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HyperDrive – Ein MacBook Pro USB-C Adapter für alles.

Es wurden ja viele Witze über Apple und die neuen MacBook und MacBook Pro gerissen weil man nur noch einen Anschluss unterstützt: USB-C/Thunderbolt. Schnell war die Rede von Abzocke weil man einen ganzen Sack voll Adapter benötigt… Ich hab das MacBook Pro jetzt seit einer Woche im Einsatz. Es wurden mir für den Test von Apple drei unterschiedliche Adapter mitgeschickt ich hab noch keinen davon ausgepackt.

Wer aber noch viele, viele ältere Geräte hat und diese an das MacBook Pro anschliessen möchte, der sollte sich unbedingt das folgende Kickstarter Projekt ansehen: HyperDrive.

HyperDrive auf Kickstarter

Mit nur einem Adapter werden HDMI, zwei USB 3.1, microSD/SD, Thunderbolt 3 und USB-C Anschlüsse angeboten. Und erst noch mit einer Geschwindigkeit von 50GB pro Sekunde. Die Finanzierung ist längst gesichert und wer will kann noch die nächsten 38 Tage mitmachen.

Ganz neu ist das Prinzip allerdings nicht. Satechi hat bei der Einführung vom kleinen MacBook damals schon einen solchen Adapter auf den Markt gebracht. Der Unterschied zum HyperDrive liegt vor allem darin, dass beide USB-C Anschlüsse angezapft werden.

Danke für den Hinweis Claudio.

MacBook vs. MacBook Pro 13″.

Kürzlich wurde ich auf Twitter gefragt, wie ich das MacBook Pro im Vergleich zum MacBook finden würde. Da hatte ich schnell eine Meinung, wollte mir aber Zeit nehmen die beiden Apple Notebooks genauer zu vergleichen, weil das für mich ebenfalls eine entscheidende Frage war, in welchen mobile Mac ich zukünftig investieren wollte…

Das MacBook

Keine Frage, das MacBook mit dem 12″ Retina-Bildschirm (2304 × 1440 Pixel) ist ein wahres Leichtgewicht unter den Notebook. Nur maximal 13,1 Millimeter dick, 0,9 Kilogramm schwer, bzw. leicht und eine Batterielaufzeit von rund 10 Stunden. Für mich persönlich war das MacBook relativ rasch als MacBook Air Ersatz definiert.

MacBook 2015


Bei genauer Betrachtung stellt sich dann aber eines relativ rasch heraus, in Sachen Performance gab es Abstriche.  Maximal ein 1,3 GHz Dual-Core Intel Core m7 Prozessor (Turbo Boost bis zu 3,1 GHz) konnte verbaut werden und auch die Intel HD Graphics 515 Grafikkarte kommt nicht unbedingt mit viel Power. Sie tut ihren Dienst auf dem MacBook, bei externen Bildschirmen wird es schon schwieriger. Grosse Curved Screens können beispielsweise nicht unterstützt werden.

Das MacBook Air hatte da mit dem 2,2 GHz Dual-Core Intel Core i7 Prozessor und der Intel HD Graphics 6000 Grafikkarte schon mehr Power und auch die Laufzeit der Batterie ist mit 12 Stunden besser.

Der Preis liegt bei voller Ausrüstung und 256 GB Speicher bei CHF 1’674.-

Das MacBook Pro 13″

Das kleinere MacBook Pro mit dem 13,3″ Retina Display (2560 x 1600 Pixel) ist natürlich etwas grösser aber mit 14,9 Millimeter nur leicht dicker. Beim Gewicht schlägt das MBP mit 1,37 Kilogramm aber stärker zu. Bei der Performance kann man aber nicht meckern. In der vollen Ausrüstung kommt das MBP mit einem 3,3 GHz Dual‑Core Intel Core i7 (Turbo Boost bis zu 3,6 GHz) Prozessor, hat bis 16 GB Arbeitsspeicher und kommt mit einer Intel Iris Graphics 550 Grafikkarte.

