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HomePod Software Updates kommen über die Apple Home App.

Ein Software-Update bei Apple’s HomePod wird sich anfühlen wie ein Update der Apple Watch, denn es wird über die Home App abgewickelt. Ja Home, die selbe App über welche diverse Smarthome Geräte gesteuert werden können.

HomePod – Mehr als nur Musik und Siri?

Entdeckt hat das ganze Guilherme Rambo. Beim durchsuchen vom iOS-Code sah er den Mechanismus für das Software-Update in der integrierten Home App. Neben den bekannten Hinweisen, dass ein Update für das entsprechende Gerät bereitsteht, hat man auch die Möglichkeit die Update automatisch einspielen zu lassen, so ähnlich wie bei Apple TV.

iPhone Home App Manages HomePod Software Updates

Es ist doch eher überraschend, dass Apple den HomePod über die Home App ansteuert für Updates. Andererseits kann das ein Hinweis dafür sein, dass der HomePod die neue Zentrale für Apple’s Smarthome werden könnte. Bisher hat man diese Rolle Apple TV zugewiesen.

Was denkt ihr? Hat Apple grössere Pläne für HomePod als nur Musik und Siri Sprach-Interface?

iPhone gewinnt Marktanteile in USA.

Wenn man den Untersuchungen von Counterpoint’s Market Pulse glauben darf, dann soll Apple im Endjahres-Quartal nicht weniger als 22 Millionen iPhones verkauft haben. Der Marktanteil stieg von 37 auf 44%. Das dürfte ein neuer Rekord für Apple sein. Auch wenn man, besonders aus Asien, hört, dass der hohe Preis vom iPhone X viele Käufer abschreckt, so scheint das nicht im heimischen Markt der Fall zu sein. Das zumindest meint Neil Shah, Research Director bei Counterpoint:

There has been a lot of chatter that the iPhone X has disappointed on a global level which is partly true not only for Q4 2017 but also moving into 2018 as a result of the higher price which ensured the demand remained softer than expected. But this has not been the case in the U.S. market and outlook looks positive for Apple in its home market for 2018. U.S. consumers on an average are probably on their third or fourth iPhone and are willing to pay for the Apple ecosystem which is much stronger and sticky in USA than for example in China.

iPhone just hit its highest ever share of the U.S. phone market

iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus sind Spitzenreiter im Smartphone-Hochpreis-Segment

Apple bedient mit dem iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus ein Segment an hochpreisigen Smartphones (über 800 Dollar) den es so bisher noch nicht gab. Dieses Segment gab es Ende 2016 noch gar nicht und nun macht das neue Marktsegment im letzten Quartal 2017 25 Prozent aller verkauften Smartphones in Amerika aus! Die Amerikaner vertrauen Apple, glauben an das Ecosystem und sind bereit den Preis dafür zu bezahlen. China scheint den Glauben an Apple noch nicht gefunden zu haben. Interessant ist aber, dass dieses Hochpreis-Segment auch in Indien stark angestiegen ist. Doch eher verwunderlich, wann man sich die Preise in Indien anschaut.

FBI Forensik-Experte nennt Apple „Böse Genies“.

An der Internationalen Conference on Cyber Security in Manhattan, hat Stephen Flatley, Forensik-Experte beim FBI, Apple als Firma“Idioten“ und „böse Genies“ bezeichnet. Denn die Verschlüsselung der iPhones macht die Ermittlungsarbeit für ihm und seinen Kollegen wesentlich härter. Flatley beschwerte sich beispielsweise darüber, dass man nun wesentlich länger braucht das Passwort zu erraten, auch mit Hilfe von Hacker-Methoden. Die Geschwindigkeit mit der „Brute-Force“-Methode ein iPhone zu knacken verändert sich von 45 Passwörtern pro Sekunde auf ein Versuch alle 18 Sekunden. Das bedeutet, man braucht mehr Zeit. Sehr viel mehr Zeit wie Flatley sagt:

Your crack time just went from two days to two months.

Tja, während es die meisten Menschen beruhigt, dass man ein sicheres Gerät in den Händen hält, stört es die Behörden im Kampf gegen Kriminelle und Terroristen.

Privatsphärenschutz von Apple kostet die Werbeindustrie viel Geld.

