Bei der Vermarktung von iPhone Apps hört man immer wieder, dass die Entwickler einfach eine Pro und eine kostenlose Lite Version anbieten sollen. Mit der kostenlosen Lite Version kann sich der Benutzer eine Übersicht über die Benutzeroberfläche und das Handling machen. Ohne Kosten-Risiko. Gefällt das App, kann man beruhigt die Pro Version einkaufen. Das ganze hat natürlich einen grossen Nachteil, der iTunes App Store wird überflutet mit Lite Versionen und der ganze Inhalt an unzähligen Apps wird noch unüberschaubarer…
Bereits im Beitrag für das iPhone App Sketchbook hat Martin Thomas darauf hingewiesen, dass In App Purchase wohl der bessere Weg wäre. Die Funktion In App Purchases ermöglicht es Entwicklern, die Programme so an zu bieten, dass der Benutzer direkt aus der App weitere Programmteile gegen Geld im App Store kaufen kann. So können neue Level für Spiele gekauft werden oder Karten für Navigationssoftware erweitert, oder aktualisiert werden. Bis zum letzten Donnerstag war In App Purchase aber nur für kostenpflichtige Apps verfügbar. Nun darf die Funktion auch in kostenlosen Programmen eingebaut und angeboten werden.
Das bringt den grossen Vorteil, dass nun ein Programm kostenlos angeboten werden kann, beispielsweise mit reduzierter Funktionalität, oder mit Werbeeinblendungen. Mit der In App Purchase Funktion kann man sich der Kunde von der Werbung freikaufen, oder neue Pro-Funktionen freischalten. Das ganze wäre auch eine Erleichterung für die Entwickler. Möchte man das Lite und Pro Programm erneuern, muss man zwei Projekte anpassen und pflegen. Ein weiterer Vorteil wäre auch, dass nicht die Lite-Version die Download-Charts anführt, sondern eben das echte Programm!
Was glaubt Ihr? Wird die neue In App Purchase Funktion nun Lite-Versionen verdrängen?
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Ja (und für einige unerfreuliche Überraschungen sorgen …).
Ha, dann kann man mit “SBB Light” nur noch den Fahrplan abrufen und mit der “PRO”-Version dann dIe SBB-Tickets mit Apple-Zuschlag erlangen …..
Mal losgelöst von der generellen, kürzlich an anderer Stelle im Zusammenhang mit einer prominenteren App diskutierten ‘App-Store/ADC’-Problematik, betrachtet, erachte ich das Zuverfügungstellen von In-App-Purchase für das vollständige Angebotssortiment als durchaus begrüssenswert. Man darf sich also kurz- bis mittelfristig die im Blogpost beschriebenen Vorteile für Entwickler und Endkonsumenten zumindest erhoffen. Natürlich bleibt abzuwarten wie nun das neu allen Inhalteanbieter zugänglich gemachte Instrument aufgenommen und genutzt wird.
Ich habe gehört, dass es eine Einstellung geben soll, dass wenn man eine App vom iPhone entfernt (z.B. iPhone aufräumen) und dann wieder per iTunes installiert, sind die gekauften In-Apps nicht mehr vorhanden.
Dies würde mich abhalten In-Apps zu kaufen.
@Muad
Das ist eine Frage der Umsetzung des Instruments ‘In-App-Purchase’ in der jeweiligen Applikation: Ich meinte, dass jedem derartigen Erwerb das Metadatum ‘Consumable’, ‘Non-Consumable’ oder ‘Subscription’ zugeordnet werden kann, wobei das zweit- sowie auch das drittgenannte Metadatum bei korrekter Implementierung des Instruments dazu führen müsste, dass der entsprechende ‘Zusatz’ auch im Falle einer Neuinstallation der betroffenen Applikation (beim Abo natürlich nur im gelösten Zeitfenster) einem ohne erneut anfallende Kosten wieder zugänglich sein sollte.
Grüsse,
MT
(PS: Also, liebe Entwickler, lest die ‘guten’ Guides/Guidelines ;-P *lol*)
@Muad
Storekit ist dein Freund und ich nehm’ mir mal die Freiheit alles was sowieso frei ‘googlebar’ ist hier zu verlinken: http://developer.apple.com/iPh.....itAPI.html
Gruss,
MT
Ich bin ja der Meinug das die Entwickler die Möglichkeit haben sollten eine App im AppStore anzubieten, die neben dem “Kaufen” Button auch einen “Test” Button hat.
Dadurch kann man die Lite-Versionen behalten und die Downloadcharts werden Mut den echten Apps angeführt.
