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iCloud.com nun mit zweistufige Bestätigung.

iCloud

So. Nun hat Apple endlich die echte zweistufige Bestätigung für iCloud ausgerollt. Nach dem Login sind die Apps gesperrt und können erst genutzt werden, wenn ein vierstelliger Zahlencode, welcher über das registrierte iPhone verschickt wird, eingegeben wird. Nur die Funktion „Mein iPhone suchen“ wird angezeigt, weil man sonst ein gestohlenes iPhone nicht mehr suchen könnte. Mit OS X Yosemite sollte das aber kein Problem mehr sein, weil man alles Meldungen, inklusive SMS und Telefonanrufe, auch mit dem Mac lesen, bzw. entgegen nehmen kann.

Update 17.9.2014 07:15 Uhr

Per 1. Oktober gibt es auch App spezifische Passwörter für iCloud. Sollte also eine App wie beispielsweise ein Mail-Programm, Zugriff auf die iCloud haben, so muss dafür ein separates Passwort gelöst werden. Und nur diese App kann dann auf die freigegebenen Informationen Zugreifen.

iCloud Drive

Derweil hat sich auch in der Beta-Version der iCloud etwas getan. Neben den bekannten Icons sind nun auch Einstellungen und iCloud Drive aufgetaucht. iCloud Drive ist eine Ablage wie Dropbox und Co. in welcher man Dokumente, Fotos und auch Scripte ablegen kann.

iCloud Drive

In den Einstellungen kann man die Sprache und Zeitzone editieren, die Mitglieder der Funktion Family Sharing editieren oder die angemeldeten Geräte zu der entsprechenden Apple ID.

iCloud Einstellungen

 

Langsam aber sicher macht die iCloud Sinn…

Spideroak: Backup- und Synchronisation mit clientseitiger Verschlüsselung

Schon einmal hat der ApfelBlog.ch-Leser @vinschger einen Gastbeitrag hier veröffentlicht und schon damals ging es schon um’s Thema Backup. Nun steht der zweite und ebenfalls wieder interessante Artikel an. Ich bedanke mich jetzt schon für das Engagement und wünsche Euch eine interessante Lektüre.

Nach dem Super-Gau bei Dropbox, wo vor einigen Tagen für ca. 4 Stunden über 20 Millionen Accounts ohne Eingabe eines richtigen Passwords zugänglich waren (glücklicherweise aber diese massive Sicherheitslücke nur bei ca. 100 Accounts nachweislich ausgenutzt wurde, um sich Zugang zu fremden Daten zu verschaffen), habe ich mich auf die Suche nach einer „etwas sichereren“ Cloud-Lösung begeben. Eine Möglichkeit ist sicherlich, Dropbox in Kombination mit einem Truecrypt Container zu nutzen, wie z.B. in diesem Blog beschrieben. Eine andere Möglichkeit ist, auf Cloud Dienste mit integrierter Verschlüsselung zurückzugreifen, wie es z.B. von Wuala oder Spideroak angeboten wird. Ich habe nun Spideroak für einige Zeit getestet, und möchte meine sehr positive Erfahrungen mit Euch teilen.

Backup und Synchronisation:
Das Client-Programm für Spideroak ist für Mac, Windows und Linux erhältlich, weiters gibt es eine kostenlose iOS Version ( iphone und iPad) und eine Android-Version um auf die Daten zugreifen zu können. Spideroak ist eine Mischung eines Synchronisierungs-Dienstes (wie z.B. Dropbox) und eines Backup-Dienstes (wie z.B. Crashplan). Im Programm selber kann jedes beliebige Verzeichnis der Festplatte für das Backup oder für die Synchronisation mit den anderen verbundenen Computern ausgewählt werden. Von jedem Gerät aus hat man über das Programm-Interface Zugriff auf sämtliche Daten, die Synchronisationsfolder werden im Hintergrund automatisch abgeglichen. Im Vergleich dazu bietet Dropbox nur die Synchronisation des Dropbox-Folders (nicht jedes beliebigen Folders) und weiters keine clientseitige Verschlüsselungsmöglichkeit. Bzgl. Verschlüsselung verspricht Spideroak wie gesagt eine clientseitige Verschlüsselung mit einer Kombination aus 2048 byte RSA und 256 bit AES. Der private Verschlüsselungskey verlässt den eigenen Computer niemals und ebenso werden sämtliche Daten bereits verschlüsselt bevor sie an den Server übertragen werden. Auf diesem Wege können sogar bei einem Hacker-Angriff auf den Spideroak-Server oder aber auch durch die Spideroak Mitarbeiter die Daten niemals entschlüsselt werden. Teile von Spideroak sind open-source, langfristig wird eine Offenlegung des gesamten Codes überlegt. Die Uebertragungsgeschwindigkeiten waren nach meinem subjektiven Empfinden vergleichbar mit anderen Synchronisationsdiensten. Das tolle an Spideroak ist auch, dass auch ältere Versionen einer Datei auf dem Server gespeichert bleiben (ähnlich wie bei TimeMachine) und man weiterhin darauf zugreifen kann.

