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Apple baut die zuverlässigsten Laptops.

Was hierzulande der Kassensturz ist, ist bei den Amerikaner der . Dort wurden kürzlich 85 Laptops auf deren Zuverlässigkeit geprüft anhand einer Befragung von 58’000 -Benutzer und folgendes wurde dabei an Erkenntnis gewonnen.

Abstürze

  • 20% aller Laptops hatten in den ersten drei Jahren ein schwerwiegendes Problem.
  • Laptops von hatten eine Absturzrate von 10%.
  • Laptops der Marken  und Gateway hatten eine Absturzrate von 16%.
  • , , , , Dell und hatten eine Absturzrate von 18% bis 19%.
  • Die Y-Serie von Lenovo bildet das Schlusslicht mit der höchsten Absturzrate von 23%.

Nutzung

  • Computer mit dem -Betriebssystem werden 20 Stunden in der Woche verwendet.
  • Apple Laptops werden mehr, nämlich 23 Stunden in der Woche verwendet.

Obwohl also die Apple Laptops mehr verwendet werden als die Windows Laptops, sind weniger Abstürze zu verzeichnen. Apple-Notebook Besitzer waren zu 71% mit der Zuverlässigkeit des Systems zufrieden, im Vergleich zu den 38% der Windows-Benutzer ein ziemlicher Unterschied. Von daher kommt wohl auch die Bereitschaft mehr für einen Apple Computer zu bezahlen, weil man im Endeffekt ein zuverlässigeres Gerät erhält. Wobei natürlich der Faktor Zuverlässigkeit gegenüber Preis bei jedem Endbenutzer unterschiedlich gewertet werden dürfte.

Was glaubst du? Sind Apple Computer wirklich zuverlässiger? Hat die Qualität in den letzten Jahren gelitten oder liegt das nur an unserer Wahrnehmung, dass früher alles besser war? Ich persönlich kann definitiv bestätigen das auch Laptops von Apple hin und wieder Probleme habe oder gar abstürzen. Aus den unterschiedlichsten Gründen… Aber unter dem Strich hab ich bis heute mit Windows Laptops wesentlich mehr schlechte Erfahrungen gemacht als mit MacBooks.

Apple und Foxconn weiterhin in der Kritik!

Letzte Woche hat mich der Journalist Barnaby Skinner mit einer haltlosen Unterstellung auf seinen Artikel in der SonntagsZeitung aufmerksam gemacht.

Grundsätzlich ist mir das Thema bekannt, jedoch war mir dieser Artikel bis zum Tweet des Autor unbekannt. Aber natürlich kommentiere ich als Apple Evangelist auch gerne dieses Thema, denn auch das gehört zu Apple.

Der Artikel zeigt schon in der Einleitung um was es geht:

Apple-Chef Steve Jobs gibt sich mit Produkten erst zufrieden, wenn die eigenen Qualitätskriterien hundertprozentig erfüllt sind. Weniger wichtig ist ihm offenbar, wer seine durchdachten Elektronikgeräte zusammensetzt und unter welchen Arbeitsbedingungen sie entstehen.

Schon im letzten Jahr war Apple und Foxconn das Gespräch in den europäischen Medien. Leider scheint sich seit her nicht getan zu haben. Man hat damals die Löhne aufgestockt und es dann, so scheint es, bei dem belassen. Seit damals gab es einen schweren Unfall, verursacht durch feiner Aluminium-Stab in der iPad Polierabteilung und einer nicht funktionstüchtigen Lüftung. Weiter wird Foxconn angelastet Jugendliche auszubeuten. Besonders dreist ist, dass Foxconn Schüler aus den umliegenden Schulen anwirbt für ein kostenloses Praktikum an den Fliessbänder. Was aber auch erstaunt ist, dass nicht weniger als 119 Schulen ihre Schüler in die Ausbeutungsfabriken schicken wollten!

Foxconn scheint einfach jedes Mittel recht zu sein, für minimalste Lohnkosten und ohne Sozialleistungen die Arbeiten für die amerikanischen Arbeitgeber ausführen zu wollen. Apple ist längst nicht der einzige Auftraggeber. Firmen wie Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio und Weitere gehören zu den Firmen welche schweigend die Missstände bei Foxconn hinnehmen und sich über tiefe Produktionskosten freuen.

