Feb 04

Bei den beiden Developer Werkzeugen SDK iPhone 3.1.3 und SDK iPhone 3.2 (momentan nur für iPad) wurde man fündig nach Hinweisen für neue Produkte. Engadget hat im iPhone OS 3.2 die Nummer N89 entdeckt und im iPhone OS 3.1.3 N80 gefunden.

Man vermutet, dass N80 die nächste generation von iPod touch ist und N89 die nächste Generation von iPhone sein soll. Inzwischen glaubt man auch schon, dass es dazu ein Foto gibt. Das Foto, welches kurz vor der iPad Veröffentlichung die Runde im Internet gemacht hat, soll auch das neue iPhone zeigen. Bloss sehen tut man nicht viel! Man bekommt nur die Gewissheit, sofern es wirklich die vierte Generation iPhone ist, dass Apple dem Design treu bleibt!

Im Verwirrspiel um die internen Modellnummern ist jetzt aber nicht klar, was denn N90 bzw. n90ap bedeutet. Früher hat man darin das neue iPhone gesehen, denn das aktuelle iPhone 3GS ist N88, das iPhone 3G N82 und das iPhone Classic M68.

Apple versucht mit aller Macht undurchsichtig zu bleiben und sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Ähnliche Spiele gab es mit den Produktenamen und jetzt auch mit den Modellnummern…

Ich würde mir auch wünschen, dass Produkteveröffentlichungen wieder etwas spannender werden mit mehr Überraschungen! Die Vorhersagen waren in letzter Zeit immer erstaunlich präzise und irgendwie geht ein Teil der magischen, spannenden Keynote dadurch verloren.

(via)

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Jan 27

Bildquelle: Engadget.com

Tatsächlich ist nun endlich eingetroffen worüber in der Apple-Szene seit 8 Jahren gerätselt wird! Das Apple Tablet iPad! Die Marketing-Leute von Apple haben sich alle Mühe gegeben die Fans, Medien und Mitbewerber an der Nase herum zu führen. Lange wurde vermutet das Tablet heisst Slate, oder iSlate. Daraus wurde nix und der Microsoft CEO Steve Ballmer hat das HP Tablet vergebens Slate genannt… ;-)

iPad – Die Übersicht
Das iPad ist die perfekte Verschmelzung von iPhone und MacBook. Von aussen gesehen sieht das Tablet tatsächlich wie ein zu grosses iPhone aus. Das Betriebssystem sieht zuerst aus wie das iPhone OS mit den Icons. Aber… Hinter den Icons verstecken sich iPhoto, iTunes, Maps, Cal und Mobil Safari in einem schönen und grosszügigem Design. Alle Bedienungselemente sind ebenfalls gross genug gemacht um sie bequem mit dem Finger zu bedienen.

iPad – Die Kosten
Das wichtigste zuerst! Ein iPad Tablet gibt es bereits ab 499 US-Dollar. Weltweit kann das iPad mit Wifi in 60 Tagen gekauft werden. Die noch mobilere Variante mit Wifi und 3G ist in 90 Tagen erhältlich!

  • iPad – Wifi, 16GB: 499 $
  • iPad – Wifi32GB: 599 $
  • iPad – Wifi64GB: 699 $
  • iPad – Wifi und 3G, 16GB: 629 $
  • iPad – Wifi und 3G, 32GB: 729 $
  • iPad – Wifi und 3G, 64GB:  829 $

iPad – Die Technik
Schauen wir uns einmal das technische an. Gerade einmal 1,3cm dick ist das iPad und wiegt leichte 680 Gramm. Angetrieben wird das Tablet von einem 1GHz Apple A4 chip Prozessor und hat Flash-Speicher in den Grössen 16, 32 und 64GB! Kommunizieren kann das iPad wie Bluetooth 2.1 + EDR und Wifi im 802.11n Standard. Zudem verfügt das Tablet über Lautsprecher, ein Mikrofon und einem Kopfhörer-Anschluss. Sagenhafte 10 Stunden Laufzeit bietet das iPad und über einen Monat Standby Zeit! Damit kann man also locker über den grossen Teich nach Amerika fliegen und die ganze Zeit Spiele spielen oder einen Film nach eigener Wahl schauen. Die Airlines können also das Board Entertainment System ausbauen…

