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iMac – Assembled in USA

Assembled in USA - iFixit

Die Geschichte ging ja schon wie ein Lauffeuer durch das Internet. Der iMac wird zum Teil wieder ein den USA zusammengeschraubt. Und das noch bevor Tim Cook bestätigen konnte, dass Apple wieder in den Werkplatz Amerika rund 100 Millionen US-Dollar investieren will um die Mac-Computer wieder vermehrt im Heimatland herstellen zu können. Es wurde bereits auch aufgedeckt, wo genau die neuen iMac herkommen, nämlich aus Fremont:

Apple tut sicher gut daran die produktion wieder zu verlagern in die USA. Als einziger Computer-Hersteller wird Apple mit Argus-Augen in China beobachtet. Jeder Unfall, jeder Verstoss gegen Moral und Umwelt wird dem Unternehmen aus Cupertino mit erhobenem Zeigefinger unter die Nase gehalten. Zurecht. Dabei sieht man aber wohlwollend darüber hinweg, dass in den gleichen Fabriken für Dell, HP, Nintendo, Asus und Microsoft hergestellt werden. Apple hat die eigenen Produktionslinien verbessern lassen und achtet mit unabhängiger Hilfe für mehr Arbeitsrechte, im Gegensatz zu den anderen Computer-Hersteller.

Apple hat aber auch andere Probleme in China. Je länger desto schwieriger ist es für Apple ein Produkt herzustellen ohne das ein Foto an die Öffentlichkeit gelangt. Vielleicht gelingt es Apple mit diesem Schritt wieder zu mehr Diskretion. Zudem kommt Apple auch in Zugzwang, denn Google hat es mit einigen Gadgets bereits vorgemacht, dass man in den USA für gutes Geld produzieren kann und auch Lenovo hat Pläne in Amerika bauen zu lassen. Ok, kommt natürlich auf die Mengen an. ich glaube nicht, dass man sich in den nächsten drei Jahren eine Fabrikation für ein iPhone oder iPad in Amerika vorbereiten kann… Für Geräte mit einem geringeren Absatz mag das funktionieren.

Übrigens will auch Foxconn Fabriken in den vereinigten Staaten bauen. Ob sich Foxconn der Auflagen von Staat und Arbeitsrechten in Amerika bewusst ist?

Und ja, für Apple ist die Verlagerung der (teilweisen) Produktion von China nach Amerika ein grosser Schritt in Richtung Image-Verbesserung. Zumal die neuen iMac Produkte gezeigt haben, man kann Computer auch in USA zusammenschrauben ohne den Preis nach oben korrigieren zu müssen.

Schwache Währungen. Gibt es im Ausland mehr Mac zum gleichen Preis?

Dollar

Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/cayusa/2276783536/

Tag für Tag kommen neue Schreckensmeldungen rein über die abstürzenden Währungsmärkte in Europa und Amerika. Dadurch wird der Schweizer Franken immer stärker und stärker. Was für die internationalen Firmen hier in der Schweiz ein Horror ist, kann für den privaten Einkäufer interessant sein. Aktuell kriegt man für einen Schweizer Franken gut und gerne 1.30 US-Dollar oder 0.91 Euro. Ein super Wechselkurs für uns Schweizer! Daher stellt sich unweigerlich die Frage, lohnt es sich vielleicht im Moment einen neuen Mac nicht in der Schweiz, sondern im Ausland zu kaufen?

Was ist mit der Mehrwertsteuer?
Nun, ich bin weder ein Import- noch ein Export-Profi daher kann ich hier nur als Laie sprechen. Wenn ich in Deutschland ein Gerät kaufe, werden mir satte 19% Mehrwertsteuer drauf geschlagen. Wenn ich die Ausfuhr aus Deutschland am deutschen Zoll deklarieren lasse, kann ich später in der selben Filiale mit den Zettel von Zoll die 19% Mehrwertsteuer wieder zurück fordern. Keine Ahnung, ob man sich das auch schon im Vorfeld bescheinigen lassen kann und gleich auf die Mehrwertsteuer verzichten kann. Vielleicht hat dazu jemand einen Tipp? Natürlich muss ich dafür bei der Einfuhr in die Schweiz die Wahre noch verzollen lassen und die hiesigen 8% Mehrwertsteuer beim Zoll abgeben. Soweit die Theorie.

