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Apple übernimmt Beats Music & Beats Electronics für 3 Milliarden US-Dollar.

Tim Cook, Eddy Cue, Dr. Dre und Jimmy Iovine

Was als Gerücht durch das Internet kursiert ist, ist nun Tatsache. Apple hat noch gestern Nacht bekannt gegeben, dass es der Übernahme des beliebten Abonnementservice für Musikstreaming, Beats Music und Beats Electronics, dem Hersteller der bekannten Beats Kopfhörer, Lautsprecher und Audio Software zugestimmt hat. Als Teil der Übernahme werden sich die Mitgründer von Beats, Jimmy Iovine und Dr. Dre, Apple anschliessen. Apple wird die beiden Unternehmen für insgesamt drei Milliarden US-Dollar übernehmen, die Summe setzt sich aus Verkaufspreis von ungefähr 2,6 Milliarden US-Dollar und ungefähr 400 Millionen US-Dollar, die nach und nach ausgezahlt werden, zusammen.

Tim Cook freut sich die Marke Apple im Bereich der Musik stärker zu positionieren:

[tweetable]Musik ist ein so wichtiger Teil im Leben von uns allen und hat einen besonderen Platz im Herzen von Apple.[/tweetable] Aus diesem Grund haben wir immer in Musik investiert und bringen nun diese aussergewöhnlichen Teams zusammen, um so weiterhin die weltweit innovativsten Musikprodukte und -Lösungen zu entwickeln.

Auch auf Twitter freut sich Tim Cook den Deal endlich bekannt geben zu dürfen:

Aber auch Jimmy Iovine freut sich, dass Apple und Beats nun endlich zueinander gefunden haben:

[tweetable]Tief in meinem Herzen habe ich schon immer gewusst, dass Beats zu Apple gehört.[/tweetable] Die Idee, als wir die Firma gestartet haben, wurde durch Apples unerreichte Kombination aus Kultur und Technologie inspiriert. Apples starkes Engagement gegenüber Musikfans, Künstlern, Songwritern und der Musikindustrie ist etwas Besonderes.

Iovine ist seit Jahrzehnten Vorreiter, wenn es um Innovationen im Musikgeschäft geht, und er war ein hilfreicher Partner von Apple und iTunes seit mehr als zehn Jahren. Er hat mit einigen der erfolgreichsten Künstlern in der Geschichte des iTunes Stores zusammengearbeitet oder deren Musik produziert und dazu beigetragen, dass iTunes der weltweit führende Musikvertrieb geworden ist.

Eddy Cue, Senior Vice President of Internet Software and Services von Apple, freut sich wohl schon auf die Zusammenführen der Services:

[tweetable]Musik ist ein so wichtiger Teil in Apples DNA und wird es immer bleiben.[/tweetable] Durch das Hinzufügen von Beats wird unser Musik-Angebot noch besser, vom freien Streaming über iTunes Radio zu einem weltklasse Abonnementservice mit Beats und natürlich dem Kauf von Musik über den iTunes Store, den Kunden seit Jahren lieben.

In gerade einmal fünf Jahren nach dem Start ist das „b“ von Beats die bevorzugte Marke in der Welt der Musiks und des Sports geworden und ist der Marktführer im Kopfhörermarkt. Musiksuperstars wie Lady Gaga, Lil Wayne oder Nicki Minaj haben ihre eigenen inviduellen Kopfhörer und Lautsprecher von Beats designed. Modedesigner und Street Artists wie Alexander Wang, Futura oder Snarkitecture haben bei speziellen, in der Stückzahl limitierten, Produkten mitgewirkt, während bekannte Sportler wie LeBron James, Serena Williams oder Neymar Beats als wichtigen Teil ihres Trainings oder Wettkampftags nutzen. Beats sind schnell Teil der Popkultur Amerikas geworden und mit der Übernahme von Beats wird das Produktangebot in vielen weiteren Ländern über den Apple Online Store, die Apple Retail Stores und ausgewählte autorisierte Apple Händler verfügbar sein.