 

Einfache Konfiguration
in den Basics-Einstellungen kann man ganz einfach auswählen, welche Benutzerdaten man als Backup hochladen will. Als Alternative wird einem im Advanced-Mode die gesamte Folderstruktur (wie im Finder) angezeigt, und man kann dann jedes beliebige Verzeichnis zum Backup auswählen. Wer eine reine Backup-Lösung sucht, ist mit anderen Diensten wie z.B. Crashplan unter Umständen besser bedient, da es dort insbesondere bei hohen Datenvolumen günstigere Preise gibt. Spideroak ist durch die Kombination von Backup und Synchronisation aber eine sehr interessante Alternative oder Ergänzung (läuft z.B. auf meinem Mac problemlos in Kombination mit TimeMachine, Crashplan und Dropbox).

Basis-Auswahl für Backup

Advanced-Auswahl für Backup oder Synchronisation:

Folder sharen:
Weiters bietet Spideroak auch die Möglichkeit Folder des eigenen Computers mit anderen Leuten zu „sharen“, in sogenannten ShareRooms. Die Dateien werden in solchen Fällen (mit einer entsprechenden Warnung) dann meines Wissens nach aber nicht clientseitig verschlüsselt, sondern einfach über eine SSL Verbindung auf den Spideroak Server hochgeladen (in diesem Fall sollte man sicherlich keine sensiblen Daten hochladen!). Eine speziell codierte URL, die zur Weitergabe gedacht ist, ermöglicht dann, auf die Files zuzugreifen. So kann man relativ einfach einen Ordner mit anderen Teilen, ohne dass diese sich vorher bei Spideroak registrieren müssen.

2-Wege Authentifizierung:
In den USA bietet Spideroak bereits eine 2-Wege Authentifizierung an, in Europa soll diese in Kürze folgen. Einige von Euch kennen ein solches Verfahren bereits von Facebook, wo es seit kurzem optional verfügbar ist. Wenn man sich mit seinem Password bei Spideroak einloggt, wird einem zur zusätzlichen Authentifizierung noch ein Code per SMS zugeschickt, welchen man dann noch eingeben muss, um sicherzustellen, dass sich auch wirklich niemand anderer ins System einloggen kann.

Preis-Struktur:
Die Preisstruktur von Spideroak ist einfach, einen 2 GB Account kann man gratis registrieren, für jede weiteren 100 GB zahlt man dann 10 USD pro Monat bzw. 100 USD pro Jahr (dies ist deutlich günstiger als Wuala und Dropbox).

 

Und jetzt kommt das Beste – Verlosung von 2 x 100 GB Spideroak:
Unter allen Kommentaren welche bis zum 30.07.2011, 19.00 Uhr zu diesem Artikel (gleich hier unten) eingereicht wurden, werden zwei 100 GB Spideroak Jahreslizenzen verlost. Wer einen Twitter Account hat, kann seine Gewinnchancen steigern, indem der folgende Tweet veröffentlicht:

Ich möchte dank @vinschger und @apfeltweet eine 100 GB @spideroak Jahreslizenz gewinnen. http://bit.ly/spideroakbackup #backup

Am 30. Juli 2011 erfolgt dann die Verlosung der zwei 100 GB Spideroak-Jahreslizenzen, welche uns freundlicherweise von der Firma Spideroak zur Verfügung gestellt wurden. Die beiden Gewinner werden persönlich kontaktiert und erhalten einen Code zur Freischaltung der Jahreslizenz. Viel Glück!

 

Links:

  1. Spideroak-Konto eröffnen (2 GB – gratis) (Disclaimer: wenn ihr Euch über diesen Link registriert, wird mein (@vinschger) Gratis-Speicher bei Spideroak aufgestockt – so tut ihr mir etwas Gutes ohne selber einen Nachteil zu haben ;-)
  2. Technische Details zu Spideroak
  3. Video – Tutorials zu Backup / Sync / Share / Restore

iReview 15/2011

iReview

Eigentlich schon fast schade bei so tollen Wetter in den Bildschirm zu schauen. Wer es trotzdem tut, der kann auch gleich noch einen Blick in den iReview ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 15/2011 werfen. Ich wünsche Euch eine interessante sonntägliche Lektüre.

