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Apple und Foxconn sorgen für Zugzwang bei Samsung und Co.

Tim Cook bei Foxconn

Apple gerät wegen den schlechten Arbeitsbedingungen beim Zulieferer Foxconn immer wieder in die Kritik. Die Medien nehmen das grosse, reichste und wertvollste Unternehmen natürlich gerne in Ziel und so verbreiten sich die Artikel über die Missstände bei Foxconn rasend schnell um die Welt.

Tim Cook, der CEO nach Steve Jobs, hat nun Gegensteuer gegeben und klärt offen und transparent auf, wer die Zulieferer sind und ging eine Zusammenarbeit mit der unabhängigen Organisation Fair Labor Association (FLA) ein. Die Organisation soll für Apple die Arbeitsbedingungen in den Foxconn Fabriken kontrollieren und zusammen mit Apple und Foxconn an den Verbesserungen arbeiten. Kürzlich wurde der erste Report veröffentlicht und tatsächlich gibt es noch Missstände. Namentlich wurden vor allen Verstösse gegen die Sicherheit und zu oft gegen die Arbeitszeiten. Sehr viele Arbeiter leisten immer noch zu viele Überstunden! Hier sorgt Apple nun dafür, dass die Überstunden abnehmen in dem man tausende von neuen Mitarbeiter einstellt. Auch Foxconn hat schon reagiert und die Arbeitszeiten heruntergeschraubt. Kaum war das bekannt, haben die Mitarbeiter mit Empörung reagiert! Sie verstehen nicht, warum man nun weniger arbeiten soll, schliesslich waren die Überstunden ein gutes Einkommen… Das zeigt einmal mehr den Konflikt zwischen dem Westen und dem Osten…

Ich bin aber überzeugt, dass wenn Apple, FLA und Foxconn einen guten Job machen, Arbeitsplätze bei Foxconn sehr, sehr begehrt werden. Weniger arbeiten, gleicher Verdienst, bessere Unterbringung und höhere Sicherheit-Standards. Andere Fabriken kommen so in den Zugzwang ebenfalls für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Das sagt auch der FLA Chef Auret van Heerden gegenüber Reuters:

Given that Foxconn and Apple have now decided to raise the bar… dramatically improved conditions for workers… other factories are going to start losing workers, workers are going to choose to go and work at Foxconn… you work less and you get the same money, and you get time to spend it. Other factories will have to raise their offer in order to attract and retain workers… Apple and Foxconn will set the bar that everyone else will have to meet. – FLA president, Auret van Heerden

Arbeitsbedingungen bei Foxconn werden nur für Apple-Linien kontrolliert
Die FLA hat zur Zeit nur ein Mandat von Apple um deren Fertigungslinien zu kontrollieren. Mit anderen Worten, zur zeit verbessern sich in erster Linie die Arbeitsbedingungen nur für Personen, welche in den Apple-Fertigungslinien arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass Foxconn von den Verbesserungen lernt und diese auch in die anderen Fertigungslinien überträgt, oder zumindest die anderen Foxconn-Kunden wie Dell, HP, Motorola, Nokia, Amazon, Microsoft und Sony Verantwortung übernehmen.

Samsung hätte es in der Hand es besser zu machen
Aussen vor bleibt der Smartphone Mitbewerber Samsung, denn der asiatische Konzern ist weniger auf Zulieferer angewiesen. Die meisten Arbeitsschritte werden in den eigenen Fabriken erledigt, da jedoch herrschen auch schlechte Arbeitsbedingungen und es gab auch schon Todesfälle. Eigentlich schade wenn man die direkten Angestellten nicht besser behandeln kann, wo es doch so viel einfacher wäre im selbigen Konzern für die Mitarbeiter zu sorgen…

Ich bin gespannt wie lange man die Mitbewerber unter Druck setzen muss, bis auch sie dafür sorgen, dass in deren Zulieferer-Ketten sichere und gerechte Arbeitsbedingungen durchgesetzt werden.

Apple und Foxconn weiterhin in der Kritik!

Letzte Woche hat mich der Journalist Barnaby Skinner mit einer haltlosen Unterstellung auf seinen Artikel in der SonntagsZeitung aufmerksam gemacht.

Grundsätzlich ist mir das Thema bekannt, jedoch war mir dieser Artikel bis zum Tweet des Autor unbekannt. Aber natürlich kommentiere ich als Apple Evangelist auch gerne dieses Thema, denn auch das gehört zu Apple.

