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HomePod Software Updates kommen über die Apple Home App.

Ein Software-Update bei Apple’s HomePod wird sich anfühlen wie ein Update der Apple Watch, denn es wird über die Home App abgewickelt. Ja Home, die selbe App über welche diverse Smarthome Geräte gesteuert werden können.

HomePod – Mehr als nur Musik und Siri?

Entdeckt hat das ganze Guilherme Rambo. Beim durchsuchen vom iOS-Code sah er den Mechanismus für das Software-Update in der integrierten Home App. Neben den bekannten Hinweisen, dass ein Update für das entsprechende Gerät bereitsteht, hat man auch die Möglichkeit die Update automatisch einspielen zu lassen, so ähnlich wie bei Apple TV.

iPhone Home App Manages HomePod Software Updates

Es ist doch eher überraschend, dass Apple den HomePod über die Home App ansteuert für Updates. Andererseits kann das ein Hinweis dafür sein, dass der HomePod die neue Zentrale für Apple’s Smarthome werden könnte. Bisher hat man diese Rolle Apple TV zugewiesen.

Was denkt ihr? Hat Apple grössere Pläne für HomePod als nur Musik und Siri Sprach-Interface?

HomePod – Die ersten Eindrücke.

Der smarte Lautsprecher von Apple kann bereits vorbestellt werden, zumindest in Amerika, Grossbritannien und Australien, damit die ersten Modelle am 9. Februar bei den neuen Besitzer eintreffen. Einige wenige Personen sind bereits in den Genuss gekommen, den HomePod zu testen und berichten bereits eifrig darüber.

Sensationeller Klang

Nicht wenige Audiophile sind begeistert vom neuesten Apple-Produkt. Man vergleicht in entsprechenden Foren die Ingenieur-Arbeit von Apple sogar mit Endgeräten, welche mehrere tausend Dollar kosten:

They’re using some form of dynamic modeling, and likely also current sensing that allows them to have a p-p excursion of 20 mm in a 4″ driver. This is completely unheard of in the home market. The practical upshot is that that 4″ driver can go louder than larger drivers, and with significantly less distortion. It’s also stuff you typically find in speakers with five-figure price tags (the Beolab 90 does this).

Unter diesem Aspekt ist der Preis von rund 350 Dollar natürlich nicht mehr ganz so hoch. Einmal mehr verbindet Apple sehr hohe Qualität mit einer einfachen Bedienung:

Lots of people online are calling it overpriced because they think Apple just slapped a bunch of speakers in a circular configuration and added Siri, but the engineering behind it is extremely audiophile niche stuff. And it does this all automatically with no acoustical set up or technical know how. And even if you are obsessive about your existing tuned audio set up, just think of how much better enthusiast stuff will become once this kind of technology becomes the accepted mainstream baseline for speakers.

HomePod Innenleben

Aufbau des Apple HomePod

Die Audiophil-Community hat bei Apple über Jahre immer wieder darum gebeten das FLAC-Format zu unterstützen. Nebst dem eigenen Audio-Format ALAC hat Apple die Unterstützung im letzten Jahr eingeführt und auch im HomePod ist FLAC, ein universelles Open-Source Standard-Format erhältlich. Ein Beweis dafür, dass Apple professionelle Audio-Wiedergabe sehr ernst nimmt. Ganz besonders beim HomePod.

Drüben bei 9to5mac bringt man es auf den Punkt.

When you look at HomePod’s $349 price tag, then, don’t think about how it compares to the $99 Amazon Echo or the $49 Google Home. It’s a different product — designed to deliver an entirely different experience.

HomePod lässt sich nicht mit Amazon Echo oder Google Home vergleichen. Die beiden „Mitbewerber“ haben den Anspruch als Sprachassistenten allgegenwärtig zu sein. Als Zusatz kann man auch Audio-Medien darüber abspielen. Beim HomePod ist es umgekehrt. In erster Linie will man eine sensationelle Wiedergabe von Musik ermöglichen. So ganz nebenbei ist auch Siri mit an Bord.

HomePod und iTunes

Es ist wenig überraschend, dass HomePod am besten mit Inhalten aus iTunes funktioniert: Musik die über iTunes eingekauft wurde, iTunes Podcast und Streams von Beats 1.

Whilst HomePod works best with an Apple Music subscription, allowing users to ask Siri to play any of the 40 million tracks in the Apple Music catalog, it does not require a subscription to function. We have learned that the HomePod can play content purchased from iTunes, stream Beats 1, and listen to podcasts without needing a subscription.

