
Vergangenes Wochenende habe ich mit einem Freund einen Kurztrip in die spanische Grossstadt Barcelona getätigt. Natürlich hatte das iPhone seinen festen Platz im leichten Handgepäck, denn bereits im Vorfeld habe ich einige Sehenswürdigkeiten in der App Karten abgelegt.
Zuerst aber ging es das Abenteuer “Hotel suche” los, wenn man denn das Hostal Baires überhaupt Hotel nennen darf. Mit dem Bus haben wir schon mal den Weg zu den Ramblas mitten in der Stadt geschafft. Ein kurzer Tipp auf das “Locate Me”-Symbol getätigt und schon war meine Position in Barcelona bestimmt. Die Adresse zum Hostal hab ich in den Kontakten abgelegt und konnte so die Route schnell bestimmen. Tatsächlich haben wir unsere Unterkunft schnell gefunden. Im Zimmer haben wir uns nochmal ein Bild der Lage gemacht und gingen auf, die Stadt zu Fuss zu erobern.
Im grossen und ganzen hat das Karten-App sehr gute Dienste geleistet und uns immer wieder den Weg gezeigt, wenn wir etwas wissen wollten. Dank einem mehr oder wenig gutem Daten-Abo, brauche ich jetzt auch keinen Kredit aufzunehmen um die Mobiltelefon-Rechnung zu bezahlen.
Beinahe wäre das iPhone gestohlen worden
Die Ramblas sind bekannt für die flinken Langfinger. Eine Begegnung der ganzen anderen Art hatte ich aber einmal morgens um 5 Uhr mitten in der Altstadt von Barcelona. Auf meinem Weg zum Bett haben mich vom Hafen her drei Jugendliche verfolgt mit dem Ziel, mich irgendwie zu erleichtern. Der ca. 15 jährige Anführer wollte sich mit mir “anfreunden” um dann so einen komplizierter Freundschafts-Hände-und-Fuss-Knoten zu machen, natürlich mit dem Ziel mich abzulenken und zu Boden zu werfen. Als erfahrener Reisender habe ich Situation erkannt und entschärft in dem ich mit der einen Hand meine Hosentasche sicherte, mit dem Rücken gegen die Wand ging – damit ich alle drei im Blickfeld hatte – und mit der zweiten Hand fest und bestimmt dem vermeintlichen Dieb sein Hand von meinem Gesäss nahm. Denn genau in dieser Gesässtasche wiegte sich mein iPhone in der falschen Sicherheit…
Dank diesen Massnahmen und einem hörbaren, herannahenden Scooter, ergriffen die drei Hosenscheisser die Flucht. Somit war ich und das iPhone wieder sicher. Ich hab mich dann für den Rückweg ins Hotel für einen Umweg entschieden, vorbei an vielen Überwachungskameras!
Viel Aufmerksamkeit für das iPhone in Barcelona
In der Schweiz ist das iPhone eigentlich nicht mehr so spannend. Beinahe jeder hat schon eins. Ganz anders ist es in Barcelona. Trotzdem kennt man das Gerät. Während unserer Tapas-Tour durch die verschlungenen Gässlein, abseits der gängigen Touristen-Pfade, wurde ich immer wieder von den Kellern auf das iPhone angesprochen. Mir wurde erzählt, dass das iPhone in Spanien, ähnlich wie bei uns mit Digitec, durch einen Importeur angeboten wird. Das kleine 8GB iPhone kann man da für 400 Euro haben, was für den normalen Spanier aber zu teuer ist. Ich durfte dann jeweils die frohe Botschaft überreichen, dass das iPhone bald auch in Spanien offiziell zu kaufen sei.
Das iPhone als Stadtführer
Schon das “alte” iPhone 2G hat mir sehr geholfen mich in Barcelona zurecht zu finden. Ich versuch mir vorzustellen wie viel besser es dann sogar mit dem iPhone 3G geht. Wenn die Position immer exakt, dank GPS, angezeigt wird… Herrlich. Ich freue mich auf viele spannende Städte-Reisen.