Es wird auch iPad Modelle geben, welche mit dem 3G Mobilfunkstandard kommunizieren können. Aber keine Angst, alle iPad kommen ohne Sim-Lock und sollen im internationalen Markt per Juni zusammen mit Mobilfunkanbieter angeboten werden. Das Tablet kann per GSM Micro SIM’s ins mobile Funknetz einsteigen. Also brauchen wir eine neue Sim-Karte!

iPad – Die Programme
Gerade die beiden Programme iCal (Kalender) und Adressbuch (Kontakte) sehen sehr spannend aus. Sie wirken wie Bücher. Ich bin wirklich gespannt wie einfach sich die Daten darin pflegen lassen! Das Kartenprogramm kennen wir so bereits vom iPhone, nur ist es einiges Grösser. Ebenfalls sehr grosszügig sind Mail, Safari und iTunes ausgefallen.

Hier noch ein paar weitere nennenswerte Programm für den iPad:

  • Sämtliche Apps aus dem iTunes App Store sind auf dem iPad Lauffähig. Man kann sie klein laufen lassen, oder Fullscreen, wobei dann die Optik etwas leidet. Neuere Programm sind extra für das iPad hochauflösend gemacht!
  • Sehr interessant sind auch neue Malprogramme wie Brushes. Damit lässt sich mit den Finger malen… und wie schön!
  • Das Beispiel der New York Times Zeitung war leider nicht so innovativ wie gedacht, aber sehr angenehm zum lesen!
  • Apple lobt die Vorarbeit von Amazon mit dem Kindle, klopft Ihnen auf die Schultern und präsentiert sofort das Programm iBooks. Natürlich handelt es sich um einen E-Book Reader. iBooks hat schon eine ganz schöne Menge an Bücher zu lesen und es werden noch mehr folgen…

iPad und iWork
Mich hat das persönlich sehr erstaunt. Mit dem iPad soll auch gearbeitet werden! Apple hat dafür eigens ein neues Interface gebaut, damit man die programme Keynote, Pages und Numbers auch per Finger einfach bedienen kann! Die drei Apps kosten je nur rund 10 Dollar.

iPad – Die Synchronisation
Photos, Musik, Filme, TV Shows, Kontakte, Kalender, Bookmarks und Applikationen werden wie gewohnt zwischen dem iPad und iTunes synchronisiert. Für das iPad gibt es auch ein Dock und per Aluminium Bluetooth Tastatur kann man auch ganz bequem grössere Texte eingeben.

Fazit
Die Apple Keynote hat genau das gebracht, worauf die meisten von uns schon lange gewartet haben. Ein Tablet. Wie erwartet ist es ein grosses iPhone mit einer besseren Eingabemöglichkeit. Es gibt spezielle Apps, man kann damit überall ins Internet und Bücher lesen. Für mich etwas fragwürdig ist das Tablet mit und ohne GSM Micro SIM. Wer ein iPhone hat, kann ja eigentlich dieses per USB Kabel ans Tablet hängen und per Tethering ins Internet. Dann genügt eigentlich ein Tablet mit Wifi… So kommt man eher ans Tablet und braucht nur eine SIM-Karte, bzw. nur ein Vertrag mit einem Mobilfunkprovider. Leider verfügt das Tablet über keinen USB-Anschluss! Daher kann das iPhone nicht als Modem angehängt werden…

Ich bin schon gespannt, ob die Tablets von Swisscom und Co. auch subventioniert werden wie die Mobiltelefone wenn man dazu einen  Vertrag unterschreibet.

