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Die iPhone Google Maps im praktischen Test

10 Kommentare 11 April 2008

iPhone Google MapsVergangene Woche wollten meine Frau und ich nach Rheinfelden fahren um uns dort einen angenehmen Tag im Wellnessbad Sole Uno zu gönnen. Eigentlich die perfekte Gelegenheit das iPhone als Navigationsgerät auszuprobieren.

Abfahrt ab Obergösgen (SO) mit dem Ziel Rheinfelden. Ich weiss nicht wieso, aber Google Maps will beim berechnen der Route immer über die Autobahnen. Leider gibt es auch noch keine Möglichkeit, dies einzustellen. Anstelle des Umwegs via Aarburg, wollten wir lieber durch den Wald via Lostorf, Rohr (SO), Oltingen, Anwil, Buus, Magden mit einer Distanzersparnis von gut 10 Kilometer. Also durfte ich Google Maps erst ab Oltingen in Betrieb nehmen, dann endlich war die Routenberechnung korrekt, bzw. so wie wir es wollten.

Und da war dann auch schon das erste Problem. Zwischen Rohr (SO) bis etwa Anwil hatte ich keinen Kontakt zu meinem Mobiltelefon Provider Orange! Einfach tot! Es war aber mein Glück, dass die wenigen Anwohner da oben diverse offene WLAN in Betrieb hatten. Ohne genauer zu forschen, hat das iPhone zwischen Oltingen und Anwil sieben offene WLAN gefunden. So war es mir dann doch noch möglich die Route berechnen zu lassen.

Danach ging es eigentlich ganz flott. Auch in der Stadt Rheinfelden haben wir auf Anhieb unseren Bestimmungsort gefunden. Sehr ungenau aber ist die “Locate Me” Funktion, welche anhand der Mobilfunkmasten den “genauen” Aufenthaltsort bestimmen sollte. In Städten wie Zürich und Bern funktioniert das eigentlich ganz gut. Ist man aber etwas ausserhalb, hat es wohl zuwenig Funkmasten um den genauen Standort zu bestimmen. Ob sich das mit der offiziellen Einführung des iPhones noch ändert?

Wie sind Eure Efahrungen mit dem iPhone als Navigationsgerät?


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10 Comments so far

  1. m@rtin sagt:

    was ich als ÖV benutzer schmerzlich vermisse ist, das ich zwischen ÖV und auto wechseln kann, so wie dies bei maps.google.ch möglich ist.die routenplanung ist aber eine feine sache. vor allem toll finde ich die suche nach restaurants oder anderen ziele.

    ich werde heute mal einen test machen, denn ich muss nach ostermundigen mit dem zug und werde mal meine erfahrungen auf meinem blog dann mitteilen.

  2. iRen sagt:

    Also als ich das erste mal zu meiner Freundin gefahren bin, hat mir die Kartenfunktion den Arsch gerettet^^ Es war der kürzeste und einfachste Weg und einfach Top!
    Aber die Locate Me funktion is scheisse hier im Rheintal..

  3. Michael sagt:

    Im Sole Uno war ich auch schon länger nicht mehr. Höchste Zeit wieder Mal dort zu entspannen.

    Die Suchfunktion in Google Maps ist sensationell. Jetzt weiss ich, dass es gleich neben mir ein Nichtraucher-Restaurant gibt. Restaurant suchen, anklicken, auf Webseite gehen…ungemein praktisch!

  4. thinkdifferent sagt:

    Also ich hab kein Datentarif, und kann deshalb nur offene Wlan netzt nutzen…
    und zu Locate me funktion: ich wohne ein wenig oberhalb des zugersees. wenn ich mich lokalisieren lasse bin ich komischerweise so ca. in der Mitte des Sees :-)

  5. Enrico sagt:

    Also ehrlich, als GPS-Ersatz, bzw. Routenplaner würde ich GoogleMaps nicht bezeichnen bzw. verwenden. Gründe: Die mangelnden Einstellmöglichkeiten (Wahl des Verkehrsmittel, Routenwahl, Zwischenhalte etc.) sowie die relativ ungenaue Positionsbestimmung. Es würde mir nie in den Sinn kommen, einer Routenplanung von GoogleMaps zu vertrauen. Vielleicht als Anhaltspunkt oder Ideengeber, aber nicht mehr.

