Posts tagged "data"

Je grösser das Display, desto grösser der Datenverbrauch.

Der frische Mobile Analytics Report von Citrix bringt spannendes an’s Licht! Je grösser das iPhone Display, desto grösser ist der Datenverbrauch. Sehr viel grösser! Mit dem iPhone 6 Plus braucht ein Benutzer doppelt so viel Datenverkehr wie mit dem iPhone 6. Und sogar das zehnfache von einem iPhone 3GS! Sollte man sich also von einem etwas kleineren iPhone zu einem grösseren Entscheiden, sollte man sich schon mal darüber Gedanken machen, auch gleich das Mobilfunk-Abonnement entsprechend anzupassen. Sofern man sich nicht eh schon für einen Provider mit unlimitiertem Datenverkehr entschieden hat. Für die Mobilfunkanbieter ein guter Grund in Zukunft die Wi-Fi Netze weiter zu entwickeln. Der Datenverkehr wird im mobilen Bereich immer hungriger.

Citrix Screen Size va. Data Plan

Quelle: Citrix

 

Den kompletten Report von Citrix gibt es hier.

Swisscom iO greift iMessage, WhatsApp und Skype an!

Die App von Swisscom: iO

Am Montag hat die Swisscom zu einem Informationsabend die Blogger- und Social Network-Szene eingeladen. Vorgestellt wurde eine Kommunikations-App für iOS und Android mit dem Namen iO. Swisscom präsentiert damit eine direkte Konkurrenz zu WhatsApp, Skype und sogar SMS. Während die meisten Mobilfunkprovider das SMS-Geschäft an solche Apps verlieren und daher auch mal WhatsApp im Netz sperren, gibt sich der grösste Provider in der Schweiz siegessicher mit einer eigenen Lösung. Und der Plan könnte aufgehen.

Die offene Überlegung gefällt mir. Die App wird international beworben und ist ganz und gar nicht nur für eigene Kunden und den heimischen Markt gedacht, nein. Auch Kunden von Orange, Sunrise oder aus dem Ausland können iO benutzen. Und die Damen und Herren sollte wirklich einen Blick rein werfen. Im Endeffekt hat iOS die gleichen Funktionen wie iMessage, WhatsApp und Skype. Aber die App ist wesentlich schöner gemacht, passt übrigens voll ins kommende iOS 7 Design, und ist vor allem viel sicherer gemacht! Gerade WhatsApp hat immer wieder in Sachen Sicherheit zu kämpfen… bei iMessage habe ich nie verstanden, warum Apple nicht eine App für andere mobile Betriebssystem gemacht hat!

Die Swisscom bekämpft mit iO nicht nur den Messenger-Markt, sondern beschneidet sich auch in den Einnahmen der SMS. Macht das Sinn? Ich denke, SMS ist eine aussterbende Art der Kommunikation. Dessen ist sich auch die Swisscom bewusst und will den Kampf mit iO nun sogar anführen. Aber ganz verlumpen muss die Swisscom deswegen aber nicht. Zwar können keine SMS mehr verkauft werden, dafür aber Datenverkehr! Hier sollte man vorsichtig sein. Wer kein Infinity Abo hat, kann schnell hohe Kosten generieren, auch wenn Swisscom die Daten-Roamingpreise gesenkt hat. Zur Sicherheit bietet die Swisscom dann auch gleich entsprechenden Abos… Aber wer weiss, vielleicht folgt die Swisscom den europäischen Plänen die Roamingkosten in Europa ab Juli 2014 fallen zu lassen.

Die App hat aber auch noch ein Verbesserungspotential. Beispielsweise greift die App auf die Kontakte zu, man erkennt allerdings nicht, wer von den Kontakten die App verwendet. Andererseits kann man so sicher sein, das Swisscom keine Kontaktprofile anlegt um die Informationen bezüglich der App Verwendung weiterzugeben. Aber eine Liste mit den favorisierten Kontakten wäre sicher hilfreich!  Unter iOS 7 muss man das iPhone nach der Installation komplett Neustarten, was nicht gerade dem iOS App-Konzept übereinstimmt.

Aber man ist bereits daran die App weiterzuentwickeln. Funktionen wie Gruppenchat, eine iO-App für Tablets, Synchronisation der Konversation über verschiedene Geräte und Videoanrufe sollen im Frühherbst kommen. Damit wird das Schlachtfeld vergrössert und man kämpft offen auch gegen FaceTime, sofern es im Herbst nicht schon zu spät ist für diese wichtigen Funktionen… Hast du iO schon ausprobiert? Wie gefällt die die Lösung von Swisscom?