Die iPad Frage: Wifi oder Wifi + 3G?

iPad im Business

Im Moment werde ich gerade überflutet von Anfragen per Mail, Twitter, Facebook und sonstigen Kanälen… Im Grossen und Ganzen drehen sich all die Fragen um das selbe Thema: Soll ich mir ein iPad Wifi oder ein iPad Wifi + 3G bestellen?

Gerne gebe ich meine Gedanken und Beweggründe weiter, muss aber vorausschicken, dass das in erster Linie für mich passt. Ob meine Entscheidungen auch für Euch passen, das müsst Ihr selber heraus finden. Von dem her ist das keine allgemein gültige Checkliste oder Entscheidungshilfe, sondern nur ein Bericht, wie ich darüber denke…

Wie ich schon ein paar mal hier im Blog voraus geschickt habe, habe ich aus Amerika ein iPad 16GB Wifi. Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich bin mehr als zufrieden mit dem Gerät! Aber gehen wir einmal alle Entscheidungskriterien durch.

Der Speicher (16, 32 oder 64GB)
Die 16GB habe ich zur Zeit mit etwa 6GB Daten belegt, nicht mehr! Musik habe ich nur meine Lieblingssongs drauf und diese werden bei jeder Synchronisation neu erörtert, dank Intelligenten Wiedergabelisten. Mehr Musik brauche ich darauf nicht, denn das iPhone ist meisten nicht weit entfernt. Vielleicht kann sich ein grösserer Speicher einmal bewähren, wenn man vereinfacht Daten auf dem iPad ablegen kann. Zur Zeit bin ich mit den Daten in der Wolke wie Dropbox und MobileMe aber ganz zufrieden. Ansonsten sind alle meine Kontakte, Termine, E-Mails (via IMAP) und Browser Lesezeichen synchronisiert. Natürlich ist auch eine grössere Zahl von Apps auf dem iPad installiert.

Funk (Wifi und/oder 3G)
Der Einfachheit halber habe ich mich für ein Wifi-Modell entschieden. Die 3G Modelle waren in Amerika erst später erhältlich. Eigentlich dachte ich nach den ersten beiden Tagen, dass ich das Wifi-Modell verkaufen werde und mir ein 3G-Modell in der Schweiz kaufe. Nach dem bekannt werden der Tarife habe ich mich zurück entschieden. Zwischenzeitlich hatte ich mir nämlich ein Huawei E5830 Wireless Modem zugelegt. Das kleine und handliche Modem kann nämlich mit einer normalen SIM-Karte schnell und drahtlos ein WLAN ins Internet aufbauen. Bis zu fünf Geräte dürfen dann mit via Huawei so ins Internet zugreifen. Egal ob iPad, iPod touch oder Playstation Portable. Das gute an dem Modem ist, eine normale SIM-Karte reicht, auch von Sunrise. Es hat keinen SIM-Lock und ist klein. Der Nachteil ist der Preis. Mit 174 Euro nicht gerade günstig.

Die wirkliche Frage ist aber, braucht man das iPad unterwegs?
Wer mit den öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit fährt, dem könnte ein 3G wirklich entgegen kommen. Es ist wirklich komfortabel mit dem grossen Bildschirm die News des Tages oder den RSS-Feed der Lieblings-Websites zu lesen. Ebenfalls gemütlich ist es die Mails während der Fahrt zu bearbeiten und sich so eine kleine extra Pause während der Arbeit zu gönnen.

Wer aber das iPad in erster Linie als Unterhaltungsgerät (Film und Musik), oder als Internet-Surf-Tablet daheim auf der Couch braucht, der kann gut auf 3G verzichten. Wer weiss, vielleicht wird es ja bald auch möglich, doch mit dem iPad Wifi per iPhone ins Internet zu gehen. Schliesslich will Steve Jobs ja noch die Möglichkeit zu drucken ab dem iPad nachreichen… Die Frage ist nur, wann wird es möglich sein und kann ich so lange warten…

Mein persönliches Fazit zum iPad ist: Ich habe das kleinste und günstigste Modell und bin Glücklich! Eine weitere Investition verkneife ich mir und spare das geld für nächstes Jahr wenn eine neue Generation von iPads auf den Markt kommt… Und im Juni/Juli kommt ja noch das neue iPhone… =)