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iPhone, iPad, iPod touch und Kinder – Fluch oder Segen?

25 Kommentare 06 Januar 2012

Bernerzeitung und das vermeintliche iPhone

Der ApfelBlog-Leser Kaspar hat mich auf einen interessanten Artikel in der Bernerzeitung hingewiesen: “Wenn das iPhone besser wirkt als Ritalin” Im ging es dabei aber weniger um den Inhalt, als vielmehr um das abgebildete “iPhone”. Auf dem Bild wird nämlich kein echtes Apple iPhone gezeigt, sondern eine billige Kopie aus China, welche nicht mal einen Touchscreen hat. Das ist auch der Grund weshalb der Junge oder das Mädchen da mit einem Stift herumstochern muss… Mal abgesehen von diesem peinlichen Ausrutscher des Journalisten Rasha Madkour, finde ich den Artikel gut und möchte darum das Thema gleich hier aufwerfen.

Kinder und iPhone/iPad/iPod touch
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Kinder ab wenigen Monaten magnetisch angezogen werden von iPhone, iPad, iPod touch, Smartphone und Co. Ich hab das selber bei meiner iTochter erlebt. Sie wusste schneller mit dem iPad umzugehen als meine Frau und hat auch schon ihre liebsten Apps, wie Meine Tierkiste oder Kinectimals.

Der Artikel wirft nun aber die berechtigte Frage auf, was passiert wenn unsere Kinder zu viel Zeit mit den technischen Hilfsmitteln verbringen? Wir kennen es selber mit dem Internet. Man will mal eben kurz was nachschauen, schon sind einige Stunden verstrichen. Einfach so. Genau so geht es den Kindern. Ist man mal dran, kann man diese App noch ausprobieren und diese und das… Und schon hat man den Nachmittag alleine in einer Ecke mit dem Gerät verbracht. Ohne sozialen Kontakte zu anderen Menschen.

Im Artikel geht es auch darum, dass Eltern ganz bewusst die Kinder mit dem iPod touch oder iPhone “ruhig stellen”. Beispielsweise wenn man als ganze Familie in ein Restaurant geht, dann hat der junge Nachwuchs nach ein paar Bissen bereits fertig gegessen und langweilt sich. Also werden Pfeffer- und Salz-Streuer umgeworfen, Besteck auf den Boden geschmissen und noch vieles mehr. Für die Eltern wird es jetzt hektisch, denn man will sich ja nicht blamieren im Restaurant und zeigen, dass man die eigenen Kinder im Griff hat. So nebenbei muss man auch noch das eigene Essen dinieren bevor es kalt ist. Kein einfaches Unterfangen. Also gibt man dem Junior oder der Tochter den iPod touch und Ruhe ist. Das Kind ist beschäftigt. Die selbe Problematik ergibt sich auch mit TV und später Computer und Internet. Wie viel davon ist gesund, oder sollten die Kinder gar nichts mehr davon haben und nur draussen mit anderen Kinder spielen?

Eine gesunde Mischung macht es aus
Ich bin der Meinung, dass Kinder auch in jungen Jahren mit den technischen Hilfsmitteln in Kontakt kommen und ihre Erfahrungen damit sammeln dürfen. Ich hatte bereits in der Unterstufe einen C64 und in der Oberstufe immer einen der schnellsten Personal Computers. Auch Videospiele hab ich von Atari über NES, Super NES bis Playstation alles gehabt und auch gespielt. Alles mit Mass. Es hat mir nicht geschadet. Im Gegenteil, es hat mir geholfen. Ich bin in meinen späteren Jahren völlig unverkrampft an neue technische Geräte heran gegangen…

Wie mit allem aber, muss die Nutzungsdauer klar definiert sein. Als Ehemann einer Pädagogin kann ich aber sagen, lasst es nicht zur Gewohnheit werden, die Kinder mit elektronischen Geräten ruhig zu stellen. Kinder sind nicht dumm und wissen das mit der Zeit auszunutzen! Sie merken wenn das Verhalten den Eltern unangenehm wird und so können die Kinder quasi definieren wann sie den iPod touch haben möchten. Man muss sich nur schwierig verhalten… Jeder Erziehungsberechtigte, bzw. das Elternpaar muss definieren was sie für richtig halten.