Dirty Cloud – Hat sich Greenpeace verrechnet?

Greenpeace: Dirty Cloud

Seit zwei Tagen ist es ein grosses Thema im Internet. Greenpeace hat verschiedene Firmen mit Webdiensten unter die Lupe genommen und die grossen Server-Farmen auf die Umweltverträglichkeit geprüft. Grundsätzlich ist es natürlich richtig und gut, dass sich jemand dem Thema annimmt, denn je mehr Daten wir im Internet brauchen und damit arbeiten, desto mehr Server braucht es im Netz, welche auch Strom brauchen und Wärme erzeugen. Hier braucht es ein nachhaltiges Konzept.

Folgende Firmen wurden von Greenpeace geprüft und in einer Scorecard zusammengefasst:

Greenpeace Dirty Cloud Scorecard

Wie man im Bericht lesen kann, rechnet Greenpeace damit, dass das neue Rechenzenter in North Carolina unter Volllast 100 Megawatt benötigt. Apple hat auf den Bericht von Greenpeace reagiert und hat gemäss NPR folgendes richtig gestellt:

Our data center in North Carolina will draw about 20 megawatts at full capacity, and we are on track to supply more than 60 percent of that power on-site from renewable sources including a solar farm and fuel cell installation which will each be the largest of their kind in the country,” said Kristin Huguet, an Apple spokesperson. “We believe this industry-leading project will make Maiden the greenest data center ever built, and it will be joined next year by our new facility in Oregon running on 100 percent renewable energy.

Hoppla. Hat man sich bei Greenpeace ein kleines bisschen verrechnet? Tatsächlich hat sich Greenpeace anhand der Investitionskosten des Datencenter errechnet, wie viele Server man damit kaufen kann und so den Stromverbrauch errechnet… Sagt zumindest Gary Cook von Greenpeace:

We made estimates of power demand using fairly conservative industry benchmarks for data centre investments: 1MW of power demand from servers for every $15 million, though the number is often closer to $8 million for many companies. Thus, a $1 billion investment should net Apple 66MW of computer power demand.  Assuming a fairly standard energy efficiency factor for new data centres for non-computer energy demand of 50% gives you a 100MW  data center.  While Apple is well known for making more expensive consumer products, if Apple’s plans for the $1 billion investment only generates 20MW in power demand, that would be taking the ‘Apple premium’ to a whole new level.

Eine interessante Art und Weise einen Umweltbericht zu erstellen… Was mehr kostet, verursacht mehr Umweltschmutz? Demnach muss ein Tesla Roadster Elektroauto mit einem Kaufpreis von CHF 145’000.- ziemlich schmutzig sein… Leider wurden auch die ganzen Pläne und Bemühungen von Apple nicht berücksichtigt in Sachen selber grünen Strom herzustellen. Wahrscheinlich um sich dann später auf’s Fähnlein zu schreiben, dass Apple nur wegen Greenpeace diese Schritt unternommen habe… Ich hätte hier etwas mehr Fakten von Greenpeace erwartet wenn man schon so ein Marktgeschrei veranstaltet.

iPhone 3G bei Sunrise und Swisscom Liberty plus

Interessant! Sunrise, der dritte Mobiltelefonprovider der Schweiz, bietet inzwischen einen Newsletter für interessierte Kunden an. Auf der Seite wird gesagt, dass man die Abonnenten umgehend informieren will, sobald man etwas neues über das iPhone 3G weiss. Kommt Sunrise also doch noch zum Zug bei der Vermarktung des iPhone?

Auch nicht langweilig ist ein Mail welches wir vom ApfelBlog Leser Thomas bekommen haben. Er hat den Swisscom Support kontaktiert bezüglich dem Swisscom Abo Liberty für unter 26-jährige. Der Support von Swisscom beantwortet die Anfrage wie folgt:

Sie haben sich im Vorfeld gut informiert. Tatsächlich ist ein Upgrade von Liberty auf Liberty plus zwingend. Zusätzlich muss das Data Pack 250MB abgeschlossen werden von CHF 10.00 pro Monat.

Bei einem NATEL swiss xtra-liberty plus und dem Data Pack 250MB sind die Preise:

CHF: 199.- für 8GB Version
CHF: 299.- für 16GB Version

Das würde bedeuten, dass man als Jugendlicher rund CHF 4.00 mehr bezahlt als mit dem iPhone Abo Liberty mezzo, dafür aber 7x24h kostenlos telefonieren kann und noch 100 gratis SMS dabei sind. Die Informationen vom Swisscom Support haben wir nicht direkt recherchiert, daher sind die Preise und die Aussage mit Vorsicht zu geniessen.