Via Twitter wurde ich auf ein interessantes Programm hingewiesen. Das Stück Software mit dem Namen NetworkLocation verwaltet die Einstellung in Eurem MacBook je nach Standort…
Stellt folgende Szenarien vor: Ihr geht mit Euer MacBook irgendwo hin klappt es auf. Das MacBook erkennt das Netzwerk und nimmt folgende Einstellungen vor:
Büro Der Standard-Drucker wird auf den Firmen-Drucker gewechselt, das Hintergrundbild wird auf etwas seriöses geändert, die Lautstärke der Lautsprecher wird heruntergefahren, Mails werden jede Minute gecheckt und ein Firmen-Server wird verbunden.
Zuhause Das Hintergrundbild wird auf was rockiges geändert, der Standarddrucker gewechselt, der Status von iChat geändert, meine Lieblings-Playlist wird in iTunes abgespielt und GarageBand wird gestartet mit meinem aktuellen Projekt.
Starbucks Die Beleuchtung des Bildschirms wird heller gestellt weil es immer so dunkel ist, der Screensaver wird mit einem Passwort geschützt, KeyChain wird geschützt, Bluetooth wird abgeschaltet und der iChat Status ändert sich.
Die Möglichkeiten der Änderungen in den Einstellungen sind gross. Hier eine Liste was Ihr mit NetworkLocation alles ändern könnt:
Change the Default Printer
Change the Desktop Picture
Change the Display Brightness
Change the Screensaver Settings
Change the System Location
Change the Timezone
Change the Volume
Connect to Server
Control Airport Power
Control Bluetooth Power
Control Spaces
Lock the Keychain
Pause Execution of Actions
Change the Mail Checking Frequency (Apple Mail)
Change the SMTP Servers (Apple Mail)
Change your iChat status
Close an Application
Open URL
Open an Application or Run Script…
Play an iTunes Playlist
Run Command in Terminal
Synchronize via iSync
Die Standort und deren Einstellungen kann man natürlich nach belieben selber zusammen setzen. Der aktuelle Standort kann entweder automatisch geortet werden, oder aber man setzt den Standort von Hand. Übrigens, dank der Möglichkeit einen Befehl via Terminal auszuführen, sind die Möglichkeiten von Aktionen unbeschränkt!
iMovie ist eines der vielen iLife Programme und wird wohl kaum wahr genommen. Hat man aber ein paar Videoaufnahmen aus den Ferien zur Hand und will das beste zusammen schneiden, dann ist iMovie genau das richtige Tool dafür. Sehr schnell sind die Szenen zusammen geschnitten, Untertitel eingeführt und Übergänge eingefügt.
Ich selber nutze iMovie in letzter Zeit öfters um Vorab-Filme für Events zu machen. Aktuell wird das Schweizer Housemusic Magazin Groovenite.com 10 Jahre alt. Das wird mit einer grossen Party gefeiert. Um schon mal einen Vorgeschmack zu geben habe ich den folgenden Werbefilm in iMovie zusammengeschnitten:
Die Originalbilder wurden zum Teil am Mac erstellt, mit einem Camcorder, einer digitalen Kompaktkamera oder dem iPhone 3GS aufgenommen. Alle Originalfilme wurden dann in iMovie importiert, arrangiert, geschnitten, mit Effektenversehen, Übergänge eingesetzt und zuletzt vertont.
Meiner Meinung nach kann sich das Resultat sehen lassen für einen 60 Minuten Job mit einem Amateur-Programm… Einmal zeigt sich hier die Stärke der Apple Programme für kreative Menschen. Mit wenig Kenntnissen, wenig Aufwand und viel Kreativität kann seine künstlerische Ader aufleben lassen.
Hier ist sie endlich, die langersehnte Auflösung des letzten Gewinnspiels! Gleich zwei glückliche Gewinner bekommen das liebevoll gestaltete Spiel Machinarium. Der Zufallsgenerator hat wieder zugeschlagen und folgende Gewinner erkoren:
Die Gewinner werden per Mail informiert. Sobald die Postadresse bei mir eingetroffen ist, geht das Spiel noch diese Woche per Post raus. Hiermit gratuliere ich den Gewinner und wünsche allen anderen Teilnehmer für die nächste Verlosung viel Glück!
Schon seit Zak McKracken und Monkey Island liebe ich die Point-and-Click-Adventure-Spiele in denen man Gegenstände sammeln muss um diverse Rätsel zu knacken. Ein solches Spiel wurde mit Machinarium veröffentlicht. Das Spiel könnte glatt als Erweiterung des Film Robots durchgehen, wobei die Szenen in einem heruntergekommenen Viertel von Robot-City spielen.
Die Umgebungen wurden mit viel Liebe zum Detail handgezeichnet und illustriert. Kein Wunder konnten die Entwickler bei Amanita Design schon Webby Awards für Ihr Projekt Samorost 2 absahnen. Ich wette, dass Machinarium auch den einen oder anderen Award gewinnen wird.
