Mrz 03


Video hier anschauen

Wenn ich mir das Video oben anschaue, dann freue ich mich um so mehr auf kommende Magazine, welche ich auf dem iPad anschauen kann. Man kann nicht nur durch die Seiten blättern, sondern hat auch bewegliche Elemente, Filme, Links zu anderen Artikel oder Website… Einfach ein interaktives Magazin!

Da wird sogar die Werbung wieder spannend wenn man das beworbene Auto drehen kann und von allen Seiten anschauen. Normale Display-Werbung ohne interaktivität gehört dann langsam aber sicher zum alten Eisen!

Wired verlässt sich im Moment noch auf Adobe und ist wohl zuversichtlich, dass Adobe das digitale Wired Magazin irgendwie auf den iPad bringt. Adobe hat es ja bisher auch geschafft, dass Flash-Spiele zu gültigen iPhone Apps konvertiert werden können.

Weit vorsichtiger ist man da beim Verlag Condé Nast, dem Mutterhaus von Magazinen wie GQ, Vogue, Glamour, Vanity Fair, Ad und myself. Bei dem Magazin-Verlag will man so rasch wie möglich auf den iPad-Zug aufspringen. Zur Sicherheit entwicklet man gleich in beide Richtungen, mit Adobe und mit dem iPhone SDK. Anscheinend glaubt man bei dem Verlag definitiv an den Erfolg der digitalen Magazine und ist auch bereit etwas zu investieren. Jedoch versucht man den iBookstore zu umgehen und mittels eigener App das Magazin anzubieten.

Damit die Magazine auch tatsächlich diese Interaktivität anbieten können, wie man das bereits bei dem Prototypen oben sehen kann, müssen die Magazin via App publiziert werden. Das wäre auch durchaus in meinem Sinn. Ich bin echt gespannt auf die Inhalte im iPad!

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Feb 16

Der ApfelBlog Leser Damian hat mich auf einen Artikel in der Weltwoche aufmerksam gemacht. Kurt W. Zimmermann schreibt im Beitrag “Der Pad der Hoffnung” über die Medien, welche sich dank dem iPad wieder über bezahlte Inhalte erfreuen würden. Kritisch hinterfragt aber Zimmermann, ob die Konsumenten überhaupt bereit sind für ein Zeitungs-Abonnement Geld auszugeben, wenn man auf der Website der selben Zeitung sowieso alles kostenlos nachlesen kann.

Es ist natürlich kein ausschliessliches iPad Problem, denn bemerkt hat es Herr Zimmermann anhand seines Kindle. Dennoch ist es eine berechtigte Frage. Die Medien müssten den mutigen Schritt machen, im Web die Artikel nur noch anzuteasern. Doch wer macht den ersten Schritt? Es wird kaum eine Zeitung diesen Schritt einfach so tun, denn dann wandern wohl viele Online-Leser ab zu einer anderen Zeitung. Und dann gibt es noch die Gratis-Blätter wie 20Minunten… Wie will man gegen die ankommen?

Funktioniert es vielleicht gar nicht, die Zeitungen als Abonnement für digitale Lesegeräte zu verkaufen? Schaffen das eventuell doch nur Magazine? Magazine haben es nämlich geschafft eine gute Balance zwischen bezahlten Offline-Inhalten und kostenlosen Online-Inhalten zu erhalten.

Kurt W. Zimmermann glaubt, dass Apple ein Jahreabonnement von CHF 368 (soviel kostet das aktuelle digitale Abo der Neue Zürcher Zeitung) nicht akzeptieren wird. Nun, es gibt App die teurer sind und trotzdem geduldet werden. Zudem braucht niemand mehr ein Jahresabo zu lösen denn mit dem In-App-Purchase Modell können einzelne Ausgaben gekauft werden, oder Wochen oder Monatsabo angeboten werden. Was vielleicht auch besser ist für den Kunden. Man sollte hier definitiv die eingetretenen Pfade verlassen und neue Modelle kreieren.