Zur Startseite





War letzten November mit Kumpel in Barcelona. Am Tag der Ankunft, noch keine 3 Stunden in Barcelona, wurde meinem Kollegen das Portemonaie gestohlen. Unser Hotel befand sich etwa 10 Gehminuten von der Ramblas entfernt. Ich habe dann mein iPhone im Hotel verwahrt, das Risiko war mir zu hoch.
Tja, die Langfinger sind wirklich gut in Ihrem “Job”. Es ist ein Zwickmühle. Zum einen ist das iPhone der perfekte Stadtführer, zum anderen wäre es schade wenn es gestohlen wird!
Das ist leider die Kehrseite von Barcelona. Vor allem die Orte mit grösserem turistischem Aufkommen wie Bhf Sants, Ramblas, Gothische Viertel etc. sind bekannt dafür.
Der grösste Fehler machen jedoch die Touristen selber. Sie keiden sich so, dass man sie schon aus grösster Entfernung als Tourist erkennt und gelten somit als Freiwild. Bestückt mit Rucksäckchen, Lendentäschchen und Kleider, welche sie zu Hause nie anziehenn würden oder deutlich auf ein fremdes Land hinweisen. Warum eigentlich?
Wir selbst sind aus privaten Gründen sehr oft in der Region von Barcelona, haben schon sehr viel von den Diebstählen gehört, waren aber nie betroffen.
Ach, Renato wollte doch sich doch nur “verewigen” mit nehm pic auf Apfelblog.ch *grins*
Mich haben die auf der Ramblas auch schon um ein Handy erleichtert.
Und in Bratislava und Budapest habe ich das iPhone auch schon erfolgreich als Stadtführer eingesetzt.
War auch kürzlich in Barcelona. Leider sind die Datenpreise so absurd teuer, dass sich alle die coolen iPhones-Feature nicht lohnen: Ich habe nur während 4 Minuten mit der Karten-App ein wenig rumgezoomt, am Ende war die Rechnung dafür 11 Franken.
Solange *alle* Mobilefunk-Betreiber sich nicht gewaltig in den Arsch treten und diese Preise mindestens um den Faktor 1000 (!) reduzieren, ist das iPhone im Ausland nichts anderes als ein normales Telefon mit ein paar Filmli und Musik.
Schade schade, schon wieder hat die Geldgier eine tolle Chance verspielt. Tja….
Hey Renato
Das mit dem Abo nimmt mich gerade auch wunder :P
Musstest du viel bezahlen?
@Eugen
Ich denke das wird sich doch ändern, sobald die Swisscom die “offiziellen” iPhone-Abos bekannt gibt… aber die Frage ist, ob die dann auch für’s Ausland gelten :-/
lg
skofgar
Ich kann Euch noch nicht genau sagen was es mich kostet. Nur soviel, im Moment, bis 21. Juli, bin ich noch bei Orange. Und da habe ich das Optima Internet als zusätzliches Abo. Je mehr man surft, um so billiger werden die MBs. Vor dem Abflug hab ich mich noch betreffend Roaming erkundigt und es wurde mir gesagt, dass es dazu keine Roamingkosten gibt. Das Optima wird jeweils erst Ende Monat wirklich abgerechnet, daher kann ich noch nicht sagen, ob es wirklich so gekommen ist. Ansonsten gibt’s eine saftige Beschwerde…
Ich hätte das Barcelona Princess als Hotel vorgeschlagen =) Selbst bewohnt und als geil befunden.
Wie war Barcelona? Ich bin mir am überlegen ob ich an ostern verreisen soll.
Was muss man gesehen haben in Barca?
Ich kann Barcelona nur empfehlen. Was man gesehen haben muss kommt drauf an was man mag. Für mich ein Muss sind einfach die kleinen, abgelegenen Gassen in Barcelona. Wobei diese nach der Abenddämmerung auch sehr gefährlich sein können. Aber findet man das echte Leben!
Ansonsten natürlich der “Park Guell” und die ewige Baustelle “Sagrada Familia”.