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iReview 42/2013

Amsterdam Dance Event 2013

 

Alle Jahre wieder… Auch diesen Oktober bin ich wieder nach Amsterdam an die Amsterdam Dance Event (ADE) geflogen. Was mich in diesem Jahr besonders interessiert hat, wie reagiert die Szene der elektronischen Tanzmusik auf die Veränderung in der Musik-Branche. Die einen suchen nach neuen Wegen, wie die Konsumenten neue, frische und interessante Musik entdecken und rasch kaufen können,  die anderen diskutieren über Sinn und Unsinn von Musik-Streaming. Einmal mehr habe ich viele erfrischende Eindrücke gewonnen, neue Idee gesponnen, viele Leute kennen gelernt und die Stadt, auch nach vielen Jahren, neu entdeckt.

In der vergangenen Woche haben wir gelernt, dass man im neuen iPhone 5C Case einen tieferen Sinn, oder Nutzen, gefunden hat. Wer eine App mit schönen Produktfotos bewerben möchte, der kann das mit der folgenden Lösung tun. Apple selber hat für den kommenden Dienstag eine Einladung verschickt und die Post bietet einmal mehr vergünstigte iTunes Karten an. Es hat noch… Also schnell zugreifen!

Es ist wieder Zeit für einen ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 42/2013. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Streaming tötet das Musik-Business. Schon wieder.

Amsterdam Dance Event Conference

Seit vielen Jahren reise ich immer im Oktober nach Amsterdam an die Amsterdam Dance Event. Eine Konferenz rund um elektronische Tanzmusik (EDM). Es geht um Artisten, Produzenten, Labels, Musikvertrieb, Event Manager und, und, und… Hier werden Bekanntschaften geknüpft, Geschäfte gemacht und sich über aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der Szene ausgetauscht. Auf eine sehr unverkrampfte Art und Weise.

Natürlich bin ich aktuell auch in diesem Jahr wieder vor Ort. Das erste grosse Thema was mich hier, und die Branche, beschäftigt sind die aktuellen Entwicklungen im Bereich Musik-Streaming. Tatsächlich ist die Musik-Branche, nicht nur EDM jedoch insbesondere, wieder im Umbruch. Im Umbruch, weil die Technik sich im Moment rasant weiterentwickelt und dem Endkonsumenten neue Möglichkeiten bietet an Musik zu kommen. Zuerst immer illegal, später dann legal. Nach den MP3 und der Musik-Piraterie über Napster und Apple’s iTunes, was aufgeblasene Alben überflüssig machte killt Musik-Streaming das Business.

Man kann sich vorstellen, dass wenn der Endkonsument maximal CHF 13.- bezahlt um auf den gesamten Musikkatalog zu zugreifen, die Labels und die Artisten natürlich davon nicht mehr leben können. Spotify selber sagt von sich, dass man 70% aller Einnahmen an die Rechteinhaber ausschüttet. Je grösser die Spotify-Gemeinschaft ist, desto grösser ist der Ertrag den man dann auszahlen kann. [tweetable]Will ein Künstler bei Spotify 1’160 USD verdienen, so muss sein Song über 4 Millionen mal angehört werden.[/tweetable]

Digital Royalties

Wie geht es hier weiter? Können Musiker nur noch überleben, wenn man einen Zweitjob hat? Oder nur die grossen, welche mit Touren und Konzerten noch richtig Geld verdienen können? Oder muss das Umsystem der Künstler bestehend aus Manager, Musiklabel, Vertrieb und Services aussterben? Wehrt sich die Industrie und boykottiert die Streaming-Services?

Die Frage ist auch, wie verhalten wir Konsumenten uns? Gemäss Spotify will die Jugend gar keine Musik mehr besitzen wie es die ältere Generation vielleicht noch will. Dagegen spricht der Trend, dass vermehrt, auch bei Jugendlichen, der Musikstream aufgezeichnet wird, dass man die Musik unabhängig von Abo und Internet-Zugriff, hören kann.