Der Artikel zeigt schon in der Einleitung um was es geht:

Apple-Chef Steve Jobs gibt sich mit Produkten erst zufrieden, wenn die eigenen Qualitätskriterien hundertprozentig erfüllt sind. Weniger wichtig ist ihm offenbar, wer seine durchdachten Elektronikgeräte zusammensetzt und unter welchen Arbeitsbedingungen sie entstehen.

Schon im letzten Jahr war Apple und Foxconn das Gespräch in den europäischen Medien. Leider scheint sich seit her nicht getan zu haben. Man hat damals die Löhne aufgestockt und es dann, so scheint es, bei dem belassen. Seit damals gab es einen schweren Unfall, verursacht durch feiner Aluminium-Stab in der iPad Polierabteilung und einer nicht funktionstüchtigen Lüftung. Weiter wird Foxconn angelastet Jugendliche auszubeuten. Besonders dreist ist, dass Foxconn Schüler aus den umliegenden Schulen anwirbt für ein kostenloses Praktikum an den Fliessbänder. Was aber auch erstaunt ist, dass nicht weniger als 119 Schulen ihre Schüler in die Ausbeutungsfabriken schicken wollten!

Foxconn scheint einfach jedes Mittel recht zu sein, für minimalste Lohnkosten und ohne Sozialleistungen die Arbeiten für die amerikanischen Arbeitgeber ausführen zu wollen. Apple ist längst nicht der einzige Auftraggeber. Firmen wie Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio und Weitere gehören zu den Firmen welche schweigend die Missstände bei Foxconn hinnehmen und sich über tiefe Produktionskosten freuen.

Zuerst dachte ich: Ok. Apple muss einmal mehr den Kopf hinhalten damit sich in der Szene etwas bewegt. Denn genau gleich war es bereits beim Thema umweltfreundliche Devices. Nachdem Greenpeace Apple mächtig angegriffen und auf allen möglichen Kanälen entblösst hat, hat Steve Jobs reagiert. Apple Geräte gehören nun zu den grünsten Geräten im Markt und Apple wird auch nicht müde das bei jeder erdenklichen Präsentation zu erwähnen!

Aber der Artikel geht eben noch weiter… Während nämlich Unternehmen wie beispielsweise Hewlett Packard mit Nichtregierungsorganisationen wie Sacom oder Good Electronics Network in Gesprächen ist für Projekte zur Verbesserung der Arbeitsverhältnisse, verweigert Apple jegliche Gespräche mit diesen Organisationen. Diese Verweigerung könnte man noch gut heissen, wenn Apple wenigsten selber etwas gegen diese unsozialen Verhältnissen in den Fertigungshallen tun würde. Leider ist das bisher nicht der Fall… So muss sich Apple hat auch in den Medien einiges gefallen lassen, so zum Beispiel im Satiremagazin Nebelspalter:

Die Freude über das Rekordquartal von Apple hat auch die chinesische Provinz erreicht. In den Foxconn-Fertigungsstätten in Shenzhen und Chengdu kam es im Anschluss an die 14-Stunden-Schicht zu spontanen Freudenmärschen zu Ehren der Kultmarke.
„Wir sind stolz darauf“, wird ein Mitglied der Belegschaft zitiert, „mit unseren Monatsgehältern von 120 bis 160 Franken etwas zum Umsatz von 28 Mia. Dollar und zum Rekordgewinn von 7.3 Mia Dollar beigetragen zu haben.“
Viele von ihnen würden sich nun umso mehr freuen, so der Mann weiter, sich in vielleicht 10 Jahren auch einmal eines dieser tollen Geräte leisten zu können, welche sie täglich zusammenschrauben.

Tatsächlich kommt es einem sehr makaber vor wenn man die neuen Quartalszahlen von Apple denkt, an die riesigen finanziellen Reservemittel welche in Cupertino lagern und dennoch scheint dieses grossartige Unternehmen nicht in der Lage sein, für ein bisschen mehr Menschlichkeit in den Fertigungsfabriken von Foxconn und Co. sorgen zu können. Unglaublich wie machtlos der grosse Apfel plötzlich erscheint…

Natürlich konnte man in gewissen Blogs und Twitter-Accounts sofort lesen: boykottiert Apple! Das wäre ein Anfang, würde aber wohl wenig bringen. Denn dann freuen sich Amazon, Dell, HP und Co., dass in besagter Firma Kapazitäten für die Mitbewerber-Produkte frei geworden sind… Denn wie gesagt, mit dem Kundenauszug von Foxconn, also Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio, etc. sind wir alle mit all unseren Produkten Betroffen. Jeder Computer, jedes Mobiltelefon und Fernseher wird ein Teil aus den Foxconn-Fabriken beherbergen…

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass Apple nicht nur ein fantastischer Hersteller von Geräten und nicht nur der grünste Computer-Hersteller ist, sondern auch mit stolz sagen kann, dass die Geräte unter menschenwürdigen Bedingungen geschaffen wurden.

