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Diese Apple Produkte enden mit dem Jahr 2016.

Nicht nur das Jahr 2016 endet in wenigen Tagen, bzw. Stunden, sondern auch einige Apple Produkte wird man offiziell spätestens ab 2017 nicht mehr kaufen können. Apple war sich noch nie zu schade, Produkte einfach einzustellen um andere Geräte und Kategorien zu fördern oder nebensächliche Produkte einfach mal zu entrümpeln. So müssen wir uns in diesem Jahr von einigen Apple-Geräten verabschieden. Folgende Produkte wird Apple einstellen:

 

MacBook Air 11″

MacBook Air 11"

Apple hat im Oktober angekündigt, die Produktion vom kleinen MacBook Air mit 11-Zoll Display einzustellen. Offiziell gibt es nur noch das 13″ MacBook Air. Wer noch ein kleines MBA will, der muss sich bei Dritthändler auf die Suche machen.

 

Thunderbolt und LED Cinema Display

Im Apple Shop kann man keine Bildschirme von Apple mehr finden. Weder das Thunderbolt Display, noch das LED Cinema Display. Vielleicht haben einige wenige Händler noch ein Exemplar?

 

AirPort Time Capsule, AirPort Extreme, und AirPort Express

AirPort Time Capsule

Im November hat Apple angekündigt, die AirPort Produktlinie einzustellen. Noch sind die Geräte erhältlich. Wer also noch ein Router von Apple will, muss sich beeilen. Ansonsten kann man sich bereits mit den Produkten der Mitbewerber vertraut machen. Ich liebäugle schon mal mit den Router von Google. Nach dem sich Apple damals von der Kamera und Druckerkategorie verabschiedet hat, überlässt man nun auch die Router-Sparte den Mitbewerbern.

 

MagSafe

MagSafe 2

Ein grosser Verlust für die Sicherheit. Apple-Fans haben MagSafe geliebt, weil man über das Kabel stolpern konnte, ohne das MacBook auf den Boden zu reissen. Mit der Einführung des Markenübergreifenden Standard USB-C hat sich das aber geändert. Nun ist das MacBook wieder fest mit dem Ladekabel verbunden. Abhilfe schafft aber BreakSafe von Griffin.

 

Apple TV (3. Generation)

Apple TV

An Apple TV wird Apple noch festhalten. Allerdings nur noch an der vierten Generation und neuer. Meiner Meinung nach lohnt es sich nicht mehr das alte Apple TV zu kaufen, denn die vierte Generation hat wesentlich mehr zu bieten.

 

iPad Air (1. Generation)

iPad Air

Mit dem iPad Air 2 und dem kleinen iPad Pro musste das Original iPad Air im Apple Store platz machen und wurde aus dem Sortiment genommen. Bezüglich der Performance eine gute Entscheidung. Zwar gibt es auch in meiner Familien noch ein Original iPad was im Einsatz ist, die Geschwindigkeit bei der Benutzung lassen sich aber durchaus mit einer Schildkröte vergleichen. Wenn Apple das iPad als Post-Computer-Gerät etablieren will, dann muss auch mehr Power her!

 

Game Center App

Game Center in IOS 7 mit iPad

Schon bemerkt? Die Game Center App ist mit dem neuen iOS verschwunden, bzw. wurde in iOS integriert. Ihr könnt unter „Einstellungen“ > „Game Center“ noch einige der Funktionen wiederfinden.

 

iOS 9

iOS 9.3 Safari Mail Links können nicht geöffnet werden

Nein, iOS 9 selber ist noch nicht ganz verschwunden auch wenn die Upgrade-Rate bei iOS jeweils sehr hoch ist. Was allerdings nicht mehr unterstützt wird ist der Downgrad von iOS 10 auf iOS 9.3.5. Wer auf iOS 10 ist, kommt nicht mehr weiter runter.

 

Mac OS X

OS X Mavericks

Lange hat uns der Name OS X für das Mac-Betriebssystem begleitet. Vielleicht sogar zu lange. Apple hat sich nun von der Namensgebung verabschiedet und nennt das Betriebssystem nun macOS. Damit passt es auch besser in die Landschaft der anderen Betriebssysteme wie iOS, watchOS, und tvOS.

 

Apple Store

Keine Angst, die Stores gibt es noch. Allerdings spricht Apple nicht mehr von den Apple Stores, sondern Apple, gefolgt von der Lokalität. Der Apple Store in der Stadt Zürich nennt sich einfach „Apple Bahnhofstrasse“ und in Basel „Apple Freie Strasse“.