MfG
Thomas
Die Idee finde ich grundsätzlich gut. Die Frage stellt sich aber, ob sich wie Computerprogrammen (z.B. Quicktime Pro) funktionen andeuten lassen. So erhielte man einen Einblick in zusätzlichen Funktionen.
Thomas’ Vorschlag mit einem Test-Knopf fände ich aber noch besser. Beides wird die Lite-Versionen bestimmt zu einem gewissen Teil verdrängen.
Hm, irgendwie hat das Ganze einen ungemütlichen Beigeschmack. Ich kann mir nun gut vorstellen, dass dies als Bauernfängerei missbraucht werden kann.
Zuerst mal toll gratis anbieten, eventuell zuerst uneingeschränkt, dann ein Update nachladen lassen und prompt sind “kostenlos” nur noch halb soviele Features verfügbar bzw. die Neuen nur noch auf Bezahlung via “In App Purchase”. Vorher wusste man wenigstens, wenn man was Kostenloses hatte, dass da dann auch keine Kosten anfallen werden!
Imo sollte auf mögliche “In App Purchases” vor dem kostenlosen Download hingewiesen werden müssen.
@Thomas/Philippe
Die ‘App-Store’-Problematik ist derzeitig schon genug verfahren… die Komplexität jenes jetzt schon komplett verkorksten Modells noch zu erhöhen und die jetzigen Abläufe somit indirekt zu stützen (bspw. die ‘Testknopf’-Idee) erachte ich als denkbar schlechte Zielsetzung. Das jedoch Apple ihr Checkout-System für potentiell alle Mobile-Applications der iPhoneOS-Plattform öffnet ist grundsätzlich zu begrüssen.
@tho
Die von dir befürchteten ‘Spässe’ wurden doch schon längst in vergleichbarer Form und Ausmass getrieben. Auch zuvor war es möglich, dir per Update (bei welchem du ja by the way bei Drittherstellerapplikationen jeweils immer die freie Wahl hast ob du es installieren willst oder nicht) gehabte Funktionen einer einst für dich kostenlosen App wieder wegzunehmen, einfach liessen sich diese dir dann nicht mehr daraufhin in derselben App kostenpflichtig per In-App-Purchase anbieten, sondern dafür erschien dann einfach eine Pro/Ultra/…-Version, welche man dir zum Kauf vorgeschlagen hat. Entwickler welche derartige Praktiken fahren taten dies bereits und werden dies wahrsch. auch weiterhin tun, daran verändert die neue Lage bez. ‘In-App-Purchase’ nichts. Es liegt am mündigen Konsumenten derartige Anbieter, welche die genannten Methoden systematisch anwenden, nicht (weiter) in ihrer Produktwahl zu berücksichtigen
Ich denke auch, das es die Lite-Versionen langfristig nicht mehr geben wird. Ebenfalls bin ich gegenüber einem »herumdoktern« gegenüber skeptisch eingestellt. Ich denke Apple sollte sich grundlegend darüber Gedanken machen, wie man halbwegs Ordnung und Übersicht im Store halten kann und guten Applikationen die auch mal mehr Geld kosten den Weg ebnet. Gleichzeitig fehlt mir noch ein vernünftiges Konzept für die Verwaltung von mehr als 50 Apps auf dem iPhone, Spotlight allein bringt’s nicht wirklich.
Sollten möglichst noch mehr Lite Versionen rauskommen…das ist jedenfalls der richtige Weg!
@Konstantin: Per JB ist das mit Categories sehr gut möglich, aber halt nur mit´m JB!
Meint ihr das es jetzt noch Sinn macht mit der App programmierung, sprich C zu lernen, anzufangen oder ist die Hoffnung vielleicht in einem Jahr damit ein wenig Euros zu verdienen verschwindend gering?
Da gibs was viel feineres unter http://www.iphone-millionär.de bekommt Ihr per Video, Buch und Audio Anleitungen die euch das richtige vorgehen zeigen beim Entwickeln der Apps.Und mit der nötigen Software, die sehr leicht zu bedienen ist hat man dann schnell die Optimale App mit der man geld verdienen kann!
Mir gefallen dieses In App Purchase überhaupt nicht. Ich habe immer angst, das ich das Gekaufte plötzlich nicht mehr besitze (wie oben schon diskutiert).
Ich finde die Idee mit dem zweiten Button “Testen” nicht schlecht!
@IphoneFreak:
Die Seite ist so richtig scheisse. Sry…
Sieht mehr nach abzocke aus.