Walt Mossberg: Snow Leopard dank iLife besser als Windows 7

Der Journalist Walter S. „Walt“ Mossberg, bekannt für seine technische Produkte und Trends Kolumnen im Wall Street Journal, hat den jährlichen Einkaufsführer veröffentlicht.

Erst kürzlich noch, musste der Apple-Fan Mossberg eingestehen, dass Microsoft mit dem neuen Windows 7 nun auf gleicher Augenhöhe mit Mac OS X Snow Leopard steht. Also ein guter Zeitpunkt den PC mit Windows 7 gegen den Mac mit Mac OS X Snow Leopard zu vergleichen.

Windows vs. Mac: The arrival of Windows 7 makes PCs from Hewlett-Packard, Dell and others much better choices than their Vista-equipped predecessors were. Microsoft has closed most of the gap with Apple’s Mac OS X operating system. Also, Windows PCs are often priced hundreds of dollars lower than Macs, and offer many more choices.

But Apple’s hardware is stylish and sturdy, and, in my tests, Macs usually boot faster than Windows machines. Plus, Apple’s chain of retail stores offers a better buying experience and strong post-purchase support. Also, in my view, Apple’s built-in software still has the edge. Snow Leopard is fast and reliable. And it comes with a full suite of excellent built-in programs, including email, photo and video software. Microsoft has stripped Windows 7 of such programs. Some PC makers have restored some or all of these in certain models, although I consider Apple’s counterparts better. Another huge plus: The Mac isn’t susceptible to the vast majority of viruses and spyware.

Einmal mehr bestätigt Walt Mossberg, dass Microsoft mit Windows 7 einen guten Job gemacht hat. Ebenfalls sieht er auch, dass die Hardware von Dell, HP und Co. ein paar hundert Dollar günstiger ist als diejenige von Apple. Den grossen Unterschied sieht der Journalist aber darin, dass bei Mac OS X mit iLife bereits viel professionelle Software mitgeliefer wird. Neben einer intuitiven Foto-Verwaltung können auch Filme berarbeitet werden und auch ein Mailprogramm ist beim Snow Leopard bereits enthalten. Bei Windows 7 wurden auf solche Zusätze verzichtet.

Den kompletten Bericht mit Video gibt es hier.

US-Kunden sind mit Apple immer noch sehr zufrieden

Gemäss dem aktuellen American Customer Satisfaction Index ist Apple seit sechs Jahren die ungeschlagene Nummer eins bei der Kundenzufriedenheit im amerikanischen Markt. Gegenüber dem Vorjahr musst Apple einen Punkt von 85 auf 84 abgeben, doch Dell ist mit 75 Punkten stehen geblieben, lediglich in den hinteren Rängen konnte Acer mit plus drei Punkten ebefalls auf 75 Punkte kommen.

Somit führt Apple immer noch mit einem Vorsprung von 12%. Ein satter und unvergleichlicher Vorsprung den es so in keiner anderen Branche gibt. Ich bin gespannt ob Apple das gute Resultat halten kann oder ob die explodierenden iPods und iPhone den Punktevorsprung herunter zieht…

(via)

Apple wird immer grüner und lässt HP und Dell hinter sich

green-apple

Bei Apple scheint der Wille, umweltverträgliche Produkte zu produzieren nicht nur eine Marketing-Strategie zu sein, sondern es wird auch gelebt. Jüngst hat Apple sogar lobende Worte von Greenpeace bekommen. Wir wissen, dass Apple nicht immer so grün war und deshalb hart von Greenpeace angegangen wurde. Nicht zuletzt darum, um auch die Apple-Fan-Szene aufzurütteln und so mehr Publicity zu bekommen. Denn wer interessiert das schon, dass Nintendo nach wie vor das Schlusslicht ist? Niemanden! Bei Apple schreien aber alle Fanboys auf!

Gerade für die neuen Unibody Modelle wurde Apple von Greenpeace gelobt. Anscheinend kann man auch Laptops und Mobiltelefone ohne Feuerhemmende Chemikalien bauen. Hoffentlich ist das aber kein Grund, dass die heissen iPhone in Flammen aufgehen…

Interessant ist in der neuesten Ausgabe von „Guide to greener electronics“ vor allem, dass besonders die Akteure der Laptop Hunter Werbespots, wie Microsoft, HP und Dell, weit abgerutscht sind. Hat Green-IT also doch ihren Preis? Ich denke schon, wobei das alleine noch lange nicht die nicht ganz günstigen Preise bei den Apple Computer ausmacht. Sehr interessant wäre auch zu sehen, wenn man bei Apple die Computer, iPod und das iPhone trennt um zu sehen welcher Teil bei Apple grüner ist… Denn die anderen Handy-Produzenten sind doch schon sehr grün!

