iPhone-Odyssee auf Ricardo.ch

Der Arbeitskollege Alex hat sich kürzlich entschieden, sich ein iPhone zukaufen. Begeistert hat ihn vor allem die GPS-Funktion und die nützlichen GPS-Apps wie beispielsweise RunKeeper. Er war entschlossen sich ein gebrauchtes iPhone zu kaufen. Doch diese gibt es meistens nur im Freundeskreis zu einem anständigen Preis. Dennoch versucht Alex sein Glück bei der Auktionsplattform Ricardo.ch, denn bisher hat er eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht…

Bald einmal, nach ein paar Auktionen bei denen er überboten wurde, kam er auf das Angebot vom Ricardo Benutzer ADshop01. Da werden 10 Apple iPhone 3G 16GB zum Startpreis von CHF 300.-.

Kurz vor Ende der Auktion entwicken sich hektische Bietvorgänge und im Sekundentakt überbieten sich die Leute! Doch Alex hat es geschafft und für CHF 481.- eines der 10 iPhone 3G 16GB in schwarz ersteigert! Sofort hat Alex den geforderten Betrag plus Versandspesen überwiesen. Kaum ist der Auftrag ausgeführt bekommt er folgende Meldung:

Bonjour, Je suis désolé de devoir vous annoncer cette nouvelle. J’ai eu un gros problème avec mon fournisseur qui a décidé de ne plus rien livrer jusqu’à nouvel avis. Pourriez-vous m’envoyer vos coordonnées bancaires ou postales pour que je puisse vous rembourser intégralement. Soyez en sûr que c’est la dernière fois qu’une erreur pareille se produit. En espérant que vous compreniez, je vous prie d’agréer mes meilleures salutations.
ADshop

Kurz gesagt, sein „Lieferant kann unerwartet nun doch keine iPhone 3G liefern und er bittet um die Bankverbindung, so dass der bereits eingetroffene Betrag wieder zurück bezahlt werden kann. Dabei hiess es vor zwei Tagen noch, dass die Geräte an Lager sind!

Alex hat sich dann bei Ricardo.ch informiert, wie man hier nun vorgehen soll. Schliesslich war die abgeschlossene Auktion ein bindender Vertrag zwischen den Parteien. Ricardo.ch äusserte sich wie folgt zu dem Thema:

Besten Dank für Ihre E-Mail.
Wir bedauern es sehr, dass Sie Probleme mit einem Anbieter haben. Das Angebot des Anbieters ist verbindlich. Somit ist der Anbieter verpflichtet, Ihnen das Produkt zu den in dem Angebot beschriebenen Bedingungen gegen Bezahlung des Kaufpreises zu übergeben. Mit dem vorzeitigen Verkauf, oder nicht vorhandenen Artikel ist der Anbieter seinen Verpflichtungen aus dem Rechtsverhältnis mit Ihnen nicht nachgekommen und hat zudem auch gegen die Geschäftsbedingungen von ricardo.ch verstossen.

Verweigert der Anbieter weiterhin die Lieferung, sollten Sie eine gerichtliche Geltendmachung Ihrer Forderung überprüfen. ricardo.ch ist von der rechtlichen Situation her nicht in der Lage, selber juristische Schritte einzuleiten, da ricardo.ch nur die technische Möglichkeit für die Durchführung der Auktion zwischen Käufer und Verkäufer zur Verfügung stellt und nicht Partei des Kaufvertrages ist. Deshalb müssen solche rechtliche Schritte gegen den Verkäufer durch Sie erfolgen.
Wir bitten Sie, mit dem Anbieter erneut Kontakt aufzunehmen, um mit ihm eine gütliche Einigung zu finden oder rechtliche Schritte einzuleiten, um Ihre Rechte aus dem Vertragsverhältnis geltend zu machen.

Kurzgesagt, Anbieter können gegen die Geschäftsbedingungen von Ricardo.ch verstossen ohne das ihnen etwas passiert. Für was gibt es denn die Geschäftsbedingungen?
Auf jeden Fall will Alex das iPhone und nicht das Geld zurück. Daher nimmt er mit dem Anbieter per E-Mail Kontakt auf. Doch diese blieb unbeantwortet. Auch auf weitere E-Mails und Telefonanrufe auf sein Mobiltelefon blieben unbeantwortet. Drei Wochen später erfährt er von der Freundin des Anbieters, dass kein Mobiltelefon mehr habe und erreicht ihn dann via Festnetz und verlangt sein iPhone 3G:

ADshop01: Ich habe keine iPhones.
Alex: Ich habe eine Kaufvertrag der Sie verpflichtet mir eines zu Liefern.
ADshop01: Ich habe keins. Was wollen Sie machen?
Alex: Ist Ihnen bewusst, dass Sie Verpflichtet sind und ich rechtliche Schritte unternehmen könnte.
ADshop01: Oui.
Alex: Haben Sie anderer Quellen?
ADshop01: Oui.
Alex: Ich erwarte bis Montag 30.11.09 Bescheid, was Sie mir anbieten können.
ADshop01: Versprochen!