MacBook Pro 15" mit Touch Bar

 

Die Adapter-Schlacht

Wir alle kennen die Fotos und Witze über die grosse Auswahl an USB-C Adapter. Auch Apple hat mir zur Sicherheit für den MacBook Pro Test eine Handvoll Adapter mitgeschickt. Allerdings, bisher vergebens. Die Adapter und Kabel liegen noch in der Originalverpackung. Noch hab ich keinen benötigt, denn Drucker und Daten sind bei mir alle kabellos für das MBP zugänglich.

Die Touch Bar

Bisher gefällt mir die Touch Bar sehr gut. Unter dem Strich ist es besonders eine Hilfe für Menschen, die mit den zahlreichen Tastenkombinationen nicht klar kommen. Die Touch Bar passt sich immer dem verwendeten Programm und dem Interface an. Sobald ein Video läuft, egal ob auf Facebook oder YouTube, wird die nötige Bedienung eingeblendet. Auch der Touch-ID Sensor gefällt mir prima. Wir sind es uns ja bereits gewohnt über den Fingerabdruck das iPhone oder iPad zu entsperren, das geht nun auch beim MacBook Pro. Aber zur MacBook Pro Touch Bar kommt demnächst noch ein separater Artikel mit vielen Details.

Der Preis liegt bei voller Ausrüstung und 256 GB Speicher bei CHF 2’549.-

Mein Fazit: MacBook vs. MacBook Pro 13″

Das MacBook überzeugt durch seinen geringen Abmessungen und dem kleinen Gewicht als mobiles Endgerät welches man fast immer und überall dabei hat. Abzüge gibt es in der Wertung für die geringe Performance. Für die meisten Office-Arbeiten reicht es bestens, wer aber visuelle Arbeiten erledigen muss wie Bildverarbeitung, Videos oder gar Musik, der kommt rasch an die Grenzen. Spätestens dann sollte der Gang zum MacBook Pro 13″ angemacht werden. Vom Gewicht her spürt man das MBP zwar intensiver, von den Abmessungen her sind die Vergrösserungen glücklicherweise gering. Performance hat man mehr, sofern man in die optionale Aufrüstung investiert. Ob sich der Preis von rund 1’000 Franken lohnt, muss jeder Benutzer für sich entscheiden.

MacBook Pro und die Adapter.

Es ist noch nicht lange her, da hat Apple die neuen MacBook Pro vorgestellt. Wie bereits beim MacBook verzichtet Apple auf gewisse Anschlüsse und setzt voll und ganze auf USB-C, bzw. Thunderbolt. Das verunsichert viele Anwender. Wer gerne ältere Peripherie an die neuen MacBook Pro anschliessen möchte muss daher auf einen von vielen Adapter zurück greifen. Es verunsichert nicht nur, man macht sich auch gerne darüber lustig.

Da bleibt für mich die Frage: Macht man sich zurecht über Apple lustig? Oder räumt Apple nur endlich auf mit dem Wildwuchs an teilweise veralteten und unnötigen Stecker und Schnittstellen? Bereits mit meinem MacBook Air habe ich nur einen Adapter benötigt, vom Display-Port zum HDMI für den Beamer. Aber selbst den Adapter hab ich kaum mehr benötigt dank WLAN-Beamer und anderen Lösungen wie AirPlay und Co.

Jahr für Jahr verlangt das Volk Innovationen von Apple und beklagt sich dann wenn Apple alte Standards in Frage stellt und neue, schnellere und bessere Lösungen bringt. Das haben wir bereits mehrmals beim iPhone beobachten können, jüngst beim MacBook Pro.

iPhone 7

Ich glaube, für Innovationen müssen Firmen wie Apple, Google und Co. nicht nur tolle Produkte bringen, sondern die Menschen müssen sich auch verändern in der Nutzung. Einigen fällt es leichter, andere können von alt eingesessenen Technologien nicht los lassen. Aber so war das schon immer. Von der Einführung der Bücher, die Veränderung vom Pferd auf den Zug, bzw. Automobil bis hin zu den Roboter… Nicht alle sind  können gleich mit Veränderungen umgehen.

