iPad als Bordunterhaltung

iPad 31. Januar 2011

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iPad als Bordunterhaltung

INNOVATION. Laut Wikipedia folgend beschrieben:

Innovation heißt wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Das Wort ist von den lateinischen Begriffen novus „neu“ und innovatio „etwas neu Geschaffenes“ abgeleitet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff unspezifisch im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet

Am Donnerstag haben wir Euch eine Grafik gezeigt, auf der Ihr erkennen konntet, wie die Apple Revolution in Zahlen aussieht

Stets an Innovationen interessiert und diese auch selbst am entwickeln ist die Flugbranche. Sei es mit neuen Fliegern wie dem A380 (Video weiter unten) oder mit Ideen, wie man den Treibstoffverbrauch senken, den Reisekomfort verbessern etc. kann. Die Kosten optimieren lässt sich auch damit, das man nicht mehr jedem Kunden eine Zeitung anbietet beim Besteigen des Flugzeugs sondern auf Technologien wie das iPad zurückgreift.

SkyWork hat vor kurzem beschlossen, Ihren Fluggästen ein iPad zu Verfügung zu stellen. Zum Start in einer Versuchsphase um zu schauen, wie der Service angenommen wird, später evtl. grossflächiger auf jedem Flug.

Wir konnten der Pressestelle einige Fragen zum Service per Mail stellen:

ApfelBlog: Wie sind Sie auf die Idee mit dem Service gekommen, an Bord Ihren Passagieren ein iPad anzubieten?
SkyWork: Wir möchten unseren Passagieren stets einen hochqualitativen Service an Bord bieten können. Dazu gehört nicht nur unser Catering, angepasst an die jeweilige Destination, sondern auch ein Inflight Entertainment dass kein anderer Carrier anbietet, bzw. als wir damit angefangen hat es noch keine andere Airline angeboten.

ApfelBlog: Ist dieser Service für Ihre Gäste kostenfrei?
SkyWork: Dieser Service ist im Moment kostenfrei, die Gäste müssen sich einfach beim Kabinenpersonal melden und Ihre ID/Pass abgeben.

ApfelBlog: Wie viele iPads haben Sie aktuell im Einsatz?
SkyWork: Momentan sind es 10 Geräte, da wir aber unser Streckennetz stark ausbauen werden sicher noch zusätzliche dazu kommen.

ApfelBlog: Wird der Service von Ihren Gästen gut angenommen?
SkyWork: Der Service kommt bei unseren Gästen sehr gut an, die iPads werden auf allen Flügen stets genutzt. Es wird vielfach betont dass unser Produkt so aufgewertet wird und viele sind auch sehr überrascht da sie das noch bei keiner anderen Airline gesehen haben.

ApfelBlog: Welche App’s sind auf dem iPad vorhanden?
SkyWork: Aufgrund der grossen Alters- sowie Interessensunterschieden bei unseren Fluggästen haben wir bewusst darauf geachtet für jeden Etwas dabei zu haben. Die Palette reicht von Games für Klein und Gross, Informationen zu unseren Destinationen, Gängige Zeitschriften sowie Podcasts.

ApfelBlog: Wie oft werden die App’s aktualisiert?
SkyWork: Die iPad’s sind zur Zeit noch in der Testphase, ferner sollen die iPad’s jeh nach Aktualisierungsbedarf von beispielsweise Zeitschriften, Podcast’s etc. wöchentlich oder sogar mehr aktualisiert werden.

ApfelBlog: Wir bedanken Uns für die Antworten und wünschen Ihrer Airline gerade im Hinblick auf den neuen Flugplan ein erfolgreiches Jahr.

Für Alle, die nun einmal diesen Service erleben möchten: SkyWork fliegt von Bern aus verschiedene Ziele in Europa an. Zu den bekanntesten gehören Barcelona, Berlin, London, Palma, Ibiza und Hamburg.

Tickets für die Flüge mit SkyWork gibt es online, oder (und da erlaubt sich der Schreiber eine kurze Werbung in eigener Sache) in jedem L’TUR Shop.

Doch nicht nur in der Flugbranche findet das iPad Anklang, immer mehr Hotels, Restaurants und sonstige Dienstleister nutzen die Eigenschaften vom iPad. Dies ist eine Entwicklung, die sicherlich spannend zu verfolgen ist und so werden wir uns immer mal wieder in der Reisebranche nach Apple Produkten umsehen und so wird vielleicht nicht nur der eine oder andere Pilot ein iPhone in der Hand halten

Habt Ihr auch schon Erfahrungen in diesem Bereich gemacht? Wurde Euch schon einmal statt einer Speisekarte ein iPad oder habt Ihr das iPad auch schon als Zeitungsersatz angeboten bekommen?

5 Comments
  1. faebsi

    Die Billigairline JETSTAR in Australien bietet schon seit Oktober iPads für das Flug-Entertainment an. http://www.jetstar.com/~/media/Files/PDF/TradeSite/Notices/iPad.ashx?db=master&la=en&vs=1&ts=20100630T1649370976

  2. nff

    Das iPad ist auch im Cockpit ein unentbehrlicher Helfer. Flughandbücher, Karten und vieles andere sind als pdf auf der kleinen Schiefertafel abgespeichert und schnell wie der Wirbelwind abrufbar. Da hat die bordeigene Version des iPad mit Windows Zahnradantrieb punkto Geschwindigkeit, Leserlichkeit und Komfort keine Chance. Gerade die Leserlichkeit ist bei grellem Sonnenlicht DER Vorteil des iPad. Auch in der "after-work" Phase will kaum jemand auf das iPad verzichten. Sei es im Ruheraum an Bord oder schlaflos in irgend einem Hotelzimmer, ein Podcast oder ein Mietfilm aus dem iTunes versüsst den Jetlag immens. Mit der im Koffer mitgeführten Tastatur können im Hotel bequem Mails beantwortet und Blogeinträge verfasst werden. Und das allerbesten am iPad: es muss beim "Screenning" nicht aus dem Handgepäck genommen werden! Was soll ich da noch meinen MacBook Air auf die Reisen mitnehmen?

  3. ..und im Kaufleuten gibt's das iPad für die Gästeliste :-)

  4. Jeremy

    @faebsi, cool - das iPad hat schon gut Fuss gefasst in der Touristikbranche - gefällt Uns Apple Fans natürlich besonders. @nff, interessanterweise eines der Feedbacks, die ich öfters erhalte. Einige Piloten (Besonders im PPL Bereich) nutzen das iPad schon regelmässig. Ich bin in einem Versuch involviert, in welchem eine grössere Airline eine Stammcrew mit iPads ausgerüstet hat. Leider ist es meist nicht ganz so einfach, für einen Massenbetrieb die entsprechenden Bewilligungen zu erhalten. Doch im "PPL Betrieb" sehe ich eine rosige Zukunft für solche Geräte. @Manuel, sehr cool, gibt es dies auch in nem Schweizer Club. Auch in der Fabric in London nutzen Sie das iPad auch für die Gästeliste, wie ich letztens überrascht feststellen durfte. Bisher war ich in zwei Hotels, welche das iPad im Zimmer als "Servicetool" eingesetzt haben und damit den üblichen Anruf bei der Rezeption ersparten. Ob Weckanruf bestellen oder gar etwas aus der Speisekarte - wurde alles über das iPad geregelt.

  5. Bendy

    Unten im Bürogebäude ist eine Bank mit angegliedertem Café. Da liegen keine Zeitungen mehr auf sondern 4 iPads mit Web-Shortcuts zu den gängigen Zeitungen, der Menukarte des Cafés und verschiedensten Infos zur Bank :)

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