Doch noch am Sonntag verschickt der Anbieter ADshop eine Nachricht an alle 10 Auktionsgewinner mit der Nachricht, dass sein Lieferant keine iPhone mehr zu den genannten Konditionen liefern kann und verlangt alle Bankverbindungen um das Geld zurück zu zahlen…

Alex war enttäuscht. Schliesslich haben die beiden vor zwei Tagen per Telefon eine andere Abmachung getroffen und teil das dem Anbieter auch per Mail mit. Dieser Antwortet dann aber am Montag mit der Nachricht, dass er nun doch iPhone bestellen konnte und zwar iPhone 3GS 32GB und das Alex zum vereinbarten Preis ein solches erhalten werde!

Kurzgesagt, wieder vergehen rund zwei Wochen ohne iPhone. Jetzt endlich ist auch für Alex klar, da gibt es nie ein Gerät und verlangt das Geld. Ein paar Tage später trifft das Geld auf dem konto von Alex ein und die Odyssee nimmt ein Ende – Ohne iPhone!

Der Ricardo.ch Anbieter ADshop01, welcher sich unter dem Namen Alberto Casas jeweils meldete, missbraucht die Auktionsplattform wohl für Nebengeschäfte. Vermutlich kann er die Geräte in grosser Stückzahl zu einem höheren Preis verkaufen, denn in der Frage Funktion von Ricardo macht er Nebengeschäfte. Immer wieder ermutigt er die Leute in direkt zu kontaktieren und erwähnt auch den vorhandenen Vorrat!

Für mich bleibt es unverständlich, dass Ricardo solche zwielichtigen Anbieter auf der Plattform schalten und walten lassen. Genau solche schwarzen Schafe schaden den Ruf der Auktionsplattformen im Internet! Eigentlich schade hat keiner der geschädigten das finanzielle Polster gegen Alberto Casas rechtliche Schritte einzuleiten!

Ich bedanke mich bei Alex, dass er seine iPhone-Odyssee mit uns geteilt hat. Übrigens, Alex ist inzwischen stolzer Besitzer eines iPhone 3GS 32 GB in schwarz!

  • Pingback: Marc Holsten()

  • Daniel

    Hier wäre wirklich ricardo gefragt. Ein solcher Anbieter müsste eigentlich ziemlich zackig ausgeschlossen werden…

  • Pingback: Renato Mitra()

  • Pingback: RolandStuder()

  • Manis

    Ich habe bis jetzt eigentlich auch gute Erfahrungen mit ricardo gemacht.
    Aber dass der Lieferant keine 3G liefern kann, ist irgendwie logisch.
    Standen die 10 iPhones denn als Neugeräte in ricardo?

  • iDamian

    Ich hatte auch immer gute Erfahrungen gemacht mit Ricardo.ch.

    Jedoch habe ich etwa das gleiche erlebt wie Alex nur handelte es sich bei mir um eine PS3. Kurzgesagt: ich habe mein Geld bis heute nicht gesehen, habe Strafanzeige erstattet, habe lediglich 250.- von ricardo.ch als Käuferschutz erhalten. Inzwischen soll sich herausgestellt haben, dass es sich um einen dicken Fisch handelt. Der Anbieter wurde offenbar verhaftet und wird demnächst angeklagt. Da der Anbieter in Österreich lebt, wurde mir das ganze Verfahren noch erschwert. Ich werde das Geld wohl nicht wieder sehen, bin aber um eine Erfahrung reicher.

  • interessanter beitrag.
    solche geschichten finde ich unschön. scheint aber leider, dass kaum jemand in ricardo agiert, ohne eine schlechte erfahrung zu machen. ich hatte vor längerer zeit das glück kein mac des anbieters „apfelrechner“ (http://www.3rdfloor.ch/blog/news/apfelrechner-betrug/) zu kaufen, da ich ein schlechtes bauchgefühl hatte.
    für mich persönlich ist es das beste, mich auf mein bauchgefühl zu verlassen. anbieter mit fragwürdigen angeboten riecht man irgendwie einfach. das „traumangebot“ gibt es eben nicht auf auktionsplattformen und man kommt oft besser und günstiger davon, ein produkt neuwertig im laden zu kaufen. unter anderem auch wegen garantieansprüchen.

