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Kein Safari auf der Apple Watch. Ja und?

Kein Safari auf der Apple Watch

Und? Wem ist es bisher aufgefallen? Niemandem… Anscheinend hat es nur Paul Canetti gemerkt, dass Apple den Internet Browser Safari nicht für die Apple Watch aufbereitet hat! Wahrscheinlich auch zu recht! Oder wer möchte auf der Apple Watch eine Website öffnen? Wohl kaum jemand! Ich höre jetzt schon die Webentwickler stöhnen, wenn die Website auch noch für Smartwatches angepasst werden müssen…

Doch was wenn ich Siri nach einem Restaurant befrage? Dann kann ich nur den Standort auf der Karten-App betrachten? Reviews über die Yelp-App? Reservation über die Mail- oder Phone-App? Was genau fehlt mir dann noch… Genau, nichts! Frage ich Siri nach dem Vorkommen von Meerkatzen, so muss mir dann wohl eine Wikipedia-App die Antwort liefern… Für mich alles nicht so schlimm, denn solche Dinge werde ich dann wohl auch mit Smartwatch über’s Smartphone machen…

Werdet ihr Safari auf der Apple Watch vermissen?

Eine neue Chance für Safari?

 

Safari 6

Apple hat zeitgleich mit dem OS X Mountain Lion auch gleich eine neue Version von Safari veröffentlicht in der Version 6. Neben Verbesserungen in Sachen Stabilität, Kompatibilität und der Sicherheit, es wurden 121 Sicherheitslücken geschlossen, kommen auch noch andere Neuerungen und Verbesserungen zum Zug:

  • Intelligentes Suchfeld. Safari verwendet jetzt ein Feld für die Eingabe von Suchen und Webadressen.
  • Offline-Leseliste. Safari sichert komplette Webseiten in Ihrer Leseliste, sodass Sie auch dann weiterlesen können, wenn Sie keine Internet-Verbindung verfügbar haben.
  • Bitte nicht folgen. Safari kann besuchte Websites auffordern, Ihnen nicht online zu folgen.
  • Neuer Kennwortbereich. Verwalten Sie Ihre gesicherten Anmeldeinformationen für Websites im neuen Bereich «Kennwort».
  • Baidu. Die führende chinesische Suchmaschine Baidu ist jetzt für chinesische Benutzer als Option integriert.

Was mich wirklich beeindruckt ist das schnelle und wirklich klevere „intelligentes Suchfeld“. Es weiss fast noch schneller als Google Chrome und ich, was ich da eigentlich fertig schreiben möchte. Auch spannend, aber für die meisten von euch erst mit iOS 6 verfügbar, sind die iCloud Tabs. Wenn ihr mal mit dem iPhone was recherchiert, dann braucht ihr nicht mehr den Link per Mail an den Mac zu senden, sondern könnt die geöffneten Tabs vom iPhone bequem am Mac öffnen.

Die neuen Features und insbesondere das neue Handling, die verbesserte Sicherheit und die Schnelligkeit bringt mich einmal mehr zur Frage, soll der Safari Browser nach vielen Jahren wieder mein Standard-Browser werden? Ganz am Anfang meiner Umsteiger-Karriere war er das, wurde dann auch Gewohnheit von meinem ehemaligen Windows-Leben von Firefox abgelöst. Heute ist der Firefox nur noch überladen, langsam und instabil. Später dann kam der Google Chrome Browser zum Zug weil er einfach schnell und übersichtlich war. Und jetzt stellt sich die Frage, Chrome oder Safari 6. Im Moment bekommt der Safari eine Chance sich zu behaupten…

Was ist euer bevorzugte Browser?

Jakob Nielsen: iPad-Apps sind inkonsistent!

Jakob Nielsen

Der Usability Experte Jakob Nielsen hat sich mit dem iPad, besser mit den iPad-Apps auseinander gesetzt und ist zur folgenden, zusammenfassenden Schlussfolgerung gelangt:

iPad-Apps sind inkonsistent; ihre Funktionen sind schwer zu finden, und es gibt oft Bedienungsfehler wegen versehentlicher Gesten. Eine übertrieben ausgeprägte Zeitungsmetapher und sonderbare Interaktionsstile verursachen weitere Usability-Probleme.