In ein, zwei Jahren werden wir uns darüber lustig machen, dass man eigentlich viel zu lange diese alten Stecker verwenden musste… Oder seht ihr das anders?

Back to School – Beats Kopfhörer für den Sommer.

Wie immer dürfen angehende, und wiederholende, Studenten, Eltern die für Studenten einkaufen, Lehrer und Angehörige von Bildungsinstitutionen bei der Back to School Aktion ein bisschen profitieren.

Back to School - Beats Sommer

Wer noch bis zum 05. September 2016 einen Mac ( MacBook, MacBook Air,  MacBook Pro, iMac, Mac Pro), ein iPhone ( iPhone 6, 6s, 6 Plus, 6s Plus) oder iPad Pro kauft, bekommt ein kostenloses Paar Beats Wireless Kopfhörer, bzw. einen Solo2 Wireless beim Kauf eines Macs und PowerBeats2 Wireless beim Kauf von iPhone oder iPad. Wem die PowerBeats2 nicht gefallen, der kann gegen einen Aufpreis dann auf die Solo2 Wireless upgraden.

Alle Informationen zu der Aktion gibt es drüben bei Apple: http://www.apple.com/ch-de-edu/shop

700 Franken günstiger – MacBook Pro 15-Zoll

15-Zoll MacBook Pro Retina

Heute gibt es eine weitere von ApfelBlog.ch und . Viel Power für unterwegs! Das mit 15,4-Zoll Display. Angetrieben wird das MBP von einem Intel Dual-Core i7 Prozessor der vierten Generation mit 2.5 GHz, dazu kommen noch 16 GB Arbeitsspeicher. Der Flashspeicher bietet Platz für 512 GB.

Dieses MacBook Pro gibt es bei für CHF 2699.- Franken. Bei microspot.ch gibt es das selbe Modell für CHF 2294.- und für ApfelBlog.ch Leser mit dem entsprechenden Rabattcode für nur CHF 1999.-! Also rund 700 Franken günstiger als bei Apple.

  1. Leg das MacBook Pro in den microspot.ch-Warenkorb auf der Website
  2. Vom Warenkorb weiter zur Kasse
  3. Ein Login erstellen oder mit dem bestehenden Login anmelden
  4. Lieferadresse ausfüllen
  5. Beim Kaufprozess „Kasse“ kann der Gutscheincode erfasst werden
  6. Und dafür braucht ihr im Feld „Gutscheincode“ nur den Promocode „apfelblog25“ einzugeben

Jetzt bestellen!

Die Aktion dauert bis und mit dem 31. Juli 2016. Wie immer dürft ihr eure Freunde, Feinde, Bekannten und Verwandten natürlich über diese Aktion benachrichtigen und profitieren lassen.

Zum Schluss noch ein Hinweis, wie immer: Wenn das Interesse und die Nachfrage an der Aktion sehr gross wird kann es sein, dass es Lieferfristen bis zu drei Wochen geben wird. Wir bitten daher um etwas Geduld und Nachsicht.

 

iReview 25

Seit gefühlten drei Wochen war ich nicht mehr an meinem und jeweils nur kurz eingeloggt am . Die restliche Zeit höchstens am oder Pro aber in erster Linie an einem Workshop in Freiburg im Breisgau oder im Business Camp im Tessin. Dann war da noch ein Blogger Circle und die fünf Tage Schweizer Sommer musste ich auch in vollen Zügen geniessen neben den unzähligen Sommerfesten in den letzten beiden Wochenenden. Zwar warten demnächst noch spannende Heimwerker-Projekte, aber ich gelobe Besserung. Bald bald gibt es wieder mehr als nur ein bis zwei Artikel in der Woche.

