iMac (Late 2012) schaltet sich plötzlich aus.

Mac 8. Januar 2018
iMac auf Desktop

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iMac (Late 2012) schaltet sich plötzlich aus.

Irgendwann Anfangs 2015 hab ich mir den damals neuesten iMac gekauft und meinen bisherigen iMac (Ende 2012) meiner Frau vermacht. Seither arbeitete der iMac zuverlässig und meine Frau gewöhnte sich nach dem Umstieg von Windows auf Mac relativ schnell an OS X und macOS.

iMac schaltet einfach aus. Nichts geht mehr.

Irgendwann 2017 gab es plötzlich eine Phase, in welcher sich der iMac aus dem Nichts einfach ausgeschaltet hat. Schwarzer Bildschirm und nichts ging mehr. Auch alle Versuche den iMac wieder einzuschalten waren erfolglos. Einzig was half war den SMC zurückzusetzen (Stecker raus, mindestens 15 Sekunden warten und dann wieder einstecken und einschalten). Dann lief der iMac wieder. Im Internet wurde ich nicht wirklich fündig. Es gab vermehrt solche Berichte, aber keine echte Lösung dazu.

Irgendwann lief alles wieder wie gewohnt. Als wäre nichts gewesen. Nun, seit Januar 2018 geht es wieder los mit den unvermittelten Abschaltungen. Die Abstände zwischen den Ausfällen wurden immer kürzer…

Je nach Bericht im Internet soll es das Netzteil sein, die Grafikkarte oder das Logic Board. Bei einigen hat das Auswechseln der Grafikkarte geholfen, andere haben fast alles ausgewechselt und hatten weniger Glück. Den Fehler zu finden ist fast unmöglich, denn war der Mac mal länger nicht am Strom, so funktioniert er einwandfrei. Einen Techniker, welche nicht gerade zwei, drei Stunden am Gerät arbeitet, wird den Fehler also nicht finden… Auch in den Logs findet man kaum was, weil im abgeschalteten Zustand nichts mehr eingetragen werden kann. Die Temperatur könnte noch eine Rolle spielen. Der ältere Mac ist immer etwas wärmer…

  • Stromschwankungen kann man ausschliessen, sonst hätte es den anderen iMac auch erwischt.
  • Stromkabel austauschen hat nichts gebracht.
  • NVRAM zurücksetzen hab ich gemacht, hat nichts gebracht.
  • Neuaufsetzen von macOS hat nichts gebracht.

Was ist die Lösung?

Zuletzt hab ich mal gelesen, dass der Desktop Mac Probleme hat, wenn vier RAM-Riegel verbaut sind. Also hab ich mal eines davon entfernt und ja, ein OS-Update hat der Mac auch noch bekommen. Seither, Holz anfassen, funktioniert es etwas besser, bzw. geht es länger bis zum nächsten Absturz. Also besser, aber nicht die definitive Lösung.

Hattet ihr das auch schon? Was könnte helfen?

ist ein leidenschaftlicher Vollblut-Blogger. Apple Experte. MINI Fan. Kommuniziert leidenschaftlich gerne über digitale Kanäle. Ansonsten: Try, fail, think, learn, repeat.
21 Comments
  1. Angel

    Habe genau dasselbe Phänomen... Habe den Mac mit einem externen Bildschirm und irgendwann bleiben beide Bildschirme Weiss, dann Schwarz und danach geht nichts mehr. Das Internet Recovery geht auch nicht. Google Suche nicht wirklich eine Lösung gefunden. Zum Glück ist das meine Zweitmaschine für den Umstieg von PC zu MAC. Dieser Umstieg wird sich nun weiter Verzögern. Es sind ja nur 10 Jahre seit ich mal Umsteigen wollte... :-( Ob dies mit dem Update zu tun hat... Irgendwie habe ich den fiesen Verdacht das Apple ältere Hardware damit bewusst torpediert, um neue Hardware an den Mann (oder Frau) zu bringen. Da vor dem letzten Update alles super funktioniert hat... Zufall? Irgendwie nach dem Batterie Bericht bleibt ein Bitterer Nachgeschmack im Mund...