Ich bin gespannt wie es weiter geht. Apple versucht ja mit iTunes Radio die Brücke zu schlagen. iTunes Radio streamt die Musik mit interessanten Playlists um die Endkonsumenten auf neue, frische und unbekannte Musik aufmerksam zu machen. Gefällt die Musik, ist man nur ein Klick vom Kauf entfernt. Zumindest wesentlich näher als bei Spotify und Co.

Apropos Spotify. [tweetable]Hier an der #ADE13 geht das Gerücht um, dass Spotify bald auch Musikvideos streamen wird.[/tweetable] Spotify selber will dazu nichts sagen.

Wie dem auch sei, am Ende wird wohl die Technik und Endkonsumenten gewinnen. Die Musik-Branche muss sich, wie auch immer, anpassen. Es lohnt sich sicher die Auen und Ohren weit offen zu halten und nicht wie beim Internet den Trends völlig zu verschlafen.

iTunes Perle #20: Jamie Woon – “Streets”

Jamie Woon

Lang ist es her seit der letzten iTunes Perle. Dafür hat es diese Perle in sich! Wie jedes Jahr, bringe ich Euch auch dieses mal etwas mit von der Amsterdam Dance Event Konferenz in Amsterdam. In den vergangenen Jahren waren es Goldfish und Simian Mobile Disco. 2011 ist es Jamie Woon!

Jamie Woon ist nicht soooo neu, aber ist Manuel und mir an den unzähligen Parties in Amsterdam aufgefallen. Kein guter House-Club in dem nicht mindestens ein Remix des Ausnahmekünstlers gespielt wurde. Der Brite Jamie wird musikalisch offiziell irgendwo zwischen Soul, R&B und Dubstep eingeordnet. Ob er das selber auch so einfach sieht, bezweifle ich mal.

Sein Debütalbum Mirrorwriting wurde im April 2011 veröffentlicht und davon ist insbesondere der Song Lady Luck vielen ein Begriff. Mir persönlich gefällt Streets aber viel besser. Von beiden Songs gibt es in der elektronischen Tanzszene diverse (inoffizielle) Remixes der beiden Tracks in unterschiedlichsten Varianten. Einer grooviger als der andere und dennoch vermögen auch die Originale zu beeindrucken. Ich bin mir sicher, dass Jamie Woon uns auch in Zukunft spannende Musik zu bieten hat, denn er ist ein Vollblut-Musiker welcher auch während einer Tour immer wieder an neuen Sounds tüftelt und die Finger kaum von seiner Gitarre oder anderen musikalischen Hilfsmittel lassen kann…

Mirrorwriting - Jamie Woon

Heute: Back to the Mac

Back to the Mac.

Heute ist es soweit! Endlich setzt Apple den Fokus wieder auf die eigene Computer-Flotte und lässt die mobilen Geräte für einmal in den Hintergrund treten. Der Name der heutigen Keynote ist eine Klare Ansage „Back to the Mac“ und auch die Grafik dazu lässt klar erblicken, was wir den erwarten dürfen.

Der versteckte Löwe in der Einladung dürfte wohl der offensichtlichste Hinweis dafür sein, dass ein neues Betriebssystem Mac OS X 10.7 mit dem Namen „Lion“ auf die Mac-Kunden losgelassen wird. Erwartet wird eine Annäherung an iOS, die volle AirPlay Integration und FaceTime for Mac. Es liegt auch ziemlich auf der Hand, dass Apple heute Abend neue Versionen der Softwarepakete iWork und iLife vorstellen wird. Denn die Verkäufe der aktuellen Ausgaben wurden beinahe eingestellt. Sollte Apple die Software sogar per heute Verfügbar machen, dann würde iWork offiziell noch vor Microsofts Office for Mac über die Ladentische gehen…

Meine Wenigkeit wird heute, wie jedes Jahr um diese Zeit, nach Amsterdam fliegen. Einmal mehr besuche ich die Amsterdam Dance Event Konferenz. Wahrscheinlich werde ich am Donnerstag auch mal wieder einen Besuch im MacHouse abstatten. Wer weiss, vielleicht kann ich dann auch schon die neue Software einkaufen? Wie dem auch sei, durch die Gegebenheiten werden ich die Keynote nicht live mitverfolgen können. Aber am Donnerstag Morgen folgt ein Bericht mit meiner Sichtweise zu der Back to the Mac Keynote.

