Paymit – Einfach Geld senden und empfangen.

Paymit – Einfach Geld senden und empfangen.

UBS Paymit

Mit dem Buzzword #FinTech, bzw. Finanztechnologie ist ein Überbegriff für moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen. Denn auch in der Finanzbranche ist die digitale Transformation angekommen und junge, mobile Personen wollen die Banken mit einfachen und modernen Lösungen gewinnen. Ich wurde an die heutige Finance 2.o Konferenz eingeladen, an der solche Veränderung diskutiert werden.

Eine solche Lösung hat heute die Schweizer Grossbank UBS vorgestellt. Die App Paymit ermöglicht das einfache bezahlen von kleinen Beträgen von Person zu Person direkt und schnell auf das Bankkonto, welches nicht zwingend bei der UBS sein muss.

Die Registration ist ganz einfach und schmerzlos. Was man braucht ist eine Schweizer Mobilfunk-Nummer und eine Schweizer IBAN Nummer, bzw. ein Bankkonto. UBS-Kunden können die Bezahlung direkt vom eigenen Konto abziehen lassen, Nicht-UBS-Kunden können die App kostenlos nutzen, bezahlen aber über eine hinterlegte Kreditkarte. Das Geld empfängt man aber direkt auf dem Bankkonto, beispielsweise auch bei Credit Suisse oder Raiffeisen.

Die App ist sehr einfach gestaltet und selbsterklärend in der Benutzung. Man kann Geld an Kontakte senden, oder Geld von Kontakten einfordern. Von den Kontakten muss man lediglich die Mobilnummer kennen. Hat die Kontaktperson die App noch nicht installiert, erscheint eine SMS mit einer Einladung.

Kostenlos für alle

Die App Paymit ist vollkommen kostenlos auch ohne Transaktionskosten. Vorerst… Zur Zeit kann man nur von Person zu Person, maximal CHF 500.- pro Transaktion und maximal 1500.- Franken im Monat einfordern und maximal 3000.- Franken im Monat empfangen. Erhältlich ist die App ab Ende Mai in den gängigen App Stores.

So kann Paymit genutzt werden

Ein Beispiel wo Paymit nützlich sein kann. Man ist beispielsweise mit Kollegen unterwegs und landet in einem Restaurant. Bei der Bezahlung merkt der eine Freund, dass er kein Bargeld dabei hat und hier keine Kreditkarte akzeptiert wird. Ich kann dann einspringen und für den Freund bezahlen. Dank der App kann ich jetzt bei ihm sofort die fälligen 50 Franken einfordern und er kann mir seine Schuld sofort begleichen. Nichts geht vergessen, man muss nicht lange auf das Geld warten und die Begleichung der Schuld funktioniert ganz schmerzlos.

Mehr Beispiele, ein Video und eine Demo gibt es gleich hier.

Es kommt noch mehr

Es sind aber bereits Verbesserungen vorgesehen! Einloggen mit Touch-ID, Kreditkarten-Informationen per Kamera einlesen, falsche Anforderungen sperren und vieles mehr. Bereits im Juli soll ein Update folgen. Noch etwas später ist die Möglichkeit angedacht, dass man über die App auch in Geschäften oder Online-Plattformen bezahlen kann. Spätestens dann wird es ein Mitbewerber für Apple Pay. Vorher ist es eine ganz andere Lösung.

  • Damian

    Und was ist jetzt daran genau neu? Habe ich etwas überlesen? Bei PostFinance kann ich das seit 2009 per SMS. Einziger Unterschied: der Absender benötigt ein Konto bei PostFinance (der Empfänger nicht). Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass Nicht-UBS-Kunden Paymit freiwillig mit Kreditkarte benutzen.

  • Den entscheidenden Unterschied hast du bereits genannt. Die App kann unabhängig vom Finanzinstitut verwendet werden. Der Empfänger hat das Geld (ohne Rückantwort SMS) direkt auf dem Konto seiner Wahl. Ich denke die Lösung von UBS ist einfacher, stimmiger und eben offner. Insbesondere die Offenheit ist wichtig um die Verbreitung zu garantieren und die Updates im Juli und Herbst bringen noch einiges mehr während die Lösung der PostFinance seit 2009 stehen geblieben ist. Man muss nicht der Erste sein, sondern einfach nur besser… ;-)

  • ted

    „Die App Paymit ist vollkommen kostenlos auch ohne Transaktionskosten.“
    Auch wenn ich eine KK hinterlege? Fallen dann keine 2.5% Kommission an?

  • Das kommt auf den Deal mit deiner Kreditkarten-Firma drauf an.

  • Michael Schär

    Eine freche (und evtl. leicht naive) Frage: Was kann die App aktuell, was ich nicht auch mit PayPal geregelt kriege?
    Und eine kleine Ergänzung: PostFinance hat seit ein, zwei Wochen eine neue App draussen, die IMo etwa auf Augenhöge unterwegs ist. Abzüglich der «Offenheit».

  • ted

    in dem Fall ist es mit KK also nicht kostenlos. Oder zeig mir eine Kreditkarte ohne Kommission… sowohl Visa als auch MasterCard haben 2.5%.