Machinarium kommt ohne viel Dialog aus und ist trotzdem Verständlich. Das Spiel beginnt Beispielsweise ohne Einführung der Charakteren und der Geschichte selber. Man erfährt alles wissenswerte während dem Spiel. Die Roboter sprechen keine Sprache in diesem Sinne, sondern die Dialoge werden immer als Comic-Strips in grossen Sprechblasen dargestellt. Die Aufgaben während dem Spiel sind relativ einfach, dennoch nicht zu offensichtlich. Man kann schon viele Aufgaben lösen mit den Mittel im selbigen Raum.
Aber genug geredet. Am besten werft Ihr selber einen Blick auf die Website Machinarium. Dort findet Ihr auch ein Demospiel, dass Euch den Umgang mit dem Flash-Spiel näher bringt. Auch im zugehörigen Blog findet man allerlei spannendes zu dem Spiel. Wem das nicht genug ist, aufgepasst: Unter allen Leser, welche hier unten einen Kommentar bis zum 25. November 2009 um 18:00 Uhr hinterlassen, verlose ich, per Zufallsgenerator, zwei Machinarium Boxen. Die Box enthält nebst dem Spiel noch eine CD mit den Soundtracks und ein Poster. Ich wünsche Euch viel Spass mit dem liebevoll gestalteten Spiel und noch mehr Glück für die Verlosung.
Heute Abend hat Apple überraschend das Update für das Snow Leopard Betriebssystem freigegeben. Via Softwareaktualisierung kann die neueste Raubkatze heruntergeladen werden.
Apple verspricht mit dem Update, dass das Schneekätzchen sicherer und ruhiger schnurrt als bisher. Im Detail will das heissen, dass folgende Probleme behoben wurden:
Ein Problem, bei dem sich das System unerwartet abmeldet,
verzerrte Grafiken bei Safari Top Sites,
fehlende Exchange-Kontakte in den Spotlight-Suchergebnissen,
ein Problem, das die Authentifizierung als Administrator verhindert,
Probleme bei der Verwendung von NTFS- und WebDAV-Dateiservern,
die Zuverlässigkeit von Menüerweiterungen,
ein Problem beim Streichen mit vier Fingern,
ein Problem, bei dem Mail während der Einrichtung eines Exchange-Servers unerwartet beendet wird,
das Adressbuch, wenn es beim Bearbeiten nicht mehr reagiert,
ein Problem beim Hinzufügen von Bildern zu Kontakten im Adressbuch,
ein Problem, das das Öffnen von aus dem Internet geladenen Dateien verhindert
die Verlässlichkeit von Safari-Plug-Ins,
allgemeine Verbesserungen der Zuverlässigkeit für iWork, iLife, Aperture, Final Cut Studio, MobileMe und iDisk sowie
ein Problem, das verursacht, dass beim Verwenden eines Gast-Accounts Daten gelöscht werden.
Im weiteren soll auch das Performance-Problem bei den neuen iMac Modellen gelöst sein… Vielleicht könnte das der Grund sein, warum man im Internet lesen konnte, dass einige iMac 27″ Bestellungen erst jetzt ausgeliefert wurden.
Fröhliches und problemloses updaten wünsche ich allerseits…
Update 10.11.2009 07:45
Wie Martin Thomas schon richtig bemerkt hat, werden mit dem Update natürlich mehr Lücken geschlossen und Fehler behoben als oben erwähnt. Zu jedem Update bietet Apple bei der Softwareaktualisierung jeweils ein Supportdokument mit allen relevanten Informationen: http://support.apple.com/kb/HT3937?viewlocale=de_DE
Wir alle wissen, auch für den Mac gibt es mittlerweilen Viren und Trojaner. Ungeschützte Computer können für Cyberkriminelle die idealen Verteilerzentren sein, über die gefährliche Schadprogramme weiter auf andere Rechner (Mac, Linux, Windows) gelangen.
Wie bereits berichtet, hat nun der renommierte Hersteller Kaspersky Lab einen solchen Schutz für Mac in seinem Produkt-Portfolio:
Kaspersky Anti-Virus for Mac bietet zuverlässigen Schutz vor Viren, Würmern, Trojanern und anderen Internet-Gefahren. Auch der Zugriff verdächtiger Programme auf persönliche Daten, Fotos und Kontakte wird gesperrt. Die Benutzeroberfläche im vertrauten Mac-Stil macht Kaspersky Anti-Virus for Mac intuitiv bedienbar und sehr benutzerfreundlich.
