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Apple Pay Cash kommt mit iOS 11.2

Mit dem aktuellen mobilen Apple Betriebssystem iOS 11.2 Public Beta hält auch Apple Pay Cash Einzug in die Apple Geräte. Mit Apple Pay Cash können Benutzer sich mit iMessage gegenseitig Geld überweisen oder empfangen. Mit einer virtuellen Apple Pay Cash Debit Card kann man sogar in Geschäften bezahlen.

iPhone 8 mit Apple Pay Cash

 

Apple Pay Cash ist in Amerika verfügbar, sobald iOS 11.2 und/oder watchOS 4.2 offiziell veröffentlicht werden. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung muss aktiviert sein. iOS-Entwickler in Amerika können sich bereits jetzt Geld zuweisen, sofern Sender und Empfänger die aktuelle Beta-Version iOS 11.2 geladen haben. Die Zahlungen können über iMessage, Siri oder die Kontakte initiiert werden. Der Versand ab einer in Apple Pay hinterlegten Debit Karte ist kostenlos, bei einer Kreditkarte fallen die üblichen Gebühren an. Zur Aktivierung müssen mindestens 10 Dollar auf die virtuelle Debit Card in Wallet überweisen werden. Geld das man empfangen darf, wird ebenfalls auf diese virtuelle Debit-Karte überwiesen. Ab da kann man in Geschäften bezahlen oder das Geld weiter an Freunde schicken.

Weitere Informationen zu Apple Pay Cash gibt es im zugehörigen Support-Dokument.

Apple’s iPhone-Geschäft hat mehr Umsatz als Amazon.

Apple's iPhone Business

Apple’s iPhone Business, Grafik by ATLAS

Die Zahlen von Apple sind auch im letzten Quartal sehr beeindruckend und wurden drüben bei Quartz etwas genauer angeschaut. Interessant ist, dass alleine das iPhone-Business von Apple so manches Fortune 100 Unternehmen im Gesamtumsatz ausstechen kann. So macht Apple alleine bei den iPhone mehr Umsatz als ganz Amazon! Und dabei tragen die Smartphones prozentual immer weniger zum Gesamtumsatz von Apple bei.

Stärker wurden hingegen bei Apple die Services und können nun auch schon selber bei Fortune 100 mitspielen. Die Macs und anderen Produkte (Apple Wach, Apple TV, etc.) relativ stabil bleiben. Einzig der Umsatz bei den iPads ist immer noch rückläufig.

Apple Umsatz nach Produkten

Apple Umsatz nach Produkten. Grafik by ATLAS

Ich bin sehr gespannt wie sich die Zahlen im aktuellen Quartal mit dem iPhone 8, Plus und iPhone X verändern. Auch bezüglich dem HomePod, welcher dann unter die Kategorie „Other Products“ fällt. Der HomePod an sich ist keine Innovation, die Art und Weise wie die Sounds abgespielt werden, bzw. sich an die Räumlichkeiten anpasst und die perfekt Integration in die Apple-Umwelt ist für mich aber ein „Go“ gegenüber anderen Hersteller und Produkten.

iPhone 8 Plus – Mein Erfahrungsbericht nach drei Wochen.

Seit rund drei Wochen darf ich das iPhone 8 Plus im Alltag testen. Ich hab schon einiges zum neuen iPhone-Lineup berichtet, das hier sein aber meine ersten persönlichen Erfahrungen mit dem neuesten iPhone.

Neben der Vorstellung vom kommenden iPhone X (das X ist eine römische zehn und spricht man als Zahl aus) sah das iPhone 8 und iPhone 8 Plus etwas blass aus im alten, dreijährigen Design. So zumindest waren die ersten Reaktionen. Andererseits finden die iPhone-X-Kritiker im iPhone 8 eine ebenbürtige Alternative ohne Screen-Noch und Face ID.

