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iReview 19/2016

Das verlängerte Pfingstwochenende neigt sich wieder dem Ende zu. Ich hoffe ihr konntet die vergangenen Tage so geniessen wie ich.

Bei war es ziemlich still. Neu ist allerdings, dass Apple sich auch mal an einem Unternehmen beteiligt und nicht einfach einkauft und assimiliert. Zumindest hat man das beim chinesischen -Pendant getan. Nicht weniger als 1 Milliarde US-Dollar wurden in das Unternehmen investiert. Überhaupt hat Apple grosse Pläne in . Mal schauen wie lange das gut gehen kann mit der dortigen Regierung. Nicht umsonst hat mühe Fuss zu fassen…

Falls ihr noch was zum lesen braucht, dann darf ich euch meine Testberichte zum iPhone SE und dem kleinen iPad Pro nahelegen.

Übrigens, noch mehr nützliche Artikel rund um Apple gibt es jeweils beim ApfelBlog.ch Twitter-Account: @apfeltweet. Und wer nichts verpassen möchte, der lädt sich die ApfelBlog.ch App für iOS und Android herunter.

Google interessiert sich für Apple’s Programmiersprache Swift.

Wie es scheint, geht der Plan von auf mit der Öffnung von in die Open Source Gemeinschaft… Apple will erreichen, dass Swift DIE neue Programmiersprache wird. Zwar will man das Ende von C++ oder Objective-C nicht fördern, durch die steigende Verbreitung und dem einfachen Erlernen der Sprache wird es aber zu einer natürlichen Ablösung kommen.

Zum einen hat Apple die Programmiersprache am 3. Dezember 2015 unter die Apache-2.0-Lizenz gestellt, welche eine freie Nutzung von Swift, auch für kommerzielle Projekte, ermöglicht. Darüber hinaus hat Apple den Quellcode von Swift in einem -Repository freigegeben und bietet auch eine Portierung für Linux an. Und genau diese Portierung macht Swift für Google im Einsatz auf Android so interessant… Angeblich streitet sich wegen der in eingesetzten Sprache Java schon längere Zeit mir Oracle und ist offen für eine Veränderung. Auch Facebook experimentiert bereits mit Swift. Unternehmen wie IBM unterstützt Swift bereits in einem eigenen Framework.

Unter dem Strich könnten nicht nur Entwickler davon profitieren wenn man Apps für und Android in der selben Sprache schreiben könnte, sondern auch Google hätte auf einen Schlag einen grösseren Pool an potentiellen Drittentwickler für Android und den Google Play Store… Auch wir Endkunden würden also davon profitieren.

iReview – 3/2016

Google Suche 2016

Oracle hat ein Gerichtsverfahren gegen Google eröffnen lassen. Angeblich soll Google vergessen haben Oracle die Nutzungsgebühr von Java zu bezahlen. Es soll um einen Streitwert von rund 1 Milliarde US-Dollar gehen. Dabei hat das Gericht spannende Zahlen veröffentlicht. Unter anderem, dass Google seit der Einführung 2008 mit Android nicht mehr als 31 Milliarden Umsatz, bei 22 Milliarden Gewinn, erwirtschaften konnte. Damit verdient Apple mit iOS in jedem einzelnen Quartal mehr als Google in den letzten 7 Jahren!

Der nächste Aufregen ist, dass Google ab 2014 rund 1 Milliarde US-Dollar an Apple bezahlt haben soll um die bevorzugte Suchmaschine in iOS zu sein. Das ist natürlich insofern spannend, da Tim Cook öffentliche gegen die Geschäftspraxis von Google wettert, wie man da Geld mit den Daten der Benutzer verdient, selber sich aber nicht scheut von diesem verurteilten Unternehmen Geld einzustecken… Immerhin, trotz der Bevorzugung ist es dem iOS-Benutzer frei eine andere Suchmaschine wie Yahoo, Bing oder DuckDuckGo einzustellen. Im übrigen keine ungewöhnliche Geschäftspraxis. Mozilla/Firefox hätte es ohne Bezahlung der Suchmaschine wohl nie solange gegeben…

Wie findet ihr die Geschichte? Hat es Tim Cook etwas übertrieben mit der Doppelmoral, oder übertreiben die Medien/Blogger hier?

Abgesehen davon war die vergangene Woche besonders Apple Car ein Thema. Sass ein EU-Kommissar in einem Apple-Auto? Oder doch nur in einem Google-Auto? Was sagt ihr zu diesem Apple Car Konzept? Welche Erfahrungen habt ihr mit Mobile Payment in der Schweiz gemacht? Und zudem hat Apple den mobilen Musikproduzenten das Leben vereinfacht.