  • stardust

    @iDamian: das erinnert mich an was… wie hieß der Anbieter?

  • Hausi

    @iDamian: mich auch – habe von der Polizei etwas gehört, ich war einiger der wenigen die wohl eine PS3 erhielten….

  • dany

    Schlimmer als Ricardo ist nur der 20 Minuten Abeleger Piazza.

    Die wissen, dass Artikel angeboten werden welche nicht vorhanden sind, da di IP des Anbieters bekannt ist. Unternehmen aber nichts und der Käufer hat sein Geld verloren….

  • stardust

    @Hausi: unter welchem Namen ist der Anbieter bei dir aufgetreten?

  • Valentin

    Vor einigen Jahren gabs mal eine sehr unschöne Sache im Zusammenhang mit der apfelrechner.ch GmbH und einem gewissen Herrn Dedic. Leider war ich auch Opfer dieses Betrügers und verlor dadurch einen nicht kleinen Geldbetrag.
    Dieser Herr Dedic bot MacBooks zu einem im Nachhinein muss ich sagen unrealistischen Preis an, jedoch mit einer Lieferfrist von 6 Wochen. Das ganze war als Schneeballsystem ausgelegt, was er aber selbstsverändlich nie als solches bezeichnen würde.
    Ricardo wurde anscheinend mehrmals darauf hingewiesen, dass dieser User krumme Geschäfte mache, unternommen hat man aber nichts. Warum auch? Ricardo verdient auch an solchen Betrügern gerne. Als das System dann aufflog, gabs auf einmal über tausend Geschädigte. Alles was man von Ricardo an Entschädigung erhielt waren Fr. 250.–, was natürlich nirgends hinreichte.
    Seit diesem grösseren Betrug, welcher auch in den Medien war, hat sich trotz allem nichts geändert, um einen solchen Vorfall zu verhindern.

  • Chris

    Also ich habe vor einigen Jahren mal eine Vorladung der Polizei erhalten, da ich bei einem Zwielichten Anbieter etwas kaufen wollte und Fragen über die Ricardo Funktion gestellt habe. Also unternommen werden kann schon was. Es muss bloss jemand Anfangen.

    Aber das was der Typ da macht riecht schwer nach Geldwäche!

    1. 10 iPhones, ab 300.-? Irgendwie… schlechtes Bauchgefühl.

    2. Kann man Geld immer zurück überweisen, ausser es wird mit Einzahlungsschein gemacht.

  • freshfey

    was ich am schlimmsten finde, ist das ricardo sich schön aus der affäre rauszieht:

    „ricardo.ch ist von der rechtlichen Situation her nicht in der Lage, selber juristische Schritte einzuleiten, da ricardo.ch nur die technische Möglichkeit für die Durchführung der Auktion zwischen Käufer und Verkäufer zur Verfügung stellt und nicht Partei des Kaufvertrages ist.“

    die machen ihr geld auch durch zwielichtige verkäufer, solange diese ihre gebühren bezahlen.

    ich hatte mal eine ähnliche situation auf ebay erlebt. erst wollte man mir das telefon nicht versenden (da momentan der verkäufer private probleme habe…), dann wurde es sehr spät verschickt und dann fehlte auch noch das headset. blöd war da, dass z.b. paypal trotz käufergarantie nichts machen konnte, da das headset ein accessoire war (?!). man muss bei grösseren beträgen immer aufpassen auf solchen plattformen!

    habe den beitrag auch auf zitig.ch gestellt: http://cli.gs/M48AJ

  • d-sieben

    Ouuhhhh, solche Geschichten ärgert einem durch Mark und Bein. Mir ist genau das gleiche passiert. Allerdings bei Ebay. Habe vor ca. 2 Jahren ein iPhone 16GB in den USA bestellt, erhalten aber ein iPhone 8GB. Zurückgeschickt und nie wieder was gesehen, oder erhalten……auch das Geld war futsch!!!! Seit diesem Zeitpunkt lasse ich die Finger von Ebay, Ricardo usw.

  • Remo Burri

    Da sag ich nur dumm gelaufen. Ist mir auch schon paar mal passiert. 1x ganz krass, da habe ich 500 Blockbuster Filme ersteigert und bekam 500 B- & C-Movies (die ich dann mit sehr viel Aufwand doch noch weiterverkaufen konnte und somit +/- rauskam) und einmal hat einer bei mir bei einer neuen DVD-Staffel mitgeboten und diese dann nicht bezahlt, 3 Wochen später war die Staffel halt nicht mehr soviel wert weil es schon zuviele Angebote gab. Auch hier bekam ich das exakt gleiche Mail wie oben abgebildet. Ricardo macht es sich leicht.