Herr Zimmermann mag auch immer wieder darauf hinweisen, dass Apple ja dann noch satte 30% des Verkaufserlöses für sich behält. Auch hier streitet man sich immer wieder, ob das zuviel ist. Fakt ist, dass darin die kosten für die Plattform beinhaltet ist und auch das Inkasso darf nicht vergessen werden. Kreditkarten-Transaktionen sind ja auch nie gratis. Ganz verborgen bleibt aber die Tatsache, dass Amazon von seinen E-Book Anbieter mehr als 30% einfordert. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass Amazon 50% für sich beansprucht! Übrigens, auch ein Buchhändler hat eine Marge von 55%!

Ich bin der Meinung, dass Zeitungen sich langsam aber sicher neu erfinden müssen. Auch der Markt um Bücher wird neu definiert. Braucht es noch Buchverlage, wenn Jedermann sein eigener Verleger bei Amazon und Apple sein kann? Braucht es Musikkonzerne welche Musik vertreiben, wenn jedes kleine Label das auf eigene Faust via Download-Plattformen tun kann? Willkommen in der Publikations-Revolution!

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Feb 11

Das iPad ist immer noch ein grosses Gesprächsthema. Jedoch sind die Meinungen und Kommentare nicht mehr durchwegs positiv. Im Gegenteil! Eine Umfrage von Retrevo (via) hat ergeben, dass je mehr die Leute über das iPad Bescheid wissen, desto weniger wollen das Apple Tablet kaufen.

Das Interessante bei der Umfrage ist, dass sich die Geschichte wiederholt. Ähnlich verhielten sich die Befragten nach der Veröffentlichung des Amazon Kindle.

Gründe für die Ablehnung
Doch was sind die Gründe? Weil das iPad kein Flash unterstützt? Weil das iPad nur mit einem iPhone OS läuft? Dass nicht einfach Programme installiert werden können, sondern dass man wiederum an den App Store von Apple gebunden ist? Diesbezüglich habe ich vor wenigen Tagen erfahren, wie sehr sich die Leute über den App Store aufregen können.

Das Store Prinzip von Apple
Bin ich wirklich so sehr vom Apple-Virus befallen? Denn ich kaufe gerne in iTunes ein, weil es einfach ist. Ein oder zwei Klicks auf das Album und die Musik ist bezahlt und wenige Sekunden später auf meinem Mac, meinem iPhone und iPod bereit zum abspielen. Ebenso ist es mit den Apps… Es gibt viele nützliche Apps welche das iPhone und später das iPad aufwerten. Klar gibt es immer wieder unschöne Geschichten, dass beispielsweise eine App geblockt wurde, weil im Text hingewiesen wurde, dass es das selbe Programm auch für Android gibt. Auch für die Tatsache, dass konkurrierende Apps zu den eigenen Apple Apps aus dem Store gekickt werden gibt es keine Entschuldigung. Doch wie hoch mögen die Ablehnungen ohne gegebenen Grund  (wie Sicherheit, Betrug, falsche Programmierung, Instabilität) wohl sein? Besonders im Verhältnis zu den über 140′000 Apps im App Store.

Sicherheit vs. Freiheit
Der App Store, der iTunes Store und der kommende iBook Store haben klare Nachteile, aber auch Vorteil. Einmal mehr heisst es “Einfachheit und Sicherheit vs. absolute Freiheit”! Der Google Market kann beispielsweise auch schon ein Liedchen davon pfeifen, dass Apps eingereicht werden, welche die Benutzerdaten ausspionieren. Wie lange kann Google noch Apps einfach auf die Leute los lassen, ohne deren Sicherheit zu prüfen? Apple hingegen sollte etwas von der Paranoia verlieren und auch Mitbewerber Namen und konkurrierende Apps zulassen! Wenigsten hat Apple schon mal ein konkurrierendes App wie Spotify für das iPhone durch gewunken, obwohl es ein ernst zu nehmender Mitbewerber für iTunes ist! Und bald werden wir wohl auch erfahren, ob Apple den Opera Browser für das iPhone zu lässt…

Wie ist Deine Entscheidung?
Doch würde das alleine helfen die kaufhungrigen Leute wieder mehr für das iPad zu begeistern? Oder wird es ähnlich wie beim iPhone? Zuerst sind viele Leute skeptisch, lassen sich dann aber von der Begeisterung der anderen anstecken und kaufen sich trotzdem ein iPad?