Musik die nicht über iTunes eingekauft wurde, kann nicht direkt ab HomePod abgespielt werden. Wer beispielsweise Inhalte aus Spotify wiedergeben möchte, muss die App auf einem iOS Gerät über AirPlay mit dem Apple Smart Speaker verbinden.

Kleiner Stromverbrauch

Im Umweltbericht zu Apple HomePod kann man nachlesen, dass der Lautsprecher bei der Wiedergabe von Musik weniger Strom benötigt als eine durchschnittliche LED-Leuchte. Im Low Power Mode benötigt das Gerät sogar lediglich 1,76W. Nach acht Minuten Inaktivität schaltet HomePod automatisch in den stromsparenden Modus. Im Lieferumfang zum HomePod ist übrigens ein 2-Meter Stromkabel beinhaltet. Das gibt dem Benutzer mehr Freiheit den Lautsprecher an einer geeigneten Stelle aufzustellen.

Vom Nebenprojekt zum Produkt

Was viele vielleicht nicht wissen, Apple arbeitete seit über fünf Jahren an dem HomePod. Gestartet ist das ganze als Nebenprojekt von Apple Audio-Ingenieure. Man wollte einen anspruchsvollen Lautsprecher für die Zielgruppe Audiophile erstellen. Nach zwei Jahren hatte man einen 90 Zentimeter grossen Lautsprecher geschaffen. Das Potential war erkannt und das Projekt wurde in der Zubehörabteilung neu aufgesetzt und erhielt einen offiziellen Codenamen. Damals hat Apple auch erkennt, dass man neben Amazon Echo und Google Home eine Chance in den Wohnzimmer der Kunden verpasst hat. Somit kam die Aufgabe der Sprachassistentin Siri wesentlich später zum Projekt.

Das volle Potential von HomePod entwickelt sich aber erst noch im Laufe des Jahres. Einige Features wie beispielsweise Multi-Room werden am 9. Februar bei den ersten Auslieferungen noch nicht erhältlich sein und sollen erst später im Jahr dann per Software-Update ausgeliefert werden.

Privatsphärenschutz von Apple kostet die Werbeindustrie viel Geld.

Im September 2017 wurde von Apple für Safari auf iPhone, iPad und Mac ein Feature ausgespielt mit dem Namen Intelligent Tracking Prevention, kurz ITP. Die Funktion sorgt dafür, dass die Benutzer der Apple Geräte von Werbetreibenden nicht ständig überwacht und verfolgt werden können. Firmen mit Werbetechnologien spüren bereits einen Einbruch der Einnahmen und dabei hat Safari lediglich einen Marktanteil von 15%. Firmen in der Werbebranche wie Criterio erwarten 2018 einen fünftel weniger Einnahmen als 2017. Im Vergleich dazu, 2016 lag der Jahresumsatz bei 730 Millionen US-Dollar.

Auch Dennis Buchheim, General Manager bei Internet Advertising Bureau’s Tech Lab, rechnet mit geringeren Einnahmen.

We expect a range of companies are facing similar negative impacts from Apple’s Safari tracking changes. Moreover, we anticipate that Apple will retain ITP and evolve it over time as they see fit.

Werbeindustrie spricht von Sabotage

Die Werbeindustrie spricht offen von Sabotage und bittet Apple ITP wieder fallen zu lassen. Apple denkt aber nicht daran und hält an ITP fest. Besser noch, Criteo fand eine Möglichkeit ITP zu umgehen und korrigierte die schlechten Erwartungen nach oben. Apple entdeckte das und besserte im Update iOS 11.2 nach. Danach musste Criteo die optimistischen Erwartungen wieder nach unten korrigieren…

Apple braucht keine Werbegelder

Apple hat den Luxus, ausserhalb der Werbeindustrie arbeiten zu können. Die Einnahmen von Apple sind unabhängig von Benutzerdaten und Werbung im Gegensatz zu Google. Da nimmt man sich alle möglichen Daten Zuhilfenahme. Google weiss wo ihr seid, dank künstlicher Intelligenz und Street View können sogar die Wähler-Tendenzen in USA errechnet werden…

Ein echtes Katz und Maus Spiel zwischen der Werbeindustrie und der Privatsphäre der Benutzer. Noch ist der Schutz bei Apple nicht perfekt, aber bereits besser als bei den Mitbewerbern.