Enttäuscht wurden vor allem Leute, die auch gerne etwas über das neue iPhone oder eine neue Software für das iPhone gehört hätten. Offen bleibt im Moment auch noch per wann man das Tablet vorbestellen kann. Zur Zeit hat sich im Online Store noch nichts getan. Dafür wurde eine Infoseite aufgeschaltet: http://www.apple.com/ipad/ Das ist neu und aussergewöhnlich für Apple! Schade das man Produkte nicht mehr dann vorstellt, wenn man die dann auch sofort bestellen kann! Die Zeiten ändern sich…

Auf jeden Fall bleibe ich am Ball und ApfelBlog Leser erfahren natürlich sofort per wann das iPad bestellt werden kann! ich danke für die Aufmerksamkeit und würde mich freuen wenn Ihr Eure Eindrücke und Meinungen mit mir hier im Blog teilen würdet.

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Jan 24

Die Sonntagslektüre vom ApfelBlog ist wieder da! Der iPhone Wochenrückblick ging nicht verloren im neuen Jahr, aber diverse Umstände haben mich daran gehindert die Links für den Sonntagsartikel zu sammeln. Ein Ansporn, den iPhone Wochenrückblick zurück zu bringen waren sicher auch die vielen Mails die mich erreicht haben. Schön zu sehen das der iPhone Wochenrückblick vermisst wird… Jetzt aber genug davon, auf zu den Meldungen!

iPhone App der Woche – Moneybook
In meiner wöchentlichen Kolumne auf News.ch habe ich diese Woche Moneybook von Noidentity vorgestellt. Eine wirklick sehr, sehr schöne App. Wenn man nun noch diszipliniert genug ist alle Ausgaben einzutragen, dann hat man das perfekte, tragbare Budget im Hosensack!

iPhone App in 10 Minuten erstellen!
Wie? Nur 10 Minuten? Ja! Mit iSites kann man in nur 10 Minuten ein eigene iPhone App erstellen. Es handelt sich dabei aber “nur” um eine News App, welche einen bestehenden RSS-Feed mit News anzeigt. Dafür ist die App an Twitter und Facebook gebunden und man kann die Erscheinung ziemlich gut beeinflussen. Das alles gibt es für nur 25 US-Dollar! Wenn ma noch Werbung einbauen will um Geld zu verdienen, dann kostet es 99 Dollar pro Jahr.

Das iPhone soll rundum berührungsempfindlich werden
Im Moment kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen, dass ein rundum berührungsempfindliches Gehäuse gut sein soll. Klar gibt es schon Ideen was damit erreicht werden kann, aber hat auch mal einer an den Akku gedacht? Wenn wir schon Strom verbraten dann bitte mit Multitasking!

iPhone SDK im Januar?
Beim Apple Event Ende Januar soll ja das Tablet vorgestellt werden. Vermutungen von Journalisten, Blogger und Fans gehen dahin, dass das Tablet mit dem iPhone Betriebssystem läuft. Entsprechend müsste eine neue Version 4.0 veröffentlicht werden wegen den neuen Eingabe-Gesten im Tablet. Ergo müsste auch ein neues SDK veröffentlicht werden!

Das iPhone rettet auch Leben
Ein gefundenes Fressen für die Medien und Apple-Fanatiker. Ein Amerikaner wird in Haiti während dem Erdbeben verschüttet. Er bindet seine Wunden mit seinen Kleider ab, leuchtet mit der Spiegelreflexkamera Räume aus und stellt den Wecker im iPhone auf 2o Minuten, so dass er nicht einschlafen kann. Wenn wir ehrlich sind, wäre das mit JEDEM Mobiltelefon möglich gewesen, oder? (Danke @xxNiNaxxx)

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Okt 12

iPhone Development

Wie bereits berichtet, werde ich in nächster Zeit einige Erkenntnisse aus dem ersten Zürcher iPhone Developer Day veröffentlichen.

So ziemlich bei allen Vorträgen wurde auf eines immer wieder hingewiesen. Egal was Ihr entwickelt, das Endprodukt muss ausgiebig getestet werden! Denn ist die Applikation erst einmal bei Apple eingereicht, dann kann es 5, 10, 30 Tage oder bis zu 10 Wochen dauern, dass die App im iTunes Store freigeschaltet wird. Und dann geht alles sehr schnell! Wenn die App bei der Veröffentlichung das Publikum überzeugen kann, kann es schnell in die Hitlisten kommen und noch mehr Downloads generieren. Aber stellt Euch vor das App ist langsam, oder ein Button sorgt für einen Absturz und nicht zu der gewünschten Funktion… Autsch!