Bis dahin wünsche ich euch schon mal ein tolles Weekend und wenn ihr nicht in der Sonne neue Artikel lesen wollt, dann lasst euch die doch einfach vorlesen.

 

WWDC16 – watchOS 3, tvOS, macOS und iOS 10.

Developers WWDC16

Tim Cook eröffnet die mit einer Gedenkminute für die Opfer in Orlando. Danach geht es los mit vielen Zahlen zur WWDC und den anwesenden Entwicklern.

  • Die World Wide Developers Conference 2016 gibt es seit 27 Jahren
  • Es gibt über 13 Millionen registrierte Entwickler
  • 2016 gibt über 5000 Teilnehmer aus 74 Länder
  • 120 Teilnehmer sind unter 18 Jahre alt
  • Die jüngste Teilnehmerin ist 9 Jahre alt
  • Der startete vor 8 Jahren mit 500 Apps
  • Aktuell gibt es über 2 Millionen Apps
  • Über den Store gab es mehr als 130 Milliarden Downloads
  • Über 50 Milliarden Dollar wurden an die Entwickler ausbezahlt

Alle Details zu den Neuerungen gibt es hier:

watchOS 3

Kevin Lynch stellt die Neuigkeiten für das neue Betriebssystem vor. Das Wichtigste, die Apple Watch wird viel, viel schneller. Unter anderem dank Background Updates und indem favorisierte Apps im Zwischenspeicher gehalten wird. Dank dem neuen Mini Control Center kann man schnell die wichtigsten Infos über die Apple Watch erfahren und die gängigsten Funktionen anwenden.

  • Scribble – Über den Bildschirm kann man auch nachrichten einfacher beantworten in dem man Buchstabe für Buchstabe auf den Bildschirm zeichnet. Auch neue Watch Faces finden den Weg auf die Apple Watch.
  • SOS – Die Apple Watch kann auch helfen in Notfällen mit SOS. Apple Watch weiss anhand des Standorts, wie die lokale Notrufnummer lautet. Mit Medical I.D. können Alter, Name und Informationen über die Gesundheit zugänglich gemacht werden. Das können lebenswichtige Informationen sein wie Unverträglichkeiten.
  • Activity Sharing – Sportler-Gruppen oder Familien können die Aktivitäten miteinander teilen und sich gegenseitig anspornen.
  • App für Rollstuhlfahrer – Die Aktivitäten der Rollstuhlfahrer werden besser aufgezeichnet.
  • Breath – Mit der richtigen Atemtechnik kann die Gesundheit gefördert werden. Die entsprechende App hilft dabei.
  • – Das Haus der Zukunft kann über die Uhr gesteuert werden. Mehr dazu weiter unten bei .

Das neue Betriebssystem für die Apple Watch ist für Entwickler als Vorschau bereits heute zur Verfügung. Im Herbst wird watchOS 3 für alle Apple Watch kostenlos ausgerollt.

tvOS

Es gibt bereits 1300 Video-Kanäle für und 6000 Native Apps wurden in nur sieben Monaten eingereicht. Und es werden immer mehr wie Fox Sports Go, NBA 2K, Minecraft Story Mode oder Sketch Party.

Endlich kommt auch eine neue Apple TV Remote App:

A lot of our customers have told us they would love an app on their with the same capablities as the remote.

Siri, wie auch weitere Sprachassistenten, haben dafür gesorgt, dass wir anders fernsehen als früher. Man braucht nichts mehr zu suchen, sondern nennt einfach was man sehen möchte. Siri findet über 650’000 Filme und Serien. Zumindest in Englisch. Wir Schweizer müssen uns wohl immer noch gedulden. Auch YouTube kann von Siri durchsucht werden oder Apps gestartet werden.

