Apps, Videos

Eine Vielzahl von Apps spionieren uns aus…

12 Kommentare 08 März 2011

Das Schweizer Konsumentenschutz-Magazin Kassensturz wirft einen Blick auf die Apps. Viele der Apps brauchen weitere Informationen, damit diese optimal funktionieren. Eine Location Based App braucht natürlich Zugriff auf den aktuellen Standort, und eine Kommunikations-App muss wissen, wer in meinem Freundeskreis ist um zu prüfen, wer die selbe App bereits einsetzt… Wie immer übertreibt es der Kassensturz ein bisschen. Jedoch tut es gut auch mal wieder zu erfahren, dass es Sinn macht die Datenschutzrichtlinien der Anbieter zu lesen. Erschrecken ist auch, dass viele Programme Informationen ungefragt auslesen und übertragen…


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+Renato Mitra ist ein leidenschaftlicher Blogger, Apple Evangelist, Social Media Manager bei MySign AG, Twitterer, Vater und Ehemann.

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12 Comments so far

  1. Sven Ewers sagt:

    Ich bin wohl nicht der erste dem auffält dass das iPhone in dem Beitrag mit Cydia versehen ist, oder…?

  2. Mark sagt:

    Wer ein Handy mit Apps Besitzt ist sich meist bewusst was passieren kann. Damit muss man leben oder halt ein Handy mit einem properitären OS ohne Möglichkeit Apps zu installieren.

    Das Beispiel mit Viber ist aber ein Witz. Klar müssen die die Nummer haben und auch bei sich speichern, ansonsten könnte man ja nicht angerufen werden. Wenn man drauf verzichtet, weil man seine Nummer nicht preisgeben möchte, kann auch durch zB Freunde und bekannte auf dem Viber Server landen, wenn die sich anmelden.

    Und wenn man nicht weis, auf was man sich einlässt (genau gleich wie beim PC/Mac) sollte die Finger davon lassen und nicht immer rummaulen.

  3. Annubis sagt:

    das ist doch eine typische mediale hysterie von total überforderten journalisten.

    lustig ist wie oben gesagt cydia und das ein twitterer im tv auftritt ^^

  4. tobiCOM sagt:

    Wenn das iPhone gejailbreakt ist hilft das kostenlose Tool PrivaCy. Es sendet an alle Dienste ein Default Profil, so bleiben zb UDID etc geheim!

  5. Hach wie ich diese Mischung liebe “Quotengeile” Journalisten und Mitmenschen die blind durch das Leben gehen.
    Das ein Jailbreaked iPhone gezeigt wird war ja klar, wars doch der Kassensturz der vor über einem Jahr öffentlich einen solchen aufruf gestartet hat man soll doch sein iPhone “Befreien” aus den fängen von Apple (und dies mit einer Anleitung welche das iPhone unbrauchbar gemacht hatte, da “falsche” Angaben darauf gemacht wurden – und sich die Kunden dann wunderten dass Apple diese Geräte nicht ersetzt hat).

    Aber zurück zum Thema, meine Ur-Grossmutter hat mir früher schon immer gesagt, es ist nichts im Leben gratis, das gibt es NICHT! Wenn ich einen Dienst wie Gowalla oder Foursquare nutzen möchte ist doch klar dass die wissen müssen wo ich bin (sonnst hat jemand der sinn der App nicht verstanden) damit ich mit meinem Freunden gratis telefonieren kann muss der dienstleister wissen wer meine Freunde sind. Sicherlich finde ich es auch unschön wenn diese daten im hintergrund und ohne zu fragen ausgelesen werden (würde aber jedesmal eine solche information aufploppen und vor allem warnen würden die nutzer sich darüber beschweren das eine solche App ein solches OS nicht benutzerfreundlich ist, da alle hundert mal bestätigt werden muss).

    Es ist nun mal so wie überall in den Neuen Medien. Wer Daten von sich persönlich irgendwo im Netz hinterlässt ob dies jetzt eine statusmeldung bei Fb, eine mail oder auch ein foto ist von einem Fest auf dem ich war obwohl ich krank gemolden war im geschäft, der muss damit rechnen dass er genau diese ding der öffentlichkeit zugänglich gemacht hat und diese da auch NIE wieder rauskriegt. Das genau gleiche wer seine daten einem gerät anvertraut welches mit dem internet kommuniziert und für gewisse dienste diese infos braucht der soll bitte überlegen was genau er da drauf lädt.
    und bitte ein Anwalt dessen daten vertraulich und geheim sind soll nicht solche experimente mit einem smartphone machen, das kann er mit seinem privat telefon machen (in amerika würde ein solcher jetzt verklagt wegen verletzung der Privatsphäre).