Im September 2017 wurde von Apple für Safari auf iPhone, iPad und Mac ein Feature ausgespielt mit dem Namen Intelligent Tracking Prevention, kurz ITP. Die Funktion sorgt dafür, dass die Benutzer der Apple Geräte von Werbetreibenden nicht ständig überwacht und verfolgt werden können. Firmen mit Werbetechnologien spüren bereits einen Einbruch der Einnahmen und dabei hat Safari lediglich einen Marktanteil von 15%. Firmen in der Werbebranche wie Criterio erwarten 2018 einen fünftel weniger Einnahmen als 2017. Im Vergleich dazu, 2016 lag der Jahresumsatz bei 730 Millionen US-Dollar.

Auch Dennis Buchheim, General Manager bei Internet Advertising Bureau’s Tech Lab, rechnet mit geringeren Einnahmen.

We expect a range of companies are facing similar negative impacts from Apple’s Safari tracking changes. Moreover, we anticipate that Apple will retain ITP and evolve it over time as they see fit.

Werbeindustrie spricht von Sabotage

Die Werbeindustrie spricht offen von Sabotage und bittet Apple ITP wieder fallen zu lassen. Apple denkt aber nicht daran und hält an ITP fest. Besser noch, Criteo fand eine Möglichkeit ITP zu umgehen und korrigierte die schlechten Erwartungen nach oben. Apple entdeckte das und besserte im Update iOS 11.2 nach. Danach musste Criteo die optimistischen Erwartungen wieder nach unten korrigieren…

Apple braucht keine Werbegelder

Apple hat den Luxus, ausserhalb der Werbeindustrie arbeiten zu können. Die Einnahmen von Apple sind unabhängig von Benutzerdaten und Werbung im Gegensatz zu Google. Da nimmt man sich alle möglichen Daten Zuhilfenahme. Google weiss wo ihr seid, dank künstlicher Intelligenz und Street View können sogar die Wähler-Tendenzen in USA errechnet werden…

Ein echtes Katz und Maus Spiel zwischen der Werbeindustrie und der Privatsphäre der Benutzer. Noch ist der Schutz bei Apple nicht perfekt, aber bereits besser als bei den Mitbewerbern.

Apple Store musste evakuiert werden, wegen überhitzter iPhone Batterie.

At the same time, there was a slight build-up of smoke, which led to around 50 customers and employees having to leave the business temporarily. The staff responded well and correctly.

Sofort wurde Quarzsand über den heissen Akku gestreut, die Lüftung aktiviert und zeitgleich die Kunden nach draussen gebracht. Entgegen gewissen Boulevard-Meldungen ist der Akku nicht „explodiert“, aber das macht sich halt besser als Headline.

Leider kommt es immer wieder zu Überhitzungen von Lithium-Ionen-Zelle. Ob die Reparaturarbeiten den Akku beschädigt haben und es darum zu dem Unfall kam ist nicht sicher. Sicher ist aber, bisher gab es verhältnismässig wenig Unfälle mit iPhones. Oft waren falsches Zubehör oder manipulierte Geräte die Begünstigungen für überhitzte Batterien.

Schrumpfen die iPhone-Verkäufe mit dem Batterie-Ersatzprogramm?

Das günstige iPhone Batterie-Ersatzprogramm könnte für Apple zum Boomerang werden. Wenn die alten Smartphones plötzlich wieder an Performance gewinnen, dann könnten einige Benutzer auf den Kauf eines neuen iPhones verzichten.

Apple hat letzten Monat publik gemacht, dass man, zum Schutz vor unerwarteten Abstürzen, die Prozessoren-Geschwindigkeit bei schwächelnden Batterien, drosselt. Das mag gut gemeint gewesen, denn niemand mag einen kompletten Absturz, dennoch hinterliess die heimliche Einführung einen Faden Beigeschmack. Apple realisierte den Ärger der Kunden und hat schnell ein günstiges Batterie-Ersatzprogramm angeboten. Für nur 29 Dollar, bzw. Franken, kann man sich einen neuen Akku einsetzen lassen für alle iPhone 6 Modelle und neuer.

Dieser Umstand könnte dazu führen, dass nicht wenige Benutzer die Lebensdauer des iPhones mit dem Batterie-Wechsel verlängern und erst zwei oder drei Jahre später ein neues iPhone kaufen. Gemäss Hochrechnungen könnten bis zu 16 Millionen iPhone-Benutzer mit einem upgrade warten. Der Analyst Mark Moskowitz von Barclays schrieb dazu bei Bloomberg.

Even a small percentage [of customers] opting for battery replacement over upgrade could have meaningful impact on iPhone sales.