Was sonst noch in dieser Woche erwähnenswert war, steht im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 3/2016. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Android Smartwatches können jetzt auch mit dem iPhone.

iPhone und Android Smartwatch geht jetzt.

Das Ende der Welt ist nah, die Hölle wird einfrieren und überhaupt… Unglaublich aber wahr! Apple hat eine weitere Google App im Apple App Store zugelassen mit dem Namen Android Wear. Diese iPhone App verbindet diverse Android Smartwatches mit deinem iPhone. Somit braucht es keine Handstände mehr um beispielsweise eine Moto 360 mit dem iPhone zu verbinden. In der App-Beschreibung ist zu lesen:

Die Android Wear App verbindet Ihr iPhone mit Ihrer Android Wear-Uhr. Wenn die Verbindung hergestellt ist, erhalten Sie Benachrichtigungen von allen Ihren iPhone-Apps direkt auf Ihr Handgelenk sowie zeitnahe Informationen von Google Now wie Verkehrsmeldungen, Wetter oder Flugstatus. Mit der Android Wear App können Sie außerdem Ihr Wearable konfigurieren, z. B. welche Benachrichtigungen auf Ihrer Uhr angezeigt werden.

Je nach iPhone, iOS und Android Wear Endgerät gibt mehr oder weniger Funktionen. Was möglich ist, erfährt man unter der folgenden Seite: http://www.android.com/wear/check/. Zumindest hat iFrick herausgefunden, dass die Kompatibilität wesentlich grösser ist als angegeben.

Samsung lässt sich von der Apple Watch „inspirieren“…

Keine Frage, Samsung hat lange vor Apple eine Smartwatch auf den Markt gebracht. Was heisst hier eine… Sechs Stück waren es. Und dann kam die Ankündigung, dass man erstmal eine Pause einlegen möchte bevor neue Smartwatches vorgestellt werden. Bis kürzlich. Samsung hat die Gear S2 angekündigt und damit vor allem eines gezeigt: Man wollte die Apple Watch kopieren!

Klar, die Samsung Gear S2 hat den runden Formfaktor, aber die runden Apps erinnern dann wieder sehr stark an Apple watchOS! Insbesondere die Art und Weise wie man auf die Kontakte zugreift ist eine eins-zu-eins Kopie von watch OS, ebenso das Wetter-App Icon. Auch die Vermarktung hat sich Samsung kopiert in dem man die Fashion-Szene bedient und Mode-Fotoshootings macht. Ziemlich gewagt wenn man bedenkt, dass Samsung nun definitiv nicht weniger als 400 Millionen US-Dollar an Apple bezahlen muss weil man sich ein bisschen zu sehr hat „inspirieren“ lassen…

Immerhin in einem Punkt hat Samsung genug Mut bewiesen: Man verzichtet auf Android als Betriebssystem und bietet das eigene Tizen OS an. Ich frage mich ja schon länger, wann Samsung Google den Rücken kehren wird und nur noch das eigenen Betriebssystem Tizen anbieten wird, welches ja kompatibel zu Android sein soll…

Aber wie der Tweet von Mirkojaxo die ganze Geschichte schön zusammenfasst:

History repeats itself.

Irgendwie unterstreicht die ganze Geschichte einfach, dass Samsung ohne Vorarbeit von Apple kaum was auf die Reihe bringt. Zumindest nicht in den Sektoren Smartphone, Tablet und Smartwatches. In anderen Bereich hat Samsung dafür bei Sony abkopiert, bis diese fast daran zugrunde gegangen wären. Eine Eigenart, welche für mich die Marke Samsung sehr unsympathisch macht.

Update, 15.8.2015 13:45

Hier die ein paar Apps von der Samsung Gear S2 Vorstellung:

Der Datenschutz bei Apple. [Updated]

Tim Cook

Keine Frage, Tim Cook ist stolz auf den Datenschutz bei Apple. Darin enthalten ist auch das Thema Privatsphäre. Neu ist, dass Tim Cook sich dafür öffentich einsetzt und es nicht scheut, die Vorteile von Apple gegenüber Google und Facebook aufzuzeigen. Während einer Veranstaltung in Washington war Cook über eine Video-Übertragung zugeschaltet:

I’m speaking to you from Silicon Valley, where some of the most prominent and successful companies have built their businesses by lulling their customers into complacency about their personal information. They’re gobbling up everything they can learn about you and trying to monetize it. We think that’s wrong. And it’s not the kind of company that Apple wants to be.

Tim Cook ist überzeugt, dass kostenlose Services im Endeffekt eigentlich für den Benutzer wesentlich teurer zu stehen kommen, wenn man mit seinen persönlichen Daten bezahlen muss.

