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Erkenntnisse aus der iPad Geek Night

Heute Abend hat im Zürcher Technopark die iPad Geek Night statt gefunden. Ein paar Erkenntnisse aus den lockeren Slides von Adrian Kosmaczewski und Jonas Schnelli.

Zuerst wurde auf das iPhone OS 3.2 eingegangen, bzw. was genau für die Entwickler geändert hat. Die wohl wichtigsten Änderungen sind:

  • Pop overs
    Mit dem iPad, bzw. iPhone OS 3.2 hat eine neue  Art Navigation Einzug gehalten. Die Popup-Navigation. Besonders eindrücklich in der Google Maps App.
  • Split Views
    Der iPad Bildschirm ist gross. Da macht es Sinn einen Teil beispielsweise für die Navigation zu benutzen und den anderen für eine Detailansicht. Wie bei den Kontakten oder bei E-Mail in der horizontalen Ansicht
  • Custom Input Views
    Es ist nun möglich, die Keyboards je nach Begebenheit anzupassen. Wenn man in einem Feld beispielsweise nur eine Zahl eingeben soll, dann bekommt man auch nur den Zahlenblock,
  • External Display Support
    Ja, man kann das iPad an einen externen Monitor anschliessen. Natürlich nur mit einem speziellen Kabel welches nicht im Lieferumfang inbegriffen ist.

Leider sind aber nicht alle Neuerungen für das iPhone erhältlich oder machen einfach keinen Sinn auf dem kleinen Bildschirm.

Das iPad und das Zubehör
Apple will wohl mit dem iPad Zubehör richtig Geld machen. In der grossen Schachtel ist nichts weiter als das iPad, ein Connector-Kabel und ein Stromadapter. Kein Dock, keine Kopfhörer, nichts… Normalerweise ist Apple ja bekannt für platzsparende Verpackungen. Beim iPad ist aber noch viel Luft dabei.

Apps für das iPad entwicklen
Es war schon als iPhone Entwickler nicht einfach eine beeindruckend schöne App zu bauen. Für das iPad wird es nochmal eine ganze Spur schwieriger, denn da ist ein riesiger Bildschirm mit viel Flächen. Das Design sollte nicht nur hochauflösend schön aussehen, sondern auch intuitive Bedienbar sein und den Benutzer ganz natürlich durch das Programm leiten. Der gestandene Entwickler Adrian gab zu, dass er spätestens jetzt wohl einen ausgebildeten Designer anstellen müsse.

eBooks lesen auf dem iPad
Die bereits erfahrenen iPad Besitzer wurde gefragt bezüglich der Lesbarkeit von eBooks auf dem iPad. Immer wieder hört und liest man, dass es extrem ermüdend sei Texte auf einem hinterleuchteten Bildschirm zu lesen. Das iPad bietet aber die Möglichkeit immer auf jeder Seite sofort die Gelegenheit die Stärke der Hintergrundbeleuchtung zu justieren. Man kann das Licht also sofort an die Begebenheiten anpassen.

In Sachen eBooks und dem Vergleich zwischen dem iPhone und dem iPad musste Jonas Schnelli dann doch zuegeben:

„Size does matter!“

Während den interessanten Informationen wurden zwei iPads durch die Reihen der Zuhörer gegeben und mal konnte nach belieben die Apps ausprobieren. Die Apps Google Maps ist die reinste Freude. Es ist quasi die Vorzeige-App! Schnell, intuitiv und mit den neuesten schönen Effekten ausgerüstet, aber dennoch nicht zuviel. Ach, Ihr wisst was ich meine wenn Ihr das iPad in den Händen haltet.

iPhone Developer Day in Zürich

iphone-developer-day

Am Donnerstag 8. Oktober 2009 findet in Zürich die erste iPhone Developer Day statt. Im Zürcher Technopark treffen sich erstmals verschiedene iPhone-Software-Entwickler und berichten an der Tagung über die Erfahrungen rund um die Entwicklung für das iPhone. Verschiedene Redner vermitteln Ihr Wissen und geben Tipps zur richtigen Vorgehensweise und Implementierungsstrategie.

Geladen sind Redner wie:

  • Raven Zachary
    Entwickler von zwei Top 20 iPhone Apps und Gründer der iPhone Dev Camps
  • Alex Cone
    Hauptausbilder bei iPhone Boot Camps
  • Jonas Schnelli
    Co-founder ARTACK Weblab
  • Adrian Kosmaczewski
    Gründer der Akosma SW (iPhone App Dev Shop)
  • Patrick Linskey
    iPhone App Development und Java expert
  • Patrick Bönzli
    Software Engineer bei Netcetera

Innert einem engen Tagesprogramm trifft man als Besucher also auf ein geballtes Fachwissen. Dennoch richtet sich die Tagung nicht nur an erfahrene Entwickler, die die Grenzen der iPhone Plattform erkunden wollen, sondern auch an Einsteiger auf der Suche nach Tipps und Tricks um den richtigen Einstieg zu finden. Der Tagespass kostet CHF 750.00 und kann online bestellt werden.

Ich werde an dem Entwicklertag teilnehmen und bin jetzt schon gespannt, wie viel Wissen ich den Experten abluchsen kann. Wenn es die Zeit zulässt, werde ich mich Live via Twitter aus dem iPhone Developer Day melden und mindestens eine Zusammenfassung hier im Blog veröffentlichen. Würde mich freuen wenn ich den einen oder anderen ApfelBlog-Leser persönlich an dem Entwicklertag kennen lernen würde.