Hab ich noch was vergessen? Welches der oben genannten Produkte wirst du vermissen?

 

70 Franken günstiger – Airport Time Capsule 3 TB

Airport Time Capsule

Ein anständiges Backup der eigenen Daten ist wichtig. Sehr wichtig sogar! Das merkt man spätestens, wenn man die verlorenen Daten benötigen würde. Damit das nicht passiert, braucht es eine Speicherlösung. Wie beispielsweise eine Airport Time Capsule. Der Vorteil von dem Apple Turm ist, dass man einen starken WLAN-Router mit dem schnellen 802.11ac Standard hat, bis 50 Geräte über dessen kabellosen Internet laufen lassen kann und nicht zuletzt eben eine 3 TB Festplatte verbaut hat, mit der man Daten auslagern oder eben Backups speichern kann.

Und genau so eine Airport Time Capsule mit einem Speicher von 3 TB darf ich heute in Zusammenarbeit mit microspot.ch 70 Franken günstiger für nur CHF 329.- anbieten. Im Vergleich mit dem Schweizer Apple Online Store sogar CHF 120 Franken günstiger! Und so könnt ihr von der Aktion profitieren:

  1. Legt die Airport Time Capsule in den microspot.ch-Warenkorb auf der Website
  2. Vom Warenkorb weiter zur Kasse
  3. Ein Login erstellen oder mit dem bestehenden Login anmelden
  4. Lieferadresse ausfüllen
  5. Beim Kaufprozess „Kasse“ kann der Gutscheincode erfasst werden
  6. Und dafür braucht ihr im Feld „Gutscheincode“ nur den Promocode „apfelblog11“ (ohne Anführungs- und Schlusszeichen) einzugeben

Jetzt bestellen!

Die Aktion gilt vom 26. Februar 2015 bis und mit 8. März 2015. Wie immer ist die Aktion für Apfelblog.ch-Leser gedacht und natürlich dürfen auch deren Freunde, Bekannte und Verwandte davon profitieren. Wenn ihr also jemand kennt, dem das Angebot entgegen kommt, dann teilt den Link weiter. Wie immer noch der Hinweis: Wenn das Interesse und die Nachfrage an der Aktion sehr gross wird kann es sein, dass es Lieferfristen bis zu drei Wochen geben wird. Wir bitten daher um etwas Geduld und Nachsicht.

Neue AirPort Extreme und AirPort Time Capsule Basisstationen

Die neue AirPort Express

Auch kleine Geräte wie die AirPort Extreme und AirPort Time Capsule Basisstationen haben ein Update erhalten. Die AirPort Extreme und AirPort Time Capsule haben sich dem Design der AirPort Express angepasst. Bloss wurden die beiden Neuen in die Höhe gezogen. Aber auch technisch hat sich was getan. Mit dem neuen Standard 802.11ac. kann das Wi-Fi bis zu 1.3 Gbps übertragen.

Wi-Fi mit 802.11ac

Die neuen AirPort Extreme und AirPort Time Capsule Basisstationen sind ab heute über den Apple Online Store (auch Deutschland und Österreich), die Apple Retail Stores und über autorisierte Apple Händler erhältlich. Airport Extreme ist für CHF 229.- erhältlich. AirPort Time Capsule gibt es in zwei Versionen: 2 TB Speicher für CHF 329.- und mit 3 TB Speicher für CHF 449.-. Weitere technische Spezifikationen sind online unter www.apple.com/airport-extreme und www.apple.com/airport-time-capsule verfügbar.

Musik aus jeder App über AirPlay abspielen. So geht’s!

Wahrscheinlich kennt ihr die nützliche Funktion AirPlay? Wenn nicht, dann habt ihr was verpasst. Darüber könnt ihr ganz einfach Musik ab dem iPhone über WLAN an eine Stereoanlage oder anderen Musikwiedergabegeräte schicken. Entweder unterstützen die Geräte AirPlay von Haus aus wie der Zeppelin oder aber man schaltet eine günstige und leistungsfähige AirPort Express davor.