Mein Fazit

Damals, als das Gerücht aufkam, war ich schon der Meinung, dass es Apple in erster Linie um das Netzwerk und Beats Music ging. Denn Beats Music hat es geschafft als Abonnementservice für Musikstreaming, sich darauf zu fokussieren jedem Anwender ein personalisiertes Musikerlebnis durch eine einzigartige Mischung aus digitaler Innovation und Musikleidenschaft zur Verfügung zu stellen. Von einem eingespielten Team aus renommierten Musikexperten, mit über 300 Jahren an Erfahrung über alle Genres hinweg, programmiert, liefert Beats Music die passende Musik zu jeder Situation, jeder Zeit und jeder Vorliebe, individuell abgestimmt auf den jeweiligen Musikgeschmack. Das Ergebnis ist ein künstler-freundlicher digitaler Musikservice, der mehr als einfach nur Zugang zur Musik bietet, sondern darüber hinaus eine emotionale Bindung dazu aufbaut. Dazu eben das grosse Netzwerk an Menschen und Künstler aus der Musik-Szene welche Jimmy Iovine über Jahre aufgebaut hat. Aber auch Stars und Sportler welche sich gerne mit der Marke Beats identifizieren.

Auch jetzt bin ich noch davon überzeugt, dass es weniger um die Hardware geht. Ein Rebranding von Beats auf Apple wäre wohl auch ein zu grosser Kraftakt. Aber das technische Wissen, die Innovationen, die Verbindungen im Musikgeschäft und Akzeptanz des Streamingservice bei Künstler und Publikum sind wichtige Errungenschaften für Apple. Ein wichtiger Schritt für Apple um im Content-Markt wieder einen Schritt zu machen.

iReview 19/2014 – Ich im Tagi.

 

Renato Mitra im Tagesanzeiger

Diese Woche stand ganz im Zeichen von Beats by Dr. Dre. Den Gerüchten nach, soll Apple Interesse haben den Kopfhörer-Hersteller Beats aufzukaufen und Dre, wie auch Jimmy Iovine in das Unternehmen in Cupertino zu integrieren. Meine Meinung zu dem ganzen hab ich bereits hier im ApfelBlog.ch niedergeschrieben und auch dem Zürcher Tagesanzeiger durfte ich Rede und Antwort stehen. Eines dürfen wir aber nicht vergessen, es sind nur Gerüchte, auch wenn sich Dr. Dre im Web bereits als erster Rap-Milliardär betiteln lässt.

Erinnert ihr euch an die günstigen Aktionen hier im ApfelBlog.ch für das iPad mini und den Mac mini. Nun, Ende Monat soll die nächste Aktion kommen und ihr könnt noch Einfluss nehmen. Aktuell frage ich nach, welches Produkt ihr euch günstiger wünscht. Alles ist noch offen.

Was es diese Woche sonst so gab im Worldwide Web, was auch erwähnenswert wäre, steht hier im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 19/2014. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Warum Apple die Kopfhörer-Marke Beats übernehmen könnte.

Apple will Beats übernehmen

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern des Internets. Apple soll angeblich Beats, ehemals gegründet von der Rap-Legende Dr. Dre, für kleine 3,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Wenn tatsächlich etwas an dem Gerücht dran ist, dann wäre das für Apple die bisher grösste Übernahme, zumindest im Preis. Die Informationen stammen von einer Person, die mit den laufenden Verhandlungen vertraut sein soll und hat das ganze der Financial Times gesteckt. Natürlich äussern sich weder Apple, noch Beats zu den Gerüchten. Aber angeblich ist noch nichts entschieden, die Verhandlungen laufen und könnten auch noch scheitern.