Mein Besuch im MacHouse in Amsterdam

MacHouse Amsterdam

Im Moment bin ich für mein anderes Web-Projekt Groovenite.com in Amsterdam an einer Konferenz rund um elektronische Tanzmusik. Wie ich vor drei Jahren entdeckt habe, gibt es in Amsterdam den Apple Premium Reseller MacHouse in Amsterdam. In den Niederlanden gibt es bis Dato noch keinen offiziellen Apple Store, somit ist MacHouse die erste Ansprechperson wenn es um das Thema Apple, Mac, iPod und iPhone geht…

Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen den Shop zu besuchen. Ins geheim hoffte ich natürlich bereits die neuen Apple Produkte austesten zu können. Tatsächlich waren am Donnerstag einige Testgeräte verfügbar. Das neue MacBook, der riesige iMac 27″ und natürlich die begehrte Magic Mouse! All das gab es aber erst zu sehen, wenn man auch danach gefragt hat.

In erster Linie habe ich natürlich mit der flachen Magic Mouse gespielt. Tatsächlich ist die Touch-Bedienung im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig und ich denke man seine zeit bis man sich an die Tastenlose Maus gewöhnt hat. Aber das Scrollen macht mächtig Spass und fühlt sich an, als ob man die Website auf dem iPhone durch scrollt…

Leider blieb es dann auch beim Test… Denn als ich gleich eine Magic Mouse kaufen wollte musste mich der Verkäufer vertrösten und meinte, dass die kaufbaren Modelle erst etwa in zwei Wochen in Amsterdam eintreffen.

Schade, aber am Dienstag Abend werde ich den Apple Store an der Zürcher Bahnhofstrasse besuchen. Spätestens dann sollte eine Magic Mouse für mich bereit stehen und käuflich erwerblich sein!

Eine Konferenz voller Mac-Computer

Die vergangene Woche habe ich in der niederländischen Stadt Amsterdam verbracht. Für das House Music Magazin Groovenite.com habe ich, bereits zum dritten mal, die Amsterdam Dance Event (ADE) besucht. Die Konferenz bietet den Macher der elektronischen Tanzmusik eine Networking Plattform. Künstler treffen Labels und kleine Lables die Major-Lables im Musikgeschäft. Kontakte werden geknüpft, Musik getauscht und Lizenzen ge-, bzw. verkauft. Aber immer wieder entstehen hier an der ADE, bei einem Heinecken Bier an der Bar, auch neue Musik-Projekte. Eine sehr spannende Plattform mit familiären Ambiente.

Wie jedes Jahr freut mich beim Besuch besonders ein Anblick: Die komplette Konferenz ist voll und ganz auf Apple eingestellt! Nicht nur der Registration Desk ist mit iMac Computer ausgerüstet, auch in den Business- und Network-Lounges wurden einige dutzend iMac Computer zur Verfügung gestellt um so das anhören der mitgebrachten Musik zu ermöglichen.

Natürlich ist es jedem Teilnehmer auch gestattet das eigene Notebook an die Konferenz mitzubringen und das kostenlose WiFi Netz zu nutzen. Aber auch bei den mobilen Computer hat der leuchtende Apfel die Überhand. Alleine diese Tatsache lässt mich jedes Jahr in die schöne Stadt Amsterdam zurückkehren…

Noch mehr Eindrücke gibt es bei mir auf Flickr… Die Facebook-Freunde wurden ja bereits auf dem laufenden gehalten über meine Erlebnise und einigen lustigen Fotos.