AirPlay

 

Eine tolle Sache. Leider haben aber nicht alle App-Entwickler die AirPlay Funktion in die eigene Musik-App eingebunden. Gerade Radio Apps unterstützen AirPlay nur in seltenen Fällen. Eigentlich schade. Andererseits… macht nichts! Denn mit einem kleinen Trick kann man alle Geräusche, Musikstücke und Sounds von iPhone, iPad und iPod touch an das gewünschte AirPlay-Gerät senden. Wie das geht zeigt das Video, oder folgendes animiertes Gif:

AirPlay

Im Grunde aber ganz einfach:

  1. Musik App (ohne AirPlay Funktion) starten
  2. Standby-Taste drücken
  3. Doppelklick auf den Home-Button ausführen
  4. AirPlay-Symbol wählen und das gewünschte AirPlay-Gerät auswählen
  5. Fertig. Schon werden die Sounds an AirPlay gesendet.

 

Kindersicherheit am Mac

Am Montagabend durfte ich an einer Podiumsdiskussion zum Thema Onlinesucht, insbesondere bei Jugendlichen, sein. Gefragt waren mein Wissen über Social Networks und meine Erfahrungen wie Jugendliche mit den neuen Medien umgehen. Neben mir war auch eine Bloggerin und Mutter von drei Teenager auf dem Podium, sowie ein ehemals betroffener Jugendlicher und ein Psychologe.

Nach diesen sehr interessanten Einsichten zu einem Thema, dass wohl jede Familie betrifft, stellte sich rasch die Frage, ab wann soll ein Jugendlicher ins Internet? Ab wann alleine? Ab wann braucht ein Teenager ein Smartphone oder ein Notebook, bzw. Computer? Nun, darauf gibt es keine feste Antworten. Sicher ist nur, verweigert man den Jugendlichen den Zugang zu gängigen Technologien, drängt man diese bewusst in eine Aussenseiterposition, was nicht unbedingt wünschenswert ist. Ein Notebook ab 14 Jahren ist nicht so verkehrt und Smartphones, oder Handys, ab 12 Jahren die Regel.

Damit das Internet aber nicht zu Sucht werden kann, braucht es Grenzen. Wie beim Umgang mit allen im Leben eines Kindes. Je eher ein Kind Grenzen erfährt, desto besser kann es später damit umgehen. Grenzen sind aber da um gebrochen zu werden, beispielsweise mit dem Notebook die ganze Nacht ein Online-Game spielen, während die Eltern schlafen. Und wie heisst es so schön. Vertrauen ist Gut, Kontrolle ist besser…

Mac OS X bringt hier einige technische Hilfsmittel welche man benutzen kann. Diese sind in meinen Augen aber eher begleitende Massnahmen und nehmen die Eltern nicht aus der Pflicht die Kinder, zumindest am Anfang, im Umgang mit dem Internet zu begleiten. Auch wenn man selber kaum Ahnung hat, sollten sich die Eltern vom Kind erklären lassen was es da macht und warum jetzt das Online-Game XY so spannend ist.

Benutzung des Mac zeitlich beschränken

In den Systemeinstellungen > Kindersicherung kann angeben zu welchen Zeiten ein Computer benutzt werden darf. Wenn man möchte kann man auch den Zugriff auf Programme beschränken und im Internet nur von Hand erfasste Website besuchen. Selbst bei E-Mail muss im Zweifelsfall der Versand eines Elternteil bestätigt werden.

Benutzung des Internet beschränken

Unter dem Programm AirPort auf dem Mac kann das WLAN auch sehr genau konfiguriert werden. Beispielsweise kann die MAC Adresse des iPad, iPod touch oder iPhone eingetragen werden und diesen nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Tagen den Zugriff ins Internet gewähren. Gerade beim iPhone macht das natürlich weniger Sinn dank 3G, LTE, etc. Bei den iPod, iPad oder Mac kann es aber wieder Sinn machen.

Wie gesagt, es sind technische Hilfsmittel, welche nur eingesetzt werden soll mit einem vorgängigen Gespräch oder als letzte Notbremse. Ich persönlich werde es, wenn die iTochter dann im entsprechenden Alter ist, ohne solche technischen Beschränkungen probieren. Ich glaube der Charakter eines Kindes wird wesentlich stärker wenn die Versuchung vor einem liegt, man aber gut darauf verzichten kann. Schon heute kann der iPod touch auch mal im Wohnzimmer liegen ohne das dieser Beachtung geschenkt kriegt oder zumindest nach zwei lieben Worten das elektronische Spielzeug freiwillig abgelegt wird, während man solche Geräte bei anderen Kinder weggeschlossen haben muss.