  • Single Sign-On – Endlich ist die Zeit vorbei mit den komplizierten Passwort-Eingaben. Leider wird auf das Thema nicht weiter eingegangen, wie es funktionieren soll. Aber es soll auch für iOS erhältlich sein.
  • HomeKit – HomeKit kommt auch auf Apple TV. Das könnte der Start einer Internet of Things Zentrale sein.

Das neue Betriebssystem tvOS für Apple TV ist für Entwickler als Vorschau bereits heute zur Verfügung. Im Herbst wird tvOS ausgerollt.

macOS Sierra

Ja, OS X heisst nun , wie bereits vermutet. Und es gibt einige Änderungen…

  • Auto-Unlock – Wenn man ein anderes Apple Gerät bereits entsperrt hat, wie Apple Watch oder iPhone, so kann man das einfach öffnen und ist bereits eingeloggt. Sofern man nah genug am Gerät ist, versteht sich.
  • Universal Clipboard – Was man auf dem iPhone kopiert, kann man am Mac einfügen und umgekehrt. Copy & Past über unterschiedliche Geräte. Hab ich mir tatsächlich schon das eine oder andere mal gewünscht!
  • – nicht weniger als 10 Milliarden Dokumente beherbergt die Apple Cloud.Neu wird nun auch der Desktop mit den zugehörigen Dokumenten auf dem MacBook oder iPhone verfügbar gemacht. Schliesslich ist der Desktop einer der wichtigsten Ablageorte!
  • Apple Pay auf dem Mac – Bald wird Apple auch auf dem Mac, besser in Safari verfügbar sein. Online Einkäufe können dann bequem und sicher über Apple Pay bezahlt werden. Bestätigt wird der Kauf auf der Apple Watch oder dem iPhone mit Touch ID.
  • Apple Pay in der Schweiz – Neben den üblich Verdächtigen kommt nun endlich auch die Schweiz in den Genuss von Apple Pay.
  • Picture in Picture – Ähnlich wie auf dem sollen nun Videos auch als fliegende Fenster auf dem Mac Bildschirm angewendet werden können.
  • Siri auf dem Mac – Auch Siri kommt endlich auf den Mac. Hat echt gedauert! Für viele Aktionen müssen jedoch die Apple Standard Apps verwendet werden.

Das neue Betriebssystem für Mac soll im Juli als öffentliche Beta publiziert werden. Im Herbst 2016 gibt es dann ein kostenloses Update für die Benutzer.

iOS 10

Das wohl berühmteste Betriebssystem von Apple bekommt ein grosses Update. Der Fokus lag beim Benutzererlebnis.