Das Design

Wie schon bekannt am Design hat sich nicht viel verändert. Das auffälligste Merkmal dürfte die Glas-Rückseite sein. Das iPhone bekommt damit eine etwas frischere Optik. Besonders schön finde ich die gläserne Rückseite beim weissen Modell. Die neue Rückseite hat auch den Vorteil, dass das iPhone wieder etwas griffiger wird und nicht mehr so rutschig wie mit der Oberfläche aus Aluminium. Der Nachteil bei der Glas-Rückseite ist allerdings, dass die schöne Oberfläche anfälliger auf Schäden ist. Zwar haben Kratzer (fast) keine Chance, wenn man das Smartphone aber fallen lässt, kann es zu Rissen kommen. Das haben erste Fall-Tests gezeigt. Das Auswechseln der Rückseite ist zwar möglich, kann aber mit 300 bis 400 Franken rasch in’s Geld gehen. Eine Versicherung lohnt sich, wenn man öfters mal das iPhone Fallen lässt. Auch mein iPhone 8 Plus ist in den drei Woche schon zwei, dreimal gefallen. Jeweils ca. 30 bis 40 Zentimeter auf harte Böden. Bisher ohne sichtbaren Schaden.

Die Inneren Werte zählen und überzeugen

Auch wenn das iPhone 8 Plus von aussen her vertraut, gewohnt oder sogar langweilig ausschaut, so verbirgt sich einiges unter der Haube. Über die konkurrenzlose Performance habe ich bereits berichtet. Noch immer bin ich erstaunt, dass das iPhone 8 Plus mehr Power hat als ein MacBook Pro. Auch in Sachen Video editieren lässt das iPhone 8 Plus alles andere weit hinter sich.

Die Rechenkraft benötigt man nicht nur für die Bild- und Video-Bearbeitung. iOS 11 bietet neue Möglichkeiten mit Augmented Reality an, auch da tut man gut daran ein Gerät mit Leistung zu haben. Sehr deutlich zeigt sich die Rechenleistung aber im Gaming-Bereich. Für iOS gibt es mittlerweile viele grafisch aufwändige Games welche mit dem iPhone 8 Plus sehr flüssig laufen.

Wireless- und Fast-Charging

Neben all den neuen Vorzügen gehört sicher auch das kabellose Laden und das schnelle laden dazu. Während man mit der Schnell-Ladefunktion das iPhone in 30 Minuten zu 50% Ladekapazität bringt, ist das kabellose Laden einfach nur bequem und im Moment auch noch langsam, dafür über den verbreiteten Qi-Standard. Für Fast-Charging braucht es aber das entsprechende Ladegerät. Mitgeliefert wird das schwächelnden 5-Watt Netzteil, etwas besser wird es mit dem 12-Watt Netzteil vom iPad. Echtes Fast-Charging gibt es aber nur mit dem USB-C Netzteil vom MacBook.

Bessere Bilder mit dem iPhone 8 Plus

Was sich bei jedem iPhone immer wieder verbessert ist die Kamera. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, so gibt es einiges was Apple verändert und verbessert hat. Von der Stabilisierung bis zur Software. Wie immer ist es einfach mit dem iPhone gute Bilder zu schiessen. Der Porträt-Modus wurde überarbeitet und kann nun noch besser Hinter- oder Vordergrund unterscheid. Das befähigt die Kamera-Software den Hintergrund auch komplett auszublenden und dem Protagonisten in ein Studio- oder Bühnenlicht zu stellen. Die Funktion ist noch Beta, leistet aber bereits gute Bilder.

Mit dem iPhone 8 Plus kann man länger

Trotz den technischen Verbesserungen und Erweiterungen konnte die Akku-Leistung verbessert werden. Auch während dem Urlaub mit vielen Bild- und Video-Aufnahmen, Internet-Nutzung und dem einen oder anderen Spiel brauchte ich das iPhone nicht zwingend jeden Abend aufzuladen.

ApfelBlog.ch iPhone 8 Plus

Mein Fazit

Das iPhone 8 Plus ist das wohl bisher beste Smartphone von Apple. Wahrscheinlich aber nur bis in wenigen Wochen… Das ist das Problem, bzw. die grosse Herausforderung vom iPhone 8 und iPhone 8 Plus. Alle Welt wartet auf das iPhone X! Die Rechenleistung ist zwar die selbe, aber das grössere Display, der kompaktere Formfaktor und Face ID reichen aus um das iPhone 8 Plus alt aussehen zu lassen. Wer sich davon aber nicht beeindrucken lässt, der bekommt mit einem iPhone 8 Plus ein sehr starkes iPhone, welches von der Leistung her wohl auch in drei Jahren noch mithalten kann.

