Eben erst wurde der erste Werbespot für das iPad veröffentlicht. Neil Curtis hat den Clip mit nur 15% der normalen Abspielgeschwindigkeit betrachtet und dabei einige Ungereimtheiten, Fehler und Besonderheiten entdeckt.
Viele von uns haben gehofft, “nur” ein iPad Wifi zu kaufen, dann das iPhone anzuhängen und dank der Tethering-Funktion eben doch von unterwegs ins Internet zu kommen. Ein schwedischer DJ hat kurzerhand ein Mail an Steve Jobs geschickt mit der Frage:
“Wird die WiFi-Only-Variante irgendwie Tethering über das iPhone unterstützen? Zwei Geräte, basierend auf dem gleichen Betriebssystem, mit bereits vorhandener Technologie, mit der sich ein Datentarif nutzen lassen und einen zweiten Vertrag unnötig machen könnte.”
Darauf hin soll Steve Jobs persönlich mit einem kurzen “No” geantwortet haben.
Überhaupt soll Steve Jobs per Mail sehr gesprächig sein. So hat er auch an John Breeden II geschrieben, welcher auf der Website Government Computer News (GCN) die versprochene Akkulaufzeit anzweifelte. Er fand es sei naiv, den Angaben einer Firma blind zu glauben, unabhängig davon, ob die Firma Apple oder Dell heisst. In dieser kurzen Mail bestätigte Jobs, dass das iPad wirklich ein Laufzeit von zehn Stunden hat.
Gestern wurden bekanntlich die Oscars an die Filmschaffenden verliehen. Die Werbepause nutzte Apple um den ersten iPad Werbespot zu zeigen. Das hat schon Tradition, denn bereits 2007 nutzte Apple die Möglichkeit den ersten iPhone Werbespot zu zeigen. Wie Macprime.ch entdeckt hat, kommt auch die Schweiz ein bisschen im Werbespot vor, denn es gibt eine E-Mail “Winter Vacation in Switzerland” auf dem iPad. Den Werbespot gibt es gleich hier unten als YouTube Film oder wie gewohnt bei Apple selber.
Auch Steve Jobs selber liess es sich nicht nehmen an den Oscar-Verleihungen teilzunehmen.
Zweifelsohne ist die “Get a Mac” Werbekampagne eine der besten und unterhaltsamsten Kampagnen welche ich je gesehen habe! Kein Wunder wurden dafür auch schon Auszeichnungen vergeben! Drüben bei Adfreak hat man sich die Mühe gemacht und sämtliche “Get a Mac” Werbespots in einer Übersicht, sortiert nach Erscheinungsdatum, aufgelistet. Habt ihr gewusst, dass mittlerweile ganze 66 Spots veröffentlicht wurden?
Einer der grössten Werbe-Hits von Apple wäre beinahe in der Schublade gelandet ohne je ausgestrahlt zu werden… Aber beginnen wir am Anfang von der Geschichte.
Um dem ersten Macintosh Computer, die Ablösung für den Apple II, einen bombastischen Start zu bescheren, wollte Apple eine unvergessliche Werbekampagne starten. Für die Idee und Umsetzung wurde die Werbeagentur Chiat/Day verpflichtet, welche Apple schon seit einigen Jahren begleitet. Für den Macintosh wollte das Team einen Werbespot für den kommenden Super Bowl mit einem nie dagewesenen Drehbuch umsetzen. Als Regisseur wurde kein geringerer als Ridley Scott (Alien, Blade Runner) verpflichtet.
Im Drehbuch war vorgesehen, dass eine hübsche, athletische Heldin mit einem Hammer durch kahle Hallen rennt, verfolgt von behelmten Sturmtruppen. Sie platzt in eine Aula mit endlosen Reihen von kahlköpfigen, drohnenartigen Arbeitern welche auf einen gigantischen Fernseher schauen, auf dessen Monitor der “Big Brother” ideologische Hetzparolen verbreitet. Die Heldin schleudert den Hammer gegen den Bildschirm und die Arbeiter erblicken das Licht der Erkenntnis…
Für den Spot “1984″ benötigte Ridley Scott rund 200 Statisten, natürlich kahlköpfig… Dazu warb er echte britische Skinheads an oder bezahlte Amateurschauspieler rund 125 US-Dollar pro Tag, wenn sie sich den Kopf scheren lassen. Auch die Rolle der Heldin konnte nicht einfach besetzt werden. Alle Schauspielerinnen und Models waren nicht in der Lage den Hammer glaubwürdig in eine vorgegeben Richtung zu werfen. Doch dann kam Anja Major. Sie war früher Diskuswerferin und konnte den Hammer gezielt werfen.
