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Apple SIM nun auch in den Schweizer Apple Retail Stores.

 

 

SIM-Karte Apple SIM

Keine Frage: Das iPad ist der perfekte Reisebegleiter! Gerade jetzt, wenn es in die Ferien, kann über das Apple Tablet das ganz persönliche Unterhaltungsprogramm im Flieger mitgeführt werden. Egal ob Musik, Bücher, Filme, Spiele oder andere Programme. Alles ist im iPad!

Damit man mit dem iPad auch unterwegs “connected” sein kann, bietet Apple jetzt eine Apple SIM an. Ihr könnt die Apple SIM in einem Apple Retail Store kaufen und diese vor der Reise in ihr iPad stecken. Wenn du dann in einem der mehr als 90 von GigSky abgedeckten Länder ankommst, kannst du bequem befristete Datenpläne auf dem iPad auswählen, ohne den Aufwand betreiben zu müssen eine lokale SIM in jedem Land, in das du reist, kaufen zu müssen.

Die Preise variieren sehr. Geh ich als Schweizer nach Deutschland bekomme ich für 50 Dollar 3 GB Datenvolumen, welches in 30 Tagen gebraucht werden muss. Für das gleiche Geld bekomme ich in Amerika nur 1 GB. Reise ich nach Indien gibt es gar nur 500 MB.

Günstiger als das Datenroaming der Swisscom ist es allemal. Zudem kann man sich den Hotspot vom iPhone ersparen. Die Qualität und Abdeckung von GigSky ist mir persönlich nicht bekannt, aber vielleicht macht jemand von euch bald mal seine eignene Erfahrungen mit der Apple SIM?

Bessere Roaming-Bedingungen für Swisscom-Kunden.

Swisscom Pressekonferenz

Heute hat das Telekommunikationsunternehmen Swisscom an einer Pressekonferenz die neuen NATEL Infinity Plus Pakete vorgestellt. Die Pakete können als Roaming-Upgrade zu den bestehenden Natel Infinity gesehen werden. Die neuen Inklusive-Pakete haben einiges zu bieten. Je nach Paket kann man während 30 bis 365 Tagen pro Jahr unlimitiert telefonieren, SMS/MMS versenden und insgesamt 1 bis 12 GB surfen.

Swisscom NATEL Infinity Plus

Über den Verbrauch wird man ständig informiert. Nach Verbrauch der Roaming Tage wird Telefonie und SMS/MMS gemäss dem Roaming Standardtarif verrechnet, es können jedoch zusätzliche Datenpakete dazu gekauft werden. Die Kunden müssen proaktiv zu den neuen Paketen wechseln, das geht aber ganz einfach per SMS ab dem 13. April 2015. Alle Informationen zu den Roaming-Paketen gibt es auf der Seite von Swisscom, ebenfalls die Möglichkeit sich informieren zu lassen, sobald die neuen NATEL Infinity Plus Pakete erhältlich sind.

Für mich persönlich sind die Datenpakete viel zu klein. Es ist ein kleiner Anfang, aber ich werde auch in Zukunft mit meinem NATEL Infinity Plus M weiterhin Datenpakete dazu kaufen müssen oder WLAN suchen. Für mich sind längst nicht mehr die Gesprächsminuten oder SMS wichtig, sondern die Daten… Da hinkt Swisscom noch etwas hinterher.

Thunderbolt vs. USB

Thunderbolt

Thunderbolt wurde von Intel in Zusammenarbeit mit Apple entwickelt. Es soll die neue Wunderwaffe gegen hohe Datensätze sein, welche in naher Zukunft, wenn nicht schon jetzt, abgearbeitet werden müssen von den Computer. Zu Anfang, und noch heute, wurde Thunderbolt belächelt. Schliesslich muss Thunderbolt gegen einen mächtigen Gegner kämpfen, der weit verbreiteten und rückwärtskompatiblen Schnittstelle USB!