Wie sind deine Erfahrungen? Oder hast du noch Fragen zum iPhone 8 Plus?

Wird dein iPhone nach der Keynote langsamer?

Kennt ihr das Gefühle, dass das iPhone meistens kurz vor dem Release eines Nachfolger-iPhones, bzw. nach der neuesten Apple Keynote, einem viel langsamer vorkommt? Es gibt Leute, die gehen davon aus, dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl handelt, sondern eine „Planned Obsolescence“, bzw. eine geplante Verlangsamung der Geräte ist und die Konsumenten dazu zu bringen soll, sich bald eines der neuen iPhones zu kaufen.

Und damit es nicht nur bei einer wagen Behauptung bleibt, gab es diesbezüglich sogar eine Studie. Diese wurde 2014 veröffentlicht und zeigte, dass immer rund um den Verkaufsstart des neuen iPhones die Suchanfragen mit „ iPhone slow“ quasi explodiert sind. Im Vergleich dazu gab es bei der Suche nach „Samsung Galaxy slow“ keine Peaks. Ich hab die iPhone-Anfragen für euch mal rekonstruiert und mit den neuesten Daten erweitert. In blau, die weltweiten Suchanfragen „iPhone slow“ und in grün die Monate in denen die neuen iPhones verkauft wurden.

"iPhone Slow" Suchanfragen bei Google

Google Suchanfragen mit „ iPhone slow“ im Vergleich mit den Verkaufstarts der iPhones.

Und tatsächlich gibt es ein paar Peaks im gleichen Verkaufsmonat, manchmal ein bisschen im Voraus und sogar mal nachträglich. Kein Wunder muss sich Apple die Frage gefallen lassen, ob man hier ganz gezielt versucht die Konsumenten zu beeinflussen, sich baldmöglichst ein neues iPhone zu kaufen. Für den Umsatz wäre das natürlich nachvollziehbar. Andererseits werden in den neuen iPhones nicht zum Spass immer wieder neue, stärkere und bessere Prozessoren verbaut. Die sollen die neuen Anforderungen, auch an das Betriebssystem, erfüllen. Und da immer zum Start eines neuen iPhones, ein neues Betriebssystem veröffentlicht wird, gibt es auch immer ältere Geräte, welche das Update nicht ohne weiteres einstecken.

In der Grafik kann man allerdings auch entdecken, dass nach der Studie, also nach 2014 die Peaks extrem zurückgegangen sind. Vielleicht war die Studie mitunter ein Grund, dass Apple die neuen Betriebssysteme auch für ältere Apple Devices verbessert hat?

Touch ID und Face ID schnell deaktivieren.

Mit der neuen Möglichkeit das iPhone X, dank der ausgeklügelten Gesichtserkennung, über die TrueDepth Kamera zu entsperren flammt die Diskussion über Sinn und Unsinn, bzw. Sicherheit neu auf. Zurecht. Angenommen man wird festgehalten und das iPhone wird kurz vor das Gesicht des Besitzers gehalten, dann wäre das iPhone bereits entsperrt und man könnte die Inhalte anschauen. Gleiches gilt für den Fingerabdruck, wobei man bei Face ID kaum Körperkontakt braucht um das Smartphone vor das Gesicht zu halten. Selbst ein Dieb könnte vor dem wegrennen noch rasch das iPhone vor das verdutzte Gesicht des ehemaligen Inhabers halten.

Touch ID, wie auch Face ID, sind bequeme Lösungen sich vor einem sicheren Passcode oder Passwort zu drücken. Daher sollten diese meiner Meinung nach nur in vermeintlich sicherer Umgebung zu Zug kommen. Aber wie kann man schnell von Touch ID auf den Passcode umschalten?

Touch ID schnell deaktivieren mit iOS 11

In iOS 11 wurde der Hinweis gefunden, dass man einfach den Power-Button fünfmal rasch betätigen muss, dann ist Touch ID deaktiviert, bzw. der S.O.S. Mode eingeschaltet, und keiner der registrierten Fingerabdrücke wird erkannt. Man kann das iPhone dann nur noch via Passcode entriegeln. Hat man das einmalige gemacht, funktioniert danach Touch ID wieder wie gewohnt. Ich hab das bei meiner aktuellen Beta-Version getestet und es funktioniert wunderbar. Zur Not kann man auch mehr als fünfmal drücken, es müssen einfach mindestens fünf sein. Ähnlich wird es wohl auch mit Face ID möglich sein.

