Auch Bloomberg kann sich irren.

Auch Bloomberg kann sich irren.

Eröffnung Apple Store Basel

Das Medienunternehmen Bloomberg wurde 1981 gegründet und ist heute ein wichtiger Informationskanal, insbesondere wenn es um Finanzen geht. Mehrere Analysten schätzen für Bloomberg Unternehmen aus aller Welt ein, wie erfolgreich, oder eben auch erfolglos, deren Zukunft aussieht.

Damals im Jahr 2001 als Apple den ersten Apple Store eröffnet hat, haben sich die Analysten von Bloomberg zu der folgenden Aussage hinreisen lassen:

I give them two years before they’re turning out the lights on a very painful and expensive mistake.

Eine Aussage die Bloomberg wohl gerne für immer aus den Gedächtnissen löschen möchte! Den heute hat Apple über 400 Retail Stores weltweit. Mittlerweile sind es über 425 Stores und es werden immer mehr. Vier davon sind in der Schweiz. Und jeder Store weltweit brummt! Alleine der Apple Store an der Bahnhofstrasse in Zürich macht pro Jahr und Quadratmeter einen Umsatz von über 225’000 Franken!

Alles andere was Bloomberg da vorausgesagt hat… Übrigens die Information gefunden hab ich bei Eight Inc., der Agentur welche Apple seit 1999 bezüglich den Stores und Events begleitet. Und auf Eight Inc. bin ich dank dem Tweet von Peter gekommen.

  • ted

    brummen tut das eigentlich nur weil Apple es schafft, dass die Preise ausserhalb des Apple Stores (fast) gleich hoch sind wie bei Apple selbst. Das schafft sonst kein Hersteller.

  • Pingback: Bloomberg zu Apple | Nischi's Blog()

  • Mel Biwer

    Das angebliche Zitat von „Bloomberg“ hat keinen richtigen Quellennachweis. Es stammt vermutlich gar nicht von Bloomberg – und erst recht nicht von Michael Bloomberg, auch wenn die dämliche Überschrift dieses Beitrags das suggerieren will.

    Wir können nur erahnen, aus welcher weltbesten PR-Abteilung dieser Textbaustein in Wirklichkeit stammt, deren PR-Redakteure für das dreiste das Cut&Paste verantwortlichen waren.

    Die meisten Statements dieser Art, die über Bloombergdienste verbreitet werden, stammen von externen Analysten, die solche Aussagen im Rahmen von Bewertungen abgeben.

    Da findet man immer eine, die für PR-Zwecke gut geeignet ist. Ein solches Statement wurde wahrscheinlich aus dem ursprünglichen Kontext herausgenommen und dadurch deren Aussage verfälscht. Zum damaligen Zeitpunkt war die Aussage vermutlich mehr als plausibel.

    Aber überprüfen tut dies scheinbar niemand.

    Alles wieder mal nur eine weitere weltbeste PR-Ente …

    Peinlich ist auch, dass die Peter Hogenkamps dieser Welt diesen Unsinn auch noch ungeprüft verbreiten … ähem retweeten.

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