iMac (Late 2012) schaltet sich plötzlich aus.

iMac (Late 2012) schaltet sich plötzlich aus.

Irgendwann Anfangs 2015 hab ich mir den damals neuesten iMac gekauft und meinen bisherigen iMac (Ende 2012) meiner Frau vermacht. Seither arbeitete der iMac zuverlässig und meine Frau gewöhnte sich nach dem Umstieg von Windows auf Mac relativ schnell an OS X und macOS.

iMac schaltet einfach aus. Nichts geht mehr.

Irgendwann 2017 gab es plötzlich eine Phase, in welcher sich der iMac aus dem Nichts einfach ausgeschaltet hat. Schwarzer Bildschirm und nichts ging mehr. Auch alle Versuche den iMac wieder einzuschalten waren erfolglos. Einzig was half war den SMC zurückzusetzen (Stecker raus, mindestens 15 Sekunden warten und dann wieder einstecken und einschalten). Dann lief der iMac wieder. Im Internet wurde ich nicht wirklich fündig. Es gab vermehrt solche Berichte, aber keine echte Lösung dazu.

Irgendwann lief alles wieder wie gewohnt. Als wäre nichts gewesen. Nun, seit Januar 2018 geht es wieder los mit den unvermittelten Abschaltungen. Die Abstände zwischen den Ausfällen wurden immer kürzer…

Je nach Bericht im Internet soll es das Netzteil sein, die Grafikkarte oder das Logic Board. Bei einigen hat das Auswechseln der Grafikkarte geholfen, andere haben fast alles ausgewechselt und hatten weniger Glück. Den Fehler zu finden ist fast unmöglich, denn war der Mac mal länger nicht am Strom, so funktioniert er einwandfrei. Einen Techniker, welche nicht gerade zwei, drei Stunden am Gerät arbeitet, wird den Fehler also nicht finden… Auch in den Logs findet man kaum was, weil im abgeschalteten Zustand nichts mehr eingetragen werden kann. Die Temperatur könnte noch eine Rolle spielen. Der ältere Mac ist immer etwas wärmer…

  • Stromschwankungen kann man ausschliessen, sonst hätte es den anderen iMac auch erwischt.
  • Stromkabel austauschen hat nichts gebracht.
  • NVRAM zurücksetzen hab ich gemacht, hat nichts gebracht.
  • Neuaufsetzen von macOS hat nichts gebracht.

Was ist die Lösung?

Zuletzt hab ich mal gelesen, dass der Desktop Mac Probleme hat, wenn vier RAM-Riegel verbaut sind. Also hab ich mal eines davon entfernt und ja, ein OS-Update hat der Mac auch noch bekommen. Seither, Holz anfassen, funktioniert es etwas besser, bzw. geht es länger bis zum nächsten Absturz. Also besser, aber nicht die definitive Lösung.

Hattet ihr das auch schon? Was könnte helfen?

  • Angel

    Habe genau dasselbe Phänomen… Habe den Mac mit einem externen Bildschirm und irgendwann bleiben beide Bildschirme Weiss, dann Schwarz und danach geht nichts mehr. Das Internet Recovery geht auch nicht. Google Suche nicht wirklich eine Lösung gefunden.
    Zum Glück ist das meine Zweitmaschine für den Umstieg von PC zu MAC. Dieser Umstieg wird sich nun weiter Verzögern. Es sind ja nur 10 Jahre seit ich mal Umsteigen wollte… :-(
    Ob dies mit dem Update zu tun hat… Irgendwie habe ich den fiesen Verdacht das Apple ältere Hardware damit bewusst torpediert, um neue Hardware an den Mann (oder Frau) zu bringen. Da vor dem letzten Update alles super funktioniert hat… Zufall? Irgendwie nach dem Batterie Bericht bleibt ein Bitterer Nachgeschmack im Mund…

  • Stephan

    Ich habe drei iMacs 2012 2013 2014 und ein Apple 27er Display mit den genau gleichen Symptomen. Die Lösung: keinen Mac mehr. Viel Geld für manipulierte 2th Class Hardware. Einzig das Macbook Pro läuft seit 2012. Auch wenn es nun langsam an seine Grenze kommt. Darum spiele ich mit den Überlegungen, der demnächst neuen Anschaffung eines Surface Book 2.

  • Puh… Meine Erfahrungen mit Windows-Computer sind, hält nicht länger als drei Jahre. Von daher jammere ich mit einem sechsjährigen Mac mit Problemen auf sehr hohem Niveau. ;-)

  • Was für einen Mac hast du denn? Modell? Jahrgang?