Keine Forensischen Untersuchung am iPhone X möglich

Weiter sind Hinweise aufgetaucht, dass wenn man eine grossangelegte forensische Untersuchungen des iPhones starten möchte, sofort an die Grenzen kommt. Wird das iPhone an ein Gerät, bzw. Computer angeschlossen, so wird ein separates Passwort verlangt. Somit kann man zwar die Inhalte konsumieren, eine Kopie der Inhalte oder eine systematische Untersuchung ist unmöglich.

Und Face ID?

Mit iOS 11 wurden viele neuen Sicherheitsmerkmale eingebaut um die Privatsphäre der Besitzer zu schützen. Daher bin ich zuversichtlich, dass sich Apple auch in Sachen Face ID was überlegt hat. Für mich wäre denkbar, dass man Face ID nur in bekannten Umgebungen benutzen kann wie Zuhause oder im Büro. Es wird auch darüber spekuliert, dass Face ID Stress im Gesicht erkennen kann und dann auf das Passwort umschaltet. Immerhin, während man mit Touch ID einem Schlafenden noch den Finger auf’s iPhone halten konnte, funktioniert Face ID beim wegschauen oder mit geschlossenen Augen nicht! In ein paar Wochen kommt das iPhone X auf den Markt, dann sehen wir die echte Handhabung von Face ID im echten Leben. Wer auf Nummer sicher gehen will, der verzichtet auf Touch oder Face ID und nutzt ein Passcode, oder noch besser ein Passwort.

Es macht also Sinn, gerade in brenzligen Situationen wie bei der Einreise in ein Land, auf die Annehmlichkeiten von Touch ID oder Face ID zu verzichten und den guten alten Passcode zu benutzen. Wird man mit physischer oder psychischer Gewalt zur Herausgabe des Passwortes gezwungen, dann hilft natürlich gar nichts mehr.

Update: Zum Thema Sicherheit beim iPhone von ungeschützt, über Pin, Touch ID bis Face ID kann ich den folgenden Blogartikel von Troy Hunt, seines Zeichens ein angesehen Entwickler im Bereich Sicherheit, sehr empfehlen: https://www.troyhunt.com/face-id-touch-id-pins-no-id-and-pragmatic-security/

Secondbite is back.

David Blum hat bereits im Jahr 2005 eine Plattform für gebrauchte Apple-Geräte angeboten. Hier konnte, vornehmlich Benutzer aus der Schweiz, ihre alten oder nicht mehr gebrauchten Mac-Computer anderen Benutzern anbieten. Ich wurde damals 2007, kurz nach dem Start von ApfelBlog.ch, natürlich auch auf das Portal aufmerksam. Schliesslich war ich auf der Suche nach einem kostengünstigen Einstieg in die Welt von Apple. Kein Wunder also, hab ich damals einen der ersten Artikel auf ApfelBlog.ch auch dem Portal Secondbite.ch gewidmet.

So sah Secondbite.ch im Jahr 2005 aus

So sah Secondbite.ch im September 2005 aus. Bildquelle: Secondbite.ch

Irgendwann 2009 hat sich David Blum, der Inhaber des Portals, dazu entschieden dem ganzen einen neuen Anstrich zu geben und das System im Hintergrund zu erneuern. Das alles hat etwas gar viel Zeit in Anspruch genommen. Die ganze Geschichte, wie es zu dem Portal kam und warum die Auszeit so lange war, kann man übrigens hier nachlesen.

Secondbite.ch ist wieder da

Lange Rede, kurzer Sinn, nun ist das Occasionen-Portal für Apple Computer und Zubehör wieder aus dem Dornröschen-Schlaf erwacht und strahlt frisch und übersichtlich vor sich hin.

Aktueller Screenshot von Secondbite.ch

Secondbite.ch von David Blum ist (endlich) wieder zurück.

