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Brack.ch – Wenn Roboter rennen fahren und Dronen hoch fliegen

Am vergangenen Samstag hat der Elektronik Onlinehänder Brack.ch, bzw. die Competec-Gruppe eingeladen zur Eröffnung des neuen Logistikzentrum im luzernischen Willisau. Der Händler verschickt 650’000 Packete pro Jahr und die Logistik, mit den Grossenlagern, platzte am alten Standort in Mägenwil aus allen Nähten. Darum wurde nun die ganze Logistik in die ehemaligen Produktionshallen von LEGO verlegt ins ländlich gelegene Willisau. Es ist so abgelegen, egal wo man wohnt in der Schweiz, man hat immer mindestens eine Stunde für die hinfahrt, wie Christian das schon richtig bemerkt hat:

Das Highlight an dem Tag der offenen Türe war aber das automatische Kleinteilelager „Autostore“, welches auch gleich das weltweit grösste seiner Art ist. Rund 70, bis maximal 100 Auto-Roboter bewirtschaften hier ein Lager mit anfänglich 62‘000 Rüstbehälter. Die Roboter fahren mit bis zu 13 Stundenkilometer über eine Alu-Gitterkonstruktion um Bestellungen abzuarbeiten oder neue Artikel einzulagern. Im Innern der Anlage ist die Atmosphäre sauerstoffreduziert, um das Brandrisiko zu minimieren. Sehr eindrücklich den Robotern hier zuzuschauen:

Am Tag der offenen Türe waren auch gleich 30 Hersteller nach Willisau gereist um eine kleine Consumer-Ausstellung mit interessanten Produkten zu lancieren. Mitunter war auch ein Parrot-Vertreter vor Ort welcher mit gekonnten Flugkünsten die AR.Drone 2.0 vorführte. Ich hab mich kurz aufklären lassen über die Vorteile meiner AR.Drone der ersten Generation zum aktuellen Modell. Die Bildqualitäten der zweiten Drone sind schlicht genial. Und auch die Flug-Stabilisierung der Drone ist beeindrucken. Man kann die Drone im Schwebeflug schubsen und anrempeln, sie verlässt die Position nicht. Kein Wunder also, hab ich den Tag der offenen Türe von Brack.ch mit einer AR.Drone 2.0 verlassen.

Etwas anders sieht es aus, wenn man während Windböen mit der Drone fliegen möchte. Am Samstag selber wollte ich die Drone gleich ausprobieren obwohl ein starker Wind ging. Wo das hinführt mit gewagten Flugmanöver, unterstützt von kräftigen Winden, das sieht man hier:

Das Fliegen mit der neuen AR.Drone 2.0 macht mächtig Spass. Jedoch dürfte die Flugdauer etwas länger anhalten als etwas über 10 Minuten… Darum gibt es inzwischen von Drittherstellern stärkere Akkus für die Drone mit welcher man gut und gerne 20 Minuten Flugzeit hinkriegt. Genau das richtige für mich. Aber aufgepasst, diese Akkus können nicht mit dem herkömmlichen Ladegerät der AR.Drone 2.0 aufgeladen werden. Nur mit einem speziellen Ladegerät des Herstellers oder mit dem Gerät der ersten AR.Drone.

Und wenn die Drone mal abstürzen sollte, es hat mehr als genug Ersatzmaterial…