf den Markt gebracht: Was würde Apple tun?. Es gibt ja bereits ein Buch mit dem Titel Was würde Google tun? aber bei Apple gibt es einen entscheidenden Unterschied: Es gibt keine “Umsonstkultur”. Wobei, ganz nebenbei bemerkt, man bei Google auch bezahlt, einfach in Form von persönlichen Daten und Benutzungsinformationen…

Niemand profitiert von der digitalen Revolution mehr als Apple. Immer wieder gelingt es dem Konzern, mit kreativen Ideen und revolutionären Geräten neue Märkte zu erschließen und die Kunden zu begeistern. Dirk Beckmann erklärt, warum das vergleichsweise altmodische Geschäftsmodell von Apple der Umsonstkultur von Google und anderen Wettbewerbern weit überlegen ist. Und er verrät, wie Sie die Strategien von Apple gewinnbringend für Ihr eigenes Unternehmen umsetzen können.

Die Buchbeschreibung klingt spannend, die Handelszeitung lobt das Buch auch im August 2011:

Gelungen ist das Buch nicht wegen besonders intimer Einblicke in das System Apple. Inspirierend ist vielmehr die komprimierte Schau auf die Stärken des Konzerns, weil sie viele Anregungen für das konkrete Management auch kleinerer Firmen gibt.

Auch die Kundenrezessionen auf Amazon sind eher positiv gestimmt. Sicher ein Buch, mit welchem man sich als Unternehmer oder Ideensucher auseinandersetzen sollte. Ich für meinen Teil bin extrem gespannt und hab mir das Buch gleich bestellt.


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+Renato Mitra ist ein leidenschaftlicher Blogger, Apple Evangelist, Social Media Manager bei MySign AG, Twitterer, Vater und Ehemann.

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  1. Bernd sagt:

    Habe das Buch schon Mitte des Jahres gelesen und fand es sehr interessant. Es gibt einem immer wieder ein paar Denkanstöße. Habe es jetzt schon zweimal durchgelesen und immer wieder etwas Neues mitgenommen.

  2. Pinacol sagt:

    @Renato!
    Wenn du im Link Dirk Beckmann noch die “Raute” aus der URL nehmen würdest, dann kann er auch gefunden werden…

  3. Renato sagt:

    @Bernd: Danke für Dein Feedback. Das stimmt positiv… Ich freue mich auf das Buch.

  4. Pinacol sagt:

    @Renato:
    und wenn ich gleich dabei bin… das “Bearbeiten” des Kommentars geht nicht: Lädt ewig.

  5. Renato sagt:

    @Pinacol: Besten Dank, der Link ist angepasst und die Sache mit bearbeiten muss ich anschauen. Höre ich zum ersten mal und funktioniert von hier aus, auch ohne Admin-Rechte, prima. Mit was für einem Browser bist Du unterwegs?

  6. Pinacol sagt:

    @Renato:
    War die Raute die Twitterkrankheit? :))

    Ich verwende Safari 5.1.2

  7. mschaer sagt:

    Der Artikel hat mich neugierig gemacht und ich werde mir das Buch über die kommenden Festtage sicher mal anschauen.
    Einen kleinen Seitenhieb kann ich mir allerdings nicht verkneifen: Apple hätte definitiv einen anderen Font für die Cover-Gestaltung gewählt!


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