Habt Ihr schon Erfahrungen gemacht mit Kindern und den iOS-Geräten? Befürwortet Ihr den frühen Kontakt von iPod touch, iPhone und iPad mit den Kindern? Oder sollten die Kinder nur draussen im Wald spielen? Ohne technischen Hilfsmittel und Spielkonsolen? Ich bin auf eure Meinungen gespannt.


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+Renato Mitra ist ein leidenschaftlicher Blogger, Apple Evangelist, Social Media Manager bei MySign AG, Twitterer, Vater und Ehemann.

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  1. Marcos sagt:

    Hallo… Ich habe ein Sohn der wird im April 4 Jhare und ich kann euch sagen, der hat das iPhone Handling in 0,nix gelernt. Der kann mein iPhone Entsperren die Apps selber suchen und holen und Spielt, schaut sich einen Musik Clip oder gar ein Film selber und ohne Hilfe an. Er bekommts aber nicht dann wenn er schwierig tut sondern einfach mal so wenn ich das Gefühl habe, dass er es verdient hat. Er fragt aber auch immer höflich danach. Und wenn es mal von mir ein Nein gibt ist für ihn auch ok. Er spielt viel in der Spielgruppe mit anderen Kindern oder ich Unternehme auch viel mit ihm an meinen freien Tagen, sodass eine Abwechslung da ist.

  2. Bin ich der Einzige, der das Bild nicht angezeigt bekommt? :D

  3. Daniel sagt:

    …ne, ich auch nicht!

  4. Johannes sagt:

    Kann das Bild auch nicht sehen. Dafür aber das Bild in dem verlinkten Artikel. Einen Artikel mit dem Titel “Wenn das iPhone besser wirkt als Ritalin” versehen und dann als Artikelbild ein gefaktes China-iPhone zeigen ;)

  5. Cumu sagt:

    Hier gibt’s nur eine Antwort: Eindeutig ein Fluch! Und zwar in mehrerlei Hinsicht: 1. wollen die Kinder noch öfter als sonst schon spielen. Und 2. haben bereits 10 jährige ständig iPod’s oder sogar iPhones mit dabei. In unserem Haushalt gibt’s je 1 iPod touch, iPhone 3G, iPhone 4S und ein iPad 2. Es mussten klare Regeln aufgestellt werden, wer wann mit was spielt… in gewisser Hinsicht mag das wohl auch ein Segen sein, weil sie so den Umgang mit den Geräten lernen. OK, aber das ist mir dann schon fast ein wenig weit her geholt. Krank finde ich aber, wenn 12 jährige bereits über 3 oder mehr eigene Apple Geräte verfügen, wie das bei meinem 12 jährigen Sohn in der Klasse gleich mehrfach vorkommt. Ein Fluch auch für die Schulen, die heute klare Regeln auf dem Schulplatz und in Lagern einführen müssen. Ich frage mich manchmal, wohin solche Sachen die Gesellschaft noch führt!

  6. manuel sagt:

    keineswegs ein fluch. es ist halt wie mit allem: das mass entscheidet. ich habe beim kinderarzt erlebt wie gut bambi als film auf dem ipad wirken kann wenn die boese impfspritze etc kommt. ich hatte mal das eine oder andere kinderapp geladen, aber wirklich interessant sind die fotos… und wir schleppen immer noch kiloweise buecher aus der bibliothek nach hause… der medienmix veraendert sich halt. und wie schon unsere eltern fuer unseren tv und video game konsum verantwortlich waren, muessen wir diese verantwortung fuer unsere iToechter und iKids uebernehmen.