Zuerst dachte ich: Ok. Apple muss einmal mehr den Kopf hinhalten damit sich in der Szene etwas bewegt. Denn genau gleich war es bereits beim Thema umweltfreundliche Devices. Nachdem Greenpeace Apple mächtig angegriffen und auf allen möglichen Kanälen entblösst hat, hat Steve Jobs reagiert. Apple Geräte gehören nun zu den grünsten Geräten im Markt und Apple wird auch nicht müde das bei jeder erdenklichen Präsentation zu erwähnen!

Aber der Artikel geht eben noch weiter… Während nämlich Unternehmen wie beispielsweise Hewlett Packard mit Nichtregierungsorganisationen wie Sacom oder Good Electronics Network in Gesprächen ist für Projekte zur Verbesserung der Arbeitsverhältnisse, verweigert Apple jegliche Gespräche mit diesen Organisationen. Diese Verweigerung könnte man noch gut heissen, wenn Apple wenigsten selber etwas gegen diese unsozialen Verhältnissen in den Fertigungshallen tun würde. Leider ist das bisher nicht der Fall… So muss sich Apple hat auch in den Medien einiges gefallen lassen, so zum Beispiel im Satiremagazin Nebelspalter:

Die Freude über das Rekordquartal von Apple hat auch die chinesische Provinz erreicht. In den Foxconn-Fertigungsstätten in Shenzhen und Chengdu kam es im Anschluss an die 14-Stunden-Schicht zu spontanen Freudenmärschen zu Ehren der Kultmarke.
„Wir sind stolz darauf“, wird ein Mitglied der Belegschaft zitiert, „mit unseren Monatsgehältern von 120 bis 160 Franken etwas zum Umsatz von 28 Mia. Dollar und zum Rekordgewinn von 7.3 Mia Dollar beigetragen zu haben.“
Viele von ihnen würden sich nun umso mehr freuen, so der Mann weiter, sich in vielleicht 10 Jahren auch einmal eines dieser tollen Geräte leisten zu können, welche sie täglich zusammenschrauben.

Tatsächlich kommt es einem sehr makaber vor wenn man die neuen Quartalszahlen von Apple denkt, an die riesigen finanziellen Reservemittel welche in Cupertino lagern und dennoch scheint dieses grossartige Unternehmen nicht in der Lage sein, für ein bisschen mehr Menschlichkeit in den Fertigungsfabriken von Foxconn und Co. sorgen zu können. Unglaublich wie machtlos der grosse Apfel plötzlich erscheint…

Natürlich konnte man in gewissen Blogs und Twitter-Accounts sofort lesen: boykottiert Apple! Das wäre ein Anfang, würde aber wohl wenig bringen. Denn dann freuen sich Amazon, Dell, HP und Co., dass in besagter Firma Kapazitäten für die Mitbewerber-Produkte frei geworden sind… Denn wie gesagt, mit dem Kundenauszug von Foxconn, also Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio, etc. sind wir alle mit all unseren Produkten Betroffen. Jeder Computer, jedes Mobiltelefon und Fernseher wird ein Teil aus den Foxconn-Fabriken beherbergen…

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass Apple nicht nur ein fantastischer Hersteller von Geräten und nicht nur der grünste Computer-Hersteller ist, sondern auch mit stolz sagen kann, dass die Geräte unter menschenwürdigen Bedingungen geschaffen wurden.

Apple Notebooks nicht mehr so zuverlässig?

Die amerikanische Firma Rescuecom wertet regelmässig die bei ihnen eingegangenen Support-Anfragen aus, setzt diese ins Verhältnis zur Zahl der in USA verkauften Geräte und errechnet so die Zuverlässigkeit der Notebooks.

In den letzten Jahren hat Apple diese Statistik immer als die zuverlässigste Marke angeführt. Im ersten Quartal 2009 sind die Verhältnisse aber wieder anders. Mit grossem Vorsprung führt Asus, gefolgt von Lenovo und erst auf Platz drei platziert sich Apple mit den MacBooks.

Lässt die Zuverlässigkeit der teuren MacBooks nach? Ist diese Statistik überhaupt repräsentativ? Ich weiss ja nicht wie das in Amerika läuft, aber wir Europäer nehmen doch jeweils gerne die Garantieansprüche der jeweiligen Hersteller war und geben unsere Geräte nicht irgend einen Computer-Schrauber…

rescuecom

(via)