Aber warum soll der Marktführer in Verkauf von digitaler Musik einen Kopfhörer-Hersteller übernehmen? Die Kopfhörer selber haben eher einen zweifelhaften Ruhm. Zwar sind die farbigen Kopfhörer mit dem „b“ sehr beliebt bei jugendlichen, nicht aber bei Leuten die Wert auf qualitative Musik legen. Man würde mit dem Kauf von Beats als die jugendliche Zielgruppe erreichen. Könnte man meinen. Diesen Versuch hat HTC schon hinter sich. Damals hat man sich für 300 Millionen Dollar bei Beats eingekauft und musste feststellen, dass man in der erwünschten Zielgruppe nicht Fuss fassen konnte. Somit hat sich HTC im letzten Jahr wieder heraus gekauft.

Spannend ist aber der frische Musik-Streaming Service von Beats. Hier könnte Apple einen Mitbewerber für iTunes Radio aufkaufen und so vielleicht auch an einen grösseren Stock von Musik kommen. Ich denke Apple geht es weniger um die Zielgruppe, denn in Amerika haben Jugendliche lieber ein iPhone als ein Samsung-Smartphone. Auch nicht unbedingt um die Kopfhörer-Technologie, denn die eigenen Earphone sind sehr günstig im Vergleich zur Qualität. Ich denke es geht mehr um das Musik-Netzwerk und den Streaming-Service. Und das gibt es nicht mit Zusammenarbeit und Beteiligungen, sondern nur mit einer kompletten Übernahme.

 

Monster Beats Studio by Dr. Dre

Beats by Dre

Auf der Suche nach einem Headset für das iPhone 3GS, welches alles Funktionen des mitgelieferten Steuerelements unterstützt, bin ich auch über einen, sagen wir, etwas grössere Möglichkeit gestolpert.

Der Interpret, Produzent und Akustikperfektionist Dr. Dre, welcher auch schon einen der begehrten Grammys gewonnen hat, war auf der Suche, wie ich, nach einem Kopfhörer der die Musik in möglichst hoher Qualität wieder gibt. Dr. Dre hat sich dann entschlossen selber das Problem zu lösen und hat mit den Audioexperten von Monster zusammen gearbeitet. Dabei wurde der Kopfhörer für das ultimative Hochleistungs-Hörerlebnis kreiert: Beats! Dr. Dre meint selber dazu:

Interpreten und Produzenten arbeiten in den Studios hart daran, den Klang zu perfektionieren. Die meisten Menschen können dies mit normalen Kopfhören jedoch nicht richtig hören. Der Grossteil der Kopfhörer hat Schwierigkeiten mit den Bässen, den Details, der Dynamik. Kurzum, die Musik berührt dich nicht. Mit Beats hören Sie, was die Interpreten hören, und Sie hören die Musik so, wie Sie es sollten: So wie ich sie höre.

Eigentlich bin ich persönlich nicht der Typ, der mit grossen Kopfhörer durch Zürich schlendert. Dennoch muss ich zugeben, dass die Beats Kopfhörer von Dre wirklich überzeugen! Die Kabel vom iPod oder iPhone zum Hörer können ausgetauscht werden. Steckt man das Monster iSoniTalk™-Kopfhörerkabel ein, findet man ein Steuerelement mit Trackwahl, Volumen und einem Mikrofon. Somit eignen sich die Beats by Dre Kopfhörer durch aus auch zum telefonieren.

Einziger Nachteil, damit die Kopfhörer auf Ihre volle Leitung kommen, benötigen diese zwei Typ AAA Batterien, welche man in eine der Hörermuscheln einsetzen muss. Trotz der einseitigen Belastung verteilt sich das Gewicht gut und man bemerkt gar nicht, dass der zusätzliche Strom nur in einer Muschel untergebracht ist. Aber dennoch, vergisst man Ersatz-Batterien einzustecken könnte der Musikgenuss bald zu Ende sein…

Übrigens, der Preis von satten 435.95 Schweizer Franken im Apple Store könnte auch noch ein Grund sein warum man eben nicht mit diesem Luxus-Lauscher in der Gegend rum rennt. Aber an einigen Orten gibt es die Kopfhörer auch etwas preiswerter, so beispielsweise auch bei Amazon. Da kostet der Monster Beats Studio von Dr. Dre 254.90 Euro was ungefähr CHF 386.50 entspricht.