Basierend auf dieser Theorie habe ich die Preise ohne Mehrwertsteuer aus dem deutschen, amerikanischen und Schweizer Apple Online Store gegeneinander antreten lassen. Immer mit der Voraussetzung, dass die fremden Mehrwertsteuern wieder eingefordert werden können und dann „nur“ die Schweizer Mehrwertsteuern zu bezahlen sind. Dann sieht das wie folgt aus:

ProduktSchweiz mit 8% MWSt.DE ohne MWSt.DE in CHF mit 8% MWSt.USA ohne MWSt.USA in CHF mit 8% MWSt.
iPod touch 32GBCHF 359.00EUR 251.26CHF 296.90USD 299.00CHF 247.71
iPad 2 Wi-Fi 32 GBCHF 659.00EUR 486.55CHF 574.95USD 599.00CHF 496.25
MacBook Air 11", 128 GBCHF 1'249.00EUR 965.55CHF 1'140.95USD 1'199.00CHF 993.35
Mac mini 2,5 GHz, 500GBCHF 849.00EUR 671.43CHF 793.40USD 799.00CHF 661.95
Apple Thunderbolt DisplayCHF 1'099.00EUR 839.50CHF 992.00USD 999.00CHF 827.65
MacBook Pro 15", 2,2 GHzCHF 2'549.00EUR 1'805.88CHF 2'129.45USD 2'199.00CHF 1'821.80
Mac Pro 12-CoreCHF 5'899.00EUR 4'116.80CHF 4'864.60USD 4'999.00CHF 4'141.52

Die Preise in Amerika sind wirklich verlockend. Alleine schon bei einem Mac Pro kann man satte CHF 1750.- sparen! Ok, der Transport ist dann natürlich wieder eine andere Sache… Aber je nach Flug-Klasse auch kein Problem. Andererseits sollen bei den Förderbändern in Amerika beim beladen der Flugzeuge auch schon ganze Notebooks und iPhone gestohlen worden sein. Daher wäre es wohl besser, wenn der Einkauf ins Handgepäck passt. Sowohl von der Grösse als auch vom Gewicht…

Aber Achtung!
Einen Hacken hat die Sache. Die Tasten auf den Tastaturen in Deutschland und Amerika sind etwas anders angeordnet als in der Schweiz. Das sollte man unbedingt berücksichtigen wenn man ein MacBook oder eine Tastatur im Ausland kaufen möchte. Keine Rolle spielt es natürlich beim Mac mini, iPad, iPhone, iPod touch, etc.
Hingegen weiss ich nicht, ob man der Einfuhr eines MP3-Players wie dem iPod am Zoll auch gleich die SUISA Gebühr für Musik-Rechte abdrücken muss.

Hinweise erlaubt
Wie gesagt, falls ich eine Gebühr oder ein Vorgehen beim einziehen der fremden Mehrwertsteuer nicht berücksichtigt habe, dann bin ich offen für hilfreiche Hinweise.

Habt Ihr schon mal im Ausland ein Apple gerät gekauft und in die Schweiz eingeführt? Habt Ihr es quasi „geschmuggelt“ oder ganz normal verzollt?

 

Heute: iPhone 4

iPhone 4

Ab heute gibt es das neue iPhone 4 offiziell zu kaufen. Ein paar amerikanische Apple-Kunden und Journalisten durften sich über zu früh zugestellte Pakete erfreuen mit dem iPhone 4 als Inhalt. Wie es scheint, müssen auch die Versanddienste in den Staaten ein paar Pakete zu früh ausliefern um der grossen Nachfrage, bzw. Bestellflut nach zu kommen.

