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Format für externe Festplatte

(16 posts)

  1. Rens
    Mitglied

    Hallo

    Ich habe eine externe Fetplatte, welche ich bis jetzt unter Windows benutzt habe, folglich ist sie NTFS fomrmatiert. Sobald ich alle Daten vom PC auf meinen neuen Mac gebracht habe, will ich die HD neu formatieren.

    Welches Format muss ich nehmen für den Mac? Stimmt es dass FAT32 für MAC und PC geeignet ist, aber Probleme bei zu grossen Dateien macht? Kann das Probleme mit der Time Machine geben (soll auf der externen HD gesichert werden).

    Danke für die Antworten.

    Gruss
    Rens

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  2. Pinacol
    Mitglied

    Hi Rens
    leider musst du dich hier auf einen Kompromis einlassen, wenn du die Festplatte für Win und Mac benutzen willst.
    Stimmt, FAT erlaubt dir den Gebrauch unter Win and Mac. Leider kannst du mit FAT nur max. 4GB kopieren, was FAT unter Mac recht einschränkt, ausser deine Dateien sind immer kleiner 4GB.

    Da die externen Festplatten nicht mehr teuer sind habe ichs so gelöst:
    Für Time Maschine habe ich eine Festplatte (Iomega) mit 'Mac OS Extented' formatiert und eine andere Festplatte (Western Digital - MyBook) FAT formatiert. Für Filme, Musik, Fotos reicht dies und hatte bis jetzt nie mehr als 4GB kopieren müssen.

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  3. Hallo Rens.

    Also wenn du die Platte für Time Machine benutzen willst, sollte die Platte in Mac OSX Extended (Journal) formatiert werden. So viel ich mich erinnern kann meinte ich sogar, dass Time Machine sogar nur dieses Format akzeptiert.

    Zu Time Machine ist auch zu sagen, dass man die Platte, welche für Time Machine benutzt wird, nicht für andere Daten benutzen sollte. Es sollte also eine Art "Time Machine Exclusive" Platte sein. ;-)

    Falls du nun aber einen mit Mac OSX Extended (Journal) formatierte Festplatte unter Windows benutzen möchtest, gibt es einige gute Programme, welche das lesen von OSX Journal Festplatten unter Windows ermöglichen. Leider habe ich gerade den Namen des Programmes nicht im Kopf, aber ich kann dir sonst bei Bedarf zu Hause nachschauen wie das Ding hies.

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  4. cej
    Mitglied

    Hallo Cataclisma

    du schreibst: "Zu Time Machine ist auch zu sagen, dass man die Platte, welche für Time Machine benutzt wird, nicht für andere Daten benutzen sollte. Es sollte also eine Art "Time Machine Exclusive" Platte sein. ;-)"

    Kannst du mir das erläutern, warum das nicht gemacht werden sollte?

    Thanks

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  5. Das Problem ist, dass Time Machine (irgendwann im Laufe der Zeit) den kompletten, zur Verfügung stehenden Platz beanspruchen wird und du dann keine eigenen Daten mehr hinzufügen können wirst. Ein Kollege von mir hat deshalb immer wieder ein hin und her. Es ist halt nicht sehr guter Kompromiss den man dabei eingehen muss.

    Besser wäre es, zumindest wenn du regelmäßig eigene Daten sichern willst, eine eigene Partition dafür anzulegen, sodass du eine Partition für Time Machine und eine separate für deine eigenen Dateien hast.

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  6. cej
    Mitglied

    Danke Cataclisma

    an diese Problematik habe ich gar nicht gedacht

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  7. Rens
    Mitglied

    Hallo zusammen....

    Zuerst mal vielen Dank für die Antworten....

    @Cataclisma

    Mein Gedanke war halt dass ich die Platte mal einfach bei jemandem anders einstecken kann der Windows hat, aber eigentlich brauch ich das nicht. Für solche Sachen kann ich ja einen UBS Stick nehmen.....

    Frage zu Time Machine (sorry ich bin Mac Neuling:

    - Wieviel Platz braucht denn eine Sicherung der Daten durch Time Machine.