Neben dieser Zusammenfassung und der Erkenntnis, dass die meisten Tester das iPad als grosses, schweres iPhone betrachteten, haben die Experten folgendes heraus gefunden:

  • Die Tab-Leiste an der unteren Bildschirmkante funktioniert beim iPad viel schlechter als beim iPhone. Der Benutzer verliert auf dem grossen Screen den Fokus und vergisst die Buttons am unteren Rand.
  • Auf dem iPad funktionieren normale Websites besser. Beim iPhone werden Websites wie Facebook oder Zeitungen nicht via Webbroser angesteuert, sondern man konsumiert die Inhalte mit Apps weil die Darstellung viel besser optmiert werden kann. Die Benutzer müssen sich jetzt wieder umgewöhnen.
  • Problem mit den dicken Fingern. Wie alle Touchscreens hat auch das iPad das Problem, kleine Ziele zuverlässig zu treffen. Das iPad weist eine Asymmetrie zwischen Lesen und Antippen auf, weil der Text zwar gross genug ist zum Lesen, aber zu klein, um ihn anzufassen.
  • Die iPad-Apps sind wie Website von 1993. Alles, was man zeigen und berühren kann, kann auf diesem Gerät ein Benutzungselement seien. Es gibt keine Standards und keine Erwartungen.
  • Inkonsistentes Interaktions-Design. Um das Problem auf die Spitze zu treiben, können die Nutzer, wenn sie einmal herausgefunden haben, wie etwas funktioniert, dieses Wissen nicht von einer App auf die andere übertragen. Jede Anwendung verwendet für ähnliche Funktionen völlig andere Benutzungselemente.

Das Problem, so die Usability-Experten, liegt bei den Apps. Natürlich hat jeder Entwickler seine Vorlieben eine App zu gestalten. Das wiederrum führt dazu, dass jede App ein wenige anders bedient wird. Natürlich könnte hier Apple auf die Developer-Richtlinien pochen und entsprechende Apps nicht zulassen, aber wir wissen ja dann was passiert… Daher bleibt den den Experten nur an die Vernunft der App-Entwickler zu appellieren um benutzerfreundliche Apps zu bauen.

Opera Mini 5 für das iPhone

Opera hat seit einiger Zeit eine abgespeckte Version des eigenen Webbrowsers für mobile Endgeräte im Angebot. Nun will Opera mit Opera Mini 5 auch das iPhone erobern und daher vor einigen Tagen eine eigene Opera App bei Apple eingereicht. Ein Countdown dazu, wie lange die Überprüfung der App dauert, findet man auf der Community-Seite My Opera. Auf der Seite findet man auch ein Video, welches die Funktionen und die hochgelobte Geschwindigkeit von Opera Mini 5 für das iPhone anschaulich vorstellt:

Tatsächlich gibt es nicht Wenige, welche der Meinung sind, dass Opera Mini es nie in den App Store schafft. Der Browser wäre eine direkte Konkurrenz zum Safari Browser von Apple und normalerweise geht Apple mit solchen Apps hart ins Gericht und verweigert die Aufnahme in den weltweit grössten digitalen Markt für Smartphone Software. Andererseits muss man auch sagen, dass es bereits einige alternative Browser, wie beispielsweise iCab, im App Store für das iPhone gibt. Diese jedoch basieren allesamt auf dem Webkit von Apple.

Ich persönlich würde es mir wünschen, dass Opera zugelassen wird. Warum? Nun das Video zeigt deutlich, dass der Opera Mini Browser nicht einfach nur ein weiterer Browser ist. Mit den dynamischen Tabs, der Möglichkeit mehrere Tabs miteinander laden zu lassen und der unglaublich schnellen Geschwindigkeit ist Opera ein echter Herausforderer für Safari! Opera Mini ist fünf bis sechs mal schneller als Safari! Das wiederum funktioniert nur, weil Opera eine eigene Server-Farm betreibt, in welchem die aufgerufenen Webseiten zunächst auf kleine Dateigrössen herunter gerechnet und erst dann ans Mobiltelefon weiterleitet werden.

Jedoch wünsche ich mit Opera Mini nicht zwingend für das iPhone, jedoch viel mehr für das iPad! Bekanntlich wünschen sich die meisten vermeintlichen iPad-Käufer das Apple Tablet um damit im Internet zu surfen. Dann wäre es doch schön, wenn die Seiten schnell und parallel geladen werden können.