We don’t think you should ever have to trade it for a service you think is free but actually comes at a very high cost. This is especially true now that we’re storing data about our health, our finances and our homes on our devices.

Auch die neue Google Fotos Lösung war ein Teil des Vergleichs…

We believe the customer should be in control of their own information. You might like these so-called free services, but we don’t think they’re worth having your email, your search history and now even your family photos data mined and sold off for god knows what advertising purpose. And we think some day, customers will see this for what it is.

Die Verschlüsselung ist für Tim Cook und Apple ebenfalls sehr wichtig:

There’s another attack on our civil liberties that we see heating up every day — it’s the battle over encryption. Some in Washington are hoping to undermine the ability of ordinary citizens to encrypt their data. We think this is incredibly dangerous. We’ve been offering encryption tools in our products for years, and we’re going to stay on that path. We think it’s a critical feature for our customers who want to keep their data secure. For years we’ve offered encryption services like iMessage and FaceTime because we believe the contents of your text messages and your video chats is none of our business.

Tim Cook bekommt Unterstützung

Kaum hat Tim Cook seine flammende Rede für mehr Privatsphäre und Datenschutz gegenüber gewissen Unternehmen und dem Staaten ausgesprochen, schon kommt zeitnahe, ungeahnte Unterstützung. Der amerikanische Whistleblower und ehemalige NSA Mitarbeiter Edward Snowden lobt Apple als Pioniere in Sachen Datenschutz. Das mobile Betriebssystem iOS 8 sei so gut verschlüsselt, dass weder der Staat, noch Polizeikräfte, Diebe oder gar Apple selbst die Daten entschlüsseln können. Was privat ist, bleibt privat. Es sei denn natürlich, man hat ein einfaches Passwort hinterlegt, oder verwendet über all das selbe Passwort oder gibt es gar weiter… Wie immer gilt, die grösste Sicherheitslücke in einem System ist immer noch der Mensch!

Die andere Seite [Update]

Ein ganz anderes Licht bringt Ben Thompson, ein unabhängiger Analyst, in die Geschichte. Er sagt, dass in Zukunft es unabdingbar sei, dass man Daten über Benutzer sammle, auswerte und nutze. Apple sei bisher einfach nicht in der Lage dies richtig zu machen und würde nun so tun, als wolle man es nicht machen…

It’s simply not true to say that Google or Facebook are selling off your data: what they are doing is promising advertisers they will display their ads to a particular type of customer as defined by the advertiser using Google or Facebook’s provided parameters. This may sound like semantics but the difference is significant: Google and Facebook do know a lot about individuals, but advertisers don’t know anything — that’s why Google and Facebook can charge a premium!

Google und Facebook vorzuwerfen, dass man nur Daten sammle, sei genau überspritzt und verallgemeinert wie wenn man sagt, dass Apple überteuerte Geräte verkauft…

Apple Photos oder Google Photos? [Updated]

Apple Photos oder Google Photos?

Diese Woche hatte Google seine Entwickler-Konferenz Google I/O abgehalten und an der Keynote Google Photos vorgestellt. Google Photos bringt dem Benutzer die Möglichkeit Photos mit dem Smartphone aufzunehmen und über das Internet mit dem Online-Dienst und weiteren Geräten zu teilen. Im Grundsatz gleich wie Apple Photos. Dennoch unterscheiden sich die beiden Dienste in einigen Punkten…

 Apple Photos (nur Hohe Qualität)Google Photos (Normale Qualität)Google Photos (Hohe Qualität)
Wird das Originalbild gespeichert?JaNein, eine komprimierte KopieJa
Max. Upload-Gewicht pro Bild16 GB16 MBWie beim Original-Foto
Max. Video-AuflösungOriginal-Auflösung, maximal 5 Minuten.1080pOriginal-Auflösung
BackupDas Bild liegt als Original in der iCloud und kann von da heruntergeladen werdenJaJa
BildbearbeitungIn der AppIn App und WebIn App und Web
Organisation der BilderNach Moment und AlbenNach Datum Ort oder selbsterkannten Bildbestandteilen wie Strand, oder PersonenNach Datum Ort oder selbsterkannten Bildbestandteilen wie Strand, oder Personen
Unterstützte GeräteComputer: Windows und Mac
Mobile: Nur iOS
Computer: Windows und Mac
Mobile: iOS und Android
Computer: Windows und Mac
Mobile: iOS und Android
Preis5 GB kostenlos,
200 GB CHF 4/Monat
500 GB CHF 10/Monat
1 TB TB CHF 20/Monat
Unlimitiert kostenlos15 GB kostenlos
100 GB 2$/Monat
1 TB 10$/Monat
10 TB 100$/Monat
20 TB 200$/Monat
30 TB 300$/Monat

Die Liste ist sicher nicht vollständig und kann noch ergänzt und erweitert werden. Wenn Ihr noch Vergleiche habt welche ergänzt werden sollten, dann tragt es doch bitte unten in der Kommentarfunktion ein.
Update: Auf Wunsch von David hab ich das Angebot von Google Photos auf zwei Spalten aufgeteilt, einmal die kostenlose und die kostenpflichtige Version. Weitere Hinweise zu den Google Photos Angeboten sind gerne willkommen.