    - Werden bei weiteren Sicherungen nur die Unterschiede zum letzten Back up gesichert
    oder wir immer ein kompleter Back up gemacht?

    Falls immer ein komplettes Back up gemacht wird kann ich ja jeweils nach ein paar Back ups die ganz alten löschen. Ich wollte eigentlich die externe Festplatte (320 GB) für Time Machine und Fotos, Musik etc. nutzen. Wie würdest du dann die Partitionen gestalten von der Grösse her??

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  8. Anonym
    Nicht registriert

    @Cataclisma / cej

    Ein für TimeMachine errichtetes Sparse-Bundle-Disk-Image auf der zu verwendenden externen Platte (in welches die Backups angelegt werden) würde den Platz für Backups begrenzen und die Harddisk liesse sich auch noch für andere Zwecke nutzen. Ich würde dies jedoch (auch) nicht empfehlen sondern zu einer strikten, gerätetechnisch-physischen Trennung zwischen Daten- und Sicherungskopien anraten.

    @Rens

    Die initiale Sicherung kopiert den (von dir gewählten, resp. nicht ausgeschlossenen) Datenbestand vollumfänglich und unkomprimiert auf das Sicherungsmedium. Der durch die Sicherung belegte/benötigte Platz entspricht somit immer mindestens demjenigen der zu sichernden Daten. Die später erstellten Sicherungen erfolgen inkrementel zum ältesten vorhandenen Sicherungspunkt (->fsevent log / ->hard links). Sobald das Sicherungsvolume keine Kapazität mehr für eine weitere inkrementelle Sicherung hat, 'verabschiedet' sich TimeMachine von den ältesten Sicherungspunkten automatisch (-> thinning), bis genügend Platz für ein aktueller Sicherungspunkt vorhanden ist.

    Gruss,
    MT

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  9. Rens
    Mitglied

    @MArtinThomas

    Danke für deine Antworten.

    Was genau ist ein Sparse-Bundle-Disk-Image. Muss ich das speziell erstellen (beim formatieren der Festplatte), oder ist das eine Time Machine Einstellung?

    Seh ich das richtig, dass die inkrementellen Sicherungen immer den "Unterschied" zwischen jetzt und der intialen Sicherungen speichern, und das die initiale Sicherung immer bestehen bleibt und Time Machine jeweils einfach die ältesten inkrementellen Sicherungen löscht wenn zuwenig Platz ist?

    Und noch eine Frage (Sorry hab mich mit dem Thema Time Machine noch nicht so auseinandergesetzt): Kann ich bei Time Machine einstellen, dass z.B. nur eine rudimentäre Sicherung (z.B. ohne Bilder etc) gemacht wird oder wirklich alles (inkl. Mediathek). Wenn man dann alles speichert, muss man dann die Bilder etc. noch separat abspeichern. Wie macht ihr Profis das?

    Gruss
    Rens

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  10. Anonym
    Nicht registriert

    @Rens:

    1) Uiii, da hab' ich mir aber was eingebrockt *g* ...wo soll ich da blos beginnen ;-)

    Das Sparse-Bundle-Disk-Image ist vorerst einmal 'nur' ein Speicherabbild-Datenformat, welches unter Mac OS verwendet werden kann (vielleicht ist dir schon einmal das ISO-Image, Dateiendung .iso, als Speicherabbild-Datenformat in anderem Zusammenhang begegnet?). Etwas vereinfacht gesprochen (die IT-Leute mögens mir bitte nachsehen!), 'beherbergt' quasi eine solche Datei mit der Endung .sparsebundle ein Datenvolumen, welches durch das Öffnen des Sparse-Bundles in die Verzeichnisstruktur des Systems eingehängt werden kann (normalerweise unter /volumes/yoursparsebundlesvolume), worauf das besagte Volumen dann, als Symbol represäntiert, auf dem 'Desktop' des Systems erscheint. Beim erstellen einer Sparse-Bundle-Datei (bsp. im Festplattendienstprogramm oder direkt im Terminal) können, resp. müssen, bestimmte Angaben über das darin zu 'beherbergende Volumen' (wie maximale Grösse, Dateisystem etc.) gemacht werden.