Auch wenn Ihr den Fehler schnell entdeckt, schnell korrigiert ist der Fehler nicht. Denn das Programm muss erneut bei Apple eingereicht werden… So lange können sich weitere Benutzer über das fehlerhafte Programm aufregen… Daher lohnt es sich die App vor dem einreichen wirklich ausführlich auf Herz und Nieren zu testen!

Für die Tests reicht es nicht wenn man den iPhone Simulator aus den iPhone SDK verwendet.  Denn der Simulator kann auf die vollen Systemressourcen des Mac zurückgreifen und die Befehle entsprechend schnell ausführen. Eure Benutzer haben aber vielleicht einen iPod touch der ersten Generation! Eine komplexe Berechnung kann dann länger dauern als bei einem iPhone 3GS! Empfohlen wird, dass man einen iPod touch, ein iPhone der ersten Generation und ein aktuelles iPhone hat zum testen.

Sorgt bei den Tests auch für genügend unterschiedliche Tester. Das können Kinder sein, erfahrene iPhone Anwender und weniger Erfahrene! Jeder hat unterschiedliche Anforderungen an die Navigation und Verhalten der Applikation. Das sollte Berücksichtigt werden. Ihr wisst ja selber wie nervig zu kleine Button sein können…

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Jul 02

Ich bin jemand, der gerne Ordnung hat. Zugegeben, in meinem privaten Büro ist das nicht immer der Fall… Trotzdem, im Mac herrscht Ordnung. Daher möchte ich gerne die alten SDK’s komplett löschen, bevor die aktuelle Version installiere. Normalerweise kann man die jeweils neue Ausgabe des SDK einfach drüber installieren, ich möchte aber eine neue, saubere Installation.

iPhone SDK komplett deinstallieren
Einmal mehr rufen wir die mächtige Anwendung Terminal auf und geben folgenden Befehl ein:

sudo /Developer/Library/uninstall-devtools --mode=all

Um die Deinstallation zu starten, müsst Ihr noch das Admin-Passwort eingeben und danach wird das komplette SDK gelöscht. Das ganze kann einige Minuten dauern, also lasst der Sache ruhig Zeit.

terminal-deinstall-sdk

iPhone SDK installieren
Wenn das erledigt ist, dann könnt Ihr mit der Installation der aktuellen iPhone SDK Version beginnen. Dafür gibt eine Installationsroutine welche Ihr relativ einfach durch klicken könnt. In meinem Fall habe ich das komplette SDK installiert, also auch mit Paketen welche ich nicht zwingend für die reine iPhone Entwicklung benötigen würde. Man weiss ja nie was ich alles noch mit Xcode und Co. anstelle…

install-sdk

Danach kann es so richtig los gehen mit dem Programmieren für das iPhone. Für einen besseren Einstieg sind noch ein paar lesenswerte Ressourcen zum Thema Objective-C und Cocoa:

Objective-C

Cocoa

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Jun 30

iphone-sdk-podcast

Zum Thema Entwickeln für das iPhone gibt es ja, wie bereits vorgestellt, eine Hand voll Bücher in Deutsch und noch einige mehr in Englisch. Darüber hinaus gibt es das iPhone Dev Center von Apple, welches sehr gute Dokumentationen bietet und auch einige Beispiels und Tutorials. Wer aber gerne bei der Hand genommen wird und durch das SDK geführt wird, dem wird das hier gefallen: iPhone SDK Tutorials, auf Deutsch.

Per Video-Podcast könnt Ihr Euch Folge für Folge, und immer etwas schwieriger, von Catalin (@MyHumbleSelf) durch das SDK führen lassen und immer wieder etwas neues kennen lernen. Mittlerweile ist Catalin bei der Folge 7 angelangt. Wer keine Lust hat den Vodcast per iTunes zu abonnieren, der kann die bisherigen Folgen auch bei Blip.Tv anschauen.

Kennt Ihr noch weitere gute Tutorials via Video, Podcast, Blogs, Websites, Bücher, etc.?

