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Mit dem iMac arbeitet man wesentlich produktiver!

Keine Angst, ich will heute keinen Vergleich zwischen Mac und PC machen. Viel mehr hat mich der Artikel Spieglein, Spieglein an der Wand – Warum Spiegel produktiver machen aus dem Karriere-Bibel Blog inspiriert. Denn da schreibt Jochen Mai über einen Artikel der in der New York Times erschienen ist.

Anscheinend haben die Wissenschaftler C. Neil Macrae, Galen V. Bodenhausen und Alan B. Milne ein paar Testpersonen in einem Büro mit grossen Spiegeln arbeiten lassen. Die haben sich sichtlich mehr angestrengt, waren hilfsbereiter und tricksten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe weniger in Sachen tatsächlicher Leistung. Die Mitarbeiter, die ihr Spiegelbild ständig vor Augen hatten, urteilten sogar seltener über ihre Kollegen und verwendeten seltener Stereotype in puncto Sexualität, Rasse oder Religion.

“When people are made to be self-aware, they are likelier to stop and think about what they are doing,” Dr. Bodenhausen said. “A byproduct of that awareness may be a shift away from acting on autopilot toward more desirable ways of behaving.” Physical self-reflection, in other words, encourages philosophical self-reflection, a crash course in the Socratic notion that you cannot know or appreciate others until you know yourself.“

Und was hat das jetzt alles mit dem iMac zu tun? Ganz einfach, diverse Benutzer haben sich schon über den glänzenden Glossy-Bildschirm beschwert. Wie man jetzt aber oben nachlesen kann, hat es durchaus auch etwas gutes wenn der Benutzer sich ab und zu selber beobachten kann! Sind jetzt also Mac-Benutzer ehrlicher, fleissiger und haben weniger Vorurteile als PC-Benutzer mit einem matten Bildschirm?

Erobert Mac bald das Büro?

iMac im Büro

Zwei Tatsachen geben mir Anlass zur Annahme, dass der Mac bald die Büros erobern könnte…

Zum einen ist es so, dass besonders der Nachwuchs neu auf den Apple-Geschmack gekommen ist. Wenn man einen Blick in einen Uni-Hörsaal wirft, so wird man regelrecht durch die leuchtenden Äpfel auf den Notebooks geblendet. Auch der iPod oder das iPhone haben dazu beigetragen, dass die Jugend von heute vielleicht eher mal einen Blick auf die Marke aus Cupertino wirft. Und da die Konsum-Jugend ja sowieso auf Marken und Exklusivität steht, bietet Apple doch die richtigen Computer, oder?

Wenn nun all diese Mac-Erfahrenen Anwender aus den Universitäten kommen, kann die dann auf Windows los lassen? Oder wird dann nicht doch eher der Wunsch nach einem Mac am Arbeitsplatz laut?

Klar, in Agenturen und Arztpraxen sind die Mac Computer schon seit Jahren anzutreffen. Aber auch grosse Firmen wie der blaue Riese IBM denken langsam aber sich um! Und somit kommen wir zu meinem zweiten Anhaltspunkt… Gerade erst kürlich wurde mitgeteilt, dass IBM eine erste Testphase mit  Apple-Test-Benutzer erfolgreich abgeschlossen hat. 19 der 22 Tester wollten Ihren Mac nicht mehr zurückgeben und fanden, dass Leopard das weitaus besser Nutzererlebnis anbiete als Windows. Eine weitere Testphase wird nun auf 50 neue Benutzer ausgeweitet. Somit wären es dann schon 930 Mac-Benutzer bei IBM für welche man jetzt sogar eine eigene Intranet Informationsseite geschaffen hat.

Während man meinen könnte, dass die ganze Welt ein wachsames Auge auf Apple wirft, hat mein Arbeitgeber entschieden, dass man Windows Vista einführen will. Die Evaluationen sind abgeschlossen und ich wurde unter anderem als Testpilot erkoren. In etwas weniger als zwei Monaten darf ich mich also durch Vista und Office 2007 kämpfen… Sind bei IBM noch interessante Jobangebote offen…?