    Nun könnte man natürlich auch in ein solches 'Datengefäss' seine TimeMachine Backups machen. Ein kleines Beispiel: Auf einer physischen 320GB-Harddisk 'External Harddisk' hinterlegt man die Datei timemachine.sparsebundle, welches das Volume 'Time Machine' beherbergt und maximal bis zu 200GB gross werden darf. Dies könnte man nun für TimeMachine verwenden und trotzdem verblieben jeweils immer mindestens rund 120GB Speicher 'zu anderen Zwecken' frei auf der physischen 320GB-Harddisk.

    RATSCHLAG: TU ES NICHT :-) !!! Das soeben oben beschriebene Konzept ist echt nett und funktioniert per se eigentlich auch ganz gut, vorausgesetzt man weiss um den einen oder anderen 'Stolperstein' bescheid, aber es ist definitiv nicht gerade das was viele User unter dem 'Apple-Way' verstehen! Im Übrigen würde ich grundsätzlich zur strikten Trennung zwischen physischen Daten- und Datensicherungsmedien sehr empfehlen! Eine externe, für Time Machine alleinig reservierte Festplatte 'kostet heutzutage nicht mehr alle Welt' und wäre meine klare, an dich gerichtete Empfehlung, wenn du mit TimeMachine kosteneffizient deine Backups machen willst.

    2) Die von TimeMachine erstellte Erstsicherung bleibt nur solange vollumfänglich bestehen, bis auf dem Sicherungsvolumen Speicherknappheit herrscht. Um Platz zu schaffen, entfernt die Backupapplikation spätestens dann diejenigen Information, welche sich exklusiv auf jene ältesten, zu löschenden, Systemzustände beziehen (also ausschliesslich diejenigen Daten, die zu jenen älteren Sicherungszeitpunkten sich auf dem System befunden haben, aber bei allen jüngeren Sicherungszeitpunkten bereits nicht mehr auf dem System anzutreffen waren). Es werden gerade soviele ältere Sicherungspunkte (in der Reihenfolge vom Ältesten zum Aktuellsten) entfernt, wie Platz für neue Sicherungspunkte benötigt wird.

    3) Du kannst nach Belieben gewisse Daten aus dem TimeMachine-Sicherungsprozess ausschliessen, sodass sie ab dem Ausschlusszeitpunkt bei der Datensicherung unberücksichtigt bleiben. Ich persönlich tendiere jedoch dazu zu raten, TimeMachine wenn möglich in der Grundkonfiguration zu verwenden, um so 'möglichst alle wichtigen Daten' abzusichern. Es mag durchaus Gründe geben, wo dies nicht immer optimal sein kann (bsp. das regelmässige Alternieren 'sehr grosser, einzelner Datein' - betroffen davon sind oftmals Desktop-Virtualisierungsprogramme wie 'Parallels' oder 'VMware Fusion' etc.)

    Gruss :-)
    MT

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  11. Rens
    Mitglied

    @MartinThomas

    Herrlich, vielen Dank nochmals für die Antworten. Da kommen trotzdem gelich die nächsten Fragen auf:

    - Ist die beste Lösung die Time Capsule (ausser der langsamen Funkverbindung, oder kann man Time Capsule auch über FW 800 verbinden?)

    - Sind da alle diejenigen, welche nur eine Time Capsule verwenden auf dem Holzweg? Denn ich denke mir dass da die meisten auch beides drauf sichern?

    - Wieviel Platz braucht denn eine externe HD die rein für TimeMachine verwendet wird. Gibt es da eine Empfehlung?

    - Gibt es externe HD, die optimal für Mac's abgestimmt sind?