Wie es halt nach so einem Neustart ist, die Kategorien sind noch ein bisschen leer. Doch die könnte sich schnell wieder füllen. Ich zumindest werde im letzten Teil meiner Ferien sicher mal meinen Gadget-Schrank ausmisten und das eine oder andere im Portal Seconbite.ch erfassen. Wie schaut es mit dir aus? Hast du auch noch ausgediente Apple-Geräte welche ein zweites Leben verdienen? Oder haben sie bereits Sammlerwert? Oder setzt du auf andere Verkaufsmöglichkeiten?

Dieser Typ baut in China sein eigenes iPhone 6S.

Da ist dieser Typ, er lebt in China und fragt sich eines Tages, könnte ich eigentlich mein eigenes iPhone 6S zusammenbauen? Er wollte es nicht bei der Frage belassen und hat es kurzerhand ausprobiert…

Um es kurz zu machen, nach mehreren Einkaufstouren durch die Elektronik-Märkte in Shenzhen hat er sich alle benötigten Teile gekauft und sich tatsächlich ein funktionierendes iPhone 6S gebaut.

I built a like-new(but really refurbished) iPhone 6S 16GB entirely from parts I bought in the public cell phone parts markets in Huaqiangbei. And it works!

Man muss allerdings dazu sagen, dass er sich den Bildschirm hat bauen lassen und nach einem Gespräch mit einem Experten auch dazu entschieden hat, das Logic-Board komplett zu kaufen.

I’ve been fascinated by the cell phone parts markets in Shenzhen, China for a while. I’d walked through them a bunch of times, but I still didn’t understand basic things, like how they were organized or who was buying all these parts and what they were doing with them.

Er hat auch Hilfe benötigt bei der Zusammenstellung aller nötigen Teile. Wer schon mal in das Innere eines iPhone geschaut hat, wird wissen, dass da verdammt viele Teile verbaut sind.

How i made my own iPhone 6S

Lange Rede, kurzer Sinn. In den Elektronik-Märkten von Shenzhen gibt es wirklich, wirklich alles was man benötigt um sein eigene Smartphone, oder eben iPhone zu bauen. Ein wirklich beeindruckendes Projekt!

iPhone 8 – Das bisher schönste Konzept-Design.

Aktuell machen wieder viele Skizzen und Mockups vom vermeintlichen, diesjährigen iPhone. Auch bekannt als iPhone 8, iPhone 10, iPhone Edition oder Jubiläums iPhone. Ein besonders schönes Konzept zeigen Thiago M Duarte und Ran Avni. Viele Gerüchte wie rahmenlosen Display, Touch ID Sensor im Display, Edge-to-Edge Display, umlaufender Edelstahlrahmen und die Rückseite aus Glas werden hier berücksichtigt.

Die haltlosen Gerüchte um einen Touch-ID Sensor an der Rückseite konnten, so denke ich, sinnvoll widerlegt werden. Wie ebenfalls vermutet, darf man aber eher mit einer kabellosen Lademöglichkeit rechnen.

iPhone 8 Wireless Charging

Wie gefällt euch das oben gezeigte iPhone Konzept im Video? Ich wäre sehr zufrieden damit…

iPhone Edition White

Umwelt-Bericht: Grün. Grüner. Apple?

Zum heutigen Earth Day 2017 hat Apple seinen zehnten Umwelt-Bericht veröffentlicht. Apple hat in Sachen Umweltschutz schon einiges bewegt, setzt sich selber aber auch immer wieder hohe Zeile wie beispielsweise eines Tages ganz darauf verzichten zu können Materialien aus Minen abbauen zu müssen. Dafür arbeitet Das Unternehmen aus Cupertino an einer geschlossenen Lieferkette, auf deren Basis zukünftig Produkte gebaut werden sollen, die ausschliesslich auf erneuerbare Ressourcen oder recycelte Materialien zurückgreifen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, das viele Jahre der intensiven Zusammenarbeit verschiedener Teams, Zulieferer und spezialisierten Recycling-Unternehmen erfordern wird. Aber die Arbeit ist bereits im Gange.

