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Amazon läutet das Ende des QR-Code ein mit dem Fire Phone.

Die Meinung von Renato Mitra über QR-Codes.

Der QR-Code. Ein Haufen von Pixel, angeordnet in einem Quadrat, galt lange als DIE Brücke zwischen Offline und Online. Ich persönlich konnte mich nie damit anfreunden und wahr schon seit längerem der Meinung, dass es möglich sein muss, nur mit der Kamera ein Plakat, ein Flyer, eine Zeitschrift, eine Weinflasche, einen Zeitungsartikel oder sonst einen Gegenstand zu fotografieren, bzw. fokussieren und dann gleich ein digitaler Mehrwert aufgerufen wird. Ganz ohne App. Ohne lange Erklärungen und Apps die nur ganz bestimmte Dinge erkennen können.

Genau hier setzt Amazon an und bringt meiner Meinung nach eine echte Evolution mit dem Fire Phone. Google hat erste Ansätze mit Goggles umgesetzt, aber leider auch nur als eigene App. Weil Google ja nur verhalten in der Hardware-Entwicklung mitmacht. Das Fire Phone hat einen Hardware-Button mit welchem man sofort die Kamera mit dem Scanner aktivieren und damit Gegenstände erkennen kann.

Wenn es nach mir ginge, dürfte Apple hier gerne mitmischen. Denn auch Amazon hat noch Verbesserungspotential: Es werden nur Dinge erkannt, welche es in der Welt von Amazon gibt. Hier wäre eine Schnittstelle nett, dass Plakatgesellschaften, Autohersteller und die ganze Industrien entscheiden können, was passiert wenn ihre Produkte, Anzeigen und Abbildungen erkannt werden. Welcher digitale Inhalt soll dann aufgerufen werden?

So stelle ich mir die perfekte Verbindung zwischen Offline und Online vor… Was meinst du? Alles Träumerei, oder gibt es eine Chancen, dass wir das noch erleben dürfen?

iTunes ist der beliebteste Video Streaming Service

iTunes - Belibtester Video Streaming Service

Zumindest in Amerika hat Apple’s iTunes als Video Streaming Service die Nase vorn. Sogar vor Netflix! Mich persönlich verwundert es kaum. Auch ich nutze hier in der Schweiz iTunes wesentlich lieber als Swisscom TV. Das Angebot an Filmen ist sehr ausgeglichen und die Preise in etwa gleich. Was mich aber eher zu iTunes zieht ist die Usability. Auf iTunes, auch über die Apple TV Box, finde ich viel schneller interessante Film oder aktuelle Videos. Dank den Bewertungen hat man auch einen ungefähren Eindruck des Films.

iTunes in der Cloud

 

Mit der neuen Synchronisation kann Filme am Computer, iPad oder iPhone kaufen/mieten und an der Apple TV schauen. War iTunes in der Cloud für Filme bisher nur wenigen Benutzer zugänglich, so wurden heute weitere Länder aufgeschaltet: Italien, Österreich, Schweiz, Estland, Lettland, Litauen und Slowenien können nun vergangene Einkäufe von Filmen auf Apple Geräten wie iPhone, iPad, iPod touch, Mac, Apple TV oder gar PC ohne Synchronisation herunterladen. Unter allen Geräten wird synchronisiert, wenn ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt den Film gestoppt habt, so dass ihr den Film exakt an der selben Stelle weiterschauen könnt, auch wenn ihr den Film inzwischen über ein anderes Gerät startet.

Dennoch gibt es noch einiges was man sehr viel besser machen könnte bei den Filmen in iTunes:

  • Vorschau – Hier habe ich oft erlebt, dass Filme keine Vorschau hatten. Also werden einfach ein, zwei Minuten des Films gezeigt. So ganz ohne Zusammenhang ist es sehr schwer den Film anhand des Ausschnitts zu beurteilen…
  • Sprachen – Immer wieder wird zurecht kritisiert, dass der Store ein durcheinander mit den Sprachen hat. Sehr verwirrend bei Filmen mit einem englischen Titel. Erst in der Detailbeschreibung erkennt man, ob der Film in französische, italienisch oder deutsch ist. Eine Besonderheit in der Schweiz. Im grossen Amerika gibt es halt nur englisch.
  •  Serien – Leider gibt es in der Schweiz auch nach Jahren nicht die Möglichkeit Serien zu mieten, bzw. anzusehen.