  • Lockscreen – Der Sperrbildschirm bekommt eine neue Ansicht. Es wird farbiger und vor allem informativer. Was die Mitbewerber bereits hatten gibt es nun auch bei iOS.
  • Control Center – Es wird alles übersichtlicher, einfacher und hübscher.
  • Mehr 3D Touch Features – iPhones mit 3D Touch bekommen noch mehr Möglichkeiten mit unterschiedlichen Druck diverse Befehle auszuführen.
  • Siri – Siri wird geöffnet für die Entwickler. Endlich! Damit kann die Sprachsteuerung auch benutzt werden, um Apps von Drittentwickler anzusteuern und benutzen. Dank Deep Learning erkennt Siri offensichtlich falsche Eingaben.
  • Gesichtserkennung – Auch auf dem iPhone sollen Gesichter auf Fotos nun erkannt und geordnet werden. Überhaupt kann man Fotos nun so gut wie auf Google Photos durchsuchen. Mit dem Unterschied, dass das Foto-Clustering nicht in der Cloud, sondern lokal auf dem iPhone gemacht wird. Und Apple wird nicht müde das zu erwähnen.
  • Maps – Die karten von Apple bekommen ein neues Design. Alles schaut sauberer und aufgeräumter aus. Verkehrsdaten sind in den Karten zu sehen. Das Karten update findet man übrigens auch in CarPlay. Drittentwickler können auf Apple Maps zugreifen und deren Daten einspielen. Beispielsweise bei einer Route kann direkt  UBER bestellt werden und über Apple Pay bezahlt werden. Oder mit Daten von OpenTable in Apple Maps ein Tisch im Restaurant bestellt werden.
  • Apple Music – Gemäss Apple hat der Musikdienst nun 15 Millionen bezahlte Abonnenten. Die App kommt in einem komplett neuen Design daher. Auch hier schaut alles übersichtlicher und aufgeräumter aus. Die Songtexte sind nun auch gleich auf Knopfdruck verfügbar. Täglich kursierte Musiklisten sind erhältlich.
  • Apple News – Auch hier, neues Design. Jetzt fehlt noch die Verfügbarkeit in der Schweiz.
  • HomeKit – Mit Home kann über das iPhone das Haus der Zukunft gesteuert werden. Vom Zugriff auf die Kamera an der Tür über die Lichtsteuerung bis zur Alarmanlage und Heizung kann alles an einem Ort verwaltet werden, sofern die Hersteller HomeKit unterstützen. Hierfür spielt dann HomeKit auf AppleTV wieder eine wichtige Rolle.
  • Messages – Die Nachrichten haben nun eine Link-Vorschau. Videos können direkt in der Nachricht abgespielt werden. Die Textgrösse kann angepasst werden und man kann Überraschungsnachrichten schicken welche sich später auflösen, Invisible Ink nennt sich das. Es können auch handgeschrieben Nachrichten versendet werden oder kleine Zeichnungen. bekommt sogar noch einen eigenen App Store damit beispielsweise über Nachrichten Geld verschickt werden kann. Eigentlich schade kann hier Apple Pay nicht eingebunden werden für P2P Zahlung.
  • Privacy – Natürlich wird Apple nicht müde auf die Verschlüsselung und die Privatsphäre der Benutzer hinzuweisen.

Das Betriebssystem iOS 10 für iPhone und iPad gibt es für Entwickler ab heute, ab Juli in einer öffentlichen Beta und im Herbst für alle anderen Benutzer.

Swift

mit der neuen Open Source Sprache von Apple können Apps für watchOS, tvOS, iOS und macOS geschrieben werden. Es soll einfach sein die Sprache zu erlernen. Muss wohl meine Chance sein den Anschluss wieder zu finden? Mit lernt man noch einfacher zu programmieren auf dem iPad. Wenn man sich die Zukunft mit Internet of Things und Digital Transformation anschaut, dann ist Playground die richtige Antwort den Menschen das Schreiben von Programmen näher zu bringen.

We believe coding should be a required language in all schools. Swift Playground will be free.

Mein Fazit zur WWDC16

Wie bereits erwartet gab es heute nur Updates bei der Software. Während watchOS das längst überfällige Performance Update bekommen hat und macOS nebst dem neuen Namen einige Standard Features von iOS übernommen hat wie Apple Pay oder Siri, so freue ich mich auf das neue iOS 10. Das neue frische Design schaut wesentlich aufgeräumter und aufgeräumter aus. iOS 10 kommt mit so vielen kleinen Verbesserungen und ich bin gespannt all die Features zu entdecken. Apps für die Nachrichten App ist nichts neues, bringt aber ungeahnte Möglichkeiten. Stichworte: Chat-Bot oder Payment.

Aber auch Swift Playground ist ein wichtiger Beitrag von Apple um den Menschen eine Zukunft zu geben. Je länger, desto mehr werden Programmieren gesucht. Mit dieser iPad App lernt man einfach zu programmieren. Swift playground gibt es für die Entwickler als Vorschau ab heute, wird später im Herbst 2016 veröffentlicht.

Und natürlich freue ich mich auf Apple Pay in der Schweiz. Ich bin gespannt welche Banken das Apple Bezahlungssystem unterstützen!