Wenn Apple die Kunden dazu bewegen möchte, ein neues iPhone zu kaufen, so reicht die Begründung Performance nicht mehr. Wie schaut es bei euch aus? Wird der Einsatz von eurem iPhone dank dem Batterie-Ersatz jetzt ein Jahr länger im Einsatz sein?

So bekommt ihr die günstige iPhone-Batterie von Apple.

Wer ein iPhone 6 oder neuer sein eigen nennt, hat jetzt die Möglichkeit bis Ende 2018 die Batterie für einmalige 29 Franken auszutauschen. Anforderungen an spezielle Diagnose-Resultate sind nicht mehr notwendig, sofern der Kunde bereit ist die Kosten von 29 Franken zu übernehmen. So müsst ihr vorgehen für die neue iPhone-Batterie.

Batterie austauschen im iPhone

Apple Support für iPhone Reparatur – Batterieservice

Besucht bei Apple die Reparatur-Website und meldet euch mit der an. Anschliessend könnt ihr aus den registrierten Geräten das betroffene iPhone auswählen, oder gebt unten die iPhone-Seriennummer ein. Nachdem ihr beim benötigten Service „Batterieservice erforderlich“ gewählt und mit „Weiter“ bestätigt habt, bekommt ihr den Preis von SFr. 26.93 (ohne Mehrwertsteuer) angegeben, sowie weitere Anweisungen. Für das Einsenden des iPhones bekomme ich zwei Möglichkeiten:

  • Ich lass mir eine Versandbox zuschicken um das iPhone dann zur Reparatur abzusenden.
  • Ich lass das iPhone am nächsten Tag von DHL abholen.

Apple rechnet für die Reparatur ausserhalb der Garantie rund 6 bis 10 Arbeitstage. Je nach Ansturm kann es auch zu Verzögerungen kommen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass man einen Termin im Apple Store vereinbart. Allerdings ist mir nicht bekannt, dass der Batterieservice dann direkt vor Ort durchgeführt wird… Hat jemand bereits von der günstigen Möglichkeit gebrauch gemacht, das iPhone 6 oder neuer aufzufrischen?

iPhone X Verkaufszahlen: Top oder Flop?

In den letzten Wochen mehren sich die Berichte über schwächelnden Verkaufszahlen von Apples Smartphone-Flaggschiff iPhone X. Waren die Erwartungen utopisch? Hat Apple ein Absatz-Problem? Wie zuverlässig sind die Berichte überhaupt?

Grundsätzlich zeigte die Apple Aktie im vergangenen Jahr fast nur in eine Richtung: nach oben. In den letzten Wochen des alten Jahres stolperte die Aktie aber aufgrund mehrerer Berichte über Hinweise, dass die Nachfrage nach dem neuen iPhone X nicht den Erwartungen entspricht. Was natürlich be gewissen Anlegern für eine gewisse Unsicherheit sorgte.

Apple Aktie in 2017

Quelle: Yahoo! Finance, Apple Aktie in 2017

Die Wirtschaftszeitung «Economic Daily News» aus Taiwan meldete, dass die iPhone X-Verkaufsprognose für das kommende Quartal um erstaunliche 40% gekürzt werden müssten. Von 50 Millionen auf lediglich 30 Millionen Smartphones.

Zwei weitere asiatische Analysten haben laut der indischen Wirtschaftszeitung «The Economic Times» ihre Schätzungen für den Versand des iPhone X reduziert. Sie schlossen sich einem neuen Chor von Analysten an, die argumentiert haben, dass das iPhone X nicht über genügend innovative Technologie verfügt, um seinen hohen Preis zu rechtfertigen.

Andere Analysten haben jedoch Zweifel an diesen rückläufigen Berichten geäussert. In der Woche vor Weihnachten hat die prominente Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley Apple zu ihrem Top-Pick für 2018 ernannt, basierend auf der steigenden Nachfrage nach dem iPhone X in China:

Additional data show that iPhone X adoption in China is on a faster pace than the iPhone 8 and 8 Plus … Despite faster penetration of iPhone X vs. iPhone 8/8 Plus, we believe there remains significant pent-up demand from the base of 2+ year old iPhone owners.

Jun Zhang von Rosenblatt Securities, dass die taiwanesischen Medienberichte fälschlicherweise auf das iPhone X verwiesen haben könnten und dass die Kürzungen tatsächlich mit den billigeren Modellen iPhone 8 und iPhone 8 Plus zusammenhingen.