Übrigens, um sich die Wartezeit bis zum Entscheid von Apple noch etwas versüssen zu können, bietet Opera einen Wettbewerb. Wer den Zeitpunkt der Opera Mini 5 App Freigabe am genausten voraussagen kann, gewinnt ein neues iPhone!

Google konkurriert Apple

In den letzten Jahren wurde die Zusammenarbeit zwischen Apple und Google vertieft und gefestigt. Doch nun scheint es, als gäbe es erste Risse in der Gemeinschaft.

Noch vor dem iPhone wurde Google als Standard-Suchmaschine in Safari eingebaut. Später war es auch die Suchtechnologie von Google die dafür sorgte, dass man auf der Website von Apple alle möglichen Inhalte schnell und problemlos finden konnte. Für das iPhone wurde dann Google Maps als Karten-Applikation eingebunden. Höhepunkt der Allianz war dann der Beitritt von Eric Schmidt (CEO von Google) in den Verwaltungsrat von Apple.

Doch inzwischen hat sich einiges bei Google geändert. Google wildert immer mehr in den Kerngebieten von Apple. Beispielsweise hat Google ein eigenes Betriebssystem für Mobiltelefone, Android, auf den Markt gebracht. Mit Chrome fand ein eigener Browser den Weg auf die Computer. Vorerst nur Windows-, aber bald auch für Mac-Benutzer. Erst kürzlich hat Google auch wissen lassen, dass man nun an einem Computer-Betriessystem Chrome OS arbeitet.

Aber auch Apple war nicht untätig und liess iPhone Applikationen aus dem Hause Google erst gar nicht zu (Google Latitude) und hat andere entfernt (Google Voice).

Die traurige Bilanz daraus ist, dass Eric Schmidt, als Verwaltungsratsmitglied, nun seinen Hut bei Apple nimmt. Dies zumindest lässt uns eine  Pressemeldung. Steve Jobs erklärt dazu:

„Unfortunately, as Google enters more of Apple’s core businesses, with Android and now Chrome OS, Eric’s effectiveness as an Apple Board member will be significantly diminished, since he will have to recuse himself from even larger portions of our meetings due to potential conflicts of interest. Therefore, we have mutually decided that now is the right time for Eric to resign his position on Apple’s Board.“

Safari: Links immer in Tabs öffnen

Man lernt ja generell nie aus. So auch im folgenden Fall. Der Blogger Christian Leu hat per Twitter nach gefragt, ob es den beim Safari keine Einstellung gibt, dass alle Links generell in Tabs geöffnet werden. Bei Firefox kann man unter Einstellungen, Tabs wählen, dass neue Seiten immer in einem Tab geöffnet werden. Meiner Meinung nach ist das auch eine der besten Erfindungen in der Browser-Entwicklung, dass man nur noch ein Fenster hat mit mehreren Tabs.

Tatsächlich unterstützt Safari keine solche Einstellung. Grundsätzlich hat der Benutzer die Möglichkeit jeden Link zuerst mit einem Rechtsklick anzuwählen und dort im Kontextmenü auszuwählen ob der Link in einem neuen Fenster oder in einem Tab geöffnet werden soll. Oder man drückt, während dem Klick auf den Link, die CMD-Taste. Dann öffnet der Link ebenfalls in einem neuen Tab.

Doch es geht eleganter. Christian hat nämlich gleich selber die Antwort gefunden. Wieder einmal kommt das mächtige Terminal zum Einsatz. Dazu braucht Ihr nur das Programm Terminal zu starten und den folgenden Befehl auszuführen:

defaults write com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs -bool true

Falls Ihr aber doch lieber selber die Gewalt über das öffnen von Fenster und Tabs bei Euch halten möchtet, dann könnt Ihr das ganze wieder rückgängig machen mit dem folgenden Befehl:

defaults write com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs -bool false

Weitere Tipps was man mit Terminal so alles anstellen kann gibt es übrigens hier: Mac OS X Tips

Safari 4 Beta

Apple hat gestern die Public Beta von Safari 4 zum Download bereitgestellt. Angeblich soll Safari 4 der weltweit schnellste und innovativste Browser für Mac und Windows PCs sein. Unter anderem wird JavaScript, dank der neuen Nitro Engine, um den Faktor 4,2 mal schneller abgewickelt als im vorgänger Safari und sogar 30 mal schneller als im Internet Explorer 7! Auch sonst soll der Apple Browser mit neue Eigenschaften das Surfen im Web noch intuitiver und angenehmer machen.

