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Cobook – Eine richtig gute Adressbuch App für das iPhone.

Das Standard Adressbuch auf dem iPhone ist… bescheiden. Es macht gerade das, was man braucht. Die Kontakte sammeln. Und das Design ist nun echt kein Hingucker. Nichts bei dem man bei jedem Start ein Wow-Erlebnis haben müsste…

Das es eben anders geht, dass beweisst die App Cobook. Klar, eine tolle Suche, ein alphabetischer Index und auch Favoriten hat die Adressbuch App aus dem Hause Apple. Womit die Cobook, für meine Bedürfnisse, trumpfen kann, ist die Anbindung an Social Media. Likes aus Facebook, Tweets von Twitter und Statusmeldungen aus LinkedIn sind nur der Anfang. Zusätzliche Informationen zu einem Kontakt können vielfältig und einfach erfasst werden. Zu jedem Kontakt wird die lokale Zeit angezeigt. Damit verhindert man, dass man einen Geschäftspartner aus Amerika nicht aus dem Schlaf reisst. Auch sehr nützlich ist das Organisieren von Kontakten mittels Tags. So kann man sich Gruppierungen zu unterschiedlichen Themen, Vereinen oder Projekten zusammenstellen.

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Dank dem Blick auf die Social Network Aktivitäten hat man sicher ein Gesprächsthema, wenn man jemanden nach etwas längerer zeit wieder anrufen möchte.

Neben Cobook für iPhone, gibt es auch eine Mac App. Die ist sehr ähnlich stark wie die iPhone App.

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Die aktuelle Basisversion wird, so sagen die Entwickler, kostenlos bleibt. Es folgen aber kostenpflichtige Versionen mit mehr Funktionen und Möglichkeiten. Wir dürfen gespannt sein.

Cobook Contacts - Cobook

Adressbuch mit Google synchronisieren

Letzte Nacht durften wir uns ein grosses Mac OS X Leopard Update auf unsere Kisten ziehen. Für meinen iMac war es dann doch satte 420 MB. In erster Linie wurden Sicherheitslöcher gestopft und die Performance verbessert.

Es gab aber auch praktische Verbesserungen. So zum Bespiel, kann man jetzt das Adressbuch mit den Kontakten im Google Account synchronisieren.

Adressbuch

Unsichere Quellen im Internet besagen, dass man die Google-Kontakt-Synchronisation-Option nur hat, wenn jemals ein iPhone am besagten Mac angeschlossen war und als solches erkannt wurde. Kann das jemand ohne iPhone bestätigen?

Wenn Apple jetzt so nah mit Google partnert, wie lange geht es dann noch bis iCal von sich aus seine Termine mit dem Google Kalender austauschen kann und will? Wird das das Ende vom kostenpflichtigen Spanning Sync sein? Auf jeden Fall würde ich mir schon einmal ein neues Betätigungsfeld aussuchen wenn ich die Kungs von Spanning Sync wäre…

Spotlight – Das verkannte Genie in Leopard!

Erst kürzlich habe ich die in Leopard integrierte Suchmaschine Spotlight für mich entdeckt. In diversen Gesprächen mit Freunden und ApfelBlog-Leser musste ich jedoch feststellen, dass Spotlight zu unrecht von den meisten Umsteiger nicht beachtet wird. Die meisten Leute sind immer noch etwas Windows geschädigt und versuchen mit einer sauberen Ordner und Datenstruktur die Dateien logisch und schnell auffindbar zu ordnen. Dabei kommt man mit Spotlight viel schneller ans Ziel.

Aber das man mit Spotlight nicht nur Dateien auf dem Mac Computer schnell finden kann, das möchte ich in den folgenden Zeilen zeigen:

Suche verfeinern
In Spotlight kannst Du nicht nur mit Suchbegriffen suchen, sondern auch mit der Boolesche Logik, also mit „AND“, „NOT“ „OR“ und Syntax mit Klammern. Suchen Sie nach Kategoriebeschreibungen wie „Autor“ oder „Breite“. Geben Sie für Ihre Suche Bereiche an wie „grösser als“ und „kleiner als“. Spotlight erkennt auch Begriffe in Anführungszeichen und Datumsangaben.

Spotlight - Boolsche Logik

Nach Dokumenttypen suchen
Die Suche in Spotlight lässt sich auf bestimmte Kategorien oder Dokumenttypen einschränken. Gib einfach den Suchbegriff ein und nach einem Leerzeichen „Art:“ mit dem Dokumenttypen. Zum Beispiel „leopard Art:Bild“. Jetzt werden alle Bilder mit dem Teilnamen Leopard ausgegeben in den Suchresultaten. Das funktioniert mit „Bild“, „PDF“, aber auch „iCal“, „Adressbuch“, „Mail“, „Musik“, „Word“ und „Pages“. Mit „Dokument“ spricht man Texte und Office-Dokumente an.

Spotlight - Dokumenttyp Suche

Suchen auf freigegebenen Mac Computern
Mit Spotlight kannst Du nicht nur Dateien auf Deinem Computer finden, sondern auch auf freigegebenen Mac Computer welche sich in Deinem Netzwerk befinden. Du kannst nach Name, Inhalt und sogar Metadaten suchen.

