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Touch ID Fingerprint funktioniert nur mit lebendem Finger.

iPhone 5S Touch ID

 

Als das iPhone 5S von Apple vorgestellt wurde war die Skepsis gross. Gerade mit dem NSA Skandal im Hinterkopf wollen nun alle wissen, dass die Fingerprint-Informationen auf sicher an die NSA geschickt wird. Apple hingegen gibt an, dass die Informationen des Fingerabdrucks verschlüsselt auf dem A7 Prozessor abgelegt werden und da nur von Touch ID ausgelesen werden können. Entwickler, bzw. andere Apps haben keinen Zugriff auf die Informationen und die Daten werden auch nicht im iCloud Backup oder mit anderen Apple Server Diensten abgeglichen. Soweit Aussage gegen Aussage.

Interessantes gab es aber drüben beim Apple Kenner John Gruber zu lesen. Mary Branscombe, schrieb für CITEworld warum der iPhone 5S Fingerprint-Reader so viel besser ist als die uns bisher bekannten Reader von Laptops und Co.

With the new sensors you don’t have to move your finger, just press it against the reader. And like the sensor in the iPhone 5S, the sensors that will be in laptops and keyboards and other phones can detect the ridge and valley pattern of your fingerprint not from the layer of dead skin on the outside of your finger (which a fake finger can easily replicate), but from the living layer of skin under the surface of your finger, using an RF signal. That only works on a live finger; not one that’s been severed from your body.
This will protect you from thieves trying to chop off your finger when they mug you for your phone (assuming they’re tech-literate thieves, of course), as well as from people with fake fingers using the fingerprint they lifted from your phone screen.

Mit anderen Worten, wer den Fingerabdruck versucht künstlich nachzustellen kommt nicht weit. Ebenso wenig funktioniert es den Finger abzuschneiden und so Zugriff auf das iPhone zu erhalten. Von dem her schon mal eine Weiterentwicklung gegenüber den bisherigen Fingerprint-Reader. Dieses System, gepaart mit dem neuen iOS 7 macht es eigentlich (für den Moment) komplett überflüssig ein iPhone 5S zu stehlen. Das Gerät kann nämlich ohne Identifikation des Besitzers nicht einmal mehr neu aufgesetzt werden. Was meiner Meinung nach nun noch fehlt, dass man das iPhone auch nur mit einer Identifikation ausschalten kann. Dann nämlich könnte der Dieb zwangsläufig geortet werden.

Danke für den Hinweis David

iPhone-Dieb in der Schweiz per MobileMe überführt

Find my iPhone - iCloud

Immer wieder kann man in den amerikanischen Medien lesen, dass dank Apple’s „Mein iPhone suchen“ gestohlene Apple iGeräte wieder aufgefunden werden konnten. Letzten Samstag hat sich folgende Szene in Solothurn abgespielt:

Mein Arbeitskollege Maurizio hat in der Badeanstalt in Solothurn Erfrischung bei den sommerliche Hitzetemperaturen gesucht. Als er nach dem Baden zurück zu seinem Liegeplatz kam, musste er feststellen, dass sein iPhone abhanden gekommen ist. Geistesgegenwärtig hat er reagiert und mit einem anderen mobilen Endgerät schnell MobilMe aufgerufen und „Mein iPhone suchen“ gestartet. Zu Fuss ist man dem Ortungssignal dann gefolgt und an eine Bushaltestelle gelangt. Da stand dann ein 14 jähriger Junge welcher man freundlich gefragt hat: „Ähm sorry. Kann das sein, dass du mein Handy hast?“. Dieser meinte dann: „He was? Nö – Hab kein Handy“. Aber das liess sich ja relativ einfach überprüfen. Bei Mein iPhone suchen einfach den Alarmton aktiviert und ratet mal wo es gepiepst hat… In der Hosentasche des 14 Jährigen! „Gib mir mein Handy bitte…“

Facebook - Mein iPhone suchen

Natürlich liess Maurizio den kleinen Jungen nicht ohne entsprechende Standpauke gehen. Mehr war aber nicht nötig. Ich denke der Kleine wird es sich in nächster Zeit zweimal überlegen etwas unrechtes zu tun! Ich freue mich, dass die iPhone-Suchfunktion auch einmal in der Schweiz ein erfolgreiches Beispiel gefunden hat.