Was gefällt euch besonders gut an iTunes, bzw. was sollte verbessert werden?

Greenpeace darf zufrieden sein mit Apple

Erneuerbare Energie bei Apple

Im April 2012 hat Greenpeace die Aktion Dirty Cloud gestartet und damals neben Apple auch Amazon und Microsoft an den Pranger gestellt, dass man die Rechenzenter mit schmutzigem Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken betreibt.

Schon damals war aber klar, dass Apple bereits an eigenen Kraftwerken arbeitet. Spätestens seit ein par Tagen sind nun alle Arbeiten abgeschlossen und Apple betreibt das Rechenzenter in Maiden, North Carolina nun mit 100% erneuerbare Energie.

Dank den Brennstoffzellen und der riesigen Solaranlage muss nur wenige grüner Strom dazu gekauft werden. weltweit gesehen werden alle Apple Stromverbraucher mit 75% erneuerbarer Energie gespiessen. Apple hat angekündigt nicht eher zu ruhen, bis es 100% sind!

Aber nicht nur in Maiden hat Apple für sauberen Strom gesorgt, sondern auch in den Zentren von Austin, Texas, in Sacramento, Kalifornien, in München und in Cork, Irland. Überall fliesst zu 100% Strom aus erneuerbarer Energie. Es wird wohl Zeit, dass Greenpeace langsam aber sicher die Dirty Cloud Aktion neu berechnet.

Apple. Google. Facebook. Amazon.

Ein Kurzfilm über die vier grössten Internetmächte: Apple, Google, Facebook und Amazon. Kurz: AGFA. Das Video gibt einen Überblick über Strategien und Geschäftsmodelle der vier grossen Firmen und zeigt die Auswirkungen für Nutzerinnen und Nutzer. Bei Apple heisst es:

Apple ist ein eingezäuntes Wirtschaftssystem, im dem einzig Apple die Regeln bestimmt.

Bei Google, Facebook und Amazon wird die Internetnutzung genauestens aufgezeichnet um  dann passende Werbeanzeigen zu schalten. Zur Erhebung dieser Daten werden auch Mails und das Smartphone durchleuchtet.

In Sachen Smartphone hat man die Wahl zwischen einem geschlossenen Wirtschaftssystems bei Apple, oder einem Schnüffelstaat bei Google. Ich bin gespannt wo sich Windows Phone eingliedern wird… Das wäre die Chance für Microsoft sich mit einer weissen Weste zu positionieren. Übrigens will Apple mit einem neuen Patent den drei Anderen mächtig an’s Bein pinkeln. Deren Geschäftsmodelle und Einnahmequellen wären damit in Frage gestellt… Kein Wunder also steigen Google und Microsoft in den Hardware-Markt ein.

Apple und Foxconn sorgen für Zugzwang bei Samsung und Co.

Tim Cook bei Foxconn

Apple gerät wegen den schlechten Arbeitsbedingungen beim Zulieferer Foxconn immer wieder in die Kritik. Die Medien nehmen das grosse, reichste und wertvollste Unternehmen natürlich gerne in Ziel und so verbreiten sich die Artikel über die Missstände bei Foxconn rasend schnell um die Welt.

Tim Cook, der CEO nach Steve Jobs, hat nun Gegensteuer gegeben und klärt offen und transparent auf, wer die Zulieferer sind und ging eine Zusammenarbeit mit der unabhängigen Organisation Fair Labor Association (FLA) ein. Die Organisation soll für Apple die Arbeitsbedingungen in den Foxconn Fabriken kontrollieren und zusammen mit Apple und Foxconn an den Verbesserungen arbeiten. Kürzlich wurde der erste Report veröffentlicht und tatsächlich gibt es noch Missstände. Namentlich wurden vor allen Verstösse gegen die Sicherheit und zu oft gegen die Arbeitszeiten. Sehr viele Arbeiter leisten immer noch zu viele Überstunden! Hier sorgt Apple nun dafür, dass die Überstunden abnehmen in dem man tausende von neuen Mitarbeiter einstellt. Auch Foxconn hat schon reagiert und die Arbeitszeiten heruntergeschraubt. Kaum war das bekannt, haben die Mitarbeiter mit Empörung reagiert! Sie verstehen nicht, warum man nun weniger arbeiten soll, schliesslich waren die Überstunden ein gutes Einkommen… Das zeigt einmal mehr den Konflikt zwischen dem Westen und dem Osten…