    Danke und Gruss
    Rens

    vor 3 Jahre veröffentlicht #
  12. Anonym
    Nicht registriert

    @Rens

    Zu Frage 1, 2 // Das 'Einfachste' vorweggenommen: Nein, momentan gibt's kein Firewire in der TimeCapsule. Für die (meist sehr umfangreiche) Erstsicherung empfiehlt sich das Verbinden der Geräte via Gigabit-Ethernet (-> Link zu den TimeCapsule-Specs: http://www.apple.com/chde/timecapsule/specs.html ).

    Ansonsten kann ich dir zum TimeCapsule-Thema nur sagen, dass ich (seit Lancierung und bis zum heutigen Tage) 'definitiv kein Fan dieses ganz bestimmten Produkts' bin. Meiner persönlichen Ansicht nach, wurde mit der TimeCapsule eine sehr interessante Vision leider an nahezu allen möglichen Ecken und Enden falsch umgesetzt (meine Kritik an diesem Produkt geht weit über die in der obigen Diskussion gestreiften Problematiken hinaus). Da du nun wörtlich gefragt hast, ob "alle diejenigen, welche nur eine Time Capsule verwenden auf dem Holzweg seien", ist es mir wichtig festzustellen, dass ich keinesfalls die Endanwender kritisieren will, die das Produkt schlussendlich so benutzen, wie es der Hersteller bewirbt, sondern vielmehr die Art und Weise wie die Vision hinter dem Produkt (momentanig noch) umgesetzt ist. Zweifellos mögen andere Leute ggf. eine wesentlich 'bessere Meinug' über die TimeCapsule haben; ich möchte das Thema insofern hier auch nicht unbedingt weiter vertiefen, dafür viel eher dir nochmals zu einer guten, kosteneffizienten, handelsüblichen Harddisk für TimeMachine anraten.

    Zu Frage 3, 4 // Speicherplatz ist heutzutage äusserst preiswert und man kann kaum zuviel davon haben. Ich pers. halte es so, dass ich bei anstehenden Neueinkäufen von traditionell-mechanischen HDs meist die jeweils grössten oder zweitgrössten, gut verfügbaren, schnelleren Platten (momentan wären dies im 3,5"-Bereich die 1,5TB- oder 1TB-7200rpm-HDs, im 2,5"-Bereich die 320GB- oder 500GB-7200rpm-HDs) der Markenhersteller 'meines geringsten Misstrauens' (bei mir wäre dies derzeitig das Trio Samsung, Western Digital und Seagate) erwerbe. Bis anhin sind mir keine 'speziell mac-freundliche' Hersteller oder Modelle begegnet - oftmals verbirgt sich hinter dem, was hinsichtlich dessen auf dem Markt beworben und verkauft wird, mehr Marketingstrategie als technischer Hintergrund. Um zu einem späteren Zeitpunkt allfällige Ungereimtheiten zu vermeiden, repartitionierst und reformatierst du optimalerweise eine fabrikneue Platte vor der ersten Verwendung nach belieben (-> Festplattendienstprogramm). Je nach dem, ob dein Mac mit Firewire ausgerüstet ist, willst du evt. bei der Wahl einer externen Festplatte darauf achten, dass jene diesen meist 'schnelleren Anschluss' (nebst dem geläufigen USB-Port) auch noch zusätzlich unterstützt.

    Konkret nun bezogen auf den Anwendungsfall 'TimeMachine', liegt, wie obig einst bereits erwähnt, die 'theoretische Mindestgrösse' des Sicherungsvolumen bei dem von den zu sichernden Daten beanspruchten Platz. Natürlich soll und will man jedoch ein Volumen verwenden, welches dieses absolute Minimum an Speicherplatz um 'einiges' überschreitet - um wieviel ist natürlich sehr individuell (dies ist abhängig vom Umfang deiner bestehenden Daten und der diesbez. geplanten/voraussehbaren Entwicklung). Die max. Speicherkapazität meines momentanig verwendeten TimeMachine-Sicherungsvolumen liegt bei rund 200% der damit zu sichernden Datenmenge (verhält sich somit also zu ihr 2:1).

    Gruss :-)
    MT

    vor 3 Jahre veröffentlicht #

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