8 wichtige Erkenntnisse zum iPhone 12 und HomePod mini.

HomePod iPhone 14. Oktober 2020 4 min read

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8 wichtige Erkenntnisse zum iPhone 12 und HomePod mini.

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Gestern hat Apple das neue iPhone 12 sowie den neuen HomePod mini vorgestellt. Nach einmal drüber schlafen sind das hier die wichtigsten Erkenntnisse aus der Keynote.

Mehr Ecken und Kanten.

Für mich persönlich passt das neue Design sehr gut! Ich fand das kantige Design schon beim iPhone 4 toll und ganz besonders beim neuen iPad Pro. Daher freue ich mich, dass nun auch das iPhone 12 mehr Kante bekommen hat.

Für jeden Geschmack eine Grösse.

Welche Grösse soll es sein? Das neue iPhone 12 kommt in drei verschiedenen Grössen von 5,4 über 6,1 bis 6,7 Zoll Display-Diagonale. Wer es klein uns kompakt mag und auf die Pro-Features verzichten kann, der wird Freude am iPhone 12 mini haben. Wer allerdings das voll Potenzial der Kameras ausschöpfen möchte, kommt nicht um das grosse iPhone 12 Pro Max herum.

Willkommen zurück MagSafe.

Die neuen iPhones haben auf der Rückseite einen Magneten eingebaut. Der dient in erster Linie dazu, dass die MagSafe Ladegeräte von Apple (Lösungen von Dritthersteller sind unterwegs) schnell und einfach am richtigen Ort andocken, damit der Ladevorgang ohne herumgeschiebe sofort und so effizient wie möglich loslegen kann. Spannend das noch kein Mitbewerber vorher auf die Idee gekommen ist.

Mit dem Magneten kommen noch ein paar andere Möglichkeiten. Cases können so schnell und einfach befestigt werden oder gar Kreditkarten-Halter. Wobei gerade hier ein grosses Fragezeichen auftaucht. Magnet und Kreditkarten sind nicht die besten Freunde. Gemäss Apple bleibt eine Kreditkarte sicher, sofern diese im Wallet, also der offiziellen Kreditkartenhalterung von Apple, untergebracht ist. Meine Empfehlung, nie das iPhone und die Kreditkarte in die gleiche Hosen- oder Handtasche schmeissen.

Tolle Kameras – einmal mehr.

Persönlich bin ich immer sehr begeistert von den Kameras von Apple. Was es ausmacht sind nicht nur die Optimierungen an der Hardware, sondern das nahtlose Zusammenspiel mit den Rechenchips und der Software. Die Tage in denen die Linse vor allem für das gute Bild verantwortlich ist, sind längst vorbei. Die Software gibt den Ton an.

Und auch beim iPhone 12 Pro werden wieder Töne in Superlativen angeschlagen. Der Night Mode wurde verbessert um noch besser Bilder bei wenig Licht zu machen. Das iPhone 11 Pro Max hat schon gute Arbeit geleistet. Profis können die Bilder dank dem Apple ProRAW Format nun beliebig anpassen und verbessern.

Aber nicht nur gute Bilder können gemacht werden, auch Videos. Die bewegten Bilder können nun in HDR Video und Dolby Vision aufgezeichnet werden. Damit wird das iPhone 12 Pro Max quasi zur Film-Kamera und könnte problemlos in einem Film eingesetzt werden, welche am Ende noch einen Oscar gewinnt.

5G ist nett, aber eher ein langfristiges Argument.

Während in Amerika 5G wesentlich verbreiteter und schneller ist als in Europa, dürfte der neue Funk-Standard hierzulande eher die Early-Adapter und Nerds anziehen. Für die grosse Masse ist es aktuell eher ein Nice-to-have. Wer aber sein iPhone drei, vier Jahre behält, für den könnte es sich später als nützlich erweisen, wenn 5G auch in der Schweiz richtig angekommen ist. Aber sagt mir ruhig wenn ich mich irren sollte…

Lightning, kein USB-C?

Aus mir noch unerklärlichen Gründen setzt Apple auch beim diesjährigen iPhone immer noch auf den Lightning-Standard und nicht auf USB-C. Vielleicht weil es noch Verträge mit Drittanbieter gibt, damit deren Zubehör nicht überflüssig wird? Vielleicht auch weil Apple die Zukunft eh im kabellosen Laden sieht? Wir werden es wohl nie erfahren…

HomePod mini – Ein toller Smart Speaker. Aber nicht für die Schweiz.

Der grossartige HomePod von Apple bekommt einen kleinen Bruder, den HomePod mini. Er ist kleiner, kostet nur 99 Dollar, aber davon abgesehen steht der neue Lautsprecher von Apple dem grossen in nichts nach. Ich bin sehr gespannt wie der Sound sein wird. Bereits heute habe ich zwei HomePods, als Lautsprecher für den Fernseher. Ganz besonders die tiefen Töne und Bässe kommen sensationell rüber. Ob das der kleine auch kann?

Um das zu erfahren muss der HomePod mini aber über Grauimport in die Schweiz kommen. Denn bis heute bietet Apple in der Schweiz keinen HomePod und auch keinen HomePod mini an. Ich vermute mal, weil Siri in der Schweiz nur beschränkt gut funktioniert im Vergleich zu Amerika und einige Schweizer auch lieber in Dialekt mit Siri kommunizieren möchten als in Schriftsprache oder englisch.

Wer übrigens gehofft hat, dass man die HomePod mini für das Heimkino verwenden könnte muss ich hier enttäuschen. Nur die grossen HomePods können das. Auch fehlt dem kleinen HomePod mini das räumliche Bewusstsein. Wie die Techgarage zudem weiss, können der grosse und kleine HomePod nicht für Stereo gekoppelt werden.

Es kommt noch mehr in diesem Jahr.

Wer dachte das wäre die letzte Keynote von Apple gewesen, der könnte sich täuschen. Was bisher fehlt ist ein Mac mit dem Apple Silicon Chip. Apple hat versprochen, dass noch in diesem Jahr ein Mac mit dem neuen Prozessor kommen soll. Von dem her könnten wir schon bald wieder einen Einladung für eine weitere, grossartige Apple Online Show bekommen. Vielleicht gibt es dann auch noch Informationen über einen AirTag, zum auffinden von Gegenständen, und neuen Apple Kopfhörer? Wir werden sehen.

Was meinst du? Hab ich etwas vergessen? Was hat dich an der Keynote von Apple gefreut oder geärgert?

Renato Mitra ist ein leidenschaftlicher Vollblut-Blogger. Apple Experte. MINI Fan. Kommuniziert leidenschaftlich gerne über digitale Kanäle. Ansonsten: Try, fail, think, learn, repeat.