Wie fandest du die WWDC16 Keynote?

Was hat dich an dem heutigen Abend überzeugt? Was gelangweilt? Auf welche Features freust du dich?

WWDC 2016 Keynote am 13. Juni 2016.

Bill Graham Civic Auditorium

hat nun offiziell zur WWDC 2016 Keynote eingeladen. Los geht’s mit der Keynote im historischen Bill Graham Civic Auditorium. Dort sollen all die Entwickler und geladenen Journalisten mehr über die Zukunft von , , , und erfahren.

Was darf man erwarten?

Nun, die Gerüchteküche hat wieder einige Menüs welche serviert werden können. Unter anderen könnte das nächste OS X neu unter vermarktet werden. Natürlich wird auch eine Vorschau auf das im Herbst erscheinende iOS 10 erwartet. Siri soll verbessert und in OS X verbaut worden sein aber auch mit einem für die Entwickler ausgestattet werden, soll eine Überarbeitung erhalten haben, neue sind im Anmarsch und passend dazu wären auch ein neues Thunderbolt Display nicht verkehrt.

Man darf aber nicht vergessen, die ist in erster Linie von Apple für die Entwickler. Es geht weniger um Hardware, sondern um Software. Es geht darum wie all die Entwickler noch bessere Programme für die Apple-Welt entwickeln können.

Auf welche Features wartest Du in iOS und macOS, allenfalls watchOS und tvOS?

iReview 21/2016 – Apple Pay kann in die Schweiz kommen.

In den letzten Monaten hat die Schweiz unterschiedliche Antworten auf den bevorstehenden Markteintritt von hervorgebracht. Die beiden stärksten Lösungen waren Paymit und Twint. Diese beiden Zahlungsdienste haben sich nun zusammengetan und werden spätestens ab Herbst 2016 unter der Marke Zahlungslösungen in der Schweiz anbieten. Damit dürften die Schweizer Banken gewappnet sein für einen Markteintritt von Pay in der Schweiz. Allerdings… Wer nutzt und Twint bereits regelmässig? Oft ist es einfach noch zu kompliziert und selbst das Verkaufspersonal weiss jeweils gar nicht so richtig wie das nun funktionieren soll. Kann gut sein, dass Apple hier bewusst noch zugewartet hat bis wir in der Schweiz von der Einstellung her auch soweit sind wie die Amerikaner und Chinesen. Oder die Banken versuchen den Eintritt von Apple Pay zu verzögern.

Diese Woche war voller Aktionen. Noch bis zum 31. Mai 2016 könnt ihr bis zu 590 Franken beim Kauf eines neuen 21″ oder 27″ iMac sparen. Gleich drei Modelle stehen zur Verfügung! Auch sparen kann man beim Kauf von Gutscheinen. 10%, 15% oder 20% Rabatt gibt es, je nach Guthaben. Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht. Dann hatte ich noch ein Problem mit einer unerklärlichen Lösung beim Air.

Übrigens, noch mehr nützliche Artikel rund um Apple gibt es jeweils beim ApfelBlog.ch Twitter-Account: @apfeltweet. Und wer nichts verpassen möchte, der lädt sich die ApfelBlog.ch App für iOS und Android herunter.

MacBook Air startet nicht mehr. Was tun?

Kürzlich wollte ich mich auf das Lehrgang-Modul Corporate Blogs vorbereiten, welches ich als Dozent an der SOMEXCLOUD halten darf. Wie immer hab ich den Bildschirm aufgeklappt und den Power-Button getätigt… und nichts ist passiert. Ein schlechter Moment nur wenige Stunden vor dem Kurs…

MacBook Air 13-Zoll (Mitte 2013)

Der erste Versuch

Zuerst einmal den Power-Button etwas länger drücken. Nichts… Dann sogar 10 Sekunden lang gedrückt gehalten, losgelassen und normal den Button getippt… Noch immer nichts. Der dunkle, schwarze Bildschirm bleibt.

