MacBook vs. MacBook Pro 13″.

MacBook vs. MacBook Pro 13″.

Kürzlich wurde ich auf Twitter gefragt, wie ich das MacBook Pro im Vergleich zum MacBook finden würde. Da hatte ich schnell eine Meinung, wollte mir aber Zeit nehmen die beiden Apple Notebooks genauer zu vergleichen, weil das für mich ebenfalls eine entscheidende Frage war, in welchen mobile Mac ich zukünftig investieren wollte…

Das MacBook

Keine Frage, das MacBook mit dem 12″ Retina-Bildschirm (2304 × 1440 Pixel) ist ein wahres Leichtgewicht unter den Notebook. Nur maximal 13,1 Millimeter dick, 0,9 Kilogramm schwer, bzw. leicht und eine Batterielaufzeit von rund 10 Stunden. Für mich persönlich war das MacBook relativ rasch als MacBook Air Ersatz definiert.

MacBook 2015


Bei genauer Betrachtung stellt sich dann aber eines relativ rasch heraus, in Sachen Performance gab es Abstriche.  Maximal ein 1,3 GHz Dual-Core Intel Core m7 Prozessor (Turbo Boost bis zu 3,1 GHz) konnte verbaut werden und auch die Intel HD Graphics 515 Grafikkarte kommt nicht unbedingt mit viel Power. Sie tut ihren Dienst auf dem MacBook, bei externen Bildschirmen wird es schon schwieriger. Grosse Curved Screens können beispielsweise nicht unterstützt werden.

Das MacBook Air hatte da mit dem 2,2 GHz Dual-Core Intel Core i7 Prozessor und der Intel HD Graphics 6000 Grafikkarte schon mehr Power und auch die Laufzeit der Batterie ist mit 12 Stunden besser.

Der Preis liegt bei voller Ausrüstung und 256 GB Speicher bei CHF 1’674.-

Das MacBook Pro 13″

Das kleinere MacBook Pro mit dem 13,3″ Retina Display (2560 x 1600 Pixel) ist natürlich etwas grösser aber mit 14,9 Millimeter nur leicht dicker. Beim Gewicht schlägt das MBP mit 1,37 Kilogramm aber stärker zu. Bei der Performance kann man aber nicht meckern. In der vollen Ausrüstung kommt das MBP mit einem 3,3 GHz Dual‑Core Intel Core i7 (Turbo Boost bis zu 3,6 GHz) Prozessor, hat bis 16 GB Arbeitsspeicher und kommt mit einer Intel Iris Graphics 550 Grafikkarte.

MacBook Pro 15" mit Touch Bar

 

Die Adapter-Schlacht

Wir alle kennen die Fotos und Witze über die grosse Auswahl an USB-C Adapter. Auch Apple hat mir zur Sicherheit für den MacBook Pro Test eine Handvoll Adapter mitgeschickt. Allerdings, bisher vergebens. Die Adapter und Kabel liegen noch in der Originalverpackung. Noch hab ich keinen benötigt, denn Drucker und Daten sind bei mir alle kabellos für das MBP zugänglich.

Die Touch Bar

Bisher gefällt mir die Touch Bar sehr gut. Unter dem Strich ist es besonders eine Hilfe für Menschen, die mit den zahlreichen Tastenkombinationen nicht klar kommen. Die Touch Bar passt sich immer dem verwendeten Programm und dem Interface an. Sobald ein Video läuft, egal ob auf Facebook oder YouTube, wird die nötige Bedienung eingeblendet. Auch der Touch-ID Sensor gefällt mir prima. Wir sind es uns ja bereits gewohnt über den Fingerabdruck das iPhone oder iPad zu entsperren, das geht nun auch beim MacBook Pro. Aber zur MacBook Pro Touch Bar kommt demnächst noch ein separater Artikel mit vielen Details.

Der Preis liegt bei voller Ausrüstung und 256 GB Speicher bei CHF 2’549.-

Mein Fazit: MacBook vs. MacBook Pro 13″

Das MacBook überzeugt durch seinen geringen Abmessungen und dem kleinen Gewicht als mobiles Endgerät welches man fast immer und überall dabei hat. Abzüge gibt es in der Wertung für die geringe Performance. Für die meisten Office-Arbeiten reicht es bestens, wer aber visuelle Arbeiten erledigen muss wie Bildverarbeitung, Videos oder gar Musik, der kommt rasch an die Grenzen. Spätestens dann sollte der Gang zum MacBook Pro 13″ angemacht werden. Vom Gewicht her spürt man das MBP zwar intensiver, von den Abmessungen her sind die Vergrösserungen glücklicherweise gering. Performance hat man mehr, sofern man in die optionale Aufrüstung investiert. Ob sich der Preis von rund 1’000 Franken lohnt, muss jeder Benutzer für sich entscheiden.

  • Willow1975

    Danke für den tollen Artikel.

  • Flo

    Kann ich das MacBook (2016) auch für die Webentwicklung nutzen?

  • Das MacBook reicht ganz gut für die Webentwicklung. Gerade in der Webentwicklung wird ja auch nicht gross kompiliert und Grafikprogramme wie Pixelmator oder Photoshop laufen ganz gut, da man ja eher mit leichten Dateien arbeitet im Web. Für reine Webentwicklung wäre ein MacBook Pro schon fast zu viel… ;-)