Auch neu: AirPort Express, iPad Smart Case und Mac Pro

AirPort Express

Apple hat heute ein paar Dinge vorgestellt wie das MacBook Pro mit Retina Display, Mountain Lion und iOS 6. Was aber nicht erwähnt wurde ist die neue AirPort Express. Das Design wurde komplett geändert. Während die Express früher als grosser Stecker designt war, sieht sie heute wie eine kleine Apple TV Box aus. Das hat den Vorteil, dass man mit dem grossen Stecker nicht mehr alle Steckdosenanschlüsse zwangsläufig verdeckt. Dank dem neuen Design hat auch ein weiterer Ethernet-Anschluss Platz gefunden.

iPad Smart Case

Auch ganz neu und unangekündigt konnte man das iPad Smart Case im Apple Store finden. Es handelt sich dabei um eine komplette Hülle um das iPad mit dem SmartCover als Schutz für die Frontseite und als Halter, wie wir es bereits kennen. Das Smart Case kann für CHF 49.- bestellt werden.

Ganz still und heimlich hat auch der Mac Pro ein Update erhalten. Das Gehäuse ist gleich wie eh und je. Aber im Innern hat man einige Updates vorgenommen, so das der mac Pro sich auch die nächsten Wochen und Monaten wieder/noch Pro nennen darf.

Die AirPort Familie

AirPort Express
Airport Express

Die Airport Express ist die kleinste Lösung in der Airport Familie, aber dennoch nicht zu unterschätzen. Die Airport Express steckt man direkt in eine Strom-Steckdose und schon läuft das WLAN. Das WLAN Signal ist sehr stark und schlägt so manchen Router um Längen. Das zumindest sind meine Erfahrungen. Bei mir zuhause sendet eine Express das erste WLAN-Signal ab dem Internet-Router des Providers…
Die grosse Stärke der Airport Express ist, dass man daran auch eine Stereoanlage anschliessen kann und iTunes-Musik darüber abspielen kann. Für mich auch ein Grund, warum eine Airport Express im Wohnzimmer steckt.

AirPort Extreme Basisstation
Airport Extreme

Von einem WLAN erwartet man vor allem eine hohe Geschwindigkeit und grosse Reichweite. Das ganze gepaart mit einer einfachen Konfiguration und schon hat man die AirPort Extreme Basisstation. Gemessen an den Zahlen, ist die Extreme nicht leistungsfähiger als die Express. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass deren Reichweite und Schnelligkeit wesentlich besser war. Zweiteres kommt vielleicht davon, dass die Airport Extreme per Dual-Band das WLAN Signal verteilt. Heisst, dass Empfänger mit 802.11g mit 2,4 GHz und 802.11n mit 5 GHz gleichermassen in deren jeweiligen maximalen Leistung bedient. In einem normalen WLAN-Netz werden die Leistungen auf den kleinsten Nenner aller involvierten Geräte gedrosselt. Was natürlich eine Einbusse von Geschwindigkeit bedeutet… Mit dem Dual-Band aber, wird jedes Gerät mit der optimalen Geschwindigkeit bedient!

Time Capsule

Time Capsule
Die Time Capsule ist eine AirPort Extreme Basisstation mit integrierter Festplatte. Zwar wurde der Preis der Time Capsule gedrosselt, wer aber die Time Capsule nur für das Backup über die Time Machine benötigt, kommt günstiger davon, wenn man sich eine externe USB-Festplatte kauft. Als Kombination, WLAN-Router UND Backup-Festplatte macht der Kauf wieder Sinn…

Für mich ist und bleibt es unerklärlich, warum Apple der Time Capsule und AirPort Extreme keinen Audio-Anschluss wie der AirPort Express verpassen konnte. Alleine deswegen müsste ich meine Wohnung noch mit ein paar AirPort Express ausrüsten um meine Musik optimal im ganzen Haus zu verteilen. Besonders ärgerlich ist es, wenn ich eine AirPort Express quasi neben einer AirPort Extreme platzieren müsste, nur um die Musik dorthin zu transportieren. Oder Apple verleiht der Express die Fähigkeit auch in Dual-Band zu senden…

AirPort Familie im Vergleich

 Airport
Express
Airport
Extreme
Time
Capsule
Funkprotokoll:
IEEE 802.11a/b/g/n
JaJaJa
Dualband-Betrieb2,4 GHz oder 5 GHz2,4 GHz und 5 GHz2,4 GHz und 5 GHz
Senderausgangsleistung20 dBm20 dBm20 dBm
USB-AnschlussJa (1)Ja (1)Ja (1)
WAN-AnschlussNeinJa (1)Ja (1)
Ethernet-AnschlussJa (1)Ja (3)Ja (3)
Audio-AnschlussJaNeinNein
Drahtloses DruckenJaJaJa
Airport-Laufwerk (via USB)NeinJaJa
Integriertes LaufwerkNeinNeinJa (2 oder 3 TB)
Gemeinsame Benutzer105050
SicherheitWPA/WPA2 und 128-Bit WEPWPA/WPA2 und 128-Bit WEPWPA/WPA2 und 128-Bit WEP
Gast-NetzwerkbetriebNeinJaJa
PreisCHF 99.-CHF 219.-CHF 309.- (2 TB)
CHF 529.- (3 TB)

Und welche Geräte der AirPort Familie habt Ihr im Einsatz?