Die Aussage von Philip Schiller, seines Zeichens Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple, vermag besonders die Webdesigner unter uns erfreuen:

„Apple hat Safari entwickelt um Innovation, Geschwindigkeit und offene Standards zurück in Web-Browser zu bringen und heute machen wir einen weiteren grossen Schritt nach vorne. Safari ist der effizienteste und schnellste Browser für Mac und Windows, mit einer hervorragenden Integration von HTML 5 und CSS 3 Web-Standards, die die nächste Generation von interaktiven Web-Anwendungen möglich machen.“

Aber werfen wir mal einen Blick auf die innovativen, neuen Eigenschaften von Safari 4:

  • Top Sites, ein Überblick häufig besuchter Webseiten in Form einer optischen Übersicht von Vorschauen, so dass der Anwender mit einem Click zu seiner bevorzugten Webseite springen kann;
  • Full History Search, zum Durchsuchen von Überschriften, Web-Adressen oder kompletten Texten kürzlich besuchter Webseiten, um schnell und einfach zu diesen Webseiten zurückzukehren;
  • Cover Flow, mit dem das Suchen im Verlauf oder in den Lesezeichen genauso viel Spaß macht, wie das Durchblättern von Alben-Covern in iTunes;
  • Tabs on Top, für ein verbessertes Tabbed-Browsing mit einfachen Drag-and-Drop-Verwaltungsmöglichkeiten als auch einem intuitiven Button zum Anlegen neuer Tabs;
  • Smart Address Field, das automatisch URLs komplettiert, in dem es Vorschläge aus der Liste besuchter Top Sites, Lesezeichen und Verlauf anzeigt;
  • Smart Search Field, mit dem Anwender ihre Suche mit Google Suggest oder um kürzlich gesuchte Begriffe verfeinern können;
  • Full Page Zoom, um Webseiten vergrößert darstellen zu können, ohne einen Qualitätsverlust bei der Auflösung zu haben;
  • Integrierte Web-Entwicklungswerkzeuge, um Webseiten zu prüfen und zu optimieren und somit einen schnellstmöglichen Seitenaufbau und beste Kompatibilität zu erzielen;
  • Ein – in Safari für Windows – neues Design im nativen Windows-Look, das neben dem im Windows standardisierten Schrift-Rendering auch die Optik der Symbolleisten, Lineale und Überschriften verwendet, so dass Safari perfekt ins Erscheinungsbild von Windows XP- oder Windows Vista-Anwendungen passt.

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  1. Top Sites Button. Egal wo man sich befindet, dank dem Top Sites Button kommt Ihr immer wieder auf die schöne Übersicht Top Sites zurück.
  2. Top Sites. Bietet eine schöne Übersicht der besuchten Website.
  3. Customize Top Sites. Die Seiten die hier in Top Sites dargestellt werden sollen können geändert und editiert werden. So könnt Ihr selber für den perfekten Einstieg sorgen.
  4. Fresh news. Dank dem Stern oben in der Ecke erfahrt Ihr, ob die Seite ein Update erfahren hat.

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  1. Cover Flow. Die besuchten Websites könnt Ihr wie eine Photogalerie durchstöbern und so vielleicht einevermisste Website wieder leichter finden.
  2. Full History Search field. Wenn Ihr nach einem Stichwort sucht, so wird der Inhalt der besuchten Websites ebenfalls durchsucht.
  3. Clear History. Die besuchten Websites können mit einem Klick gelöscht werden.
  4. Bookmarks. Per Drag&Drop können die Bookmarks bequem organisiert werden.

Erste Tests unter Mac OS X Leopard haben bei mir einen guten und stabilen Eindruck hinterlassen. Das surfen im Web bekommt mit Safari eine ganz andere Bedeutung. Man fühlt sich bei den Streifzügen durch das World Wide Web, als würde man eine Photogalerie durchstöbern. Die Top Sites Funktion bietet einen schönen und übersichtlichen Start wenn man den Safari 4 startet. Dank dem Cover-Flow können bereits besuchte und vergessene Seiten wieder schneller gefunden, bzw. erkannt werden. Sehr zufrieden bin ich mit Tabs on Top. Dadurch lässt sich im GUI des Browsers viel Platz sparen, bzw. optimal benutzen!