Der fertige Film wurde von Chiat/Day an Steve Jobs und John Scully vorgeführt. Die beiden waren begeistert. Schnell sollte der Film dem Direktorium von Apple gezeigt werden. Doch die Mitglieder waren gar nicht erfreut. Der erste Satz nach dem Ende der Vorführung war: “Wer kümmert sich um eine neue Agentur…?”. Keiner der Vorstandsmitglieder fand den Film gut. Scully, um sich abzusichern, überlies dann zuletzt dem Marketing, namentlich William V. Campbell und E. Floyd Kvamme, die Entscheidung oder der Werbespot “1984″ laufe soll, oder doch nur der staubtrockene Spot “Manuals” gezeigt wird. Sie entschieden sich für 1984! Ihnen haben wir es zu verdanken, dass der etwas andere Werbespot nicht in einer Schublade verstaubt ist. Wäre doch schade gewesen um den rund 2 Millionen US-Dollar teuren Film!
Der Werbespot löste eine Kontroverse aus. Viele Bürger riefen bei Apple an. Was aber am besten war, viele Medien haben die Meinungen zum Werbespot in den Nachrichten aufgenommen und berichteten darüber im TV und den Zeitungen. Apple erreichte eine Publicity im Wert von rund 5 Millionen. nach Schätzungen erreichte Apple mit dem Spot und den nachfolgenden Berichterstattungen rund 50% der amerikanischen Haushalte…
Pünktlich zur Veröffentlichung von Microsofts Betriebssystem Windows 7 hat Apple zugeschlagen. Neben der grossen Erneuerung der Produktpalette, schmeisst Apple auch gleich noch ein paar Werbespots hinter her. Die Botschaft klar und deutlich: “Windows-Benutzer, wechselt nicht zu Windows 7, sondern zu Mac!”
Wie wir bereits bei den ersten Video-Testaufnahmen mit dem iPod nano gesehen haben, ist es nicht ganz einfach den iPod nano zu halten, ohne dass man den grossen Bildschirm abdeckt, oder eben die Linse der Kamera auf der Rückseite des Click Wheel.
Damit man mit dem iPod nano in jeder beliebigen Position filmen kann, braucht es mindestens den Daumen und einen Finger. Wie der ApfelBlog-Leser Martin Thomas jetzt aber entdeckt hat, genügt auch nur ein Daumen um den iPod nano zu halten… Zumindest will uns das der offizielle Werbespot von Apple glaubhaft machen! Bei allen Farben des iPod nano wird der MP3-Player immer mit Daumen und Zeigefinger gehalten, nur beim grauen Modell (siehe Screenshot oben) wurde der Finger weg retouchiert… Das war dann wohl zuviel des Guten. Aber auch bei den anderen Modellen ist fraglich, ob der Finger nicht doch etwas über die Linse ragt…
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf meine persönlichen Tests mit dem kleinen iPod nano.
Apple hat drei neue “Get a Mac” Werbespots veröffentlicht. Die Titel wie “Top of the line”, “Trainer” und “Surprise” verbergen, dass Apple zur Zeit immer nur auf der Virus und Malware-Geschichte rum hackt. Nicht nur Microsoft hat keine erfrischende Ideen mehr für lustige Werbespots, auch Apple scheint in der Finanzkrise die kreativen Köpfe verloren zu haben… Ansehen darf man sich die Filmchen natürlich trotzdem, aber besonders lustig oder einfallsreich sind sie aber nicht.
Einmal mehr platzierte Apple eine Multi-”Get a Mac”-Bannerwerbung prominent auf der Startseite der New York Times. Diese Art von Bannerwerbung fällt auch auf, wenn man schon Bannerblind ist. Übrigens, in den Genuss der Genius-Beratung kommen wir hier in der Schweiz spätestens ab dem 22. Mai 2009 noch mehr als bisher! (via)
Zur Zeit herrscht eine wahre Werbespots Schlacht zwischen Microsoft und Apple…
Elimination
Apple antwortet schnell und direkt auf die Laptop Hunters Werbespots von Microsoft.
Customer Care
Wer den Dienst eines Genius Mitarbeiter schon einmal in Anspruch genommen hat, weiss wie wertvoll dieser persönliche und direkte Kontakt sein kann!
PC Choice Chat
Per Radio-Show will PC den Leuten helfen den richtigen PC zu finden.
Wie immer findet man alle Apple Werbespots bei Apple auf der Webseite: Get a Mac!
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