  7. Jamiri sagt:

    Man muss hier klar trennen zwischen Inhalt und Medium. Das Medium sollten die Kinder definitiv kennenlernen, denn es ist Teil ihrer Zukunft, ihres Lebens.

    Bei den Inhalten sieht das schon anders aus: hier muss man klar selektieren und dosieren. Erlaubt sind bei mir primär nur ausgewählte Kinder Apps in kontrollierten Zeiträumen und von geriner Zeitdauer.

    Wozu sich das iPad noch ganz hervorragend eignet ist Sachverhalte zu erklären, die nur schwer in Worte zu fassen sind und die man einfach gesehen haben muss, um sie zu verstehen. Leider kann man aber nicht alles selbst live erleben.

    Also wenn man seinen Kindern gern mal eindrücklich verdeutlichen möchte, dass die Erde eine Kugel ist, oder wie der Blick aus dem Orbit auf unsere Erde aussieht, dann kann man das am allerbesten mit einem ausgewählten kurzen YouTube Video auf der Couch mit den Kindern machen – mit dem iPad. Kein Buch kann so etwas so schön zeigen und eine Fernsehsendung mit diesen Inhalten ist nur seltenst on-demand verfügbar.

    Das ganze geht ürbigens auch mit anderen Tablet Computern… :-)

  8. dem sagt:

    Die Frage ist halt wer erzieht dein Kind. Es gibt unzählige studien das z.B Fernsehen unglaublich schlecht für die Sprachentwicklung bei Kleinkindern ist. Meine kleine Tochter ist bald zwei, Fernsehen gibts nicht, mit dem Smartphone spielen auch nicht. Klar wir schauen Fotos mit Ihr darauf an und so, aber ich lass sie niemals allein damit. Das kommt alles noch früh genug. Ich finde sie soll zuerst mitbekommen was ein Vogel ist, und was eine Pfütze, wie ein richtiger Pinsel aussieht und was Legos sind, die richtige Welt ist wessentlich spannender für ein Kind, und vorallem realer, aber man muss sich Zeit dafür nehmen.
    Klar sie bekommt Kontakt mit all den E-Spielzeugen, aber niemals allein.
    Achja, aber das ist ein anderes Thema, sie kennt nur richtige Äpfel. :)

  9. Matthias sagt:

    Ich bin zwar kein Papi (und auch noch zu jung dafür :-)), aber ich kenne das Problem bei meinen jüngeren Geschwister. Da ich der einzige in der Familie mit iPad bin, fragen Sie mich immer wieder, ob sie darauf spielen dürfen.
    Da ich das nicht zur Gewohnheit machen will, stimme ich nur ca. jedes 3. mal zu, mit zwei Bedinungnen: 1. Nicht länger als 15 Minuten und 2. Sollen sie nur Kinder-Spiele aus einem bestimmten Ordner spielen und bei anderen Sachen fragen.

    Ist vielleicht ein bisschen streng, aber es hat immer gut geklappt. So ähnlich wurde ich mit der Computer-Nutzung auch erzogen.

  10. Unsere gut 4-jährige Tochter kann mittlerweile das iPad oder die iPhones auch sehr gut bedienen.

    Die Frage ist halt, wieviel ist gesund?

    Wir halten es so so, dass sie jeden Abend eine Folge “Frederick und Piggeldy” oder “Lauras Stern” schauen darf als Gute-Nacht Geschichte. Oft ist es so, dass sie die Folge lieber auf dem iPad als auf dem grossen TV schauen möchte.