    Trotzdem, ich habe so um die 500 positive Erfahrungen gemacht mit Geschäften in Ricardo und auch wirklich tolle Schnäppchen gefunden und nette Leute getroffen von da her gilt auch da -> Schwarze Schafe gibt es überall aber sie sind zum Glück nicht die Regel und solange man sein Geld wieder zurückbekommt ist es ja nur halb so schlimm. Bei Beträgen über 500.- mache ich im Übrigen gerne eine Autotour zum Anbieter ;)

  • DonFair

    Leider gibt es immer wieder solche Fälle! Habe das selbe bei eBay erlebt mit einer Designer-Lampe (Neupreis 500.-) welche ich für 1.50 Euro ersteigert hätte… Der Anbieter hat 5min vor Auktionsende den Artikel entfernt! Habe natürlich trotzdem versucht die Lampen zu erhalten! Jedoch ohne Erfolg! Laut eBay ist es dem
    Verkäufer erlaubt den Artikel zu entfernen, wenn das Angebot nicht mehr zur Beschreibung passt! Beispielsweise der Verkäufer schreibt neuwertig, und in der Zwischenzeit ist ihm die Lampe heruntergefallen und ist verkratzt!
    Das ist wohl das Pech des Käufers! Aber finde es auch schade wie ricardo und ebay sich da raushält!

  • So einen Verkäufer sollte eine saftige Busse erhalten!

    Im kleineren Rahmen ist mir so etwas ähnliches mit Tintenpatronen für einen Drucker passiert.

  • woohoo

    Es tut mir Leid für alle, die reingelegt worden sind. Aber mal ehrlich: wenn etwas zu gut klingt um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch… Bei Ebay empfehle ich, via PayPal zu bezahlen oder Kreditkarte – da hat man einen sehr guten Schutz. Keine Ware = Geld zurück.

  • Oli

    Geschäfte über Ebay und Riccardo funktionieren nach besonderen Regeln. Die Geschäfte klappen nur solange, wie das der Verkäufer einen Gewinn machen kann.

    Geschäfte nur über PayPal, sobald es das geringste Problem gibt, Geld über PayPal zurück fordern. Der Arbeitskollege kann sich ehrlich gesagt glücklich schätzen, dass er das Geld wieder erhalten hat.

    Ich habe mir ein neues iPhone 8GB 7 Monaten nach der Lancierung aus den USA für 450$ bestellt, alles reibungslos geklappt und ich benutze es immer noch täglich.

    Es gibt immer schöne und böse Stories…

  • Pit

    Mein tipp für (sorgenfreie) Einkäufe bei Ricardo.ch etc.. :
    -Den Anbieter mit Fragen durchlöchern zur Verfügbarkeit & sehr wichtig, auch zum Produkt selber.
    -Fragen ob der Verkäufer direkten Zugang zum Produkt hat!!!
    -Bei Unklarheiten wenn möglich telefonisch Kontakt zum Verkäufer aufnehmen.

    Ich mag am liebsten das Produkt abzuholen; testen, zahlen, mitnehmen. Nur schon die Frage nach dieser Möglichkeit, kann einigen die Freude am ersteigern retten.

  • Pingback: Renato Mitra()

  • Pingback: Josef Weibel()

  • Also ich muss dazu sagen, dass ich als Privatverkäufer- und Käufer jetzt bald 100 Bewertungen habe. Alle positiv. Bis jetzt hatte ich nur einmal eine Fehlkauf und habe noch nie etwas schlechtes Verkauft. Vor allem, weil ich keine Neuware verkaufe und dann nicht auf Gewinn aus bin, sondern, dass es einfach noch weg kommt.

  • Mitsch@71

    Ich wäre schon Misstrauisch geworden, dass neue iPhone 3GS mit Startgebot Fr. 300.00 offeriert werden.

    Wir waren die Käuferkritiken dieses Anbieter?

    Darum kaufe und verkaufe ich Consumer Elektronik nur bei piazza.ch. Habe bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht!

  • Bisher hatte ich auf Ricardo glück. Habe vor einigen Jahren sogar ein 12″ G4 Powerbook für über 1900 CHF ersteigert. Jedefalls ist Ricardo.ch besser als Ebay, da fast ausschliesslich Inländer bei Ricardo Angebote einstellen und kaufen und die Angebotspalette grösser ist. Leider hat Ricardo immer noch kein iPhone app. Die mobile Version erlaubt keinen Zugriff auf My Ricardo, ist also nutzlos.