Was ich nicht ganz verstehe, ist der Hype um die Backup-Funktion von Google Photos. Die Bilder in der iCloud über Apple Photos sind als Original-Datei im selben Ursprungsformat und der damaligen Auflösung abgelegt und können von da auf jedes freigegebene Gerät heruntergeladen werden… Zwar nicht als komplettes Backup in einer Datei, aber sicher Album um Album.

Was bei Google Photos beeindruckend ist, ist die automatische Analyse der Bilder. Ohne Arbeit meinerseits kann ich das komplette Bildarchiv nach „Strand“ durchsuchen und bekomme alle Bilder auf denen der Strand zu sehen ist. Ebenso mit Himmel, Wasser, Meer, Berg, Auto, Kind oder Menschen. Ebenso positiv zu erwähnen bei Google Photos ist die Tatsache, dass man die Bilder über Android bis iOS teilen kann. Windows bleibt aussen vor.

Wer sich bei Google Photos daran stösst, dass man nur komprimierte Bilder speichern kann, der darf auch etwas bezahlen und schon steht dem Original-Format nichts mehr im Weg. Bis 15 GB ist es kostenlos, bis 100 GB bezahlt man rund 2 Franken im Monat, bei maximal 1 TB sind es 10 Franken im Monat.

Was mich bei den Google Diensten immer etwas nervös macht ist die Tatsache, dass kein Dienst dieser Welt kostenlos ist! Lediglich die Art der Bezahlung kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Beispielsweise mit Daten… Bislang ist aber noch nicht bekannt, wie Google die ganzen Server-Dienstleistungen von Google Photos genau finanzieren wird. Werbung ist (noch) keine zu sehen.

Wie steht ihr zu Google Photos und Apple Photos? Welche Lösung bevorzugt ihr, oder findet ihr, dass es noch bessere Lösungen gibt?

 

 

Virtuelle Realität mit VR Cardboard.

Foto am 18.03.15 um 09.09 #2

 

Sicher habt ihr schon von Oculus Rift gehört? Einer Brille, mit der man die virtuelle Realität erkunden kann, oder auch sehr schnell Seekrank werden kann. So viel Technik hat seinen Preis! 350 US-Dollar kostet die Datenbrille. Google hingegen ist wie (fast) immer preiswerter unterwegs und hat sich gedacht, das Smartphone kann das auch, jetzt muss das Ding nur noch an den Kopf geschnallt werden… Und das geht ganz einfach, mit etwas Karton.

In der Schweiz hat man sich von Google Cardboard inspirieren lassen und bietet auch hierzulande eine einfache Brille für das Smartphone an. Hier heisst es VR Cardboard und genau von da hab ich die Review-Brillen bekommen. Den Karton gibt es in zwei Grössen, für unterschiedliche Smartphones und diese können in wenigen Schritten zusammengebaut werden. Sehr eindrücklich wie der Karton als Versandumschlag dient und dann mit wenigen Hangriffen und zwei vormontierten Klebstreifen zu einer Brille geformt werden kann.

Einmal zusammengesteckt, kann das Smartphone bequem in der dafür vorgesehenen Klappe untergebracht werden. Egal welcher Marke und mit welchem Betriebssystem. Schliessen, fertig.

vrcardboard-apfelblog

Was natürlich noch benötig wird, sind entsprechende Apps! Diese können einfach im Apple App Store mit dem Stichwort „Cardboard“ gesucht und gefunden werden. Von Autorennspiele, über Rollercoaster Simulatoren bis zu virtuelle Besuche an abgelegenen und schönen Orten der Welt ist so ziemlich alles vertreten. Natürlich hat VR Cardboard euch schon ein paar Apps zusammengetragen welche man ausprobieren kann.

Darüber hinaus hat YouTube die Möglichkeit freigeschaltet, 360-Grad-Videos zu veröffentlichen. iOS Benutzer können im Moment noch nicht davon profitieren, aber es tut sich hier eine spannende Möglichkeit auf mit der virtuellen Realität.

