
Eben hat mich eine interessante Insider-Information erreicht. Wie es scheint zieht das iPhone bei der Schweizer Bank Basellandschaftliche Kantonalbank ein und verdrängt die Mitbewerber Palm und Blackberry! Folgende Mitteilung wurde an die Mitarbeiter versandt:
Die BLKB will ihren Mitarbeitenden eine moderne Arbeitsplatzinfrastruktur bieten. Dazu gehört unter anderem eine zeitgemässe Möglichkeit, gewisse Geschäftsdaten aus Outlook mit einem PDA abzugleichen. Die Lösung basiert auf Apple iPhone als mobiles Endgerät und einer serverseitig zentralen Synchronisationssoftware.
Zeitplan für die Einführung 2010
Die Realisierung dauert bis Mitte Mai. Anfang Juni startet der produktive Betrieb für die gesamte BLKB.Ablösung Palm und BlackBerry
Ab 1. Juli 2010 werden die alten Infrastrukturen (Hard- und Software) schrittweise abgebaut resp. deinstalliert. In der Folge wird ein Datenabgleich mit der BLKB mit Palm/BlackBerry nicht mehr möglich sein.Zugelassene iPhone Modelle
Um mit der BLKB Daten synchronisieren zu können, wird ein Apple iPhone 3GS (ab iPhone OS 3.1.3) benötigt. Das Vorgängermodell iPhone 3G kann aus technischen Gründen leider nicht zugelassen werden.
Das nenne ich mal fortschrittlich! Die angestaubte Bankenwelt hat nun also das iPhone entdeckt und fördert es gleich so sehr, wie es kaum in einem anderen Grossunternehmen bereits getan wurde! Wer ich jetzt gleich bei der BLKB bewerben will, der sollte beachten, dass es im Moment leider nicht so viele offene Stellen gibt.
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Wow, nicht schlecht. Ich gaube ich muss mich dort bewerben.
Vielleicht suchen sie ja noch jemand der Büroklammern sortiert :D
Ui hi…… jetzt geht das los! Wenn das mal international Schule macht, kann Blackberry einpacken…….
Jeder meiner Kollegen, der ein Blackberry vom Arbeitgeber hat sagt, eigentlich wolle er viel lieber ein iPhone!
Privat nutze ich ein iPhone, geschäftlich muss ich mich mit Windows Mobile quälen. Ursprünglich wurde auch iPhones evaluiert, dann aber als nicht sicher genug abgetan.
Um so mehr bin ich überascht, dass meine Hausbank auf iPhones setzt!
Das einzige Problem an der Umsetzung solcher Projekte in einer grösseren Unternehmung sind die leitenden IT-Fachkräfte. Diese sind meistens zu stark in ihrer Windows-Welt verknüpft…
Wir freuen uns, wenn unsere Mitarbeitenden moderne Kommunikationsmittel nutzen. Deshalb wollen wir ihnen auch die Terminverwaltung übers iPhone ermöglichen. Dabei setzen wir zusätzlich eine Software ein, die uns Gewähr gibt, dass unsere sehr hohen Anforderungen an die Sicherheit erfüllt sind.
Herr Loeb: Das war eine grossartige Entscheidung! Es ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung! Nicht wegen dem iPhone als solches, sondern weil das iPhone ein Gerät ist, welches die Benutzer nicht frustriert – und Spass macht. Damit steigt die Mitarbeiterzufriedenheit – und damit eben auch das Commitment dem Arbeitgeber gegenüber.
Für mich ist die grosse Frage, wann die IT Departements die Benutzer ihr System selber auswählen lassen werden. Es gibt einige positive Beispiele aus den USA hierzu…
Ein Vögelchen hat mir übrigens noch getzwitschert, dass auch bei der Migros Bank iPhone als Business-Mobiltelefon verteilt wurden. Interessant wi fortschrittlich die Schweizer Banken sind…
Das 3GS hat halt so eine HW-Verschlüsselung:
http://www.apple.com/iphone/ip.....tures.html
(unten).
Man kann dann AFAIK die Daten nicht auslesen, selbst wenn man das Image des Flash-Speichers abzieht und mountet.
Die Hardware-Crypto, die das iPhone 3GS (im Gegensatz zu seinem Vorgänger) einsetzt, ist leider nicht so sicher, wie man sich dies vielleicht wünschen würde. Sichere Crypto-Implementierungen bei ‘always-on’ Geräten, wie es das Mobiltelefon in den meisten Fällen ja ist, ist sowieso eine nicht so triviale Angelegenheit :-S
Hallo zusammen! Das finde ich supercool! Es gibt auch keine Ausreden der IT-Verantwortlichen mehr, die Einführung der i-Phones gäbe viel Aufwand… Seht euch doch mal diese clevere Lösung mit Happyend im youtube an: http://www.youtube.com/watch?v=vV7GnTw7CNI
@rainer die verschlüsselung des iphones wird nur gebraucht um im falle eines remote wipes die daten sicher löschen zu können, wie jede verschlüsselung braucht auch die iphone verschlüsselung einen key, im iphone fall ist das falls überhaupt eingestellt der device pin, dieser ist meistens 4 zeichen und somit sehr leicht zu knacken.. jedoch brauchts das nicht mal, den wenn man physisch im besitz des iphones ist, ist das passwort in 4 minuten ausgehebelt, das längste daran ist die zeit die das iphone braucht um zu booten.