Thunderbolt hat gegenüber USB zwei Vorteile:

  • hoher Datensatz von 10 GBit/s
  • kann Daten- und/oder Display-Daten transportieren

Jüngst hat die USB 3.0 Promoter Group bekannt gegeben, dass USB 3.1, benamst als SuperSpeed USB, es auch auf 10 GBit/s schafft. Macht aber nix. Denn Intel hat schon vor Monaten Thunderbolt 2.0 angekündigt. Durch die Intelligenten Zusammenlegung der beiden Daten- und Display-Kanälen kann ein Datensatz von 20 GBit/s erreicht werden. Thunderbolt 2.0 errechnet selber ob die ganze Leistung in den Datensatz gesteckt werden kann/muss oder ob noch ein Rest für Display benötigt wird. Eine ähnliche Intelligenz wie beim Lightning Anschluss von Apple.

Spannend ist ja, dass Intel an der Entwicklung von beiden Schnittstellen massgeblich beteiligt ist. Also muss Intel fest an den Erfolg von Thunderbolt glauben. Bis die Schnittstelle aber nur halb so verbreitet ist wie USB muss noch einige Zeit verstreichen. Schade nur, dass der Thunderbolt-Anschluss nicht ähnlich klever gemacht wurde wie der Lightning-Stecker. Es sollte doch keine Rolle mehr spielen müssen ob man einen Stecker so oder so in die Buchse steckt. Gerade beim USB-Stecker brauche ich oft mehrere Anläufe weil die Hersteller die Anschluss-Buchse auch mal so oder so verbauen…

Was glaubst du? Hat der Thunderbolt-Anschluss eine Chance in der PC-Welt? Wie schnell brauchen wir Datensätze von 20 GBit/s?

Cobook – Eine richtig gute Adressbuch App für das iPhone.

Das Standard Adressbuch auf dem iPhone ist… bescheiden. Es macht gerade das, was man braucht. Die Kontakte sammeln. Und das Design ist nun echt kein Hingucker. Nichts bei dem man bei jedem Start ein Wow-Erlebnis haben müsste…

Das es eben anders geht, dass beweisst die App Cobook. Klar, eine tolle Suche, ein alphabetischer Index und auch Favoriten hat die Adressbuch App aus dem Hause Apple. Womit die Cobook, für meine Bedürfnisse, trumpfen kann, ist die Anbindung an Social Media. Likes aus Facebook, Tweets von Twitter und Statusmeldungen aus LinkedIn sind nur der Anfang. Zusätzliche Informationen zu einem Kontakt können vielfältig und einfach erfasst werden. Zu jedem Kontakt wird die lokale Zeit angezeigt. Damit verhindert man, dass man einen Geschäftspartner aus Amerika nicht aus dem Schlaf reisst. Auch sehr nützlich ist das Organisieren von Kontakten mittels Tags. So kann man sich Gruppierungen zu unterschiedlichen Themen, Vereinen oder Projekten zusammenstellen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dank dem Blick auf die Social Network Aktivitäten hat man sicher ein Gesprächsthema, wenn man jemanden nach etwas längerer zeit wieder anrufen möchte.

Neben Cobook für iPhone, gibt es auch eine Mac App. Die ist sehr ähnlich stark wie die iPhone App.

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Die aktuelle Basisversion wird, so sagen die Entwickler, kostenlos bleibt. Es folgen aber kostenpflichtige Versionen mit mehr Funktionen und Möglichkeiten. Wir dürfen gespannt sein.

Cobook Contacts - Cobook

Neuer Mac – Daten importieren oder neu aufsetzen?

iMac

Im Februar soll es ja soweit sein, dann wird mein Mac-Setup wieder einmal erneuert mit einem der brandneuen 27-Zoll iMac Modellen. Technisch ist in der Theorie schon alles voll aufgerüstet und nun stellt sich die Frage, wie kommen die vielen Daten rüber auf den iMac. Klar, ein jeder neue Mac kann beim Aufsetzen per Backup aus der Time Machine oder aber per Datenübertragung alle Daten vom alten Mac oder Windows PC ganz einfach übernehmen. Je nach Konnektivität dauert das ein paar Stunden und man kann danach weiter arbeiten als wäre nichts gewesen. Nur eben schneller, schöner, grösser und dünner…

Da meine Vorfreude auf den iMac künstlich verlängert wurde, kann ich mir zum Thema „Aufsetzen“ ein paar Gedanken mehr machen. Ich habe mich aber dazu entschieden den iMac komplett neu aufzusetzen. Das alte Profil wurde nun schon viele Jahre immer wieder migriert und Programme und Daten ohne zu überlegen auf den neuen iMac kopiert. Im Sinne einer Aufräum-Aktion will ich nun genau abwägen, welche Daten und Programme auf dem Mac noch gebraucht werden, welche virtuellen Datenleichen endgültig entsorgt werden können, welche Programme ich nicht mehr brauche oder was im Zweifelsfalle archiviert werden muss.