Fazit: Apple wird immer grüner, hat aber noch ein ganzes Stück Arbeit vor sich um es in den vorderen Drittel der umweltfreundlichen Elektronik-Hersteller zu schaffen.

Kundenzufriedenheit: Nichts neues aus der Dell-Hell

Die Marktforscher von Forrester haben in Amerika die Kundschaft über die Zufriedenheit der fünf grössten PC-Herstellern befragt.Über 4600 Kunden wurden über die Zufriedenheit der Marken Apple, Compaq, Dell, Gateway und HP unter die Lupe genommen.

Die Spitze der Rangliste domminiert Apple mit einem Customer Experience Index von 80 von 100 Punkten. 80 Punkte werden bei Forrester mit dem Predikat „gut“ bezeichnet. Gateway erreichte magere 66 Punkte und bekam den Wert „akzeptabel“. Die anderen drei Anbieter bekamen die Wertung „schwach“. HP kam auf  64 Punkte, Compaq auf 63 Punkte und Dell bleibt mit kleinen 58 Punkten am Ende aller Untersuchten Unternehmen.

Somit hat sich an der Front der Dell-Hell nicht sehr viel geändert. Der PC-Hersteller kämpft also immer noch mit dem schlechten Support-Ruf.

Der Fairness halber muss man aber auch betonen, dass auch bei Apple nicht immer alles rund läuft. Beispielsweise versuche ich mit dem Apple Support seit Wochen herauszufinden wo ein blauer iPod shuffle der letzten Generation geblieben ist… Aber dazu gibt es wohl bald einen separaten Beitrag.

Apple ist doch grüner als gedacht

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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace führt einen Guide to greener Electronics. Darin werden Unternehmen unter die Lupe genommen, welche elektronische Geräte herstellen. Gerade in den letzten beiden Jahren musste Apple seitens Greenpeace viel Schelte einstecken! Die Medien haben sich natürlich darauf gestürzt und so kam Apple unter Druck. Im letzten Jahr konnte Apple dann aber einige „grüne“ Produkte auf den Markt bringen und so aktiv etwas zum Umweltschutz beitragen

Eine aktuelle Momentaufnahme hat gezeigt, dass sich Apple nun stark verbessert hat und gerade bei den Computerhersteller zu den Besten gehört! Enttäuschend sind die Marken Lenovo und HP, den grössten Absturz musste aber Dell hinnehmen.

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Besonders peinlich finde ich nach wie vor, dass Greenpeace die eigenen Computer beim Beinahe-Schlusslicht Lenovo einkauft. Schade, dass die Umweltschutzgruppe nur grosse Worte schwingt, selber aber Umweltsünder finanziell mit Einkäufen unterstützt und selber auch lieber für den eigenen Geldbeutel sorgt als für die Umwelt!

Mac mini kann was von Dell Studio Hybrid lernen

Der PC-Hersteller Dell hat einen kleinen aber feinen Computer auf den Markt gebracht: Dell Studio Hybrid. Das platzsparende Wunderwerk sieht in den sieben verschiedenen Design nicht nur hübsch aus, es spart auch einiges an Energie! Rund 70% weniger Strom soll das brauchen.

Aber auch im Innern des neuesten Dell-Modells geht es munter zu und her. Neben einem Intel Pentium Dual Core oder Intel Core TM 2 Duo Prozessor und diversen Anschlussmöglichkeiten bietet der Kleine auch noch ein Blue-ray Blu-ray Laufwerk.

Wie wir ja alle wissen, ist der Mac mini in den letzten Jahren stiefmütterlich behandelt worden. Ein Update für den kleinsten Mac ist schon lange notwendig. Dell zeigt mit dem Studio Hybrid wohin es mit dem Mac mini gehen könnte. Ähnlich wie schon bei den farbigen iPods könnte auch der Mac mini in verschiedenen Farben daher kommen. Auch das Blue-ray Blu-ray Laufwerk ist eine gute Idee. Vielleicht könnte man den Apple TV und Mac mini vereinen in ein Gerät. Entweder man setzt ihn als Multimedia-Center im Wohnzimmer ein, oder man braucht den neuen Mac mini zum arbeiten im Büro.

Was denkt Ihr? Wie wahrscheinlich ist es, dass der Mac mini im September ein Update erhält und in diversen Farben erhältlich sein wird?