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Jun 26

iphone-buch

Vereinzelt habe ich bereits über das Entwicklen für das iPhone berichtet. Das ging von einer Einführung bis zu Tutorials. Schon länger habe ich auch darüber berichtet, dass ich mir das Buch Einstieg in Objective-C und Cocoa: inkl. iPhone-Programmierung bestellt habe. Leider aber verzögert sich dessen Veröffentlichungstermin von mal zu mal… Der letzte Hinweis war, dass man sich im Buch gleich der Software 3.0 und dem neuen SDK widmen will. Grundsätzlich ist das lobenswert, bringt mir aber im Momant auch nichts.

Zum überbrücken der Wartezeit habe ich mir nun schon mal zwei weitere Bücher zugelegt und für schon mal kurz überfolgen. Es handelt es dabei um die Bücher Das iPhone-Entwicklerbuch: Rezepte für Anwendungsprogrammierung mit dem iPhone SDK und Programmieren fürs iPhone.

Letzteres kommt von Markus Stäuble, seines Zeichens CTO (Head of Technology) bei der Namics. Der Einstieg wird umfassend erklärt. Angefangen mit der richtigen Installation des SDK über das Programmieren, Testen, Debuggen bis zum vertreiben der fertigen App auf iTunes. Trotz dem detailierten Einstieg kann man aber schon beim zweiten Artikel eine ToDo App schreiben damit das ganze nicht ganz so trocken daher kommt.

Beim ersten iPhone-Entwicklerbuch hat Erica Sadun Hand angelegt. Das Buch ist weniger für Anfänger gedacht, sondern geht eigentlich schon in den ersten Seiten schnell Probleme an um diese zu bewältigen. Es gibt zwar eine kleine “Hello World” App um die Leser bei der Stange zu halten, aber wie Objective-C funktioniert, auf das wird gänzlich verzichtet… Gerade der Zusammenhang zwischen Objective-C, Cocoa, dem SDK und iPhone erhoffe ich mir im ausstehenden Buch Einstieg in Objective-C und Cocoa: inkl. iPhone-Programmierung zu finden.

Trotzdem werde ich die Bücher mal durchgehen und Euch in den nächsten Wochen über Forschritte informieren und den einen oder anderen Tipp mitgeben. Ziemlich sicher werde ich dafür auch eine neue Kategorie einrichten, damit das ganzen iPhone App Development Artikel zusammen findbar sind.

Übrigens, wenn es da draussen schon fleissige App-Entwickler gibt, sie gerne Ihr Wissen mit uns teilen möchten, Gastblogger sind immer gerne willkommen.

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Mrz 17
iphone-3

Bildquelle: Gizmodo

Im heutigen Apple Event ging es um die kommende iPhone Software in der Version 3.0. Bevor es aber richtig los ging gab es ein paar beeindruckende Zahlen und Fakten:

Das Ziel von 10 Millionen verkauften iPhone weltweit wurde übertroffen. In rund 80 Länder wurden bis Ende 2008 13,7 Millionen iPhone verkauft. Insgesamt sind zur Zeit rund 30 Millionen iPod touch und iPhone im Umlauf. Das Software Developer Kit (SDK), um die iPhone Apps zu entwickeln, wurde über 800′000 mal heruntergeladen und 50′000 Firmen und Entwickler haben sich für das iPhone Developer Programm registriert. Der Apple App Store beherbergt zur Zeit über 25′000 Programme und es wurden bisher rund 800 Millionen Downloads verzeichnet.

Neuerungen für die Entwickler – Software Developer Kit (SDK)
Es gibt in der neuen Software nicht nur Verbesserungen für die Anwender, sondern auch für die Entwickler. Das SDK wurde verbessert und um zahlreiche APIs erweitert. Im App Store gibt es neu verschiedene Modelle um die Programme einzukaufen, beispielsweise als Abonnement.
Die Google Maps stehen in Zukunft für alle Entwickler per Application Programming Interface (API) zur Verfügung und können so unkompliziert in eigene Programme integriert werden. Auch Core Locations sind Möglich, was wieder Wegbeschreibungen (turn-by-turn), also Navigationsanwendungen, ermöglicht.