Was das neue Apple Smartphone kann, dass wissen wir ja bereits in der Theorie. Anscheinend ist das Benutzererlebnis aber noch um einiges grösser als man es sich gedacht hat. Die Berichte, welche ich gelesen habe, waren durchwegs positiv, bis auf ein paar Meldungen, dass das Retina-Display defekt ausgeliefert wurde. Von dem her können wir uns in der Schweiz vielleicht sogar glücklich schätzen nicht zu den Apple-Big-Five USA, Frankreich, Deutschland, Japan und England zu zählen. Vielleicht können erste Erkenntnisse in der zweiten Auslieferungswelle bereits vermieden werden…

In nur 24 Stunden wurden übrigens 600’000 iPhones vorbestellt. Da darf sich Apple über den nächsten Verkaufsschlager freuen! Ich würde sogar wetten, dass die Verkaufszahlen vom iPhone doppelt so hoch ausfallen, wie diejenigen vom iPad… wenn man denn so viele Geräte in der kurzen Zeit überhaupt liefern kann. Denn nach der Meldung, dass die Hersteller Probleme hätten, dass weisse iPhone per heute zu liefern, wurde die Kritik im Web gross gegen Apple. Aber habt Ihr Euch schon mal vorgestellt, was das bedeutet über 1’000’000 Geräte in einer Woche in fünf Länder zu verteilen? Natürlich will man solche Mengen an Geräte auch nicht Tage, Wochen oder Monate in einem Lagerhaus zwischenlagern, sondern möglichst rasch die Geräte heraus geben. Daher habe ich Verständnis, wenn Apple die vielen Länder in Scheiben beliefern muss.

Voraussichtlich soll Ende Juli dann auch die Schweiz zum Zug kommen neben Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Holland, Hong Kong, Irland, Italien, Kanada, Luxemburg, Norwegen, Neuseeland, Österreich, Schweden, Singapur, Spanien und Südkorea. Wie bekannt wurde, dürfen in der Schweiz nun alle drei Mobilfunkprovider das iPhone 4 anbieten. Apple hat den Zuschlag an Sunrise nicht offiziell bestätigt, aber Sunrise wird wohl kaum für ein Produkt werben, welches per Grauimport in der Schweiz verkauft wird. Ich persönlich gehe soweit und sage, dass das iPhone wohl auch ohne Abo per Apple Store oder Online Store eingekauft werden kann. Überhaupt riecht das Ganze danach, dass der SIM- oder Net-Lock in der Schweiz fällt… Das wiederum wäre dann ein Grund für die nördlichen Nachbarn mal in der Schweiz einzukaufen…

Und wenn wir schon beim Thema SIM-, bzw. Net-Lock sind. Gerüchte zufolge wird dem Jailbreak mit iOS 4 der Gar ausgemacht. FaceTime soll Jailbreaker bei Apple verraten wodurch das gerät dann beim Apple Support in Ungnade fällt. Mit “Over Air Updates”, welche alle ein bis zwei Wochen erfolgen soll Apple zudem regelmässig den AT&T-Lock auf US-Geräten erneuern können… Anscheinend wurde das Verfahren bereits erfolgreich getestet. Zudem soll es Apple bereits jetzt möglich sein, Baseband- und Firmwareversionen bzw. deren Modifikationen von iPhones auszulesen. Mit diesen Informationen könnte Apple den Support bei Software-Fehler verweigern. Viel effektiver, bzw. nerviger wären jedoch die „Over Air Updates“ für Jailbreaker. Denn wer die Updates nicht akzeptiert wird von der Benutzung des Gerätes ausgeschlossen. Alles nur Märchen oder bittere Wahrheit? Wer hat ein iPhone 4 aus Amerika bestellt?

Wie dem auch sei. Wer bereits zu den glücklichen iPhone 4 Besitzer gehört, dem gratuliere ich herzlich und wünsche viel Spass beim benutzen. Ich persönlich muss mich auf die Einführung des iPhones in der Schweiz gedulden, wie viele von Euch auch.