Die jüngsten Berichte, in denen behauptet wird, dass Apple seine Verkaufsprognosen für das iPhone X kürzen wird, basieren auf Supply-Chain-Daten, also von Daten der Zulieferer-Firmen. Bekanntermassen sind diese eher unzuverlässig als Hilfreich als Prädiktor für iPhone-Verkäufe. Der Analyst Daniel Ives von GBH Insights hat für USA Today eine Zusammenstellung der best verkauften Tach-Produkte erstellt und kommt auf 223 Millionen verkaufte iPhones in 2017. Das wären dann 13 Millionen mehr als im Jahr zuvor.

Quelle: USA Today, GBH Insights – Top Selling Tech-Products in 2017

Am Ende wird nur Apple selber und die tatsächlichen Zahlen liefern können. Bis dahin sind alles nur Spekulationen. Aber um es mal auf den Punkt zu bringen: Annahmen, dass Apple 50 Millionen iPhone X alleine im ersten Quartal verkaufen würden sind, gelinde gesagt, utopisch! Bei einem Verkaufspreis von 1’000 USD, wären das Einnahmen von 50 Milliarden Dollar! Würde man die anderen iPhone-Modelle, Produkte und Services dazu nehmen, müsste man also mit einem Quartalsumsatz von über 100 Milliarden rechnen. Selbst die ehrgeizigen Analysten der Wall Street rechnen aber „nur“ mit 69 Milliarden US-Dollar, im allerbesten Fall mit 83 Milliarden Dollar.

Die Verkäufe werden möglicherweise nicht die Prognosen der ehrgeizigen Experten und Analysten erfüllen, aber die Nutzung des iPhone X steigt stetig an, das zeigt auch eine Auswertung vom Analytik-Unternehmen Mixpanel. Die Nutzungsstatistiken zeigen auf, dass die kombinierten Verkäufe der drei neuen Modelle (iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X) in etwa auf dem Niveau der Verkäufe von iPhone 7 und iPhone 7 Plus im vergangenen Jahr liegen.

iPhone Nutzung

Quelle: Mixpanel – iPhone Nutzung

 

Da ältere Modelle in diesem Jahr besser verkauft werden, unter anderem aufgrund der höheren Preise für die 2017er Modelle, die durchschnittlichen Verkaufspreise steigen und die Umsätze ausserhalb der iPhone-Produktlinie stark ansteigen, besteht das Potenzial für ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum bei Apple. Alles in allem dürfen wir wohl ein erfreuliches erstes Quartal bei Apple erwarten.

 

Apple reagiert auf Performance-Drosselung und kommt den Kunden entgegen.

Anscheinend war nicht nur ich der Meinung, dass Apple mit der Performance-Drosselung schlecht informiert hat und damit einen Imageschaden erleiden könnte. Denn Apple hat nun erstaunlich schnell und transparent auf das Problem reagiert mit einem offenen Brief an die Kunden: A Message to our Customers about iPhone Battery and Performance.

Darin erklärt Apple wie die gängigen Lithium-Ionen-Batterien altern und welche Probleme dabei entstehen können. Beispielsweise können gealterte Batterie, bei niedrigen Ladezustand und gleichzeitigen Spitzenlasten, dazu führen, dass sich ein Gerät in manchen Situationen unerwartet abschaltet. Dem wollte man per Software-Anpassung entgegentreten, denn niemand möchte, dass sein iPhone sich einfach abschaltet ohne Vorwarnung.

So gut die Anpassung auch gemeint war, so schlecht wurde es erklärt und das eigentlich Problem, die Batterie, aus der Geschichte ausgeklammert. Aber neben der Aufklärung kommt Apple nun den Kunden noch mehr entgegen:

  • Apple senkt den Preis für den Ersatz einer iPhone Batterie ausserhalb der Garantiezeit um von 79 USD auf 29 USD für jeden, der ein iPhone 6 oder höher besitzt, dessen Batterie ersetzt werden muss, beginnend Ende Januar und weltweit verfügbar bis Dezember 2018. Details werden in Kürze auf der Website von Apple bekannt gegeben.
  • Anfang 2018 wird ein iOS-Software-Update mit neuen Funktionen herausgeben, die den Benutzern mehr Einblick in die Gesundheit der Batterie des iPhones geben, damit jeder Kunde selbst sehen kann, ob der Zustand der Batterie die Leistung beeinträchtigt.

