Apple bekommt Lob bezüglich Privatsphäre und Datenschutz.

Apple bekommt Lob bezüglich Privatsphäre und Datenschutz.

Apple schützt die Privatsphäre der Benutzer

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat einen Report veröffentlicht, wie Unternehmen mit den Benutzerdaten, bzw. wie deren Rechte und Privatsphäre, umgehen. Während man 2013 nur einen Stern in Empfang nehmen durfte, sind es seit 2014 nun jeweils fünf Sterne, so auch 2015. Die EFF lobt Apple für die Transparenz bezüglich Benutzerdaten, dem Schutz der Daten gegenüber der Regierung und der offenen Kommunikation.

Apple earns five stars in this year’s Who Has Your Back report. This is Apple’s fifth year in the report, and it has adopted every best practice we’ve identified as part of this report. We commend Apple for its strong stance regarding user rights, transparency, and privacy.

EFF Ranking 2015

Nicht ganz so optimistisch ist Edward Snowden. Zwar hat er erst kürzlich Apple gelobt, dass Apple ein Pionier in Sachen Datenschutz sei, die aktuelle Ausschlachtung bezüglich der sicheren Privatsphäre muss am Ende aber mehr als nur ein Verkaufsargument für Tim Cook sein:

I think in the current situation, it doesn’t matter if he’s being honest or dishonest. What really matters is that he’s obviously got a commercial incentive to differentiate himself from competitors like Google. But if he does that, if he directs Apple’s business model to be different, to say „we’re not in the business of collecting and selling information. We’re in the business of creating and selling devices that are superior“, then that’s a good thing for privacy. That’s a good thing for customers.

Dann hoffen wir, dass Apple darin nicht nur eine Differenzierung gegenüber Facebook, Google und Co. sieht, sondern fest daran glaubt, dass man Daten nicht nur sammeln und „verkaufen“, sondern auch einfach nur schützen kann!

  • ha
  • Die gleiche Frage könnte ich dir Stellen! Der Witz von HealthKit ist ja, dass eben Gesundheitsdaten gesammelt werden können. Diese sind in erster Linie für dich und können, sofern du willst, weitergegeben werden. Was hier im Spiegel angesprochen wird, sind ResearchKit Apps für explizite Krankheitsbilder. Wie beispielsweise Asthma, Parkinson oder Diabetes. http://www.apple.com/researchkit/

    Gerade bei Diabetes gibt es ganz unterschiedliche Formen und nicht für alle zuverlässige Erfahrungswerte. Das kann sich ändern, in dem diese Daten über eigens dafür erstellte Apps gesammelt und ausgewertet werden können. Die Daten musst du als Benutzer aber freigeben und werden anonymisiert. Alles was IBM, die Ärzte und Krankenversicherer sehen werden ist, dass es da einen Mann, 36 Jahre mit etwas erhöhtem BMI, täglichen Sportaktivitäten und Diabetes Typ 2 mit entsprechenden zusätzlichen Daten, je nach App.

    Ich bin davon überzeugt, dass mit diesen Daten der Forschung geholfen werden kann, gewisse Krankheiten besser in den Griff zu bekommen und da will IBM helfen mit Tools, welche die Daten lesbar machen. Du wirst ganz bestimmt nie wegen diesen Daten plötzlich Werbung für eine Insulinpumpe erhalten…

  • ha

    Das kann schon sein, aber da geht es um unglaublich viel Geld, und Apple macht das ganz sicher nicht aus Liebe zum Menschen.
    Und die Krankenversicherungen schon gar nicht.
    Und bei deinem Report oben gehts nicht darum ob Apple die Daten weitergibt oder nicht, sondern nur darum ob sie Komunizieren wie sie es machen.
    Apple würde besser die OSX Lücken stopfen, aber mit denen verdient man halt kein Geld.

  • Hast du dir schon so eine ResearchKit-App geladen? Da wird sehr ausführlich und offen kommuniziert was mit den Daten passiert. Das ganze ist übrigens Open Source: http://researchkit.org

    Das bedeutet, nicht Apple hortet und Daten und verlangt Geld dafür, sondern, wie in deinem Bericht erwähnt, IBM will dafür eine Gesellschaft Gründen und Daten sammeln. Und das geht eben nur über diese App von IBM. Die muss man laden und sobald die IBM-App deine Daten auf Health anzapfen will, musst du das bestätigen. Du bist dann verantwortlich zu prüfen, was IBM mit den Daten will und ob auch Du einen Nutzen aus der Sachen ziehen kannst.

    Das ganze ist Open Source und kostenlos Seitens Apple. Damit können auch gemeinnützige Organisationen ResearchKit-Apps entwicklen lassen und so sehr kostengünstig (abgesehen von der App) an sehr viele, freiwillige (ohne Zustimmung der Datenübertragung läuft nichts) Daten kommen.

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