  • In-App-Purchase
    Neu kann man in Programmen weitere Inhalte einkaufen. Beispielsweise kann ein E-Book Reader nun selber Inhalte verkaufen. Oder in einem Spiel kann man weitere Levels dazu kaufen… Integriert wird der neue Dienst in iTunes.
  • Peer-to-Peer
    iPhone und iPod touch können in Zukunft direkt kommunizieren. Beispielsweise für Spiele könnten andere Apple Geräte in der nahen Umgebung lokalisiert werden, welche zur Zeit das selbe Programm benutzen und so für ein Spiel eingeladen werden. Der neue Dienst basiert auf Bonjour, was wir ja bereits aus Mac OS X kennen.
  • Push
    Apple entschuldigt sich für die Verspätung und nennt auch den Grund. Nach dem Start des App Stores wurden diverse Programme eingereicht, welche den Push-Dienst zu zwecken nutzen wollten, an welche Apple nicht gedacht hat. Daher musste die komplette Architektur neu entworfen werden.
  • Programmierschnittstelle (Application Programming Interface)
    Die neue iPhone Software 3.0 bietet den Hardware Hersteller eine neue Programmierschnittstelle (API) an. Beispielsweise kann so ein Blutdruckmessgerät an das iPhone angeschlossen werden per Dock-Connector oder Bluetooth. Auch für Audio- und Video-Streaming gibt es neue Schnittstellen.

Alles in allem gab es doch sehr viele Änderungen für die Entwicklungsumgebung für zukünftige iPhone Apps! Meebo (auch als Webdienst zu empfehlen!) hat dann auch gleich in nur zwei Wochen einen Instant Message Programm geschrieben, dass einem zu Tränen rühren könnte. So und nicht anders soll mit dem iPhone gechattet werden können!

Auch Electronic Arts hat sich nicht lumpen lassen und Sims 3 mit den neuen iPhone 3.o Features ausgestattet. So können die Sims im Spiel auf die Musik-Bibliothek des eigenen iPhones zugreifen… Sims 3 kostet bloss 99 Cent im App Store, dafür muss/darf im Spiel selber dan kräftig eingekauft werden.

ESPN zeigt Videos von Sportspielen direkt im eigenen Programm an. Interessant ist, dass die Qualität, je nach Netz und Verbindungsart, einfach herunter gedrosselt wird um die Ladezeit zu schohnen. Ein anderer Hersteller bietet auch einen Ego-Shooter welcher Multiplayerfähig ist und man mit den anderen Spieler chatten kann.

Aber auch ernsthafte Programme finden den Weg ins iPhone. Oracle zeigt eine CRM Business-Anwendung und LifeScan zeigt wie das iPhone Testdaten von eine Diabetis-Gerät via Bluetooth oder Dock-Connector empfangen und auswerten kann.

Neuerungen für die Anwender
Nach einer langen Vorstellung für Entwickler, wurden dann endlich auch Neuerungen für die Anwender vorgestellt. Es gibt über 100 neue Features, inklusive Cut, Copy & Paste!

  • Cut, Copy & Paste
    Mittels Doppel-Tap auf einen Text wird ein Wort markiert. Dann kann der Beginn und das Ende definiert werden. Über der Auswahl befindet sich eine Blase in der man die Aktionen Cut (ausschneiden), Copy (kopieren) oder Paste (einfügen) wählen kann. Diese Funktionen gehen über unterschiedliche Anwendungen hinaus, also kann man einen Text aus dem Safari Browser in ein Mail kopieren!
  • Landscape
    Endlich kann die grosse Landscape (horizontal) Tastatur in allen Key-Applikationen benutzt werden. Besonders beim schreiben von E-Mail Nachrichten habe ich die grosse Tastatur vermisst.
  • MMS
    In Zukunft unterstützt das iPhone MMS im vollen Umfang!
  • SMS weiterleiten
    Das SMS Programm kann mehrere Nachrichten auf einmal löschen oder weiterleiten!
  • Voice Memos
    Wer gerne mal was vergisst, neu können Sprachnotizen angelegt werden.
  • Kalender
    Endlich wir der CalDev-Standard unterstützt und man kann per iPhone Kalender abonnieren.
  • Verbesserte Suche und Spotlight
    Endlich kann man alle Apple Anwendungen durchsuchen. Besonders bei den Mails habe ich diese Feature schmerzlich vermisst. Auch der Kalender kann durchsucht werden. Aber das beste ist, dass Spotlight eingeführt wird! Auf dem Mac arbeite ich zu 90% nur mit Spotlight! Dokumente suchen und öffnen, Programme öffnen, alles geht über Spotlight!
  • …und viele mehr!
    So viel Neues: Notes Sync, Audio/Video Tags, Live-Streaming, Shake to Shuffle, Wi-Fi Auto-Login, Stereo Bluetooth, LDAP, iTunes Account erstellen, YouTube Ratings und Subscriptions, Anti-Philshing, Call Log, Parental Controls, Media Scrubber, OTA Profiles, VPN on demand, Languages…