    Die grosse Stärke von GoogleMaps liegt m.E. im Finden von bekannten Orten/Adressen – vor allem in Verbindung mit der Satelliten-Ansicht.

    Beispiel gefällig: Letzten Herbst (also noch lange bevor ich mein iPhone hatte) waren wir bei Freunden auf dem Land eingeladen. Den Ort hatten wir zwar schnell gefunden, mussten dann aber feststellen, dass die Adresse zu einer kleinen Siedlung Einfamilienhäuser gehörte, zwischen denen sich die Strasse unübersichtlich schlängelte und verzweigte. Wir irrten rund eine Viertelstunde in der Gegend herum, bis wir die richtige Hausnummer gefunden haben. Letzte Woche habe ich dann den Test mit GoogleMaps gemacht und die Adresse eingegeben: Die Stecknadel sass exakt im richtigen Haus und in der Satelliten-Ansicht war jeder Trampelpfad klar zu sehen. Hätte ich das iPhone damals schon gehabt, wären wir in zwei Minuten am Ziel gewesen.

    Eine weitere nützliche Funktion ist das Finden mittels der Suchfunktion, also z.B. “Pizza, Ort” oder “Familienname, Ort”. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. Ich habe einige Tests gemacht und mein Fazit ist durchzogen. Einerseits werden ganz erstaunliche Orte gefunden, andererseits dafür Offensichtliches nicht. Wenn ich z.B. meinen Familiennamen eingebe, findet er z.B. meine Mutter und meinen Bruder nicht, obwohl sie auch in Zürich wohnen (und unter ihrem Namen im Telefonbuch stehen).

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin begeistert von GoogleMaps und verbrauche einen guten Teil meines Datenvolumens dafür ;-), aber man sollte wissen, was man erwarten kann und was unrealistisch ist.

    Enrico

  6. ändern wird sich die LocateMe funktion nur wenn das iPhone es über swisscom schafft, denn sie sind die einzigen die genügend natelantennen haben um den genauen ort zu bestimmen, dafür braucht es immer 3 stück (ist ein dienst der die swisscom schon seit x jahren für registrierte user zur verfügung stellt…) und gleichzeitig gibts niemanden, der so viele hotspots hat die das könnten.

    gruss martin

  7. eritro sagt:

    Mit Google Maps, Route zu Fuss, z. B. von St. Gallen nach St. Peterszell, wo es neben bei gesagt den Jakobsweg gibt, führt der Weg stets auf Hauptstrassen bzw. asphaltierten Strassen, die kaum je ein Mensch nehmen würde, weil er weiss, das es zum Teil kürzere Wanderwege oder eben den Jakobsweg nach Einsiedeln und weiter gibt.
    Kurz gesagt: Google kennt keine Wanderwege …

  8. eritro sagt:

    Mit Google Maps, Route zu Fuss, z. B. von St. Gallen nach St. Peterszell, wo es nebenbei bemerkt, den Jakobsweg gibt, führt der Weg stets auf Hauptstrassen bzw. asphaltierten Strassen, die kaum je ein Mensch nehmen würde, weil er weiss, das es zum Teil kürzere Wanderwege oder eben den Jakobsweg nach Einsiedeln und weiter gibt.
    Kurz gesagt: Google kennt keine Wanderwege …

  9. Nick sagt:

    na ja, schon praktich, vor allem weil es die karten abspeichert, wenn auch nicht so viel, aber was total nervt, dass die routen nicht verändrbar isnd, wie bei google am pc – einfach route anfassen mit dem finger, halten und ziehen, wie sie sein soll. das wäre genial, weil das iphone auch nur blöde routen erstellt, man muss eben ab dann berechnen, wo man sie haben wollte. nervig


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  1. Renato Mitra - 11. April 2008

    Die iPhone Google Maps im praktischen Test: Vergangene Woche wollten meine Frau und ich nach Rheinfel.. http://tinyurl.com/6h65q4



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