Der wahrscheinlich beste Kopfhörer der Welt

Parrot Zik

Irgendwie ist immer jemand auf der Suche nach einem guten Kopfhörer. Insbesondere in den Social Networks gibt es immer wieder Diskussionen um den besten Kopfhörer. Ob In-Ear, Muscheln, die Apple Headphones oder Dr. Dre Beats Kopfhörer nun die besten sind, das ist immer noch eine persönliche Angelegenheit welche sich nicht an die Freunde outsourcen lässt. Aber, man kann über Freunde, Fans und Follower neue Marken und Modelle von Kopfhörer kennen lernen und sich informieren lassen… Den Job übernehme ich heute und stelle euch einen ziemlich coolen Kopfhörer vor: Parrot Zik, die wohl fortschrittlichsten Kopfhörer.

Dieser Kopfhörer strotzt nur so von Funktionen:

  • Touch Control – Mit dem Finger kann man über die rechte Ohrmuschel streichen und so die Trackwahl oder Lautstärke ändern. Über eine Berührung kann auch ein Telefonanruf entgegengenommen werden.
  • Motion Detector – Wenn man Zik ablegt, wird die Musikwiedergabe sofort unterbrochen und beim aufsetzen wieder fortgesetzt.
  • Einfaches Koppeln – Wer über ein NFC fähiges Abspielgerät verfügt, kann es an linke Ohrmuschel halten und die beiden Geräte sind gekoppelt.
  • Aktive Geräuschunterdrückung – Mit insgesamt vier Mikrofonen reduziert die ANC-Technologie von Parrot ZIK die Geräuschentwicklung um bis zu 25 dB.
  • Freisprechtelefonie mit Bluetooth – Dank dem Knochenleitungssensor und dem doppelten Mikrofon, erreicht das System zur Rauschunterdrückung von Parrot Zik eine erstaunlich klare Gesprächsqualität.
  • ‘‘Parrot Concert Hall’’-Effekt – Zik sorgt für einen wunderschönen, unverfälschten Klang. Mit der App von Parrot kann man die Akustik und die Klangumgebung anpassen.
  • Niemals ohne Musik – Selbst bei leerer Batterie spielt der Zik über das mitgelieferte Jack-Kabel weiter.

Bildschirmfoto 2012-12-14 um 22.08.23

Das Design haben die Kopfhörer übrigens vom französischen Designer Philippe Starck, den wir bereits bei einer anderen Sache mit Apple kennengelernt haben. Philippe Starck hat die Yacht der Familie Jobs gestaltet.

Alles in allem klingt es nach einem ziemlichen Kopfhörer für Geeks. Spätestens der Preis für die Kopfhörer vermag den Begeisterungssturm etwas bremsen, denn mit rund 560 Schweizer Franken liegt der Klanglieferant bei Vielen über der Budgetgrenze. Vielleicht reicht es noch den Kopfhörer auf die Wunschliste des Weihnachtsmanns zu packen. Zumindest kenne ich die eine oder andere Person, welche nun neue Sparziele für 2013 haben.

zik_parrotbystarck_packaging_05

Die Kopfhörer gibt es auch im Apple Online Store (auch in Deutschland und in Österreich), natürlich ohne Versandkosten und darum günstiger als beim Hersteller selber, denn da kommen noch CHF 30 Versandkosten dazu.

  • ZS4

    Naja. Philippe Starck Designs finde ich persönlich schlimm. Egal ob es sich dabei um eine Yacht, ein WC oder eben Kopfhörer handelt. Die Funktionen finde ich interessant. Was aber einen guten Kopfhörer ausmacht ist 1. der Klang, 2. der Tragkomfort und erst dann würde ich sagen die Bedienung. Nebenbei: Warum haben sie für das Werbevideo einen Typen mit solch einer Matten auf dem Kopf genommen. Schon Mal was von AKG gehört? Gruss, Zeljko

  • Nico

    Hören sich ja interessant an. Entscheidend ist jedoch die Klangqualität und ob die Kopfhörer hier mit den guten von AKG oder Sennheiser z.B. mithalten – müsste man zuerst testen. Sie werden auf jeden Fall besser sein wie diese Beats Geschwüre. Da wird billigster Müll verbaut und als hochqualitativ angepriesen :D. Da sind Apples Margen nichts dagegen.

  • Ulrich

    Son eine Strahlenbombe möchte ich nicht direkt am Hirn haben. Da ist mir ein Phonak oder Sennheiser IEM lieber.

  • Toni

    Na ja, also klar Design Top, Klang müsste man mal ausprobieren, Funktionen sehr fortschrittlich. Alles in allem gefallen die mir sehr gut, aber beim Preis hört es doch dann doch auf :-) Aber wie du schon sagtest, man könnte es ja mal auf die Weihnachtswunschliste setzen.

  • Quentin

    Dazu fällt mir dieser Artikel ein, wo ein verrückter Audiophiler seine liebsten 50(!) Kopfhörer mit jeweils hunderten von Worten beschreibt. Dem würde ich also viel eher vertrauen als so einem Apfelblog Eintrag…

    http://www.head-fi.org/t/634201/battle-of-the-flagships-50-headphones-compared

    Es dürfte klar sein, dass so ein Philip Starck-Design-Gag in den 50 besten Kopfhörern nicht erscheint.

  • Oliver

    Ich würde sagen: ausprobieren.
    Mittlerweile hab ich einige Reviews über das Teil gelesen und so schlecht hat er nicht abgeschnitten.

    Mit den sog. Musikexperten ist das auch immer so eine Sache.
    Z.b. braucht man in HiFi Foren das Wort Bose Kopfhörer nicht in den Mund nehmen. Ich dagegen hören damit sehr gerne Musik.

    Das ist immer eine sehr persönliche Wahrnehmung..

  • Habe diese Ohrmuscheln auf den Weihnachtszettel gepackt. Und siehe da: Habe sie!

    Geniales Design, super Rauschunterdrückung (kann aber auch ein Nachteil sein: man hört wirklich fast nichts mehr von der Umgebung)
    und der Klang ist fast für jeden individuell einstellbar dank der App von Parrot.

    Fazit: mir gefällt diese Zik(e) :-) Würde die Kopfhörer nicht mehr hergeben.

  • Probiert einmal gute Kophörer aus der Hifi-Szene: Marken wie Grado, Sennheiser, oder ERGO. Man achte auch weniger auf Schnikschnak und Design sondern auf den Klang. Mit Jazz oder Klassik lässt sich das noch besser beurteilen. NoiseComp ist praktisch, kling aber immer schlechter. BlueTooth klingt immer schlechter als über ein Kabel. In-Ear ist sehr gefährlich für das Gehör und bezieht die Ohrmuschel nicht ein. Soundprozessoren jeder Art verfälschen den Klang. Mein Sohn hat natürlich auch Dr. Dre Beats. – Ich habe ja auch nicht auf meinen Vater gehört.

  • Pingback: iReview 21/2013 - ApfelBlog()

  • Pingback: Wird Apple den Kopfhöreranschluss killen? - ApfelBlog()