Programme im FinderEs fängt schon bei den Programmen an. Schaut man sich die Dateien im Finder an, sortiert nach „Zuletzt geöffnet“, so kann man sich schon mal ein Bild machen welche Programme man seit der letzten Migration nicht einmal geöffnet hat. Zum Glück sind es bei mir nur ein paar wenige Programme. Das eine oder andere muss aber definitiv über die Klinge springen, auch wenn es nur um ein paar MB Speicherplatz geht. Sicher mit dabei sind Programme wie:

  • Adobe Photoshop
  • Adobe Illustrator
  • Pixelmator
  • Forklift
  • iWork
  • Microsoft Office
  • Google Chrome
  • ShakeHands Conto
  • GrandTotal

  • Alfred 2.0

Sehr viel schwieriger wird es wohl bei den Daten wie Dokumente, Fotos, etc. Aber gerade hier besteht ein riesiges Potential Speicherplatz zu gewinnen und Daten zu löschen, welche so überhaupt nie gebraucht wurden.

Bei diesem Mac werde ich nicht den bequemeren Weg gehen und nur geprüfte und nötige Inhalte übertragen…

Apple lügt. Demnächst. Für uns.

Renato Mitra's Netzwerk

Wenn wir uns im Internet bewegen, dann hinterlassen wir Spuren. Interessante Spuren. Das wissen auch grosse Unternehmen und sehen in den Spuren grosses Potential in der Analyse dieser Spuren. Kein Wunder also das Google die Suchen peinlich genau auswertet. Kein Wunder hat Google das eigene Netzwerk Google+ eingeführt. Auch Microsoft sammelt über Bing Daten und Facebook weiss auch ganz genau, was wir ausserhalb von Facebook.com tun!

Nur Apple scheint bisher kaum Interesse daran gehabt zu haben, Daten über die Benutzer im Internet zu sammeln. Und wie ein Patent nun zeigt, will Apple uns sogar helfen, unsere Daten vor den grossen Daten-Sammlern wie Google, Facebook und Microsoft zu schützen. Das Patent „Techniques to pollute electronic profiling“ wurde nicht von Apple erfunden, sondern von Novell. Apple hat aber, gemäss dem Patent, das exklusive Recht das Patent zu nutzen oder gar Lizenzen zu verkaufen.

Sollte diese Technik zur Anwendung kommen, kann damit systematisch gelogen werden. Hier ein schönes Beispiel von Cult of Mac:

Angenommen Du wohnst in Kalifornien, benutzt einen Mac, besuchst Amazon und kaufst mit der VISA Karte das Buch „Animal Farm“ von George Orwell. Das wären natürlich super Daten für alle Datensammler! Google wie auch Amazon würden Dir für das Buch weitere Anzeigen und Bücher vorschlagen. Oder lokale Werbeanzeigen für Kalifornien würden Dir angezeigt. Diese Informationen, gepaart mit anderen, bereits gesammelten Infos werden mit jeder Bewegung noch aussagekräftiger über Deine Person.

Kommt jetzt aber das Lüge-Patent von Apple zum Einsatz, dann wird Euer Profil in den Augen der Datensammler einfach nur unbrauchbar. Beim oberen Beispiel würde dann andere Informationen an die Datensammler gesendet, als es tatsächlich der Fall ist. Firmen wie Google und Amazon würden dann beispielsweise dieses Profil erhalten:  Du wohnst in Kansas, benutzt einen Linux-PC und kaufst mit der American Express Karte das Buch „Cooking with Pooh“. So wäre es unmöglich ein Profil über Dich zu erstellen, weil bei jeder Bewegung hast Du einen anderen Wohnort, beispielsweise.