    Lustig die Bemerkung dass dieser dienstleister (man mag von ihm halten was man will) sogar die telefon-history speichert. Aber in andern sendungen wird gefordert dass genau solche daten bei einem Hoster/Internet anbieter über 5-10 jahre gespeichert werden müssen von wegen verbrecherbekämpfung etc.
    genauso das “motzen” über local based dienste, aber in einem satz dannach die “eigene” app vorstellen die genau dies voraussetzt (ohne dies aber zu deklarieren) schon “makaber” sowas….

  6. Martin sagt:

    Genau das selbe Thema wie bei Facebook, Onlinebanking und ähnlichem. Ist doch alles freiwillig! Wers benutzt, sollte nich rummeckern, sondern es einfach sein lassen.

  7. Ramtho sagt:

    Bezüglich Viber.
    Es ist absolut nicht nötig, dass eine solche App das Adressbuch auslesen muss!

    Es gibt ähnliche Apps die es nicht machen und trotzdem sehr bedienerfreundlich und praktisch sind. Bestes Beispiel ist Skype.

    Vielleicht war der Kassensturz-Beitrag etwas überspitzt. OK.
    Was aber nicht oft genug gesagt werden kann ist, dass man oft viel zu gleichgültig mit seinen Daten umgeht. Vor allem die jungen Leute finden gewisse Feature einfach geil und Hammer. Gleich muss es ausprobiert werden. Da kann man nur sagen …denn sie wissen nicht was sie tun!!! Irgendwann im Leben wird der grosse Katzenjammer kommen. Aber dann ist es zu spät.

    In dieser Hinsicht sollte man die Message vom Kassensturz wirklich ernst nehmen und hinter die Ohren schreiben.

    Ich bin seit den ersten Mac’s Apple-Fan und schätze mein iPhone 4 wirklich sehr. Wie aber bei diesem Gerät und auch sonst heutzutage mit unserer Privatsphäre umgegangen wird, macht mir wirklich grosse Sorgen.

  8. Ramtho sagt:

    Und noch was, wenn wir schon beim Thema sind.

    Wieso ist diese Seite auf apfelblog.ch mit folgenden Links verscriptet:
    - youtube.com
    - google.com
    - google-analytics.com
    - flickr.com
    - facebook.com
    - twitter.com
    - googlesyndication.com
    - tradedoubler.com
    - mitranet.ch

    Grosses, grosses Fragezeichen!

    Zum Glück filtert dies mein NoScript Addon auf Firefox alles aus, inkl. das Flashvideo.

  9. Renato sagt:

    Na, so ein grosses Fragezeichen ist das gar nicht:
    - YouTube: Für die Integration von Videos wie das oben.
    - Google Syndication: Für die Werbe-Einblendungen
    - Google Analytics: Für die Besucherstatistik (siehe Impressum)
    - Flickr: Für die Bilder
    - Facebook: Für den Like-Button
    - Twitter: Für die Tweet-Funktion
    - Traddoubler: Für gekennzeichneten Affiliate-Links
    - Mitranet: Ist der Server auf dem alles hier läuft… =)

  10. Ramtho sagt:

    @Renato
    Und wieso müssen das Scripts sein???
    Ein ganz normaler, passiver html-Link würde für die meisten Sachen auch reichen.
    (YouTube z.B.)

    Scripts sind grundsätzlich unduchschaubar und sollten wo immer möglich vermieden werden.

    All die Statistiken usw. speichern doch Fussabdrücke von mir!
    Nein Danke.
    Werde nur noch RSS-Feeds von dieser Seite lesen und mich hüten diese Seite zu besuchen.
    Da liegt die grosse Gefahr, dass alles verniedlicht und als normal hingestellt wird.
    Alle machen es so, nichts wird mehr hinterfragt!

  11. Laurin sagt:

    Ich kann euch da eigentlich nur zustimmen. Ich finde diese ganze Diskussion über Datenschutz in sozialen Netzwerken oder jetzt eben bei Apps langsam ärgerlich.
    Natürlich ist es wichtig, dass alle über die persönlichen Infos, die er oder sie ins Netz stellt und deren möglichen Folgen bescheid weiß. Als ich noch in der Schule war (ich ging auf ein Internat) wurden die Facebook-Nachrichten der Schüler regelmäßig gecheckt. Wenn dann rauskam, dass jemand unerlaubt saufen war, wurde er bestraft. Tja, ich sag nur damit muss man rechnen wenn man seinen Erzieher bei Facebook einlädt ;)
    Ich will damit sagen dass sich jeder über die Konsequenzen seines Handelns im Klaren sein soll- aber das gilt ja nicht nur für Apps und Facebook =)

  12. Dennis sagt:

    Wir alle wissen von diesem “Risiko”.
    Aber warum machen es so viele?
    Weil es den meisten Leuten egal ist.
    Und heut zu Tage wird man doch überall kontrolliert.


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