  2. Stephan

    Ich habe drei iMacs 2012 2013 2014 und ein Apple 27er Display mit den genau gleichen Symptomen. Die Lösung: keinen Mac mehr. Viel Geld für manipulierte 2th Class Hardware. Einzig das Macbook Pro läuft seit 2012. Auch wenn es nun langsam an seine Grenze kommt. Darum spiele ich mit den Überlegungen, der demnächst neuen Anschaffung eines Surface Book 2.

  3. Renato Mitra

    Puh... Meine Erfahrungen mit Windows-Computer sind, hält nicht länger als drei Jahre. Von daher jammere ich mit einem sechsjährigen Mac mit Problemen auf sehr hohem Niveau. ;-)

  4. Renato Mitra

    Was für einen Mac hast du denn? Modell? Jahrgang?

  5. Stephan

    Naja, nebst den doch seit sechs Jahren deutlichen Nachlassen der ursprünglichen Apple Qualität, stellt für mich auch die zusehends immer mehr zunehmende Software Beschneidungen / Bevormundungen. Das mag ja für den Hausgebrauch ok sein. Aber bei ernsthaftem Arbeiten und da meine ich nicht übliche Office Anwendungen! Geht das einem immer mehr auf den Sack. Da stellt man sich schon die Frage, worin sich der erhebliche Aufpreis noch rechtfertigt!?

  6. Jonny Appleseed

    @Renato Du hast, alleine mit dieser Symptombeschreibung, leider eigentlich keine Chance eine nennenswerte Diagnose/Antwort zu erhalten (ausser heiteres Rätselraten und ggf. ein gelegentliches ‚ja genau, bei mir auch‘ etc.) ...und da Apple keine (i. S. v. ‚käumlich aussagekräftige‘) Diagnosetools für Endkunden zugänglich macht, hast du quasi nur noch die Möglichkeit das Gerät bei einem Service-Partner prüfen zu lassen (da die Macs pre-Juni 2013 noch AHT anstelle der Apple Diagnostic haben geht leider nicht mal das Apple (remote) Diagnostic Tool) ...obiter dictum: ‚On behalf of Apple‘: Your experience is our hint of saying „buy a new one“.

  7. Renato Mitra

    Tja, selbst bei den Service-Partner kann man nicht mehr machen als heiteres Rätselraten wenn man sich die Foren mit den plötzlich ausschaltenden iMac anschaut... Aber ja, nach sechs Jahren ist der iMac dann wohl so langsam aber sicher am End of Life...

  8. Renato Mitra

    In meinem beruflichen Umfeld (Design, Usabilty und Development) geht es immer noch in Richtung MacBook. Ein Dell beispielsweise kann man nach zwei Jahren nicht mehr brauchen. Der Akku meines Dell war nach einem Jahr am Ende. Ohne Stromversorgung konnte ich nicht einmal mehr einschalten.

  9. Claudio G

    Das habe ich genau so erlebt wie du. Mein Late-2012 für 200 Fr. „reparieren“ lassen (neues Power Supply). Neu aufgesetzt. RAM Riegel entfernt/getauscht. Lüfter in Dauerbetrieb geschaltet. Hat alles nichts gebracht. Irgendwann habe ich kapituliert, das Gerät als Defekt auf Ricardo verkauft und in ein Ersatzgerät investiert. :-(

  10. Jonny Appleseed

    Ein offizieller Service-Partner sollte eine Reparatur weder nach dem Gut-Glück-Prinzip noch nach der 'Methode heiteres Rätselraten' ausführen... sollte dies trotzdem grossmehrheitlich vorkommen, spräche dies Bände für die jetzige Apple-Servicequalität - interessanterweise widerspiegelt sich eine solche Gegebenheit in den einschlägigen Kundenzufriedenheitsumfragen nach wie vor nicht. Für die 'älteren' Macs existier(t)en jedenfalls durchaus gute Diagnose-Tools - einfach nicht für Endkunden; die neueren Macs folgen da leider ja vielmehr dem iOS-Geräte-Paradigma - wohl aus 'wirtschaftlichen' Gründen: Reparatur im Design nicht vorgesehen.