iPhone-Zweifler haben jetzt wohl gar keine Argumente mehr gegen das Mobiltelefon aus dem Hause Apple. iPhone 3.0 wird ab Sommer für alle iPhone 3G zur Verfügung stehen. Ebenso werden iPhone der ersten Generation unterstützt, jedoch ohne MMS und A2DP Support. Die iPod touch Anwender müssen für das Update auf 3.0 wieder einmal in die Tasche greifen und rund 10 Dollar bezahlen.

Von diesem Event war ich nun wirklich mehr als positiv überrascht. Soviele Neuerungen für das iPhone hätte ich mir nun wirklich nicht erträumt! Einzig was mir jetzt noch gefehlt hat, war die Möglichkeit das iPhone als Modem für das MacBook zu benutzen… Es ist aber schön zu sehen, wie sehr Apple die Möglichkeit nutzt, auch ältere Hardware mit einem einfachen Software Update wieder aufzuwerten. Gibt es jetzt eigentlich noch einen Grund, das iPhone einem Hack zu unterziehen?

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Feb 12

iphone-app-entwickeln

In letzter Zeit werde ich öfters gefragt, wie man denn eigentlich ein eigenes iPhone Programm entwickelt. Ich will mal hier schnell einen Theorie-Block aufstellen wie das so ungefähr von statten geht, aus der Sicht eines Anfängers:

  1. Einen Mac kaufen!
    Richtig gelesen. Zum entwickeln braucht man einen Mac mit Intel-Prozessor. Aber keine Angst, es muss keine Power-Kiste sein. Es genügt auch ein altes MacBook oder sogar ein Mac mini.
  2. Das SDK (Software Developer Kit) herunterladen
    Apple bietet kostenlos eine Entwicklungsumgebung um iPhone Programme zu entwickeln. Bekommen tut man das auf der Developer Seite mit allem was man benötigt: Xcode, iPhone Simulator (für Tests), Performance Analysers, Interface Builder und natürlich viele Tutorials und Dokumentationen. Aber Achtung, das ist alles auf englisch!
  3. Objective C lernen
    Die Programmiersprache Objective C ist objektorientiert und eine Ableitung von C, bzw. C++. Das ganze soll relativ schnell erlernbar sein. Unter anderem bietet auch Apple dazu Tutorials an. Ansonsten gibt es zu dem Thema eine menge englische Bücher und ein paar in deutsch.
  4. Starte einfach!
    Es ist eigentlich immer so wenn es um Programmierung geht. Lass Dich nicht von der vielen Theorie ablenken, sondern sei mutig und probier einfach etwas aus. Es gibt da draussen (SDK, Apple Developer site, etc.) so viele Tutorials. Mach einfach Schritt für Schritt was da geschrieben steht. Wenn es dann geklappt hat, dann spiele mit den Codezeilen und lerne was geht und was nicht…
  5. Anmelden für das iPhone Developer Programm
    Wenn Du der Meinung bist, dass Du ein Programm entwickelt und geschrieben hast an dem weitere Personen interessiert sein könnten, dann musst Du Dich ins iPhone Developer Programm einschreiben. Nur so kannst Du später Dein App an Apple einschicken damit es (eventuell) später in den App Store aufgenommen wird. Auch bekommst Du erst nach der Anmeldung ein Zertifikat mit welchem Du dann Dein Programm auf ein echtes iPhone schieben kannst.
  6. Reservier Dir ein paar Wochen für die Entwicklung
    Auch wenn Du Dich noch so schnell in Objective C eingearbeitet hast, glaube nicht das in wenigen Stunden oder Tagen ein Programm erstellt wird. Es gibt immer noch etwas zu verbessern, korrigieren und optimieren. Verliere aber nicht Deine Geduld und arbeite mit einem greifbaren Ziel vor Augen weiter…
  7. Sende Dein App an Apple
    Jetzt muss das Programm gezippt werden, mit einer Beschreibung, Screenshots, einem kleinen und einem grossen Icon hoch geladen werden. Wenn alles in Ordnung war, dann benötigt Apple im Schnitt eine Woche für die Freigabe in den App Store. Sollte das Programm noch einen Fehler haben, wird das rapportiert und Ihr bekommt die Chance das Programm zu verbessern und nochmal einzusenden. Und das so oft Ihr wollt…
  8. Mach Marketing!
    Ganz wichtig! Ist das App erst einmal im App Store, dann war es das noch nicht! Jetzt müsst ihr die Werbetrommel rühren, erzählt es Freunden, erstellt eine Website mit weiteren Informationen, stellt einen Film auf YouTube, sammelt Freunde auf Facebook und lasst es alle iPhone Websites und Blogs wissen was Ihr erstellt habt!