Mir persönlich ist bisher noch kein Virus in der Mac-Welt über den Weg gelaufen. Vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück. Denn die Tricks der Schreiberlinge von Trojaner, Viren und Würmer werden immer besser und nutzen auch Sicherheitslücken in Drittprogrammen wie Acrobat Reader oder Flash aus…
Nichtsdestotrotz geben ich dem neuen Schutz eine Chance. Kaspersky Anti-Virus for Mac kann man 30 Tage kostenlos testen und kann hier bezogen werden: www.kaspersky.de/anti-virus-for-mac
MacHeist lässt, wie immer, zuerst ein paar kostenlose Programme springen. Um an die Programme wie ShoveBox, WriteRoom, Twitterific, TinyGrab, Hordes of Orcs und Mariner Write (erst ab 500.000 registrierten Teilnehmern) zu kommen braucht man sich lediglich zu registrieren. Viel interessanter bei MacHeist sind aber jeweils die Quiz, welche dann mit Hilfe der Community gelöst werden. Ich bin gespannt ob es wieder so interessante Kopfnüsse gibt wie beim letzten mal…
Das momentane Programm-Angebot haut aber keinen aus den Socken. Es ist immer ein Schreib-, ein Twitter- und ein Foto-Programm dabei. Wenn man schon mal bei MacHeist mitgemacht hat, dann ist man schon gut eingedeckt… Ich hoffe daher das die Rätsel um so besser werden und dann vielleicht am Schluss doch noch ein ganz spezielles Programm auf der Geschenkliste steht…
Heute wurden die allgemeine Geschäftsbedingungen des iTunes Store angepasst. Wer sich die Mühe gemacht hat und tatsächlich einen Blick in die Geschäftsbedingungen geworfen hat, bevor er diese bestätigt hat, konnte eine kleine Ankündigung herauslesen:
“The Terms of Sales have been revised to clarify that you can now use iTunes LPs and iTunes Extras on Apple TV with software version 3.0 or higher.“
Demnach dürfen wir demnächst ein Software Update für die Apple TV erwarten. Neben der Einführung von iTunes LP und iTunes Extras wird aber wohl kaum neues in der Software zu finden sein…
Update 29.10.2009 20:17
Per sofort ist auch iTunes 9.0.2 erhältlich. Da ich selber noch keine Apple TV besitze, kann ich es nicht einschätzen ob auch schon die Apple TV Software 3.0 verteilt wurde!
Im Juni 2007 habe ich noch darüber geschrieben, dass Leopard mit einem neuen Dateisystem Namens ZFS ausgestattet werden soll. ZFS wurde dann aber aus Leopard und auch aus Snow Leopard ausgeklammert. Schade eigentlich, denn die Beschreibung klang nicht schlecht:
“…das revolutionäre und leistungsfähige Dateisystem ZFS aus dem Hause Sun an. ZFS soll Selbstheilungskräfte besitzen mit welchem es selbst Plattenausfälle zu kompensieren vermag. Damit wird dann wohl auch die von Apple versprochenen integrierten Backup-Lösung Time Machine angetrieben.“
MacRumors weiss, dass das ZFS-Projekt nun ganz eingestellt wurde! ZFS wurde als ernsthafter Nachfolger für HFS+ und Apple wollte die Lösung von Sun auf Mac OS X portieren. In Mac OS X Leopard tauchte ZFS zum erstmals auf, jedoch ohne Schreibmöglichkeit. Später dann wurde ZFS für Snow Leopard als bahnbrechende Neuerung neben 64 Bit und Grand Central auf der Website von Apple angekündigt. Kurz vor dem Release verschwand dann aber jede Erwähnung von ZFS ohne jegliche Begründung.
Warum nun das ZFS Projekt gänzlich fallen gelassen wird, darüber kann man nur spekulieren. Vermutet werden mögliche lizenzrechtliche Probleme mit ZFS nach der Übernahme von Sun durch Oracle. Die Portierung selber dürfte weniger das Problem gewesen sein…
So oder so bedaure ich die Einstellung von ZFS sehr. Ich hätte mir wirklich ein “selbstheilendes” Dateisystem für Snow Leopard, oder eine der folgenden Katzen gewünscht.
Die Software-Lösungen Final Cut Studio und Logic Studio bieten in den neuen Versionen viele neue Funktionen und Möglichkeiten. am 12. November 2009 findet in der StageOne an der Elias Canetti-Strasse 7 in Zürich ein kostenloser Event für professionelle Anwender und Kreative statt. Neben den Demonstrationen der beiden Software-Lösungen sind auch namhafte Hersteller und lokale Partner aus den Themenbereichen Video, Broadcast und Audio vor Ort.
Session 1: Final Cut Studio Ausstellung 15:00 bis 18:00; Demo: 16:00 bis 17:30
Die Final Cut Session präsentiert viele der über 100 neuen Funktionen von Final Cut Studio und Final Cut Server. Wir zeigen, wie die Programme dieses Pakets aufeinander abgestimmt sind und so eine schnellere und effizientere Postproduktion ermöglichen.
Session 2: Logic Studio Ausstellung 18:00 bis 21:00; Demo: 19:00 bis 20:30
Die Session zu Logic ist ideal für Gitarristen, Live-Interpreten und Musiker, die eigene Musik aufnehmen, bearbeiten und abmischen. Lernen Sie die fortschrittlichsten Werkzeuge der Branche für Musikerstellung und -produktion kennen und finden Sie heraus, was den Mac zum perfekten Live-Rig macht.
Eine kleine Anmerkung noch…
Wer auf der offiziellen Apple-Website für die Sessions die Lokalitäten genauer anschaut, soll doch mal auf den Link “Karte” klicken. Ich dachte mich trifft der Schlag… Ist die Freundschaft zwischen Apple und Google inzwischen so schlecht, dass man auf die Kartenlösung von Bing (Microsoft) linken muss?
Letzte Kommentare