    Und ab und zu darf sie z.B. ein Wimmelbuch spielen auf dem iPad. Gerade für so kinderfreundliche Sachen finde ich es perfekt. Es muss sich einfach in einem vernünftigen Zeitrahmen halten…

  11. Seimen sagt:

    Meine Erfahrung ist, dass die Geräte auf jedenfall nicht allgegenwärtig sein sollten. Das heisst für mich, dass ich darauf achten muss, dass mein Ipad oder halt auch das Iphone zuhause nicht im Wohnzimmer liegt. So gelingt es, meiner Erfahrung nach, Kindern besser sich auf etwas anderes einzulassen oder zumindest nicht immer an die I-Produkte zu denken. Meine Eltern hatten den Fernseher zum Beispiel in einem Wohnzimmerschrank weggeschlossen und wenn Fernsehzeit war, dann war den Schrank offen und ich durfte z.B. eine Serie schauen.

    @cumu: Ich stimme dir in diesem Punkt völlig zu. Finde es auch bedenklich, dass es so viele Kinder (nicht Jugendliche) gibt mit einem eigenen oder mehreren I-Produkten. Das sind teilweise hunderte von Franken.

  12. Dani sagt:

    Spannender Artikel, der mich sehr interessiert, weil es mich, bzw meine Zwillingstöchter (2 1/2 jährig) betrifft. Ich besitze einen iPad und ein iPhone.
    Ja, meine Töchter benutzen das iPad. Und ich bin sehr überrascht, wie sie das jetzt schon beherrschen. Meistens schauen sie YouTube-Filme an. Und zwar sortige, wo Kinder im Pool die Rutschbahn herunterrutschen. Allerdings gibt es ganz klare Regel in unserem Haushalt. Zuerst darf die eine Tochter für max. 15Min auf dem iPad herum drücken. Anschl. die Andere. Drückt die Eine, schaut die Andere zu. Anfangs gab es hin und da noch Streitigkeiten, kommt inzwischen aver fast nicht mehr vor. Die Frag ist noch, wann verstehn die Kinder, dass die 15Min abgelaufen ist. Hierbei habe ich den Trick mit dem Weckeralarm. Sobald der ertönt wechseln sie das iPad oder es ist (nach 30Min) fertig geschauht für den Tag. Dies haben meine Töchter ganz gut begriffen. Es gibt auch ganze Wochen, in denen ihnen das iPad nicht ausghändigt wird. Dann fragen sie zwar mehrmals täglich danach. Dann bleibt nichts anders übrig als das iPad quasi verstecken und selbst nur benutzen, wenn es die Kids nicht sehen oder sie anderswertig beschäftigt sind.

  13. Paula sagt:

    Wir leben in einer medialen Welt. Ich verstehe nicht ganz, weshalb soviele Eltern ihre Kinder da raushalten wollen. Wenn ein Kind nicht in kleinen Schritten und gut begleitet von seinen Eltern & Lehrern lernt was on- und was offline ist, dann wird es dies als Erwachsener nie begreifen und auch nicht in einem gesunden Verhältnis damit umgehen können. Deshalb darf meine Tochter (12) alle elektronischen Geräte in unserem Haushalt nutzen. Sie besitzt ein eigenes Laptop, einen Nintendo DS und über das eigene Smartphone reden wir noch. Liebe Eltern, diese form von Kommunikation ist Teil unseres Lebens, lasst die Kinder daran teilhaben. Selbstverständlch unter der notwendigen Anleitung und Aufsicht.

  14. Chrigu L. sagt:

    Unterschieden soll auch werden, überhaupt, in welchem Alter man ein solches Ding als sein Eigen nennen kann. Klar gibts reiche Eltern die ihren Kindern bereits im Primarschulalter solches zu Weihnachten/Geburtstag oder sogar sonst schenken – aber ich hoffe, dass es in den Schulklassen strikt durchgezogen wird. Für die Erreichbarkeit, erhielt jede Lehrkraft (zumindest in vielen Schulen) ein Klassen-Handy.

