Mit Aperture ist es aus wenn Photos für OS X kommt.

Mit Aperture ist es aus wenn Photos für OS X kommt.

Photos

Mit Aperture wird ist bald fertig. Apple hat auf der entsprechenden Produkte-Seite das Ende angekündigt:

Sobald Fotos für OS X dieses Frühjahr verfügbar ist, wird Aperture nicht mehr im Mac App Store erhältlich sein.

Meine persönlichen Bedürfnisse an eine Foto-Verwaltungs-Software sind bescheiden. Ehrlich gesagt genügt mir sogar iPhoto im Moment. Aperture war mir persönlich immer zu gross, zu schwerfällig. Aber für Fotografen sicher eine wichtige Software. Ich kann es nicht beurteilen, was Fotografen zum Ende von Aperture meinen. Aber ich befürchte, dass das kommende Photos für OS X längst nicht alle Bedürfnisse von Fotografen befriedigt und daher viele zu Lightroom von Adobe oder anderen Lösungen abwandern.

Was meinen die Fotografen unter den Lesern?

  • Die Frage ist: Wird Photo für OX von Aperture Alben, Projekte, Stichworte, Wertung und Gesichtserkennung übernehmen? Wird es den nativen Speicherort belassen? Und was ist mit rund 100 GB Bilder? Dazu müsste man dann 4-10 Fr. /mtl für iCloud zahlen? Das wird sich zeigen…

  • ted

    am Besten soweit möglich auf Apple Software verzichten, da weiss man nie wie lange es ein Programm gibt bis es eingestellt wird… deshalb Lightroom, das wird es noch lange geben und ist läuft nicht nur auf OS X.

  • Alben, Projekte, Wertung und Gesichtserkennung gibt es ja sogar in iPhoto. Von dem her sind diese Funktionen sicher dabei. iCloud ist bis 5 GB kostenlos. 200 GB kosten CHF 4.- pro Monat. Ich denke aber die Synchronisation über iCloud lässt sich wohl ausschalten. Von dem her muss man nicht zwingend in die iCloud investieren.

  • Auch bei Adobe geht die Software-Entwicklung weiter und hin und wieder müssen Schlussstriche gezogen werden:
    – Adobe Device Central: Eingestellt, bzw. integriert in andere Software.
    – Adobe Creative Suite: Eingestellt, keine Kaufsoftware mehr, nur noch Mietsoftware.
    – Adobe Fireworks: Eingestellt.
    – Adobe Flash für Smartphones: Eingestellt, endlich! Wann kommt Desktop?

    Egal ob Adobe, Apple, Microsoft oder Google. Hin und wieder muss ein Produkt über die Klippe springen, damit bessere/andere Lösungen folgen können.

  • ted

    Creative Suite ist ein schlechtes Beispiel, gibt es schliesslich immer noch, einfach andere Lizenzform.

    Die anderen wurden eingestellt, da nicht mehr nötig. Aperture hatte hingegen viele Anwender und wenn Fotos nicht eben so einen Funktionsumfang hat, wurde eine beliebte viel gebrauchte Software eingestellt. Folge? Die Nutzer denen Fotos nicht reicht schauen sich anders um und Apples Software Bindung hat versagt.

  • Ansgar Wollnik

    Ich bin vor einem Jahr auf Aperture umgestiegen, um alte Fotos in einer zweiten Mediathek und auf einer anderen Platte speichern zu können. RAW Fotos waren auch Thema.

    Jetzt habe ich Sorge, dass mehrere Mediatheken nicht unterstützt werden. Ist hier bereits etwas bekannt?

    iPhoto kommt damit zurecht, mit extra Klimmzügen wohlgemerkt.

    Den vollen Leistungsumfang von Aperture habe ich nicht genutzt.

  • Das Beispiel finde ich nicht so verkehrt. Die Änderung der Lizenz, nämlich dass man monatlich und jährlich die Creative Cloud bezahlen muss und nicht mal ein, zwei Jahre aussetzen kann, macht das ganze teurer und auch hier haben einige nach Alternativen gesucht und in Pixelmator und Co. gefunden.

    Auch die Beendigung von Fireworks ist umstritten. Eine perfekte Bildbearbeitung für Webworker. Die Nachfolger funktionieren noch nicht so ganz und sind nur als Beta erhältlich.

    Jede Änderung hat Folgen. Und Apple hat das Risiko gekannt. Mit dem Ende von Aperture verliert Apple ein paar Lizenzen, kann aber mit einem Photos die Benutzer von iPhoto überraschen mit neuen Funktionen. Die Masse bekommt mehr kostenlos, Foto-Profis müssen sich neu orientieren. Aber wenn ich mich so in meinem Umfeld umhöre, ich Lightroom schon lange Standard geworden. Oder täusche ich mich da?

  • ted

    keine Ahnung, ich finde einfach dass für Apple die „Profis“ immer weniger wichtig sind, aber mir kanns egal sein, bin zufrieden mit Adobes Produkten.

  • Wann wird Photo für OS verfügbar sein?

  • Diesen Frühling. Wahrscheinlich März/April. Gibt es bereits als Beta für angemeldete Entwickler.

  • Raffi

    Ich bleibe mal bei Aperture bis Apple nach dem zu erwartenden Katzenjammer einige Funktionen nachliefert.
    RAW und Tempo sind essentiell. Zudem sollen die Fotobücher noch individueller werden…

  • Alex

    Ich bin kein Fotograf, habe aber Spaß an der Fotographie. Habe vor 3 Jahren mit Aperture begonnen und bin wirklich zufrieden damit. Die ersten Infos zu „Photos für OS X“ zeigen, dass Apple mehr in Richtung Consumer geht. Somit habe ich mich in den letzten Wochen mehr mit Lightroom beschäftigt – aber da merkt man, dass ich mich doch sehr an den „Apple-Workflow“ gewöhnt habe. Mal sehen wie die finale Version dann aussieht und vor allem wann sie kommt…

  • JMM

    Ich war mehr oder weniger Zweigleisig: ich bevorzuge die Verwaltungsworkflows von Aperture mit denen ich einfach meine Photos besser ordnen kann. Zum anderen ist aber Adobe’s RAW converter besser. Fuer manche Projekte habe ich einfach die Bilder erst vorsortiert, dann mit Photoshop CS5 Camera Raw bearbeitet und dann die TIFFs die aus den RAWs generiert wurden in Aperture importiert. Mit Adobe CC habe ich aber zugriff auf Lightroom und habe jetzt auch den sprung gewagt. Bis jetzt ist es an sich ganz OK, aber ich kann mehr aus den Bildern herrauskitzeln. Und darauf kommt es an.

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