Berechnungen in Spotlight
Muss schnell was ausgerechnet werden? Kein Problem, Spotlight kann auch einfache oder komplexere Gleichung lösen und zeigt das Ergebnis in Rekordzeit an. Der Rechner in Spotlight unterstützt über 40 Funktionen, die von einfachen Berechnungen bis hin zu Logarithmen und Trigonometrie reichen.

Programme starten mit Spotlight
Die Programme müssen nicht alle im Dock platziert sein um schnell gestartet werden zu können. Und über den Finder zu gehen kann schon mühsam sein. Starten Sie Programme nun noch schneller. Der Spotlight Standardeintrag lautet „Top-Treffer“. Wenn Sie nach einem Programmnamen suchen, müssen Sie lediglich den Zeilenschalter drücken, um das Programm zu starten.

Programme mit Spotlight starten

Musik starten mit Spotlight
Selbst iTunes kann sich nicht vor Spotlight verstecken. Will man einen bestimmten Song, oder in meinem Fall Podcast, starten so kann man dessen Namen eingeben und je nach länge der Ergebnisse noch den Zusatz „Art:Musik“. Dann nur noch anwählen oder mit der Taste Enter bestätigen.

iTunes mit Spotlight starten

Protokoll besuchter Web-Seiten
Spotlight hilft Dir auch im wieder finden von Webseiten welche Du kürzlich besucht hast. Es wird der Name der Website, die Du besucht hast, sowie auch deren Inhalte indiziert.

Spotlight Einstellungen
Wenn Dir das alles zuviel Ergebnisse sind, dann kannst Du in den Spotlight-Einstellungen definieren, das alles in die Suchergebnisse mit eingebunden werden soll. In die Einstellungen gelangst Du via „Systemeinstellungen“ und dann „Spotlight“ oder zuunterst in den Spotlight Ergebnissen.

MacBook und iMac synchronisieren

Bald, bald steht auch noch ein iMac in meinem privaten Office. Und da stellt sich mir schon die Frage, wie halte ich denn nun beide Geräte auf dem neuesten Stand? Wie bleibt iCal, das Adressbuch und viele andere Anwendungen up to date? Um die für mich beste Lösung zu finden muss ich zuerst wissen, was möchte ich eigentlich abgeglichen haben? Gibt es vielleicht auch alternative Organisationsmöglichkeiten?

  • iCal – Klar, der Kalender sollte auf dem iMac, dem MacBook und dem iPod touch immer die aktuellsten Termine eingetragen haben.
  • Adressbuch – Auch hier gilt, dass ich auf allen drei Geräten die aktuellsten Einträge brauche.
  • Mail – Meine Mails rufe ich mit IMAP ab. Somit sind die Daten auf dem Webserver und immer erreichbar wenn ich einen Zugang zum Internet habe.
  • Projektdaten – Die Daten meiner Webprojekte sind auf einer externen Festplatte abgelegt. So kann ich jederzeit von jedem Gerät auf die neuesten Daten zugreifen. Also muss hier nicht synchronisiert werden.

Das wären so die wichtigsten Punkte welche bei der Synchronisation berücksichtigt werden müssten. Natürlich gäbe es da noch weitere, nicht so wichtige, Dinge wie beispielsweise Browser Lesezeichen oder so. Wie halte ich das jetzt auf dem aktuellsten Stand. Meiner Meinung nach gibt es im Moment zwei Lösungen:

  • .Mac – Apple bietet für CHF 139.00 im Jahr die Möglichkeit eine 10GB Festplatte im Internet zu mieten mit vielen zusätzlichen Features wie Web-Gallerie Web-Galerie, Website, einen @mac.com Mail-Account, sichern von Daten und eben das synchronisieren von mehreren Macs. Und da kann eine ganze menge synchronisiert werden: iCal, Adressbuch, Mail, Mail-Einstellungen, Daten, Dashboard, Leopard Einstellungen, und, und, und…
  • ChronoSync –  Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist ChronoSync ein reines Daten-Synchronisation-Tool. Heisst, wenn ich beispielsweise ein Adressbuch synchronisieren möchte, muss ich zuerst die Tipps und Tricks kennen um dann einen kleinen Workaround aufzusetzen damit die Daten aktuell gehalten werden… Dafür kostet die Lösung auch nur einmalige 30 Dollar.
  • SyncTogether – Das kleine Tool kann für 50 Dollar mit einer einmaligen Lizenz drei Macs synchronisieren. Ich habe aber gelesen das es anfänglich mit Intel-Maschinen und Leopard noch zu Problemen gekommen ist. Laut Hersteller müsste das aber jetzt auch funktionieren. Liest sich so wie die Feature-Liste bei .Mac, einfach ohne jährlichen Lizenzkosten.
  • Automator – Kann man sich vielleicht selber eine Synchronisation mit dem, zu unrecht nicht so bekannten, Tool Automator erstellen? Gerade wenn es darum geht „nur“ Daten zu verschieben, könnte man hier eine kostenlose Variante finden, denn Automator ist in Leopard inbegriffen…

Ich bin sicher, dass es da draussen mehrere Mac-Benutzer gibt welche einen iMac und ein MacBook oder MacBook Pro haben. Wie ist Eure Erfahrung? Synchronisiert Ihr überhaupt? Wenn ja wie? Ich bin sehr gespannt wie das sonst so gehandhabt wird.