Hier einige Highlights aus dem Umwelt-Bericht:

  • 2016 kamen 96 Prozent der weltweit in Apple-Einrichtungen genutzten Elektrizität aus erneuerbaren Energien.
  • Apple nutzt bereits in 24 Ländern zu 100 Prozent erneuerbare Energien.
  • In sämtlichen Rechenzentren von Apple wird bereits zu 100 Prozent erneuerbare Energien verwendet.
  • 7 der wichtigsten Zulieferer haben sich verpflichtet, ihre Produktion für Apple bereits bis Ende nächsten Jahres auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen: Lens, Catcher, Solvay, Ibiden, Sunwoda, Compal und Biel.
  • Über Apple’s Partnerschaft mit dem WWF wurden 1’294 km2 Nutzwald in China für die „Forest Stewardship Council (FSC)”-Zertifizierung vorgeschlagen. Das bedeutet, dass nur zwei Jahre nach dem Start des Waldwirtschafts-Programms Apple nun soviel Wald nachhaltig schützt, wie nötig ist, um das gesamte Papier-Verpackungsmaterial für seine Produkte zu produzieren.
  • Apple entwickelt innovative neue Recycling-Technologien wie zum Beispiel LIAM. Die automatisierten Roboter-Zerlegeeinheiten für das iPhone 6 ermöglichen die bessere Nutzung von wiedergewonnenen Materialien in neuen Produkten.
  • Apple hat bereits damit begonnen, mit wiedergewonnenem Aluminium neue Geräte zu bauen.  So werden von LIAM zerlegte Aluminiumgehäuse vom iPhone 6 eingeschmolzen und damit Mac mini Computer gebaut, die dann in den Endmontagewerken für das iPhone verwendet werden.
  • Aus 100’000 iPhone 6 extrahiert LIAM potenziell die folgenden Materialien: Aluminum (1’900 kg), Kupfer (800 kg), Gold 3 kg), Metalle der Platin-Gruppe (0. kg), Silber (7 kg), Tin (55 kg), Seltene Erden (24 kg), Kobalt (550 kg), Wolfram (3.5 kg), Tantal (2.5 kg)
  • Für Zinn besteht bereits eine Lieferkette für recyceltes Material, das den Qualitätsanforderungen entspricht. Auf dieses Material wird für das iPhone 6s zurückgegriffen, wo Apple zu 100 Prozent recyceltes Zinn für die Lötstellen der Hauptplatine nutzen, auf der der Grossteil des verarbeiteten Zinns zu finden ist.

Schon beeindruckend mit welcher Weitsicht, Ambitionen und selber sehr hochgesteckten Herausforderungen Apple das Thema Umweltschutz angeht. Passend dazu hat Apple auch noch ein paar Informationsvideos erstellt:

Kann ein Solarpark Yaks ernähren?

Kann Apple null Abfall produzieren?

Warum macht Apple seinen eigenen Schweiss?

Kann ein Gebäude atmen?

Schön wenn man noch etwas über sich selber lachen kann, oder? Aber ich finde es toll wie Apple versucht eine Führungsrolle in Sachen Umweltschutz zu erarbeiten. Natürlich gibt es auch ähnliche Programme bei Google und Co. aber Apple weiss sich geschickt zu positionieren. Wäre toll wenn Unternehmen wie Samsung oder Xiaomi dem Beispiel folgen würden.

Aus der „Videos“ App wird „TV“ App für Apple TV, iPhone & iPad.

 Bereits im Oktober 2016 hat Apple angekündigt, dass es eine neue TV App geben wird. Die App soll TV-Sendungen, Filme, Serien und TV-Inhalte von anderen Apps und Sender an einem Ort zusammenführen. Egal ob  Apple TV, iPhone oder iPad bietet, durch die neue TV App gibt es einen Ort für den Zugang zu Fernseh-Inhalten.

Eddy Cue, Senior Vice President Internet Software und Services von Apple, schätzt die Vorzüge der neuen App:

Apps auf Apple TV, iPhone und iPad zu verwenden ist für so viele von uns zur bevorzugten Art geworden, fernzusehen. Die TV App zeigt, was man als nächstes anschauen kann und macht es einfach, Fernsehserien und Filme aus vielen Apps an einem einzigen Ort zu entdecken.