Mich als Webdesigner freut es natürlich, dass Safari alle neuen Standards unterstützt. Leider aber macht es nur halb soviel Spass, wenn die anderen Browserhersteller noch hinterher hinken, bzw. Redmond noch nicht einmal die alten Standards einhält…

Die Public Beta von Safari 4 ist kostenlos erhältlich für Mac OS X und Windows. Downloaden kann man den Apple Browser unter www.apple.com/chde/safari. Ich möchte aber noch einmal darauf hinweisen, dass es sich um eine Public Beta Version handelt. Das bedeutet, dass die Software noch nicht fertig ist und nur getestet werden soll. Es kann also vorkommen, dass Funktionen nicht ausgeführt werden, oder das Programm abstürzen kann. Ich wünsche Euch viel Spass bei den Tests und bin gespannt welche Erfahrungen Ihr mit dem neuen Browser macht…

iPod Touch ist kein iPhone!

iPod Touch

Copyright by Apple

Klingt doof, muss aber nochmal gesagt werden! In viele Foren wird immer wieder über fehlende Funktionen im iPod Touch diskutiert. Mir scheint, einige Leute erwarten einfach ein iPhone, nur ohne Telefon-Funktion. Ein Mikrophon benötigt der iPod Touch nach gewissen Vorstellungen sogar auch noch und natürlich eine Kamera.

Namentlich werden folgende Funktionen vermisst: E-Mail Client, Kalender (inklusive eintragen von Terminen) , RSS-Reader und Google Maps. Interessanterweise können Kontakte vom iPod aus bearbeitet und sogar ergänzt werden. Mac Life Online etwa berichtet folgendermassen über die Funktionen:

Einzig Kontakte können hinzugefügt und bearbeitet werden. Sinnvoll ist diese Einschränkung nicht: Wenn ein „Bedürfnis“ besteht, unterwegs einen Kontakt hinzuzufügen, besteht auch ein Bedarf daran, Notizen und Ereignisse unterwegs zu erstellen.

Ehrlich gesagt verstehe ich den Hype um die fehlenden Funktionen nicht. Ich als aktiver Webworker bin es eigentlich prinzipiell gewohnt, dass ich alles im World Wide Web finde was ich brauche. Und so geht es mir auch mit den vernachlässigten Funktionen. Alles was man mir geben muss ist ein Gerät mit Touchscreen und einem guten Browser, wie dem Safari.

  • E-Mail Client – E-Mails werden mittels Webmail abgerufen. Beispielsweise Google Mail hat dafür eigens eine luftig leichte Variante geschaffen, aber auch mit der normalen Version kommt der Safari Browser von Apple ganz gut zurecht.
  • RSS Reader – Die Feeds werden bei mir schon lange via Google Reader bewirtschaftet. Das wird auch ein iPod Touch oder iPhone nicht ändern können. Sonst muss ich die ja doppelt bearbeiten!
  • Kalender – Nun es hat einen Kalender, aber wie wir erfahren haben nur einen in dem man die Termine lesen kann, nicht aber eintragen oder bearbeiten. Auch das werde ich umgehen in dem ich den Google Kalender verwenden. Auch hier habe ich wieder den Vorteil, dass ich sowieso den Kalender von Google verwenden und ich mir so die Synchronisation ersparen kann. Gut, vielleicht ein „Backup“ der Termine im iPod Kalender kann nicht schaden.
  • Google Maps – Die kann man, wer hätte das gedacht, auch via Browser ansteuern. Gut, als Navigationsgerät fällt der iPod Touch ins Wasser, denn man hat ja nicht immer einen HotSpot auf der Strecke von A nach B.

Der iPod Touch wird sicher seine Grenzen haben! Und einige meiner Antworten oben werden noch lange nicht alle Kritiker befriedige. Aber das wird der Weg sein, wie ich den iPod Touch gebrauche, eigentlich wie ein Nokia N800 Internet Tablet bloss eben mit Multi-Touchscreen und einem unschlagbaren Browser!