Apple Car soll erst 2020 in Produktion gehen.

iMove

Bildquelle iMove

In Sachen Apple Car überschlagen sich aktuell die Ereignisse. Nach der Erkenntnis, dass Apple bereits gut ein Dutzend Auto-Experten angeheuert hat, ist das Unternehmen aus Cupertino auch auf der Suche nach Batterie-Spezialisten. Die gewonnenen Erkenntnisse bezüglich der Batterie könnte übrigens auch dem iPhone gut tun… Aber das ist eine andere Geschichte.

Bloomberg hat inzwischen ausgerechnet, dass wenn Apple auch bereits vor zwei oder drei Jahren mit der Planung des Apple Car begonnen hat, das Ganze noch gut fünf Jahre dauern kann, denn Apple beginnt hier auf komplett grüner Wiese.

Es gab auch schon das Gerücht, dass Apple den Laden von Tesla kaufen könnte. Nun ganz realistisch gesehen könnte Apple Tesla mit der gut geführten Portokasse übernehmen. Aber ich denke der CEO Elon Musk würde das wohl nie zulassen. Und wenn ich mir ansehe, was Apple alles für Spezialisten in den Gebieten Auto und Batterie einkauft, so muss man davon ausgehen, dass die das wirklich selber durchziehen wollen. Wohl so ähnlich wie es Google schon gemacht hat.

Das Apple Auto soll kommen…

icar-1

Die Kombination von Apple und Auto ist nicht erst mit den aktuellen Gerüchten ein Thema, sondern schon länger wenn man in die vergangenen Beiträge von ApfelBlog.ch schaut. Angefangen hat es 1980, als Apple als Sponsor von einem 800 PS Porsche aufgetreten war. Spätestens im Sommer 2007 gab es dann Gerüchte, wonach Apple in der Autobranche mit mischt. Ein erstes Resultat soll sich dann aus dem VW Up ergeben haben,es gab Konzeptstudien dazu, wie ein Apple-Auto aussehen könnte und viel später kam dann CarPlay dazu.

Vielleicht war CarPlay nur der Anfang. Denn im Wall Street Journal meldet sich eine anonyme Person, welche mehr zu dem Thema wissen will. Anscheinend arbeiten bereits mehrere hundert Mitarbeiter von Apple an dem Projekt Titan. Es soll ein elektrisches Auto in Form eine Minivan werden:

Apple has several hundred employees working secretly toward creating an Apple-branded electric vehicle, according to people familiar with the matter. They said the project, code-named “Titan,” has an initial design of a vehicle that resembles a minivan, one of these people said.

Auch der Mitbewerber Google arbeitete schon seit längerem an einem Google Auto, mit ersten Ergebnissen. Eine kleine Serie von ein paar tausend Stück soll bereits in Produktion gehen. Die Autoindustrie bekommt hier mächtig Konkurrenz von Firmen, die gerne Probleme anders lösen wollen. In Zukunft geht es bei den Auto um wesentlich mehr als Pferdestärken, nämlich um Software!

It’s a software game. It’s all about autonomous driving.

In den nächsten zehn Jahren wird sich die Autoindustrie neu erfinden müssen. Auch ich bin schon länger überzeugt, dass in naher Zukunft keine individuell steuerbaren Autos mehr in den Grossstädten fahren dürfen. Da werden in Zukunft nur noch selbstfahrende Autos zugelassen werden. Warum? Weil diese Autos dank Vernetzung einfach besser fahren als wir Menschen! Man wird wohl in der Stadt auch gar kein eigenes Auto mehr benötigen. Braucht man eins, kann man dieses über eine App ordern. Braucht man es nicht mehr, steht es wieder zu Verwendung einer anderen Person frei. Es braucht kaum noch Parkplätze.

Wenn man nun dieser anonymen Person Glauben schenken darf, was meiner Meinung nach nicht ganz abwegig ist, so will Apple in dieser Zukunft mitspielen. An Geld liegt es nicht. Und das Wissen wird eingekauft. Zwar soll Johann Jungwirth, früher im Labor von Mercedes Benz, bei Apple „nur“ an neuen Mac-Produkten arbeiten, aber da wird wohl mehr dahinter stecken…Auch bei Tesla kann Apple hin und wieder jemand abwerben, wobei Tesla mehr Leute bei Apple holt. Apple will sich ganz bewusst nicht von der Autoindustrie helfen lassen, sondern selber an einer eigenen Lösung arbeiten. Auch wurde angeblich bereits ein Werk gefunden für die Produktion: Magna Steyr. Es wird spannend in der Zukunft der neuen Automobile.