Apple könnte diese Technologie beim Safari einbauen und der Benutzer kann dann entscheiden, ob er das Lüge-Patent einschalten möchte oder nicht… Damit würde Apple und Benutzer nicht nur schützen, sondern den Mitbewerbern Google (Android), Amazon (Kindle), Microsoft (Windows) und Facebook einen schweren Schlag verpassen in Sachen Datensammeln.

Viel detailliert geht übrigens der Artikel bei Patently Apple auf das Thema ein. Sicher auch lesenswert, wenn man sich für das Thema, insbesondere für dieses Patent interessiert.

Was haltet ihr von dem Patent? Hilfreich oder überflüssig?

 

Greenpeace darf jetzt die iCloud nutzen!

Grüne iCloud

Greenpeace hat Apple, und ganz nebenbei noch andere IT-Firmen, angeprangert wegen den Server-Farmen, welche mit dreckigem Strom betrieben werden. Also Strom welcher aus Atom- oder Kohlekraftwerken stammt. Wie ich damals schon gesagt habe, war das alles eine grosse Inszenierung von Greenpeace, denn damals war schon klar, Apple baut ganz in der Nähe des Datenzenter die grösste, private Solar-Farm in Amerika.

Um den Leuten bei Greenpeace den letzten Wind aus den Segeln zu nehmen hat Apple nun die ganze Planung auf der eigenen Website veröffentlicht. Rund 60% des benötigten Strom für das Datenzenter in Maiden (North Carolina) kommt aus der Solar-Anlage und der grössten Brennstoffzellen-Anlage. Die restlichen 40% Strom werden von lokalen und regionalen erneuerbaren Energien bezogen wie Wind- oder Wasserkraft.

Ein weiteres Datenzenter ist in Planung. Dieses soll in Prineville (Oregon) erstellt werden und wird genau gleich wie das Datenzenter in Maiden mit Strom aus erneuerbaren Energien gespiessen. Natürlich zu 100%! Ein weiteres bestehendes Datenzenter in Newark (California) wird im Februar 2013 komplett renoviert und wird danach genau gleich grün sein wie die beiden anderen Zenter.

So liebe Greenpeace. Apple hat die grünsten Computer und die grünste Cloud. Es hindert euch also nichts mehr daran auf MacBooks und iCloud zu wechseln. Oder wollt ihr lieber günstige Computer von Umweltverschmutzer wie Dell oder Microsoft behalten? Ich bin gespannt wie grün Greenpeace in der eigenen IT ist.

Online-Backup mit Backblaze

Backblaze

Nach den Diskussionen um mögliche und weniger mögliche Desaster, habe ich mir schwer Gedanken gemacht, wie ich meine Daten sichern soll, so dass ich in jedem Fall wieder an meine Unterlagen, Musik, Fotos, etc. komme. Klar, die TimeMachine sorgt für ein gutes Backup, doch was ist bei einem Wohnungsbrand? Was wenn während den Ferien im eigenen Heim eingebrochen wird und die Diebe nicht nur den Mac-Computer mitnehmen, sondern auch die TimeCapsule, bzw die USB-Festplatte mit den Sicherungen?

Eine gute Antwort ist hier eine Online-Backup Lösung. Eine solche gibt es beispielsweise von Backblaze. Für gerade einmal 5 US-Dollar im Monat kann man so viele Daten speichern wie man will. Das übertragen der gesicherten Daten passiert über eine Software welche man auf dem Mac installiert. Wahlweise kann man zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Backup erstellen und hochjagen, oder aber man passt die geänderten Daten kontinuierlich an und ist quasi ständig am sichern. In den Einstellungen kann man übrigens noch sagen, wie viel der Upload-Bandbreite von Backblaze besetzt werden darf. Damit ist gesichert, dass die Internetverbindung nicht soll und ganz von Backblaze besetzt wird und man kein Surf-Erlebnis mehr hat. Etwas mühsam ist die erste Sicherung. Bei mir mussten mal eben an die 220 GB Daten per Upload zu Backblaze geladen werden. Nicht gerade wenig.

Das liebe Geld
Bezüglich den Kosten muss ich sagen sind 5 Dollar sehr fair, denn es gibt keine Grenze der Speicherkapazität. Kauft man sich den Speicher gleich für ein Jahr, kostet es nur noch 50 Dollar, oder bei zwei Jahren, wie ich es gemacht habe, dann nur noch 95 US-Dollar.