  • Stephan

    Naja, nebst den doch seit sechs Jahren deutlichen Nachlassen der ursprünglichen Apple Qualität, stellt für mich auch die zusehends immer mehr zunehmende Software Beschneidungen / Bevormundungen. Das mag ja für den Hausgebrauch ok sein. Aber bei ernsthaftem Arbeiten und da meine ich nicht übliche Office Anwendungen! Geht das einem immer mehr auf den Sack. Da stellt man sich schon die Frage, worin sich der erhebliche Aufpreis noch rechtfertigt!?

  • Jonny Appleseed

    @Renato Du hast, alleine mit dieser Symptombeschreibung, leider eigentlich keine Chance eine nennenswerte Diagnose/Antwort zu erhalten (ausser heiteres Rätselraten und ggf. ein gelegentliches ‚ja genau, bei mir auch‘ etc.) …und da Apple keine (i. S. v. ‚käumlich aussagekräftige‘) Diagnosetools für Endkunden zugänglich macht, hast du quasi nur noch die Möglichkeit das Gerät bei einem Service-Partner prüfen zu lassen (da die Macs pre-Juni 2013 noch AHT anstelle der Apple Diagnostic haben geht leider nicht mal das Apple (remote) Diagnostic Tool) …obiter dictum: ‚On behalf of Apple‘: Your experience is our hint of saying „buy a new one“.

  • Tja, selbst bei den Service-Partner kann man nicht mehr machen als heiteres Rätselraten wenn man sich die Foren mit den plötzlich ausschaltenden iMac anschaut… Aber ja, nach sechs Jahren ist der iMac dann wohl so langsam aber sicher am End of Life…

  • In meinem beruflichen Umfeld (Design, Usabilty und Development) geht es immer noch in Richtung MacBook. Ein Dell beispielsweise kann man nach zwei Jahren nicht mehr brauchen. Der Akku meines Dell war nach einem Jahr am Ende. Ohne Stromversorgung konnte ich nicht einmal mehr einschalten.

  • Claudio G

    Das habe ich genau so erlebt wie du. Mein Late-2012 für 200 Fr. „reparieren“ lassen (neues Power Supply). Neu aufgesetzt. RAM Riegel entfernt/getauscht. Lüfter in Dauerbetrieb geschaltet. Hat alles nichts gebracht. Irgendwann habe ich kapituliert, das Gerät als Defekt auf Ricardo verkauft und in ein Ersatzgerät investiert. :-(

  • Jonny Appleseed

    Ein offizieller Service-Partner sollte eine Reparatur weder nach dem Gut-Glück-Prinzip noch nach der ‚Methode heiteres Rätselraten‘ ausführen… sollte dies trotzdem grossmehrheitlich vorkommen, spräche dies Bände für die jetzige Apple-Servicequalität – interessanterweise widerspiegelt sich eine solche Gegebenheit in den einschlägigen Kundenzufriedenheitsumfragen nach wie vor nicht. Für die ‚älteren‘ Macs existier(t)en jedenfalls durchaus gute Diagnose-Tools – einfach nicht für Endkunden; die neueren Macs folgen da leider ja vielmehr dem iOS-Geräte-Paradigma – wohl aus ‚wirtschaftlichen‘ Gründen: Reparatur im Design nicht vorgesehen.

  • roger hohl

    so was ähnliches hatte ich auch. apple und dataquest konnten nicht weiterhelfen. dataquest hat mir eine neue festplatte eingebaut. nichts geholfen. ich habe dann bei apple dieses diagnoseprogramm (https://support.apple.com/de-de/HT201257) gefunden. das meldete mir, dass ein ram-baustein defekt ist. habe auch 4 stück davon. dann habe ich jeweils einen rambaustein ausgebaut und den test laufen lassen. sobald das programm dann keinen fehler mehr meldet, weiss man, dass der rambaustein defekt ist, den man nicht im mac hat.

  • Rumpel Stilzchen

    Das Problem liegt am Netzteil. Apple verbaut Netzteile von 2 unterschiedlichen Herstellern – eines funktioniert einwandfrei, das andere verursacht den Fehler des Ausschaltens. Bestellt der Serviceprovider ein neues Netzteil, so hat er keinen Einfluss darauf, welches Modell von Apple geliefert wird. Wenn es wieder der gleiche Hersteller ist, wird der Fehler erneut auftreten.