 

Funktionen der TV App

  • Watch Now: Watch Now ist der Ort, an dem Zuschauer ihre Sammlung verfügbarer Sendungen und Filme aus iTunes und Apps sehen werden.
  • Up Next: Nutzer können die Serien und Filme geniessen, die sie derzeit schauen einschliesslich aktueller Leihobjekte und Käufe aus iTunes. Die Reihenfolge der Anzeige berücksichtigt, welche wahrscheinlich zuerst angeschaut werden. Wenn man beispielsweise eine Folge zu Ende geschaut hat, wird die nächste automatisch an oberster Stelle der Up Next-Prioritätsliste erscheinen. Das gilt genauso für sämtliche neuen Folgen sobald sie verfügbar sind.
  • Recommended: Zuschauer können eine grossartige Zusammenstellung kuratierter und im Trend liegender TV-Sendungen und Filme erkunden.
  • Mediathek: Zuschauer können auf ihre gesamte Sammlung von iTunes Filmen und TV-Sendungen zugreifen, die sie über iTunes geliehen oder gekauft haben.
  • Store: Auf der Suche nach etwas Neuem können Nutzer sich im Store umschauen, um neben den aktuellsten Neuerscheinungen bei iTunes grossartige neue Inhalte von Videodiensten zu entdecken, die sie noch nicht heruntergeladen oder abonniert haben.
  • Die TV App wird für Apple TV, iPhone und iPad erhältlich sein. Sie bleibt immer synchron, sodass Nutzer Inhalte, die sie auf einem Gerät beginnen anzuschauen, auf all ihren Apple-Geräten einfach an der Stelle fortsetzen können, an der sie zuletzt unterbrochen haben.

Siri und Single Sign-on für Pay-TV-Apps

Auch Siri unterstützt die App mit neuen Fähigkeiten. Über Apps hinweg weiss Siri jetzt über Live-Sportevents Bescheid, sodass Nutzer einfach Dinge sagen können wie „Schaue das Spiel von Stanford“ oder „Welche Spiele finden gerade statt?“ Siri kennt zusätzliche Details zu den Spielen, kann Live-Spielstände liefern und die Zuschauer direkt zu dem Livestream innerhalb der App führen, die diesen ausstrahlt. Zuschauer können auch direkt zu Liveübertragungen schalten, indem sie lediglich den Namen der App nennen, wie beispielsweise „Schaue CBS News“, ohne hierzu zum Livestream von innerhalb der App aus navigieren zu müssen.

Abonnenten von DIRECTV, DISH Network, etc. müssen sich nur einmal auf Apple TV, iPhone oder iPad anmelden, um sofortigen Zugriff auf die Apps zu geniessen, die Teil ihres Pay-TV-Abonnements sind.

Klingt alles super, gibt es aber nur für US-Kunden und wie schon erwähnt werden wohl auch die Fähigkeiten von Siri uns Schweizern in nächster Zeit verwehrt bleiben, denn selbst auf der für uns bereits verfügbaren Apple TV sind nur Bruchteile von den Siri-Fähigkeiten verfügbar.

Verfügbarkeit

Die TV App ersetzt die bisherige Videos App und ist in den USA seit Dezember verfügbar. In der Schweiz leider noch nicht, was wohl wiederum auf die Siri-Integration zurückzuführen ist. Wie bereits bei der Remote App für Apple TV warten wir Eidgenossen noch immer auf die vollständige Funktionalität über Siri. Wie es scheint, möchte Apple die Schweizer nicht dazu zwingen in Schriftsprache mit Siri zu kommunizieren, weil Schweizerdeutsch zu unterschiedlich und kompliziert ist, oder hat es noch nicht geschafft die Schweizer Inhalte für Siri zu indizieren…

Ich selber hab neben meinem Schweizer Apple ID auch eine US Apple ID mit welcher ich mich kürzlich mal wieder eingeloggt habe und sofort das TV App Update erhalten habe. Wie bereits erwähnt ist es keine neue App, sondern ein Update zur bestehenden Videos App. Wann die neue App in der Schweiz offiziell verfügbar ist, das steht in den Sternen.

Würdest du dieTV App als hilfreich bezeichnen um alle Fernseher-Apps in einer zusammenzuführen und so vielleicht auch neue, bisher unbekannte Inhalte zu entdecken? Und welche Apps müssten zwingend integriert werden damit du TV App nutzen würdest?