Rekordumsätze im App-Store während der Weihnachtszeit.

Apple meldet per Pressemitteilung, dass die iOS-Benutzer und App Store-Kunden auf der ganzen Welt während der Weihnachtszeit 2017 den virtuellen Laden regelrecht gestürmt haben. In der Woche, die am Heiligen Abend begann, hat eine Rekordzahl von Kunden im App Store Apps eingekauft oder heruntergeladen und in diesem Zeitraum von sieben Tagen über 890 Millionen US-Dollar ausgegeben. Alleine am 1. Januar 2018 spiegelte sich das grosse Interesse in Umsätzen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar.

Phil Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing bei Apple:

Wir sind begeistert über die Resonanz auf den neuen App Store und davon, dass so viele Kunden neue Apps und Spiele entdecken und geniessen. Wir möchten uns bei allen kreativen App-Entwicklern bedanken, die diese grossartigen Apps entwickelt und dazu beigetragen haben, das Leben der Menschen zu verändern. Allein im Jahr 2017 haben iOS-Entwickler 26,5 Milliarden US-Dollar verdient — über 30 Prozent mehr als 2016.

Augmented Reality im App Store

Pokémon GO ist am 21. Dezember an die Spitze der App Store-Charts zurückgekehrt mit der Einführung neuer Augmented Reality-Funktionen, die auf Apples ARKit-Framework aufbauen und so für ein detaillierteres und realistischeres Spieleerlebnis sorgen. Mittlerweile geniessen Kunden fast 2.000 ARKit-fähige Apps in allen Kategorien des App Stores. Zu den beliebtesten AR-Titeln gehören Spiele wie CSR Racing 2, Stack AR und 8 Ball – Kings of Pool, Shopping-Apps wie Amazon und Wayfair, Bildungs-Apps wie Night Sky und Thomas & Freunde sowie Apps für Soziale Netze wie Pitu und Snapchat.

Seit dem Start des App Store im Juli 2008 haben iOS-Entwickler über 86 Milliarden US-Dollar verdient.

Schrumpfen die iPhone-Verkäufe mit dem Batterie-Ersatzprogramm?

Das günstige iPhone Batterie-Ersatzprogramm könnte für Apple zum Boomerang werden. Wenn die alten Smartphones plötzlich wieder an Performance gewinnen, dann könnten einige Benutzer auf den Kauf eines neuen iPhones verzichten.

Apple hat letzten Monat publik gemacht, dass man, zum Schutz vor unerwarteten Abstürzen, die Prozessoren-Geschwindigkeit bei schwächelnden Batterien, drosselt. Das mag gut gemeint gewesen, denn niemand mag einen kompletten Absturz, dennoch hinterliess die heimliche Einführung einen Faden Beigeschmack. Apple realisierte den Ärger der Kunden und hat schnell ein günstiges Batterie-Ersatzprogramm angeboten. Für nur 29 Dollar, bzw. Franken, kann man sich einen neuen Akku einsetzen lassen für alle iPhone 6 Modelle und neuer.

Dieser Umstand könnte dazu führen, dass nicht wenige Benutzer die Lebensdauer des iPhones mit dem Batterie-Wechsel verlängern und erst zwei oder drei Jahre später ein neues iPhone kaufen. Gemäss Hochrechnungen könnten bis zu 16 Millionen iPhone-Benutzer mit einem upgrade warten. Der Analyst Mark Moskowitz von Barclays schrieb dazu bei Bloomberg.

Even a small percentage [of customers] opting for battery replacement over upgrade could have meaningful impact on iPhone sales.

Wenn Apple die Kunden dazu bewegen möchte, ein neues iPhone zu kaufen, so reicht die Begründung Performance nicht mehr. Wie schaut es bei euch aus? Wird der Einsatz von eurem iPhone dank dem Batterie-Ersatz jetzt ein Jahr länger im Einsatz sein?

Wird dein iPhone nach der Keynote langsamer?

Kennt ihr das Gefühle, dass das iPhone meistens kurz vor dem Release eines Nachfolger-iPhones, bzw. nach der neuesten Apple Keynote, einem viel langsamer vorkommt? Es gibt Leute, die gehen davon aus, dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl handelt, sondern eine „Planned Obsolescence“, bzw. eine geplante Verlangsamung der Geräte ist und die Konsumenten dazu zu bringen soll, sich bald eines der neuen iPhones zu kaufen.