  15. Cumu sagt:

    Sehr interessant, wie offen viele hier mit den elektronischen Geräten umgehen. Ich stelle aber fest, dass es gerade mit kleineren – noch nicht schulpflichtigen Kindern – recht einfach ist. Je älter die Kinder werden, je schwieriger ist es. Denn wenn man die Kinder zu Hause zu wenig an die Geräte lässt, dann konsumieren sie halt bei Freunden. Lässt man sie zuviel, dann ist es – dazu brauche ich keine Studien – ganz sicher nicht gut für die Entwicklung im allgemeinen. So habe auch einige hier erkannt, dass das Mass wichtig ist. Für mich persönlich ist es immer ein ein Warnsignal, wenn ein Kind ständig nur noch konsumieren will und keine Gesellschaft mehr sucht. Unsere 4 Kinder spielen sehr oft alle zusammen in einem Zimmer (12,9,6,4). Und das ist meiner Meinung nach wichtig. Denn so kommunizieren sie miteinander.
    Leider gibt es immer mehr Eltern, die ihre Kinder unbeaufsichtigt mit solchen Geräten spielen lassen, stundenlang. Und wenn TV oder auch iPad dann als Beschäftigungstherapie herhalten müssen, dann wird es meiner Meinung nach schon fast kriminell! Unser iPad liegt immer im Wohnzimmer, erreichbar für alle. Und das genau deshalb, damit die Kinder immer Zugang dazu hätten. Sie dürfen aber nicht immer damit spielen. So lernen sie den Umgang damit. Wenn ich es wegsperre, dann lernen sie gar nix. So haben wir es schon mit Süssigkeiten gehandhabt: Es steht immer irgendwo zur Verfügung, aber genascht wird nur zum Zvieri. Es ist sehr streng und man muss immer ein Auge drauf haben, doch es wirkt! Unsere Kinder können heute an einem Tisch mit einem Teller voller Guetsli sitzen, ohne dass er in 2 Minuten leer gefressen ist. Eben weil sie wissen, dass das Angebot da ist und weil sie den Umgang damit gelernt haben.

  16. @Cumu

    Wir machen das ähnlich mit unser Tochter. Sie weiss genau wo Süssigkeiten, etc sind, aber sie geht nicht einfach ran ohne zu fragen! Genau so ist es mit dem iPhone oder iPad. Es wird immer zuerst gefragt.

    @Dani
    Musste schmunzeln. Meine Frau wendet genau die gleiche Vatiante mit em Wecker an, in x verschiedenen Situationen.

    Es ist sicher nicht immer einfach, aber ich resp. wir denken, dass ein Kind auch schon im frühen Alter gewisse Regeln lernen kann/ muss. Das macht das Leben leichter und wird
    dem Kind auch später dienen :-).

    Dennoch darf und soll ein Kind noch Kind sein. Sind wir mal ehrlich, was haben wir nicht alles für scheiss gemacht als wir noch (jüngere) Kinder waren….

  17. Matthias sagt:

    Was in fast allen Kommentaren steckt ist ein Grundsatz der jedem mit etwas gesundem Menschenverstand klar sein sollte: Kinder um die sich keiner kümmert, verkümmern.
    Sei es nun ob die Ignoranz sich dadurch aüßert, dass die Geräte stundenlang und ohne Regeln genutzt werden, oder dass man sie einfach wegschließt. Beide Lösungen erforden ein sehr geringes Maß an Aufmerksamkeit und Fürsorge. Der Weg der am meisten Arbeit mit sich bringt ist der den Cumu anspricht: Ständig erreichbar aber durch Respekt und Disziplin in geregelten Maßen. Nur erfordert dieser Weg natürlich, dass selbige vorhanden sind.

  18. Michael sagt:

    Bei uns gibts auch allerhand technisches Spielzeug von iOS Geräten, Ubuntu und OSX und Windows Computer bis Märklin H0 Eisenbahn, Hilti Bohrhämmer, Heissleimpistolen und andere Bastelutensilien. Ich denke eine gesunde Mischung ist alles.