Dritt-Anbieter haben auch Lösungen erschaffen, welche die mobilen Computer lokalisieren können. Apple selber arbeitet fleissig an der iCloud-Lösung. Da soll man in Zukunft nicht mehr nur das iPhone, das iPad und den iPod touch lokalisieren können, sondern eben auch die Mac-Computer. Je begehrter die Apple Geräte eben sind, desto eher besteht die Chance, dass die Geräte gestohlen werden.

iCloud - User Account iCloud - Find my Mac iCloud - Find my Mac iCloud - Dashboard

Und die Moral von der Geschichte, Diebstahl lohnt sich nicht! Habt Ihr vielleicht auch schon Erfahrungen mit dem aufspüren von Apple Geräten gemacht? Hat es geklappt? Ich würde mich über entsprechenden Berichte freuen.

Sicherungen, Diebstahlschutz und andere Notfälle

Was für eine Woche. Alleine in den letzten sieben Tagen musste ich von drei iPhone- und einem MacBook Diebstahl aus dem Bekanntenkreis erfahren. Wirklich unschöne Erfahrungen welche die Leute machen musste. Die meisten haben dann bei mir angefragt, wie man denn nun das iPhone oder das MacBook orten kann… Leider kann man solche Dienste als Privatbenutzer nicht erst nach dem Diebstahl aktivieren. Da muss man schon vorher aktiv werden, leider. Ich kann aber nicht sagen, ob die Polizei da wirklich was ausrichten kann, wenn die Serienummer oder MAC-Adresse der Geräte bekannt ist…

Sichern gegen Diebstahl
Die Apple Mobiltelefone werden in der Schweiz ja gerne gestohlen. Ob das nun daran liegt, dass es die Diebe wirklich auf das iPhone abgesehen haben, oder ob es daran liegt, dass die meisten Schweizer ein iPhone besitzen, darüber darf gerätselt werden. Wer sein iPhone aber nun nach einem Diebstahl orten möchte, der braucht entweder MobileMe von Apple oder aber Undercover. Bei MobileMe ist der Vorteil, dass die Ortung ohne das Wissen des Diebes gemacht werden kann. Bei Undercover muss man zuerst den Täter mit einem kleinen Trick auf eine getarnte App locken. Undercover kann dafür auch das iPad und die Mac-Computer in die Ortung aufnehmen, während die MobileMe Ortung nur für das iPhone und das iPad ist.

Für den mobilen Rechner gibt es gleich mehrere Lösungen welche ich bereits hier vorgestellt habe. Das geht vom einfachen und kostenlosen iAlert, über Lockdown bis Undercover. Die meisten Programme geben Alarm wenn der Bewegungssensor angeht, schiessen Fotos von den Täter und übermitteln diverse Informationen an einen E-Mail Account. Hat man zusätzlich zum Administrator Passwort noch ein Firmware Passwort, so kann der Dieb nicht einmal eine Neuinstallation laufen lassen. Dümmer schuat es aus, wenn ein Profi ans Werk geht. Denn die Sicherungen lassen sich immer irgendwie umgehen.

Was ist mit den Daten?
Nicht nur der Verlust des Gerätes schmerzt, besonders auch der Verlust der Daten! Daher ist es sehr wichtig von den liebsten und wichtigsten Inhalten Sicherungen zu machen. Drüben bei Apfelquak macht sich Larsen gerade Gedanken darüber, wie sicher man eigentlich mit einer Time Machine Sicherung ist. Genügt diese Art von Backup? Er selber hat eine externe USB-Platte mit dem Time Machine Backup, welches er bei einem Wohnungsbrand schnell abreissen und mitnehmen kann. Der Gedanke ist nicht schlecht, aber was wenn man nicht zuhause ist? Oder der Brand schon soweit fortgeschritten ist, dass man nicht mehr zum Heimbüro kommt?

Genügt es wirklich wenn man „nur“ ein heimisches Backup macht? Oder sollte man sich einen feuerfesten Tresor zulegen und darin ein wöchentliches Backup ablegen? Oder ein Bankschliessfach mieten? Genügt es vielleicht ein Backup auch mal bei einem Online-Dienst wie Blackblaze abzulegen? Und wenn ja, wo?

Die vielen Vorkommnisse haben mich ins grübeln gebracht. Schliesslich sind nicht wenige Daten auf den heimischen Rechner abgelegt und auch die Geräte selber will man nicht wirklich verlieren, auch wenn man gut versichert ist. Nicht auszudenken, wenn man wichtige Daten nicht mehr wiederherstellen könnte. Aber wie gesagt, wohin mit den Sicherungen? Hilft es vielleicht das MacBook in einem Buch zu verstecken? Wie macht Ihr das? Kreuzt Ihr einfach die Finger und hofft, dass nichts passiert oder habt Ihr einen Masterplan, wie Ihr auch in etwas ausgefalleneren Szenerien wieder an Eure Daten und Geräte kommt?