Und damit es nicht nur bei einer wagen Behauptung bleibt, gab es diesbezüglich sogar eine Studie. Diese wurde 2014 veröffentlicht und zeigte, dass immer rund um den Verkaufsstart des neuen iPhones die Suchanfragen mit „ iPhone slow“ quasi explodiert sind. Im Vergleich dazu gab es bei der Suche nach „Samsung Galaxy slow“ keine Peaks. Ich hab die iPhone-Anfragen für euch mal rekonstruiert und mit den neuesten Daten erweitert. In blau, die weltweiten Suchanfragen „iPhone slow“ und in grün die Monate in denen die neuen iPhones verkauft wurden.

"iPhone Slow" Suchanfragen bei Google

Google Suchanfragen mit „ iPhone slow“ im Vergleich mit den Verkaufstarts der iPhones.

Und tatsächlich gibt es ein paar Peaks im gleichen Verkaufsmonat, manchmal ein bisschen im Voraus und sogar mal nachträglich. Kein Wunder muss sich Apple die Frage gefallen lassen, ob man hier ganz gezielt versucht die Konsumenten zu beeinflussen, sich baldmöglichst ein neues iPhone zu kaufen. Für den Umsatz wäre das natürlich nachvollziehbar. Andererseits werden in den neuen iPhones nicht zum Spass immer wieder neue, stärkere und bessere Prozessoren verbaut. Die sollen die neuen Anforderungen, auch an das Betriebssystem, erfüllen. Und da immer zum Start eines neuen iPhones, ein neues Betriebssystem veröffentlicht wird, gibt es auch immer ältere Geräte, welche das Update nicht ohne weiteres einstecken.

In der Grafik kann man allerdings auch entdecken, dass nach der Studie, also nach 2014 die Peaks extrem zurückgegangen sind. Vielleicht war die Studie mitunter ein Grund, dass Apple die neuen Betriebssysteme auch für ältere Apple Devices verbessert hat?

NFC wird mit iOS 11 geöffnet. Ein bisschen.

Selbst bei mir ging der Hinweis  für einen offenen Umgang mit Near Field Communication (NFC) unter. Könnte daran gelegen haben, dass ich die Keynote nicht nur verfolgt habe, sondern nebenbei gleich die Zusammenfassung geschrieben habe… Es darf aber durchaus gefeiert werden, dass Apple NFC nun auch für andere Apps, ausserhalb von Apple Pay, öffnet.

NFC reader mode in iOS 11

In den Spezifikationen kommt dann aber die Ernüchterung…

Reading NFC NDEF tags is supported on iPhone 7 and iPhone 7 Plus.

Wer ein älteres iPhone als iPhone 7 oder iPhone 7 Plus besitzt, bei dem wird es nichts mit dem auslesen von NFC Tags. Noch etwas umstritten ist, ob mit einem nur „reader mode“ eine sichere Zahlungs-App entwickelt werden kann. Wenn ich, als Laie, es richtig verstanden habe braucht es für eine sichere Übertragung eine Kommunikation, sprich es muss nicht nur ausgelesen, sondern auch geschrieben werden können. Das würde bedeuten, dass man mit der Öffnung von NFC zwar Informationen aus Fitnessgeräten oder sonstigen Tags auslesen kann, aber nicht Informationen austauschen oder mit anderen Geräten interagieren kann. Im Endeffekt wäre Apple Pay immer noch das einzige Zahlungsmittel welches über NFC funktioniert. Vielleicht ist aber auch die Dokumentation noch nicht gänzlich erneuert, denn NFC soll auch auf der Apple Watch geöffnet werden, was in der aktuellen Spezifikation wiederum nicht explizit festgehalten ist.

Aber vielleicht gibt es unter meinen Lesern ein paar Entwickler, welche sich zu dem Thema äussern können?

Jetzt anmelden für die Apple Developer Academy in Neapel.

In einer Zusammenarbeit von Apple und der Universität Federico II wurde die erste Developer Academy in Europa realisiert. Bis zum 31. Mai 2017 können sich interessierte zukünftige Entwickler und junge Unternehmer für das Bewerbungsverfahren einschreiben.