    Das Problem was ich mit den IOS Geräten habe ist das es keine Benutzerverwaltung gibt und die Kindersicherung meiner Meinung nach ungenügend ist. Das wichtigste wäre eine Beschränkung der zeit was komplett fehlt. Wäre super wenn alles was auf OSX möglich ist implementiert würde. Das wäre dann viel einfacher. Zusätzlich wäre es wünschenswert wenn zum Beispiel beim IPOD nach Appl. Unterschiedliche Benutzungszeiten angegeben werden könnten. Heisst Musik hören wäre länger erlaubt als zum Beispiel Spielen.

    Wir haben das so gelöst das die Geräte der Kinder bei mir im Büro liegen, wo auch ihr Computer steht und Sie dann fragen müssen.

    Da Sie jetzt auch ab und zu aufs Internet dürfen ( oder für die Hausaufgaben etwas suchen müssen ) habe ich auch einen Proxy installiert der hoffentlich alles Böse filtert.

  19. Als Mutter von 3 Kindern würde ich mir wünschen, dass die Parental Controls Funktionen des iPhones etwas umfassender sind. Zum Beispiel wäre es sehr hilfreich bei Webseiten, Email, Anrufen, SMS/iMessage etc. mit Blacklists und/oder Whitelists arbeiten zu können. Dann könnte man den Kindern schon früh einen gewissen Zugang ermöglichen ohne sie gleich den ganzen Gefahren des Internets auszusetzen.

  20. Epicor sagt:

    @ iPhone Reparatur Experte

    Also zumindest für Telefonate und Nachrichten gibt es ein Tool in Cydia (mit Jailbreak), womit man Telefonate und SMS bzw. iMessages kontrollieren kann. Nennt sich iBlacklist und kostet ca. 12€ (wenn ich mich nicht irre)

    Womöglich gibt es auch noch Tools um den Email und Internetverkehr zu regeln.

  21. @Epicor: Vielen Dank. Ja, iBlacklist kenne ich und das funktioniert auch ganz gut. Allerdings hat die Sache einen Haken: Durch den Jailbreak/Cydia haben die Kinder dann die Möglichkeit ganz viele Apps, Browser, Messenger, “Killergames”, etc. via Cydia zu installieren und dann hat man noch viel weniger Kontrolle als vorher. Kids haben ja recht viel Zeit und lernen schnell – solche neuen Möglichkeiten werden rasch genutzt. Ich spreche da aus Erfahrung. ;-)

  22. Epicor sagt:

    @ iPhone Reperatur Experte

    Naja, es gibt ja noch die Möglichkeit, dass man unter Einstellungen >> Allgemein >> Einschränkungen dann die Apps wie Cydia, Installous etc. sperrt… auch inApp Käufe können blockiert werden. Auch Altersfreigaben, Musik etc. kann dadurch beschränkt werden.

    Das einzige was dann noch von Nöten wäre, wäre ein Plugin für den Safari, mit dem man gewisse Domains oder Inhalte blockieren kann. Aber sowas wirds wahrscheinlich auch geben :-)

  23. @Epicor: Vielen Dank für diese Tips. Aber soviel ich weiss kann man unter “Einstellungen >> Allgemein >> Einschränkungen” nicht beliebige Apps sperren, sondern nur einige wenige vordefinierte (Safari, Youtube, etc.). Und auf Cydia, Installous, etc. hat man mit den Einschränkungen überhaupt keinen Zugriff, da dies ja nicht-offizielle Apps sind. Auch Altersfreigaben ziehen nicht bei Cydia Apps.

  24. Epicor sagt:

    Gibts aber z.b. im Cydia n App, das heißt glaub ich “Locktopus” – damit kann man jedes beliebige App mit einem Passwort schützen :D

  25. @Epicor: Ok, vielen Dank, werde das mal ausprobieren. Die Zeit ist ja gerade günstig, untethered 5.0.1 Jailbreak für 3GS / 4G verfügbar. ;-)


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