Der ApfelBlog.ch-Leser Manuel wurde per E-Mail informiert, dass eine Anwaltskanzlei geschädigte US-iTunes-Kunden sucht, bei welchen zuviel Geld für Songs abgebucht wurde. Betroffen sind iTunes-Benutzer, welche sich eine iTunes Geschenkkarte gekauft haben auf welcher erklärt ist, dass alle Songs nur 99 US-Cents kosten. Tatsächlich wurden aber bei teureren Tracks dann auch mal USD 1.29 abgebucht. Hier wurde ein Versprechen von Apple nicht eingehalten und die Anwaltskanzlei hat das entdeckt und geht dagegen vor. Geschädigte können sich bei der Kanzlei melden und bekommen dann USD 3.25 zurück erstattet.
Sollte die Anwaltskanzlei erfolg haben, so darf Sie sich eine Gebühr von bis zu 2’117’500 US-Dollar einstreichen. Apple hat angeblich bereits zugestimmt, dass man dagegen keinen Einspruch einlegen will. Die Anwaltskosten gehen auch nicht auf Kosten der iTunes-Kunden welche 3.25 US-Dollar bekommen. Man darf also davon ausgehen, dass Apple Kundenrückzahlungen in einer Höhe eines hohen, zweistelligen Millionenbetrags auszahlen muss.
Das Online-Magazin Cult of Mac hat sich darüber bereits lustig gemacht und die Geschädigten gewarnt, dass man sofort Platz auf dem Bankkonto schaffen muss. Schliesslich komme ein grosser Betrag von USD 3.25 in den nächsten Wochen rein… Leser fanden das weniger lustig und sind froh, wenn jemand solche Missstände entdeckt und aufklärt, bzw. für Gerechtigkeit gegenüber den Kunden sorgt.
P.S.: Ob Apple nun die Anwaltskanzlei wegen dem Wort iTunes in der eigens für den Fall reservierten Domain www.JohnsoniTunesSettlement.com?
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Und wer bekommt dann das viele geld? die Anwälte in den USA werden ja nach erfolg bezahlt und nicht wenig.
so ein Witz, profitieren tut ja nur die Anwaltskanzlei, wegen den 3.25 Dollar würde ich auf jeden Fall kein Drama machen.
Naja, man geht davon aus, dass Apple insgesamt rund 50 Millionen Dollar zurückzahlen muss… Klar, für jeden einzelnen ist es “nur” USD 3.25, aber das ganze mit ein paar Millionen multipliziert gibt einen guten Betrag… =)
natürlich ist es ein hoher Betrag, aber der einzige Profiteur ist die Kanzlei.
Und ich mag Anwälte nicht besonders. Wäre ich ein betroffener Kunde würde ich mich nicht melden
Apple würde die Schadenssumme besser für wohltätige Zwecke spenden.
@Cornel_ Genau genommen müsste die Anwaltskanzlei das Geld spenden, denn die Kanzlei hat Apple bereits vor den Richter gezerrt. Das kann Apple nicht mehr ändern… Aber es gibt gute Nachrichten. Der neue CEO von Apple, Tim Cook, hat bereits ein Spendenprogramm ins Leben gerufen. Alle Mitarbeiter in Amerika haben rund 1,3 Millionen US-Dollar in diverse gemeinnützigen Organisationen gespendet und Apple hat die Spende dann verdoppelt. So wurden in nur zwei Monaten rund 2,6 Millionen gespendet. Dieses Programm soll demnächst für alle Apple Mitarbeiter in der ganzen Welt ausgerollt werden.
Also… mich würd ja das PS nochmal interessieren:
“P.S.: Ob Apple nun die Anwaltskanzlei wegen dem Wort iTunes in der eigens für den Fall reservierten Domain http://www.JohnsoniTunesSettlement.com?”
Tja… ob Apple was? Ich denke es geht hier um ne Klage… aber ich will auch ungern raten…