  • Bei der CS hab ich „nur“ 2%… Aber ja, da profitieren natürlich die UBS-Kunden. Bei denen wird es direkt vom Konto abgezogen, ohne 2% aber Kontoführungsgebühren, etc. =)

  • Nö, die Frage ist nicht frech. Der Vorteil gegenüber Paypal ist, dass der Beschenkte über ein Paypal Konto verfügung muss und für die Transaktion Geld auf dem Paypalkonto sein muss weil sonst noch 1,9% plus 0,35 Euro pro Transaktion fällig werden, zusätzlich zu den Kreditkartengebühren.
    Ich denke gerade die Unabhängigkeit von Finanzinstituten ist das alleinstellungsmerkmal. Die PostFinance war früh mit der Idee da, funktioniert aber nur unter deren Kunden.

  • ted

    bist du sicher? Auf die schnelle habe ich bei CS Karten nur gefunden: „Bearbeitungsgebühr bei Fremdwährungstransaktionen 2%“ was aber nicht gleich der Komission (2.5%) ist, die meines Wissens eben unabhängig von der Bank ist.

  • Sue

    Das stimmt nicht, du kannst bei PostFinance in der App auch Zahlungen an Kunden anderer Banken machen. Sie müssen danach einfach per SMS die IBAN bekannt geben.

  • Ja, aber wenn man kein Postkonto eröffnet, muss man bei jeder Anfrage die IBAN Nummer abtippen und per SMS zurücksenden. Das kostet (ein bisschen) Geld und ist mit der Zeit mühsam. Da ist Paymit bequemer kostengünstiger.

  • Stephan

    @FlasRenato, IBAN Nummer welche Du schon mal eingegeben / verwendet hast müssen nicht mehr neu eingegeben werden.

  • flflm

    Also mit der M-Cumulus MasterCard zahlst du in der CH gar keine Kommission. Einzig bei Fremdwährungstransaktionen sinds glaubs 1.5%. Sonstige Gebühren gibts auch nicht (dafür jedes Mal noch Cumulus-Punkte…). Ich hab alle meine anderen Kreditkarten gekündigt und bin sehr zufrieden damit.

  • Mo

    Beim einzahlen mit Kreditkarte muss man die Kommision schon selbst übernehmen. Eine kostenlose Kreditkartentransaktion gibt es nicht, normalerweise wird die Kommision aber vom Händler übernommen. Da es hier keinen Händler gibt muss man selbst zahlen. Trotzdem wenn man vom Bankkonto überweist kostet das nichts.

  • ted

    die 2.5% Kommission fallen immer an (VISA oder Mastercard) egal von welchem Anbieter. Nur übernimmt die 2.5% in der Regel der Händler und du merkst davon gar nichts. Anders ist es z.B. bei Digitec, wenn du da mit KK bezahlst, verrechnen sie dir 2.5% mehr, auch mit Cumulus MasterCard.
    Da es in diesem Fall (Artikel) aber keinen Händler gibt, bezahlst du die 2.5% selber.

  • Tina

    Bezüglich den Kosten sieht es folgendermassen aus:

    ZKB: Geld ab Konto senden und anfordern ist gratis.
    Ab Kreditkarte: 2 CHF pro Überweisung.
    Grundgebühr: 1. Jahr gratis; danach CHF 20 CHF pro Jahr (z.T. bei ZKB Paketen gratis enthalten).

    UBS: Geld ab Konto senden und anfordern ist gratis

    SIX: Geld senden und anfordern ist gratis.

    Nur die Kreditkartenladung auf das Paymit-Konto ist gebührenpflichtig: 1,23% des Ladebetrags plus CHF 0,15.

    ;-)

  • Tina

    Bezüglich den Kosten sieht es folgendermassen aus:

    ZKB: Geld ab Konto senden und anfordern ist gratis.
    Ab Kreditkarte: 2 CHF pro Überweisung.
    Grundgebühr: 1. Jahr gratis; danach CHF 20 CHF pro Jahr (z.T. bei ZKB Paketen gratis enthalten).

    UBS: Geld ab Konto senden und anfordern ist gratis

    SIX: Geld senden und anfordern ist gratis.
    Nur die Kreditkartenladung auf das Paymit-Konto ist gebührenpflichtig: 1,23% des Ladebetrags plus CHF 0,15.

    Fur alle die nicht so weit Scrollen wollen –> hab neuen Comment erfasst ;-)

  • Pingback: UBS Paymit App | Going Live()

  • Manny

    Funktioniert die App auch mit einem Ipod touch/ipad im WLAN? oder MUSS es ein iPhone sein? Danke für Eure Info!!

  • Pingback: Apple Pay in wenigen Tagen in der Schweiz. › ApfelBlog()

  • Pingback: Apple Pay nun in der Schweiz. Zumindest teilweise. › ApfelBlog()

  • MM

    Ich habe mich bei Paymit registriert, das App heruntergeladen, mein Konto angegeben und eine Zahlung erhalten. Die Zahlung befindet sich aber nicht auf Konto sondern ist nur in der App sichtbar. Wie kann ich die auf mein Konto übertragen? Dauert das eine Weile?

    Vielen Dank für die Hilfe

  • Das kommt auf das UBS Konto an. Entweder am selben Tag oder am nächsten Werktag. Wenn dem nicht so sein sollte, wende dich am besten an den Paymit-Support.