@Rens:
1) Uiii, da hab' ich mir aber was eingebrockt *g* ...wo soll ich da blos beginnen ;-)
Das Sparse-Bundle-Disk-Image ist vorerst einmal 'nur' ein Speicherabbild-Datenformat, welches unter Mac OS verwendet werden kann (vielleicht ist dir schon einmal das ISO-Image, Dateiendung .iso, als Speicherabbild-Datenformat in anderem Zusammenhang begegnet?). Etwas vereinfacht gesprochen (die IT-Leute mögens mir bitte nachsehen!), 'beherbergt' quasi eine solche Datei mit der Endung .sparsebundle ein Datenvolumen, welches durch das Öffnen des Sparse-Bundles in die Verzeichnisstruktur des Systems eingehängt werden kann (normalerweise unter /volumes/yoursparsebundlesvolume), worauf das besagte Volumen dann, als Symbol represäntiert, auf dem 'Desktop' des Systems erscheint. Beim erstellen einer Sparse-Bundle-Datei (bsp. im Festplattendienstprogramm oder direkt im Terminal) können, resp. müssen, bestimmte Angaben über das darin zu 'beherbergende Volumen' (wie maximale Grösse, Dateisystem etc.) gemacht werden.
Nun könnte man natürlich auch in ein solches 'Datengefäss' seine TimeMachine Backups machen. Ein kleines Beispiel: Auf einer physischen 320GB-Harddisk 'External Harddisk' hinterlegt man die Datei timemachine.sparsebundle, welches das Volume 'Time Machine' beherbergt und maximal bis zu 200GB gross werden darf. Dies könnte man nun für TimeMachine verwenden und trotzdem verblieben jeweils immer mindestens rund 120GB Speicher 'zu anderen Zwecken' frei auf der physischen 320GB-Harddisk.
RATSCHLAG: TU ES NICHT :-) !!! Das soeben oben beschriebene Konzept ist echt nett und funktioniert per se eigentlich auch ganz gut, vorausgesetzt man weiss um den einen oder anderen 'Stolperstein' bescheid, aber es ist definitiv nicht gerade das was viele User unter dem 'Apple-Way' verstehen! Im Übrigen würde ich grundsätzlich zur strikten Trennung zwischen physischen Daten- und Datensicherungsmedien sehr empfehlen! Eine externe, für Time Machine alleinig reservierte Festplatte 'kostet heutzutage nicht mehr alle Welt' und wäre meine klare, an dich gerichtete Empfehlung, wenn du mit TimeMachine kosteneffizient deine Backups machen willst.
2) Die von TimeMachine erstellte Erstsicherung bleibt nur solange vollumfänglich bestehen, bis auf dem Sicherungsvolumen Speicherknappheit herrscht. Um Platz zu schaffen, entfernt die Backupapplikation spätestens dann diejenigen Information, welche sich exklusiv auf jene ältesten, zu löschenden, Systemzustände beziehen (also ausschliesslich diejenigen Daten, die zu jenen älteren Sicherungszeitpunkten sich auf dem System befunden haben, aber bei allen jüngeren Sicherungszeitpunkten bereits nicht mehr auf dem System anzutreffen waren). Es werden gerade soviele ältere Sicherungspunkte (in der Reihenfolge vom Ältesten zum Aktuellsten) entfernt, wie Platz für neue Sicherungspunkte benötigt wird.
3) Du kannst nach Belieben gewisse Daten aus dem TimeMachine-Sicherungsprozess ausschliessen, sodass sie ab dem Ausschlusszeitpunkt bei der Datensicherung unberücksichtigt bleiben. Ich persönlich tendiere jedoch dazu zu raten, TimeMachine wenn möglich in der Grundkonfiguration zu verwenden, um so 'möglichst alle wichtigen Daten' abzusichern. Es mag durchaus Gründe geben, wo dies nicht immer optimal sein kann (bsp. das regelmässige Alternieren 'sehr grosser, einzelner Datein' - betroffen davon sind oftmals Desktop-Virtualisierungsprogramme wie 'Parallels' oder 'VMware Fusion' etc.)
Gruss :-)
MT
vor 3 Jahre veröffentlicht
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