Gastnetz einrichten mit der Time Capsule

Heute darf ich wieder einmal einen Gastbeitrag veröffentlichen. Geschrieben wurde der Beitrag vom ApfelBlog-Leser Martin Thomas. Er zeigt uns ein aktuelles Problem auf im zusammenspiel der Time Capsule, dem Mac OS X Snow Leopard Server und einem Gastnetzwerk.

„Proper names are poetry in the raw. Like all poetry they are untranslatable.“
Zitat von W. H. Auden

Eine Sache von 3 Minuten, dachte ich… naja, vielleicht 10, aber mehr würde mich nicht mehr von meinem Feierabend trennen – falsch gedacht, wie sich noch herausstellen wird. Erklärtes Ziel: Auf Geheiss hin bei einem aktuellen Apple WLAN Router, namentlich der Time Capsule, den ‚Gast- Netzwerkbetrieb‘ einschalten, so dass Gästen Internetzugang offeriert werden kann ohne dass für jene gleich alle hauseigenen Netzwerkressourcen ersichtlich sind.

Voller Elan und Tatendrang an der Örtlichkeit eingetroffen machte ich mich also ans Werk. Mithilfe des Airport Dienstprogramm aktivierte ich die gewünschte Gastnetz-Funktion.

Bildquelle: Martin Thomas

Bildquelle: Martin Thomas

Leider schienen jedoch, wie sich in einem ersten Funktionstest herausstellte, alle Geräte im Gastnetz massive Probleme bei der Auflösung mit Domain Namen zu haben. Ein Blick in die Systemeinstellungen eines solchen Clients ergab, dass die besagte Time Capsule dem Rechner über DHCP als ersten DNS-Server Eintrag die IP-Adresse 10.0.1.11 angibt, obschon jene Adresse gar nicht im Adressbereich des Gastnetzes liegen kann.

Bildquelle: Martin Thomas

Ach wie ärgerlich, grummelte ich gedanklich vor mich hin, und wollte das Problem schleunigst beheben, als ich feststellen musst, dass mir dies gar nicht so einfach wie erwartet möglich sein wird: Im primären Netz, also nicht im soeben neu erstellten Gastnetz, agiert ein Mac OS X Snow Leopard Server, welcher abhängig von seiner eigenen Konfiguration autonom Einstellungen an jener Time Capsule vornimmt um das reibungslose Funktionieren der Dienste, welche er zu Verfügung stellen muss (bspw. Open Directory), zu gewährleisten. So hinterlegte dieser dann auch seine interne IP als ersten DNS-Server-Eintrag bei der Time Capsule.

Bildquelle: Martin Thomas

Unglücklicherweise ist es meines Wissens nach nicht möglich, für das Gastnetz eigene DNS-Server-Einträge auf der Time Capsule zu hinterlegen und, wie es scheint, erkennt die Time Capsule auch nicht von sich aus, dass es sich bei dem DNS-Server-Eintrag 10.0.1.11 um eine interne IP-Adresse des primären Netzes handelt, welcher so auch nur jenes betreffen muss.

Da ich nicht gerade eine geeignete Lösung für jenes Problem auf Lager hatte, war ich schlussendlich gezwungen, dass Gastnetz wieder zu deaktivieren. Natürlich wäre es theoretisch möglich jedem Gast zu sagen, er könne das Gast-WLAN verwenden, müsse aber bei seinem Endgerät manuell korrekte DNS-Server-Informationen in den Netzwerkeinstellungen eintragen; dies hielt ich aber für absolut impraktikabel.

Wer von euch nutzt das Gast-WLAN-Feature der Apple Basisstationen? Kennt jemand von euch vielleicht sogar eine schlaue Lösung für das obige, oder ein vergleichbares Problem? Oder hat sich einer von euch vielleicht auch bereits mal über die eine oder andere ‚fehlende‘ Einstellung gewundert?