  11. roger hohl

    so was ähnliches hatte ich auch. apple und dataquest konnten nicht weiterhelfen. dataquest hat mir eine neue festplatte eingebaut. nichts geholfen. ich habe dann bei apple dieses diagnoseprogramm (https://support.apple.com/de-de/HT201257) gefunden. das meldete mir, dass ein ram-baustein defekt ist. habe auch 4 stück davon. dann habe ich jeweils einen rambaustein ausgebaut und den test laufen lassen. sobald das programm dann keinen fehler mehr meldet, weiss man, dass der rambaustein defekt ist, den man nicht im mac hat.

  12. Rumpel Stilzchen

    Das Problem liegt am Netzteil. Apple verbaut Netzteile von 2 unterschiedlichen Herstellern - eines funktioniert einwandfrei, das andere verursacht den Fehler des Ausschaltens. Bestellt der Serviceprovider ein neues Netzteil, so hat er keinen Einfluss darauf, welches Modell von Apple geliefert wird. Wenn es wieder der gleiche Hersteller ist, wird der Fehler erneut auftreten.

  13. pixelforscher

    Hallo Strephan, kannst du deine Aussage präzisieren? Ich arbeite mit Software diverser Hersteller (u.a.) Adobe und sehe keine Beschränkungen. Was Apple mit seinen eigenen Gratisprogrammen macht, ist ja ihnen überlassen, dass Apple aber, ausser seine Bezahlsoftware und das OS, nichts Gescheites hinbekommt, ist ja nicht neu; siehe iTunes, iMovie, die nahezu unbrauchbar und weit von Usability entfernt sind.

  14. pixelforscher

    … ganz zu schweigen von den Supportkosten. Es ist definitiv so, dass Windows-Geräte am Ende des Lebenszyklus mehr Support/Nerven kosten als Macs. Ich habe auch den Verdacht, dass – wenn das stimmt – Apple deshalb nicht die allerneusten Hardwarekomponenten verbaut, weil es besser ist, das Funktionieren/Zusammenspiel aller Komponenten zu garantieren, als immer noch ein Quäntchen neuer/schneller zu sein; oder liege ich mit dieser Idee falsch?

  15. Fabian Binkert

    Hallo Renato, interessant zu wissen, dass es bei IMac ebenfalls Probleme dieser Art gibt. Ich brauche ein Mac Book Pro (late 2013) und seit dem Upgrade auf High Sierra stürzt mein Mac unvorangemeldet ab. Sehr ärgerlich. Clean Install habe ich bereits gemacht und einiges mehr. Bis jetzt hat nichts geholfen 😤😭 Echt zum Heulen. Hast du schonmal sowas gehört?

  16. Janik

    Hallo Renato, Ich hatte 2016 das gleiche Problem mit meinem 27" iMac 2013, als das Problem das erste Mal auftrat war das Gerät circa 1 Jahr in Betrieb, ab dem Zeitounkt begann ein halbes Jahr Rätselraten, im Applestore wurde gar nichts getan, bei Gravis das Motherboard auf Gewährleistung getauscht. Abhilfe hat tatsächlich der Austausch des Netzteils gebracht. Zumindestens bis Heute. Nach 18 Monaten ohne Probleme geht er jetzt wieder einfach aus. Ohne Gewährleistung wird es wohl dieses mal teurer.

