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Apple Car soll erst 2020 in Produktion gehen.

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In Sachen Apple Car überschlagen sich aktuell die Ereignisse. Nach der Erkenntnis, dass Apple bereits gut ein Dutzend Auto-Experten angeheuert hat, ist das Unternehmen aus Cupertino auch auf der Suche nach Batterie-Spezialisten. Die gewonnenen Erkenntnisse bezüglich der Batterie könnte übrigens auch dem iPhone gut tun… Aber das ist eine andere Geschichte.

Bloomberg hat inzwischen ausgerechnet, dass wenn Apple auch bereits vor zwei oder drei Jahren mit der Planung des Apple Car begonnen hat, das Ganze noch gut fünf Jahre dauern kann, denn Apple beginnt hier auf komplett grüner Wiese.

Es gab auch schon das Gerücht, dass Apple den Laden von Tesla kaufen könnte. Nun ganz realistisch gesehen könnte Apple Tesla mit der gut geführten Portokasse übernehmen. Aber ich denke der CEO Elon Musk würde das wohl nie zulassen. Und wenn ich mir ansehe, was Apple alles für Spezialisten in den Gebieten Auto und Batterie einkauft, so muss man davon ausgehen, dass die das wirklich selber durchziehen wollen. Wohl so ähnlich wie es Google schon gemacht hat.

Auch Bloomberg kann sich irren.

Eröffnung Apple Store Basel

Das Medienunternehmen Bloomberg wurde 1981 gegründet und ist heute ein wichtiger Informationskanal, insbesondere wenn es um Finanzen geht. Mehrere Analysten schätzen für Bloomberg Unternehmen aus aller Welt ein, wie erfolgreich, oder eben auch erfolglos, deren Zukunft aussieht.

Damals im Jahr 2001 als Apple den ersten Apple Store eröffnet hat, haben sich die Analysten von Bloomberg zu der folgenden Aussage hinreisen lassen:

I give them two years before they’re turning out the lights on a very painful and expensive mistake.

Eine Aussage die Bloomberg wohl gerne für immer aus den Gedächtnissen löschen möchte! Den heute hat Apple über 400 Retail Stores weltweit. Mittlerweile sind es über 425 Stores und es werden immer mehr. Vier davon sind in der Schweiz. Und jeder Store weltweit brummt! Alleine der Apple Store an der Bahnhofstrasse in Zürich macht pro Jahr und Quadratmeter einen Umsatz von über 225’000 Franken!

Alles andere was Bloomberg da vorausgesagt hat… Übrigens die Information gefunden hab ich bei Eight Inc., der Agentur welche Apple seit 1999 bezüglich den Stores und Events begleitet. Und auf Eight Inc. bin ich dank dem Tweet von Peter gekommen.

Apple engagiert wichtigen Segway-Entwickler und Robotik-Experte. Aber für was?

Segway

All die Gerüchte um ein Einsteiger- iPhone, dem Apple Fernseher und einer iWatch wirken eigentlich belanglos zu der Meldung von Bloomberg. Bereits seit August 2012 arbeitet der ehemalige Entwickler von Segway John Morrell nun bei Apple. Früher war er massgeblich an der Entwicklung der Segway Fahrzeuge beteiligt und eine der wichtigsten Personen im Unternehmen. Da fragt man sich schon was Morrell nun bei Apple entwickelt?

Es ist kein Geheimnis, dass Apple mal ernsthafte Überlegungen gemacht hat in den Automobil-Markt einzusteigen… Oder will Apple in der Robotik etwas erreichen? John Morrell war zuvor an der Yale Universität verantwortlich für das Center for Engineering Innovation & Design und geforscht wie Roboter Treppen besteigen oder Menschen generell mit Maschinen interagieren können. Wie Ashlee Vance weiss, ist die ganze Robotik-Szene über den Wechsel erstaunt:

My roboticist friends think he must be working on something pretty fantastic to have quit the Yale post. My great hope is that he is indeed building a robot that transforms health care, or crafting the first mind-bending consumer 3D printer, or devising something far more spectacular.

Auch wenn einige glauben, dass Morrell den Arbeitgeber nur wechselt, wenn er was grossartiges bauen kann, so gibt es immer noch die Möglichkeit, dass er nun einfach ein Entwickler bei einem grossen Konzern ist. Oder einfach seinen ehemaligen Arbeitskollegen folgt. Denn der ehemalige CTO von Segway ist auch schon seit fast 5 Jahren bei Apple. Doug Field ist inzwischen Vice Presidents Product Design. Auch andere Personen aus dem ehemaligen Segway Team sollen zu Apple gewechselt haben.

Man kann sich nur schwer vorstellen, dass so kluge Köpfe einfach zu einem grossen Konzern wechseln ohne Herausforderung. Der neue TV-Markt, so wie es sich Steve Jobs vorgestellt hat, kann finanziell spannend werden für Apple und andere Konzerne in Bedrängnis bringen. Aber der grosse Wurf ist das nicht. Apple hat die klugen Köpfe wie John Morrell und viel, sehr viel Geld. Gut möglich das Apple tatsächlich an einem neuen grossen Ding arbeitet um einen neuen Markt zu erobern, denn das hat ja bereits Tim Cook schon angetönt.

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