was sagen die versammelten iphone spezialisten zu der tatsache, das das iphone von jedem programm beim verlassen einen printscreen erstellt und diesen auf dem gerät speichert um beim erneuten starten diesen zuerst zu laden, bis die entsprechende app geladen ist? das ist ja sowas wie ein eingebauter “keylogger” – oder eben, security bzw. performance verbesserung by apple..
das ist einer der gründe wesshalb es verständlich ist, das dieses gerät von einigen security verantwortlichen nicht unbedingt als sicher eingestuft wird. vorallem in zeiten von daten cd handel mit unseren nördlichen nachbarn, oder wollt ihr der sein, der das iphone als firmen gerät zugelassen hat und 6 monate später kommt heraus, das über ein firmen iphone daten aus der firma abgezogen verkauft wurden?
das der mitarbeiter das grösste security loch ist, zeigt auch dieser blogbeitrag, ich weiss nicht ob es im interesse der angegebenen bank ist das die ganze welt nun weiss, das sie iphones als firmen devices einsetzen.
Bei der Basler Versicherung wird schon seit einiger Zeit nur noch das iPhone unterstützt (iAnywhere). Die BLKB ist also etwas in Verzug ….
Hallo Knubelog,
Das habe ich auch gerade gesehen…Dazu gibts hier einen schönen Anwenderbereicht….
http://www.sybase.de/files/Suc.....herung.pdf
Gut von BB zu Iphone ist sicherheitsmässig in grosser Sprung,-) Der MI6 und der CIA kann die Email nun nicht mehr direkt lesen…..
Aber im Ernst: Die grosse Frage ist, mit welchem Tool sie die Sicherheit gewährleisten..(Verschlüsselung, Apps sperren oder ähnliches), dann kann auch ein Iphone zum Geschäftsmobile werden..
Oder glaub ihr die Banker können da Spiele spielen oder Apps installieren? So wie ich die Bankenwelt kenne, werde die das ganze so zunagelen, das nur die grundelegenden Funktionen gehen (Telefon, Geschäftsemail sync.. (andere Konten sind nicht erlaubt) Kontakte unt Termine sycen…
Die grosse Frage bleibt dann? Warum brauch ich für diese Grundlegenden Funkitonen ein Iphone? Nur weil es jeder hat und es stylisch aussieht…?
http://www.computerworld.ch/ak.....index.html
Verstehe den Hype nicht. Das iPhone ist doch im Vergleich zu Android völlig veraltet und unbrauchbar.
Ich habe mit beiden gearbeitet und kann daher beide Systeme gut vergleichen.
Die verschlüsselten Daten sind auch nur Security Theater. Beim Auslesen über USB ist das iPhone so freundlich diese automatisch zu entschlüsseln.
die ZKB führt den Service im März 2010 ein. Die Umstellung auf Apple Hardware ist in Evaluation…
Leider sehe ich da auch etliche Mängel bei der Sicherheit (Verschlüsselung entspricht nicht dem FIPS Standart), welche das iPhone Heute nicht unbedingt Enterprise tauglich machen. Man muss sich im klaren sein, dass sich Mitarbeiter (womöglich mit Kunden- und/oder Bankdaten) in einem unkontrollierten Umfeld bewegen und so ein Gerät auch ab und zu abhanden kommen kann. Zudem frage ich mich, wie die BLKB und Migros das mit dem Hersteller- und Benutzer-Support der Geräte geregelt hat (Kosten, Ausbildung Lizenzierung etc.).
Zusätzlich Server-Software einzusetzen ist Heute nicht unbedingt nötig, denn grosse Mailserver-Hersteller bieten bereits Heute ein reiches Set an Gerätekonfigurations- und Sicherheitsmöglichkeiten an, welches nicht nur für Blackberry und Windows Mobile genutzt werden kann, sondern eben auch für iPhones. Desweiteren sollte bei iPhones (sofern Actiev-Sync verwendet wird) zwingend eine Web Application Firewall eingesetzt werden, so dass der Verkehr zum Mailserver gefiltert werden kann.
@merlin für das iPhone benötigen die Banken eben KEIN speziellen Server mehr, da es direkt mit MS Exchange synchronisiert. für Blackberry muss jedoch teure Serversoftware extra lizensiert werden.
und wenn ein iPhone verloren geht kann man seine daten remote löschen.
Leider muss ich meine Aussage vom 2. April 2010 noch etwas revidieren und runterbrechen:
“…denn grosse Mailserver-Hersteller bieten bereits Heute ein reiches Set an Gerätekonfigurations- und Sicherheitsmöglichkeiten an, welches nicht nur für Blackberry und Windows Mobile genutzt werden kann, sondern eben auch für iPhones”
Leider sind beim iPhone 4.0.1 zwischenzeitlich etliche funktionale und sicherheitstechnische Mängel aufgetaucht.
Eine Übersicht darüber ist seit dem 15. Juli 2010 unter http://en.wikipedia.org/wiki/C.....nc_Clients ersichtlich.
Alleine die Tatsache, dass die Mehrheit der möglichen Mobility-Sicherheitsrichtlinien gar nicht anwendbar sind ist erschreckend, da ein derart mobiles Gerät somit als überaus passiv und unkontrollierbar gilt und indirekt auch gleich noch Art. 13 BV, Art. 28 ZGB (Verletzung der Compliance) übergeht. Datenbekanntgabe ist nach schweizer Gesetz eine Thematik des Persönlichkeitsschutzes. Wie das schweizer Banken rechtfertigen können/werden, ist mir daher sehr rätselhaft…