  17. JohnDoe

    Hallo, ich habe seit ca. 6 Wochen das gleiche Problem, das mittlerweile in immer kürzeren Abständen auftritt. Mein iMac 5K (Late 2015) - vor ca. 2,5 Jahren gekauft - wacht entweder nicht mehr aus dem Ruhezustand aus oder schaltet sich - wie oben auch beschrieben - im laufenden Betrieb komplett ab. Danach funktioniert nur noch der SCM Reset. Habe bisher folgendes ausprobiert: Das Zurücksetzen der Energieoptionen in den Systemeinstellungen, Reset des NVRAM und der Start im abgesicherten Modus. Auch der Hardware-Test verlief immer ohne Fehlererkennung. Interessant zu erwähnen: ich habe neben den ab Werk installierten zwei 8GB RAM-Modulen ebenfalls - wie im Netz am Rande erwähnt - zwei weitere 8GB-Module installiert. Darüber hinaus hat ein bisher 2-tägiger Test in einem neu angelegten 2. Admin-Profil unter MacOS keine der o.g. Probleme erzeugt. Auch habe ich bei einem anschließenden 2-tägigen Test unter Windows 10 keinen Absturz oder Probleme beim Hibernate Wakeup erfahren. Der Apple Support rät mir aktuell die Neuinstallation des MacOS, bevor ein Techniker sich das genauer anschauen würde. Alles sehr unbefriedigend. Ich gehe insgeheim aktuell immer noch von einem Software-Problem aus. Auffällig ist, dass das Problem schneller auftritt, wenn ich bestimmte Apps aktiv auf mehrere Screens parallel im Vollbildmodus bzw. teilweise im Splitscreen laufen habe. Dazu zählen unter anderem die Apps Mail, WhatsApp, Signal (via Chrome), Safari, Spotify, Sonos Controller und Adobe Lightroom. Ich werde weiter testen. Gab es bei Euch/Ihnen mittlerweile neue Erkenntnisse?

  18. Joerg Plechinger

    Hier habe ich genau das gleiche Problem - Seit dem Updade auf High Sierra! Insbesondere beim Arbeiten mit FCPX. Ich glaube mittlerweile tatsächlich, es handelt sich um eine programmierte Selbstzerstörung. Der Rechner wekelte bis zu dem Update ohne Probleme und lief bis High Sierra in einen super Tempo. Selbst 4K Videos waren ohne jegliche Probleme zu meistern, Renderzeiten sehr moderat. Seit High Sierra braucht es für den Betrieb meiner Grafikkarte einen Webdriver von Nvidia ... Damit fingen die Probleme auch an! Ich setze jetzt mal den Rechner komplett neu auf und bin gespannt, ob es hilft.

  19. Claudia

    Habe genau das gleiche Problem. Begann, als ich mit einer CEWE Software arbeitete. Habe diese dann wieder deinstalliert. Danach war für 2 oder 3 Wochen Ruhe, nun wieder dasselbe Leid: unerwartete Abstürze bzw. Stromunterbruch. Neustart erst nach Ausstecken und Wiedereinstecken des Stromkabels...

  20. Daniel

    Hallo Renato Hast du zu deinem Problem schon mehr erfahren? Ich habe das gleiche Problem und bin langsam verzweifelt...

  21. JohnDoe

    Hallo zusammen, ich habe mittlerweile das Problem bei mir lösen können: Es war ein defektes Netzteil. Nach mehrwöchiger Testphase haben folgende Maßnahmen bei meinem iMac leider nicht geholfen: Erstellung und Nutzung eines neuen Benutzerprofils, Deinstallation verschiedener Apps, Neuinstallation OS (High Sierra 10.13.4 /.5 /.6) ohne und mit Neu-Partitionierung. Dank Apple Care konnte ich meinen iMac abholen und reparieren lassen. Laut Apple Techniker können die Kondensatoren im Netzteil nach einer gewissen Zeit defekt gehen. Scheint des Öfteren der Fall zu sein. Typisches Anzeichen bei mir: die Zeit bis zum nächsten vollständigen Ausschalten hat länger gedauert, je länger der Netzstecker vorher vom iMac getrennt war. Viel Geduld und Erfolg bei der weiteren Fehlersuche!

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