Ich bin aber überzeugt, dass wenn Apple, FLA und Foxconn einen guten Job machen, Arbeitsplätze bei Foxconn sehr, sehr begehrt werden. Weniger arbeiten, gleicher Verdienst, bessere Unterbringung und höhere Sicherheit-Standards. Andere Fabriken kommen so in den Zugzwang ebenfalls für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Das sagt auch der FLA Chef Auret van Heerden gegenüber Reuters:

Given that Foxconn and Apple have now decided to raise the bar… dramatically improved conditions for workers… other factories are going to start losing workers, workers are going to choose to go and work at Foxconn… you work less and you get the same money, and you get time to spend it. Other factories will have to raise their offer in order to attract and retain workers… Apple and Foxconn will set the bar that everyone else will have to meet. – FLA president, Auret van Heerden

Arbeitsbedingungen bei Foxconn werden nur für Apple-Linien kontrolliert
Die FLA hat zur Zeit nur ein Mandat von Apple um deren Fertigungslinien zu kontrollieren. Mit anderen Worten, zur zeit verbessern sich in erster Linie die Arbeitsbedingungen nur für Personen, welche in den Apple-Fertigungslinien arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass Foxconn von den Verbesserungen lernt und diese auch in die anderen Fertigungslinien überträgt, oder zumindest die anderen Foxconn-Kunden wie Dell, HP, Motorola, Nokia, Amazon, Microsoft und Sony Verantwortung übernehmen.

Samsung hätte es in der Hand es besser zu machen
Aussen vor bleibt der Smartphone Mitbewerber Samsung, denn der asiatische Konzern ist weniger auf Zulieferer angewiesen. Die meisten Arbeitsschritte werden in den eigenen Fabriken erledigt, da jedoch herrschen auch schlechte Arbeitsbedingungen und es gab auch schon Todesfälle. Eigentlich schade wenn man die direkten Angestellten nicht besser behandeln kann, wo es doch so viel einfacher wäre im selbigen Konzern für die Mitarbeiter zu sorgen…

Ich bin gespannt wie lange man die Mitbewerber unter Druck setzen muss, bis auch sie dafür sorgen, dass in deren Zulieferer-Ketten sichere und gerechte Arbeitsbedingungen durchgesetzt werden.

Der Apple Online Store ist gar nicht (immer) so teuer…

Life of George

Bei Lego muss es ja eine Heerschar von kreativen Köpfen geben. Oder wer sonst wäre auf die einfache, aber bestechende Idee gekommen von Life of George. Bei dem Spiel bekommt man via iOS App eine Figur vorgegeben, welche man ein paar der 144 Lego-Bausteinen nachbauen muss auf dem Spielbrett. Ist es erledigt, kann man mit dem iOS-Gerät per Kamera die Figur überprüfen lassen. Je schneller man das macht, desto mehr Punkte gibt es. Der Katalog an Figuren kann sogar noch mit eigenen Modellen erweitert werden.

Ich gebe zu, ich habe es schlicht und einfach vergessen es auf die Wunschliste für Weihnachten und Geburtstag zu setzen… Aber man ist ja selbständig und daher bin ich gezielt in den Amazon Store navigiert um mir eine Ausgabe von Life of George zu bestellen für den stolzen Preis von EUR 45.99 (rund CHF 65.20). Aber wie immer meistens, auch dieser Artikel liefert Amazon nicht in die Schweiz…

Leicht frustriert hab ich darüber getwittert und auch gleich eine Antwort erhalten:

Natürlich! Lego kauft man im Lego Store ein… Da gibt es Life of George für CHF 39.99. Weil ich jetzt aber nicht gleich ein weiteres Konto, bzw. Login erstellen wollte hab ich rasch Google nach dem Lego-Spiel suchen lassen. Und siehe da, Life of George gibt es auch im Schweizer Apple Online Store. Und ob ihr’s glaubt oder nicht, bei Apple gibt es Life of George für gerade einmal CHF 29.95! Sogar die Versandkosten mit CHF 6.00 sind kleiner als bei Lego! Und wenn ich gleich sonst noch ein bisschen Zubehör bestelle und auf einen Warenwert von über CHF 173.- komme, dann ist das ganze noch versandkostenfrei!