Was wird eigentlich gesichert?
Was gesichert wird, dass kann man zu einem grossen Teil selber bestimmen. Der Ordern Programme wird standardmässig nicht gesichert und kann auch nicht für die Sicherung ausgewählt werden. Davon gibt es noch ein paar Ordner mehr. ich selber hab noch weitere Ordern vor der Sicherung ausgeschlossen mit unwichtigen Inhalten.

Wiederherstellen?
Natürlich macht es Sinn, dass eine gute backup-Lösung auch die gesicherten Daten wieder herstellen kann. Backblaze Kunden können sich auf deren Website einloggen und die gesicherten Daten wieder abholen. Man kann sich die Daten einzeln, wie in einem Dateibrowser, gemütlich anschauen und wählen, welche Daten man als ZIP herunterladen möchte. Alternative kann man sich auch eine DVD mit allen Daten senden lassen. Sind es zu viele Daten, dann darf man sich auch eine externe Festplatte bestellen mit allen Sicherungen. Natürlich kostet der Service, sowie die Hardware etwas. Aber meiner Meinung sind auch die Preise fair: Eine DVD mit 4,2GB Daten kostet 99 Dollar, eine USB Festplatte mit 400 GB rund 409 Dollar.

Mein Fazit
Backblaze wirbt mit einem passenden Spruch: Backup, before you wish you had. Schon einmal blieb mein Herz vor Schreck stehen, als eine externe Festplatte mit Familienbilder nicht mehr funktionierte. Zum Glück konnte ich das alles wieder selber herstellen, denn eine Reparatur bei einer Datenrettungsfirma kostet schnell einmal 1000 oder gar 2000 Schweizer Franken. Daher investiere ich gerne knapp 100 Dollar in zwei Jahren und weiss, dass meine Daten doppelt gesichert sind.

Wie schaut es bei Euch aus? Habt Ihr auch schon Erfahrungen gemacht mit Online-Sicherungen?

Sicherungen, Diebstahlschutz und andere Notfälle

Was für eine Woche. Alleine in den letzten sieben Tagen musste ich von drei iPhone- und einem MacBook Diebstahl aus dem Bekanntenkreis erfahren. Wirklich unschöne Erfahrungen welche die Leute machen musste. Die meisten haben dann bei mir angefragt, wie man denn nun das iPhone oder das MacBook orten kann… Leider kann man solche Dienste als Privatbenutzer nicht erst nach dem Diebstahl aktivieren. Da muss man schon vorher aktiv werden, leider. Ich kann aber nicht sagen, ob die Polizei da wirklich was ausrichten kann, wenn die Serienummer oder MAC-Adresse der Geräte bekannt ist…

Sichern gegen Diebstahl
Die Apple Mobiltelefone werden in der Schweiz ja gerne gestohlen. Ob das nun daran liegt, dass es die Diebe wirklich auf das iPhone abgesehen haben, oder ob es daran liegt, dass die meisten Schweizer ein iPhone besitzen, darüber darf gerätselt werden. Wer sein iPhone aber nun nach einem Diebstahl orten möchte, der braucht entweder MobileMe von Apple oder aber Undercover. Bei MobileMe ist der Vorteil, dass die Ortung ohne das Wissen des Diebes gemacht werden kann. Bei Undercover muss man zuerst den Täter mit einem kleinen Trick auf eine getarnte App locken. Undercover kann dafür auch das iPad und die Mac-Computer in die Ortung aufnehmen, während die MobileMe Ortung nur für das iPhone und das iPad ist.

Für den mobilen Rechner gibt es gleich mehrere Lösungen welche ich bereits hier vorgestellt habe. Das geht vom einfachen und kostenlosen iAlert, über Lockdown bis Undercover. Die meisten Programme geben Alarm wenn der Bewegungssensor angeht, schiessen Fotos von den Täter und übermitteln diverse Informationen an einen E-Mail Account. Hat man zusätzlich zum Administrator Passwort noch ein Firmware Passwort, so kann der Dieb nicht einmal eine Neuinstallation laufen lassen. Dümmer schuat es aus, wenn ein Profi ans Werk geht. Denn die Sicherungen lassen sich immer irgendwie umgehen.