  • Nachtmeister

    Also sowas kommt mir schon nur spanisch vor wenn ich das Angebot lese. Ich weiss schon warum ich auf Auktionsplattformen verzichte…

  • iDamian

    @stardust und Hausi

    Der Anbieter hiess internationalprivat. Der Selbe wie bei euch?

  • Firefox

    Ich habe bisher auch nur gute Erfahrungen mit Ricardo gemacht.
    Ich bestelle eigentlich nur Konzert- und Festival-Tickets. Im habe ich das richtige für das bezahlte Geld bekommen.
    Dabei zahle ich nie mehr als 10-20 CHF mehr als den Originalpreis.

    Und da kommt der Punkt, wo ich finde, wo Ricardo auch unbedingt handeln sollte. Am besten mit Good News/Free&Virgin/starticket/Ticketcorner.
    Viele Tickets werden von „Tickethaien“ zu überhöhten Preisen angeboten. Sobald man Tickets für mehr Geld und mit einem wirtschaftlichen Gedanken verkauft, ist dies Schwarzmarkt und illegal.

    Für mich als jemand der kein AC/DC Tickets mehr für letzten Frühling erhalten hat ist dies auch sehr ärgerlich. Da gab es Leute/Firmen, die boten massenweise Tickets für > 300 CHF an.
    Zumindest bokomme ich am Freitag wieder eine Chance und schaffe es hoffentlich ein AC/DC Tickets für den Sommer zu ergatern.

  • Danke Renato für den tollen Beitrag und allen für Ihre interessanten Kommentare. Natürlich ist man nachher immer schlauer. Aber damals hielt ich 481.00 CHF für ein iPhone 3G 16GB für einen nicht unrealistischen Preis. Zumal ich nach der ganzen Odyssee ein praktisch unbenutztes 3GS 32GB für 550.00 kaufen konnte. Ohne Abo!
    Tja offensichtlichtlich wurde Benutzer ADshop01 zu gierig und büsst es nun mit einer Quote 10 zu 8 positiv/negativ in den letzen zwei Monaten. Und da ist meine Bewertung noch nicht mitgerechnet.
    Obwohl ich mich in solchen Sachen immer für einen Skeptiker hielt, werde ich wohl noch einen Tick vorsichtiger sein und vor allem in der Region „einkaufen“ und „Geld gegen Ware“ abzuwickeln.
    Ricardo hat mich ein bisschen enttäuscht, dass sie offensichtlich gar kein Interesse haben, etwas gegen solche Auktionen zu unternehmen. Ansonsten bin ich ein Fan der Plattform und habe schon diverse tolle Käufe und Verkäufe gemacht. Z.B. habe ich meine letzten 3 Autos über Ricardo verkauft.

    Wie auch immer. Danke allen für ihre Beiträge. Alex

  • carlos

    ich habe ein mbp auf ricardo fuer 1200 fr gekauft…
    wenig spaeter bekam ich eine mail von ricardo.
    sie sagten, dass der verkaeufer ein betrueger ist…
    jetzt übernimmt ricardo 250 franken…
    den rest habe ich verloren!
    gehe heute abend noch zum Rechtsberater, jedoch ohne viel Hoffnung…

  • Marco

    Dass Ricardo.ch nicht willens ist geegn üble Verkäufer_innen Sanktionen einzuleiten, stimmt mich nicht weiter verwunderlich. Wie ich als Neukunde, der sich für altes Porzellan interessiert, erfahren musste, ist der Käuferschutz bei Gebrauchtwaren ein Desaster.

    Ich habe zu einem hohen Preis gebrauchtes Porzellan von einer privaten Anbieterin gekauft. Diese hat es derart schlecht verpackt, dass viele Teile zerbrochen bei mir ankamen. Leider war es mir nicht einmal möglich diese Verkäuferin negativ zu bewerten, da sie darauf verwiesen hat, dass sie für den Transport keine Haftung übernehme. Auf diese Weise ist es antürlich einfach auch bereits beschädigte Artikel zu verkaufen -man hat ja nichts zu befürchten. Ricardo.ch hat die negative Bewertung, obwohl diese sachlich formuliert und ohne Beleidigungen war, sofort gelöscht.

    Mal ehrlich, beschädigtes Porzellan haben wir doch alle irgendwo zu Hause stehen. Ob wir das jetzt nun bei Ricardo.Ch einstellen oder nicht hängt doch alleine von unseren Moral- und Wertvorstellungen ab. Skrupellosen Personen öffent sich doch somit bei Ricardo.ch ein weites Feld für einen Betrug.

    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?