Ich persönlich habe mich bisher bis zum Schritt zwei vorgearbeitet und auch schon etwas auf die Beine gestellt. Das App ist aber noch sehr rudimentär und vor allem langsam! Daher habe ich mich entschlossen doch lieber ein anständiges Buch zu kaufen, welches mich in den ersten Schritten begleitet. ich habe mich für das Buch Einstieg in Objective-C und Cocoa: inkl. iPhone-Programmierung entschieden. Leider erscheint das Buch erst im April, daher muss ich wohl noch etwas zuwarten…

Update
Wie bereits in den Kommentaren entdeckt, gibt es eine Vorlage zu dem Artikel. Mein Artikel hat aber keinen Anspruch auf eine Übersetzung, sondern eher einer Eigeninterpretation. Das Original gibt es hier.
Wegen dem Gedanken an die Eigeninterpretation habe ich zunächst nicht für nötig gehalten den Ausgangsartikel zu verlinken. Das war ein Fehler und nicht wirklich nett von mir… Sorry, kommt nicht mehr vor!

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Jun 26

Das iPhone kann nicht nur für viel Gesprächsstoff sorgen, es kann auch richtig arbeiten, bzw. die Benutzer können in naher Zukunft, dank dem Apple App Store, verschiedenste Software auswählen, einkaufen und auf das iPhone installieren. Das geht von Visual Search über Packet-Verfolgung bis zum Undenkbaren.

Damit das so ist, müssen viele Entwickler ihre Ideen in einer iPhone Applikation umsetzen. Dafür hat Apple ja das iPhone SDK veröffentlicht. Wie man eindrücklich an der WWDC 2008 gesehen hat, ist das entwickeln einer solchen Applikation keine Hexerei. Da juckt es sicher den Einen oder Anderen in den Finger selber ein kleines iPhone Programm zu schreiben…

Damit der Einstieg ins iPhone App entwickeln nicht so schwer ist, haben einige Entwickler unter iPhone Developer Central kostenlose Video Tutorials hinterlegt. Beinahe 600 Minuten sind bereits abgedreht. Die Tutorials sind je nach Erfahrung in der Stufen unterteilt. Meiner Meinung nach in sehr guter Einstieg für zukünfitge iPhone App Entwickler.

Neben den Filmen findet man aber auch ein Forum sowie Links zu Blogs mit dem Schwerpunkt iPhone App.

Falls jemand von Euch ein App entwickelt, lass es uns wissen. Wir testen gerne Deine Entwicklung und schreiben einen Bericht hier im ApfelBlog darüber.

(via)

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