Developer Academy

Die Developer Academy wird bereits zum zweiten mal durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zahl der Studierenden von 200 auf bis zu 400 verdoppeln. Das Programm konzentriert sich auf die Software-Entwicklung (iOS-Apps), Start-up-Gründung und das iOS-App-Design mit Schwerpunkt auf Kreativität und Zusammenarbeit. Den Studenten werden die benötigten Fähigkeiten vermitteln, um in diesen Bereichen erfolgreich zu sein. Die Akademie möchte Studierende mit einem breiten Spektrum an Vorbildung und Interessen für eine Ausbildung gewinnen. Das Studium will nicht nur diejenigen mit Programmierung- oder Informatik-Erfahrung unterstützen, sondern auch junge Menschen, die an Bereichen wie Design und Business interessiert sind.

Das Programm steht Studenten aus Italien und der ganzen Welt offen.

Apple investiert mehrere Millionen Euro in das Programm, so dass die Kurse für alle Studenten kostenlos sind. Der Lehrplan wird von technischen Experten des Unternehmens und Ingenieuren gestaltet und die Kursleiter bringen Fachwissen aus ihrem breiten Spektrum an Erfahrungen ein, einschließlich Design, Business und Marketing sowie Programmierung. Apple stellt auch die Hardware und Software für die Akademie zur Verfügung, darunter für jeden Schüler ein iPhone und einen Mac. Die Einrichtung der Academy wurde speziell mit Schwerpunkt auf offene, gemeinschaftliche Arbeitsräume von Apple und der Universität Federico II konzipiert.

Klingt verlockend… Jede Unterstützung den Menschen das Programmieren näher zu bringen ist wichtig! Insbesondere in Ländern wie Italien in denen junge Leute kaum noch Lehrstellen oder Jobs bekommen. Kennt ihr noch weitere solche Initiativen in anderen Ländern?

Wer sich ernsthaft mit iOS auseinandersetzen möchte, der sollte sich jetzt gleich bewerben: https://www.developeracademy.unina.it/en/call-for-applications/

Apple kauft sich die App Workflow.

Mit der iOS App Workflow hat das DeskConnect Inc. Team Ari Weinstein, Conrad Kramer, Ayaka Nonaka und Nick Frey bereits 2015 verdient den Apple Design Award gewonnen. Seit her hat Apple das Interesse nicht verloren. Workflow ist sowas wie der Internetdienst IFTTT, bloss auf iOS. Das Workflow-Team hat es fertig gebracht, trotz iOS Restriktionen, dass Apps miteinander funktionieren und sich so gegenseitig ergänzen und dem Benutzer einen echten Mehrwert liefern.

Das hat auch Apple erkannt und daher, nach längeren Verhandlungen, eingekauft und bestätigt:

The Workflow app was selected for an Apple Design Award in 2015 because of its outstanding use of iOS accessibility features, in particular an outstanding implementation for VoiceOver with clearly labeled items, thoughtful hints, and drag/drop announcements, making the app usable and quickly accessible to those who are blind or low-vision.

Untypisch ist allerdings, dass es die App immer noch im App Store gibt und nun sogar kostenlos angeboten wird.

Apple News – Grosses Potential liegt brach.

Apple hat mit iOS 9 eine eigene News App in das Betriebssystem gebracht. Bis heute gibt es Apple News aber nur in englisch für Australien, USA uns Grossbritannien. In der Schweiz dürfen wir auserlesene Quellen nur als Widget auf der Spotlight-Seite einsehen nach eine Rechtswisch vom Home-Screen aus. Das höchste der Gefühle, ein- und ausschalten des News-Widget. Mit den von Apple vorgegebenen Quellen wie Blick, Tagesanzeiger, Berner Zeitung, Tageswoche, Aargauer Zeitung und den weiteren üblich verdächtigen muss man Leben.

Die grossen Medien freut’s, denn wird einer ihrer Artikel über Apple News gefeatured, so dürfen sie viele Besucher in Empfang nehmen. Und die müssen so zahlreich sein, dass man sich bereits Gedanken darüber macht, wie wohl der Algorithmus bei Apple sein muss, dass man in diese Auswahl kommt. Denn man möchte gerne die eigenen Artikel so optimieren, dass man öfters gefeatured wird…

Allen anderen Publisher bleibt nichts anderes übrig als von aussen zuzuschauen. Zwar kann man über die iCloud in einer Beta-Phase das eigene Medium erfassen, da aber im Moment nur englische Artikel aus den drei Länder Australien, Amerika und Grossbritannien angenommen werden, bleibt es bei der Anmeldung.

Die Apple News gibt es nun seit bereits eineinhalb Jahren und noch immer ist man nicht über die eine Sprache und die drei Länder hinweggekommen. Eigentlich schade.