Ich denke, die meisten Leute haben hier eher ein MacBook mit Touchscreen erwartet und nicht ein grosses iPhone. Stimmt’s? Oder was ist für Euch der Grund, dass das iPad nicht gekauft wird? Oder habt Ihr Euch bereits für den Kauf entschieden?

Verlosung
Teilt mir Euren Grund für oder gegen das iPad in den Kommentaren welche gleich hier unten bis zum 21. März 2010 mit, und ich verlose unter allen qualifizierten Antworten ein iPad 16GB Wifi! Teilnehmen können alle Personen mit einem Wohnsitz in der Schweiz. Die Ziehung der Gewinner findet per Zahlen-Zufallsgenerator am 22. März 2010 um 18:00 Uhr statt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und im ApfelBlog.ch veröffentlicht. Über die Auslosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung der Preise.

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Feb 08

Der Journalist Peter Svensson hat im Tagesanzeiger den Artikel “Der iPad könnte grosse Probleme bereiten” veröffentlicht und darin angeprangert, dass der iPad ein geschlossenes System sei. Sein Artikel wird am selben Tag auch im Manager Magazin abgedruckt. So gut der Mann auch seine Texte verkaufen kann, so wenig studiert derjenige über seine Nasenspitze hinaus! Mit etwas mehr Willen hätte er die Fakten richtig abklären und sich mit dem App Store Prinzip vertraut machen können.

In seinem Artikel sagt Svensson:

Das iPad ist ein geschlossenes System. Mit dem E-Book-Format von Kindle kann es zunächst nichts anfangen. Aber auch die digitalen Bücher in dem von Apple genutzten EPUB-Format bleiben erst mal aussen vor, weil der iPad-Hersteller einen anderen Kopierschutz verwenden will.

Unbestritten entspricht es der Tatsache, dass der iBookstore weder das EPUB-Format, noch das Amazon Kindle Format unterstützt. Hier hätte aber auch niemand etwas anderes erwartet. Immerhin hat Svensson entdeckt, dass eigentlich auch der Amazon Kindle ein geschlossenes System ist.

Meiner Meinung nach ist das Apple iPad aber überhaupt kein geschlossenes System! Mit dem App Store nämlich ist es möglich Apps wie das kostenlose Kindle for iPhone auf die Endgeräte wie iPhone, iPod touch oder eben iPad zu laden und dort die volle Auswahl von Amazon E-Books zu konsumieren! Amazone hat das ganze so klever gebaut, dass man deren E-Books per Kindle, per Website oder iPhone kaufen und die Bücher dann auf allen Endgeräten lesen kann! Wer also schon Amazon E-Books besitzt, kann diese auch auf dem iPad lesen!

Entsprechend steht es auch Sony frei, für Ihr Format eine App zu bauen und vielleicht entwickelt bald auch ein schlauer iPhone-Entwickler eine E-Book App für das hoch gelobte EPUB-Format? Die Chancen sind da! Und jetzt soll mal einer behaupten, dass iPad sein ein geschlossenes System! Ich behaupte, von allen E-Book-Reader ist das iPad die offenste Variante!

Die Aussage von Herr Svensson bleibt nur noch korrekt, wenn sich Apple mit iBookstore dazu entschliessen würde, andere Einkaufsmöglichkeiten im App Store nicht mehr zuzulassen. Ich persönlich hoffe das nicht. Schliesslich kann der iPod auch normale MP3-Formate abspielen und man ist nicht gezwungen nur Musik aus dem iTunes-Store abzuspielen.

Notiz: Einmal mehr beweist es für mich, dass die “alten Medien” und die ausgebildeten Journalisten auch nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben und dank dem Web 2.0 und Blogs solche falschen und schlecht recherchierten Artikel berichtigt werden können.

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