Kurz kam mir der Gedanke: Das war’s! Mein treues 13″ (Mitte 2013) hat den Geist aufgegeben. Zum einen war ich etwas in Panik, weil in ca. 6 Stunden der Unterricht beginnt und ich gerne über das MBA präsentieren wollte, aber mit dem Pro war ein Ersatzgerät in meiner Tasche dabei. Lediglich ein Adapter von auf HDMI müsste ich noch schnell auftreiben. Über die Daten hab ich mir keine Sorgen gemacht. Auf dem Air war nur das nötigste, der Rest liegt in der Cloud, ebenso ein Backup. Im Gegenteil. Das tote MacBook Air ist ein toller Grund ein neues MacBook beim persönlichen, privaten CFO zu beantragen.

Der zweite Versuch

Aber ganz aufgegeben hab ich das MacBook Air noch nicht. Ich konnte es einfach nicht akzeptieren, dass nach 9 Jahren -Erfahrungen zum ersten mal ein Gerät mit einem Hardware-Defekt abgeschoben werden muss… Als Lösung bei nicht-startenden MacBook wurde das Zurücksetzen vom SMC (System Management Controller) empfohlen. Einfach die Tastenkombination Umschalttaste-Ctrl-Wahltaste und gleichzeitig den Ein-/Ausschalter drücken. Danach alle Tasten los lassen und dann erneut den Ein-/Ausschalter drücken um den Mac einzuschalten. Ausser einem leisen „klack“ ist nichts passiert. Noch immer kann ich das MacBook Air nicht starten.

Die Lösung

Irgendwann nimmt man alle möglichen Hilfsmittel an um ein Problem zu lösen. Ein neues MacBook passt grad nicht in die Finanzplanung, daher muss das MBA wieder laufen. In der Apple Support Community bin ich dann auf eine spannende Diskussion gestossen. Gemäss diesem Erfahrungsbericht musste man nicht nur, wie oben beschrieben, den SMC zurücksetzen, sondern durch kräftiges schütteln den SMS (Sudden Motion Sensor) erwecken.

THEN SHAKE IT LIKE YOU MEAN IT!

Gesagt, getan. Nach dem SMC Reset hab ich einen Finger zwischen MacBook Air Body und Bildschirm gehalten und den Deckel, soweit wie möglich, geschlossen. Dann in alle Richtungen geschüttelt, hingestellt und den Power-Button gedrückt. Und siehe da, der Bildschirm ging an und auch die Festplatte hat sich wieder angesprochen gefühlt.

Ist wirklich alles in Ordnung?

Um sicher zu sein, hab ich das MacBook Air dann noch mit dem Apple Diagnostic Tool durchgecheckt. Dafür einfach den Mac ausschalten und dann wie folgt vorgehen:

  1. Power-Button drücken um den Mac zu starten.
  2. Sofort die Taste „D“ drücken und halten bis das Diagnose-Tool startet.
  3. Je nach gewählter Sprache, erfolgt ein „Checking your Mac“ Bildschirm in deiner Sprache.
  4. Wenn „No issues found“ erscheint ist alles in Ordnung. Wenn nicht, dann folgt den Bildschirm-Anweisungen.

Wie es schien, hat mein MacBook Air eine holprige Zeit hinter sich und dieser kleine Trick hat geholfen. Nachträglich betrachtet kann ich es mir nicht so genau erklären, ob das schütteln tatsächlich was genützt hat. Nirgends sonst konnte ich eine ähnliche Beschreibung finden um den SMS zurückzusetzen oder ähnliches. Dennoch ist die Lösung eine beliebte Antwort im Apple Forum und bei mir hat es nachweislich geholfen das Problem zu lösen.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder habt ihr ungelöste Probleme mit Apple Hardware?