Ich persönlich habe nicht mehr erwartet als das: Eine saubere Aufklärung, günstiger Wechsel der Batterie und mehr Kontrolle auf dem Gerät über den Zustand der Batterie. Ich finde Apple hat das Problem gut gemeistert. Leider erst nach dem „Skandälchen“ aber dafür relativ rasch. Wie findet ihr das? Hättet Ihr mehr erwartet?

Performance-Drosselung sorgt für Imageschaden bei Apple.

Kurz vor Weihnachten hat ein Artikel von Reuters, oder besser eine Untersuchung vom Primate Labs, bewiesen was man schon lange vermutet hat. Apple verlangsamte ältere iPhone Modelle künstlich! Keine Frage, das ist selbst für hartgesottene Apple-Fans schwer zu begreifen. Apple hat gegenüber Reuters gar bestätigt, dass man die künstliche Verlangsamung herbeiführt, bzw. versuchte zu erklären warum das nötig ist:

Apple steuert seit iOS 11 per Software die Performance runter, wenn der Akku älter ist. Der Ursprung kommt von den teilweise fehlerhaften iPhone 6S, welche zwar mit einem kostenlosen Akkuaustauschprogramm geflickt werden konnte, weil aber längst nicht alle Besitzer das Programm genutzt hatten, hat man versucht den Hardware-Fehler per Software zu verbessern. Und da sind wir nun. iOS erkennt schwächelnden Akkus und verlangsamt die Performance des iPhones um das System zu schützen.

Imageschaden für Apple.

Seit Jahren wird behauptet, dass Apple die alten iPhones absichtlich langsamer macht, damit sich ein neues Smartphone kauft. Und seit Jahren gibt es Studien die das unterstützen, aber auch welche die dagegenhalten. Spätestens mit iOS 11 ist es nun klar, es wird absichtlich gedrosselt und leider wurde dieser Mechanismus, wenn auch gut gemeint, still und heimlich eingeführt. Für den Endbenutzer gibt es keine Nachricht, welcher auf den Akku-Austausch hinweist, oder ihm die Möglichkeit gibt, selber zu entscheiden die Performance-Einbusse hinzunehmen um das iPhone zu schützen. Man wird einfach bevormundet.

Apple hat bereits, in nur wenigen Tagen, drei Sammelklagen eingefahren. Diese Art der Performance-Drosselung sei ohne Ankündigung, intransparent und vor allem unerwünscht erfolgt. Man fordert Schadenersatz in nicht bekannter Höhe. Der ganze Fall schadet dem Ruf von Apple, aber ob die Klage erfolg haben wird ist unklar.

Die Lösung: eine neue Batterie muss her.

The problem can be remedied by replacing the phone’s battery.

Damit man wieder mehr Performance im iPhone hat, muss eine neue, frische Batterie eingesetzt werden. Und da liegt das zweite Problem: Die Batterie lässt sich nicht so einfach ersetzen, denn kompakte und wasserdichte Geräte lassen sich (noch) nicht mit ersetzbaren Teilen kombinieren. Daher gibt es im Moment nur folgende Möglichkeiten:

  • Wenn du noch in der Garantie-Zeit bist oder eine AppleCare+ Versicherung gelöst hast, dann wird dir die Batterie ohne zusätzliche Kosten bei Apple ersetzt.
  • Bist du ausserhalb der Garantie-Zeit, dann wird dir die Batterieserviceleistung bei Apple mit 79 Franken verrechnet.
  • Du kannst dir aber auch selber eine Apple OEM Batterie (CHF 18.90) und das benötigte Werkzeug (Set, Erdungskabel) kaufen und nach Anleitung von iFixit den Akku ersetzen. Aber Achtung, durch die Arbeit verlierst du jegliche Garantieansprüche an das iPhone!
  • Du gehst zu einem Handy-Reparaturshop und lässt dort den Akku ersetzen für, je nach Modell, 90 bis 140 Franken.

Wie kommt die ganze Geschichte bei euch an?

Update: So prüfst du deine Batterie-Performance

Wenn du das Gefühl hast, dass dein iPhone wegen der schwächelnden Batterie nun die Performance-Drosselung zu spüren bekommt, dann kannst du hier im Artikel von iPhoneBlog.ch nachlesen, wie du deine Batterie überprüfen kannst und wie du am schnellsten und einfachsten zu einem neuen Akku kommst.