Dank der Versandpolitik von Amazon, hab ich jetzt knapp CHF 30.- gespart! Dann warte ich mal noch mit der Bestellung und mach mir über weiteres, benötigtes Zubehör Gedanken damit ich dann gleich versandkostenfrei bestellen kann. Spontan haben sich ein paar Leute über Twitter gemeldet für weitere Bestellungen. Darum hab ich nun gleich eine Ladung von Life of George bestellt. Aktuell wären noch drei Packungen zu haben. Die werde ich dann über den ApfelBlog.ch Gadget Store weiter verkaufen.

Und die Moral von der Geschicht: Apple ist nicht immer teurer als andere!

Spion-Roboter via iOS steuern

Rover Spy Robot

Das spannende an der AR.Drone ist ja, dass die Drone eine eingebaute Kamera hat. Natürlich neben der Tatsache das man das Flugobjekt per iOS-Gerät steuern kann…

Wer sich im Himmel schnell verliert, dem ist vielleicht eher mit einem Roboter geholfen. Wie beispielsweise mit dem Rover Spy Roboter. Wie bei der AR.Drone baut auch der Roboter ein eigenes WLAN auf, auf welches man mit dem iOS-Gerät und der kostenlosen Steuerungs-App zugreifen kann. Egal ob iPod touch, iPhone oder iPad, mit allen Geräten kann man den Spion durch das Gelände steuern.

Leider ist nicht erwähnt, für wie lange der Fahrspass anhält mit den sechs AA Batterien. Gerade Produkte wie der i-Helicopter und Co. enttäuschen da enorm. Lange Ladezeiten und nur vier bis fünf Minuten Spass sind einfach nicht lustig…

Leider ist der Roboter über Brookstone wie auch Amazon nur in Amerika erhältlich. Ich bin aber sicher, dass bald ein Retailer in der Schweiz den Roboter auch bei uns verkaufen wird.

Steve Jobs Biographie im Schweizer iBook Store?

Steve Jobs Biographie

Schon etwas länger ist die Biographie von Steve Jobs, übrigens die erste welche von Apple und Steve Jobs anerkennt und unterstützt wird, angekündigt. Kein geringerer als Walter Isaacson ist dabei das Werk zu schreiben. Auf Amazon kann das 448 Seiten starke Buch bereits vorbestellt werden. ist aber mit dem fernen Datum 6. März 2012 versehen. Rund 20 US-Dollar soll das Buch kosten: Steve Jobs: A Biography. Auch auf Kindle soll die Biographie erscheinen.

Natürlich erscheint das Steve Jobs Buch auch im eigenen iBooks Store. Dieser iTunes-Laden für Bücher hat eigentlich grosses Potential, ähnlich wie bei der Musik, doch leider scheint es mit der Lizenzierung nur sehr langsam vorwärts zu gehen. Ob Apple mit der Arbeit überfordert ist, oder sich die Buch-Industrie mit Händen und Füssen gegen Apple wehrt ist mir leider nicht bekannt.

Ich würde mir aber nichts sehnlichster Wünschen, als das wenigstens Apple dafür sorgt, dass die Biographie vom Apple Gründer, Retter und Chef in allen Ländern im iBook Store erhältlich sein wird. Es hätte bereits einige Bücher gegeben welche ich im iBook Store eingekauft hätte. Vielleicht schafft es Apple ja noch bis Ende Jahr dem Schweizer iBook Store Leben einzuhauchen. Schon viel zu lange ist der elektronische Bücherladen eine Inhaltswüste…

iWork’11 Buch bei Amazon aufgetaucht

iWork'11Wie man bei Apple Bitch berichtet hat, wurde bei Amazon ein vermeintliches Buch mit dem Titel iWork 11: Pages, Keynote und Numbers für Mac und iPad entdeckt. Das Buch soll vom Verlag Mandl & Schwarz veröffentlicht werden. Mandl & Schwarz ist ein Verlag, der sich auf schöne, einfache und informelle Bücher rund um Mac, iPhone, iPod und iPad spezialisiert hat. Entsprechend sind auch schon Bücher für iLife’11 erhältlich und ein iWork’11 Buch wäre gar nicht so abwegig.

Der Buchtitel sagt Pages, Keynote und Numbers für Mac und iPad! Sind eventuell gleich alle Versionen in einem Software-Paket integriert? Oder müssen die iOS Versionen wieder separat eingekauft werden? Fragen über Fragen…

Übrigens, wäre das nicht das erste Mal, dass bei Amazon Bücher angekündigt werden, welche dann doch nie erscheinen, bzw. auch die zugehörige Software…