Was ist mit den Daten?
Nicht nur der Verlust des Gerätes schmerzt, besonders auch der Verlust der Daten! Daher ist es sehr wichtig von den liebsten und wichtigsten Inhalten Sicherungen zu machen. Drüben bei Apfelquak macht sich Larsen gerade Gedanken darüber, wie sicher man eigentlich mit einer Time Machine Sicherung ist. Genügt diese Art von Backup? Er selber hat eine externe USB-Platte mit dem Time Machine Backup, welches er bei einem Wohnungsbrand schnell abreissen und mitnehmen kann. Der Gedanke ist nicht schlecht, aber was wenn man nicht zuhause ist? Oder der Brand schon soweit fortgeschritten ist, dass man nicht mehr zum Heimbüro kommt?

Genügt es wirklich wenn man „nur“ ein heimisches Backup macht? Oder sollte man sich einen feuerfesten Tresor zulegen und darin ein wöchentliches Backup ablegen? Oder ein Bankschliessfach mieten? Genügt es vielleicht ein Backup auch mal bei einem Online-Dienst wie Blackblaze abzulegen? Und wenn ja, wo?

Die vielen Vorkommnisse haben mich ins grübeln gebracht. Schliesslich sind nicht wenige Daten auf den heimischen Rechner abgelegt und auch die Geräte selber will man nicht wirklich verlieren, auch wenn man gut versichert ist. Nicht auszudenken, wenn man wichtige Daten nicht mehr wiederherstellen könnte. Aber wie gesagt, wohin mit den Sicherungen? Hilft es vielleicht das MacBook in einem Buch zu verstecken? Wie macht Ihr das? Kreuzt Ihr einfach die Finger und hofft, dass nichts passiert oder habt Ihr einen Masterplan, wie Ihr auch in etwas ausgefalleneren Szenerien wieder an Eure Daten und Geräte kommt?

Tethering: Kostenlos und offiziell bei der Swisscom

tethering

Nun ist es offiziell. Die Swisscom unterstützt per 3. Juli 2009 das Tethering, also das Benutzen des iPhones als Modem mit einem Notebook, ganz legal und offiziell! Besonders erfreulich an der Sache ist, der Datenverkehr wird dem Datenvolumen im bestehenden iPhone-Vertrag ohne weitere Kosten abgezogen.

Der exakte Wortlaut der Swisscom Meldung:

Ab dem 3. Juli 2009 können Sie Ihr iPhone 3G dank Tethering auch als Modem mit Ihrem Notebook nutzen. Die Abrechnung der Datenübertragung erfolgt über das Inklusive-Datenvolumen Ihres Surf-Abos.

Für Vielnutzer wird per Anfang August 2009 eine zusätzliche Daten-Option mit unlimitiertem Datenvolumen**** (Nutzung in der Schweiz) für CHF 59.- pro Monat angeboten.

Ab dem 3. Juli können Sie Ihr iPhone 3G via iTunes kostenlos für Tethering konfigurieren.

**** Um die Servicequalität für alle Kunden aufrechtzuerhalten reduziert Swisscom bei Überschreiten von 10 GB innerhalb eines Monats die Übertragungsgeschwindigkeit oder ergreift eine andere geeignete Massnahme. Dasselbe behält sich Swisscom bei Anzeichen vor, dass das Abo nicht für den normalen Privatgebrauch eingesetzt wird.

Das sind die perfekten Nachrichten für mein Natel liberty grande Abonnement. Ich bin den 1GB Datenvolumen in den letzten Tagen gefährlich nahe gekommen. Jetzt kann ich sicher Monat für Monat das gesamte Datenvolumen ausreizen. Ich freue mich schon per 3. Juli das Selbstgebaute Provider Profil zu löschen und dafür die offizielle Konfiguration von der Swisscom via iTunes zu installieren.

In der Schweiz ist nun der Mitbewerber Orange im Zugzwang. Da soll Tethering nur eine bestimmte Zeit kostenlos verfügbar sein und muss später separat bezahlt werden…

Danke an r4ndy und die vielen Anderen für den erfreulichen Hinweis!