Posts tagged "entwicklung"

iPad Geek Night in Zürich und iPhone Apps Development in Bern

Renato Mitra mit dem iPad

iPad Geek Night
An der iPad Geek Night am 6. April 2010, von 17:00 bis 19:00 Uhr werden Adrian Kosmaczewski und Jonas Schnelli darüber sprechen, wie man am besten für das iPad entwickelt. Es werden Gemeinsamkeiten zwischen der iPad und iPhone-Anwendungsentwicklung aufgezeigt. Mir persönlich ist Jonas Schnelli bekannt als guter Referent mit vielen Erfahrungen in der Entwicklung von iPhone Apps.

Als Ehrengast wird ein frisch importiertes iPad am Dienstag Abend im Technopark anwesend sein! Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit das iPad einmal selber in den Händen zu halten und das iPad auszutesten. Organisiert wird der Abend von include7 AG, akosma software und Trifork GmbH. Der Eintritt ist kostenlos und hat Platz für 80 Gäste (First come – first served). Anmelden und informieren kann man sich hier.

iPhone Apps Development
Apple selber lädt am 16. April 2010 nach Bern ein. An dem Tag zeigt Apple eine Einführung in die iPhone Anwendungsentwicklung, zeigt aber auch die Webentwicklung für das iPhone. Das komplete Programm und die kostenlose Registration gibt es hier.

iPhone Wochenrückblick 47/09

Das iPhone kann auch Kerzen ausblasen
Wer es nicht glaubt, der Schweizer Blogger Benkö hat es ausprobiert und per YouTube Film festgehalten.

30 iPhone Apps für’s Business
Mit iPhone Apps kann man nicht nur spielen, einige haben auch einen echten nutzen. Hier wurden 30 nützliche Apps zusammengetragen.

iPhone: Manchmal ist der Akku wirklich kaputt!
Dass der Akku beim iPhone nicht lange hält, wird meistens mit dem Benutzen von rechenintensiven Programmen auf dem iPhone entschuldigt, oder den Saft fressenden 3G Mobilfunkverbindungen. Aber manchmal ist halt einfach tatsächlich der Akku kaputt!

Screenshot Tool für iPhone-Entwickler
Wer kennt sie nicht, die verwackelten Videoaufnahmen, in dem Entwickler verzweifelt versuchen zu zeigen, was das eigene App alles kann. Mit dem Screenshot Tool SimCap geht das nun ganz einfach. Wer selber iPhone Apps promoten will, sollte sich das 15 US-Dollar günstige Tool unbedingt anschauen!

iPhone App Development: Testen, testen, testen

iPhone Development

Wie bereits berichtet, werde ich in nächster Zeit einige Erkenntnisse aus dem ersten Zürcher iPhone Developer Day veröffentlichen.

So ziemlich bei allen Vorträgen wurde auf eines immer wieder hingewiesen. Egal was Ihr entwickelt, das Endprodukt muss ausgiebig getestet werden! Denn ist die Applikation erst einmal bei Apple eingereicht, dann kann es 5, 10, 30 Tage oder bis zu 10 Wochen dauern, dass die App im iTunes Store freigeschaltet wird. Und dann geht alles sehr schnell! Wenn die App bei der Veröffentlichung das Publikum überzeugen kann, kann es schnell in die Hitlisten kommen und noch mehr Downloads generieren. Aber stellt Euch vor das App ist langsam, oder ein Button sorgt für einen Absturz und nicht zu der gewünschten Funktion… Autsch!

Auch wenn Ihr den Fehler schnell entdeckt, schnell korrigiert ist der Fehler nicht. Denn das Programm muss erneut bei Apple eingereicht werden… So lange können sich weitere Benutzer über das fehlerhafte Programm aufregen… Daher lohnt es sich die App vor dem einreichen wirklich ausführlich auf Herz und Nieren zu testen!

Für die Tests reicht es nicht wenn man den iPhone Simulator aus den iPhone SDK verwendet.  Denn der Simulator kann auf die vollen Systemressourcen des Mac zurückgreifen und die Befehle entsprechend schnell ausführen. Eure Benutzer haben aber vielleicht einen iPod touch der ersten Generation! Eine komplexe Berechnung kann dann länger dauern als bei einem iPhone 3GS! Empfohlen wird, dass man einen iPod touch, ein iPhone der ersten Generation und ein aktuelles iPhone hat zum testen.

Sorgt bei den Tests auch für genügend unterschiedliche Tester. Das können Kinder sein, erfahrene iPhone Anwender und weniger Erfahrene! Jeder hat unterschiedliche Anforderungen an die Navigation und Verhalten der Applikation. Das sollte Berücksichtigt werden. Ihr wisst ja selber wie nervig zu kleine Button sein können…

Fluch oder Segen – iPhone App Entwicklung mit Flash Professional CS5

iPhone App Development mit Flash CS5

Ich muss sagen, als ich gelesen habe, dass es nun möglich sein wird mit Flash Professional CS5 die Flash-Animationen als iPhone App zu exportieren kamen bei mir gemischte Gefühle hoch. Daher auch der Titel Fluch oder Segen.

Segen
Das man in Zukunft nicht unbedingt auf Objective-C angewiesen ist hat mehrere Vorteile. Zum einen ist nun die Schar von Entwickler noch grösser und wir dürfen noch mehr Apps für das iPhone erwarten. Gerade in der Entwicklung von Spielen könnte das interessant sein, weil OpenCL kein Zuckerschlecken ist. Es müsste dann auch relativ einfach sein bestehende Flash-Spiele gleich als iPhone App zu Portieren. Der geschriebene Code kann also mehrfach verwendet werden.

Fluch
Meine Befürchtung ist, dass im Bereich der iPhone App Entwicklung mit Flash CS5 die Qualität der iPhone Apps drastisch abnimmt. Es erinnert mich stark an den Markt des Webdesigns. Zu Anfang gab es Agenturen welche die Kunden betreut haben. Dank Adobe, Macromedia und Microsoft gab es dann aber so genannte WYSIWYG-Editoren (What you see is what you get) mit welchen man per Click und Drop eine Website zusammenschustern konnte. Der Code wurde automatisch geschrieben. Abgesehen von nicht optimierten Grafiken und einem hässlichen Code, litt insbesondere die Usability… Denn jetzt konnte wirklich jeder, beispielsweise der Neffe des Nachbars, eine Firmenwebsite dür ein paar Euro bauen. So ähnlich kommt es mir jetzt mit Flash CS5 vor. Ich befürchte das es bald eine Schwemme von App geben wird. Apps die grösser als 10MB sind, langsam weil der Code nicht optimiert ist und die Usability wird schlimm sein…

Aber vielleicht sehe ich das zu schwarz und die Qualitätskontrolle bei Apple filtert solche Verbrechen bereits vor der Veröffentlichung aus. Denn an dem iPhone Developer Day haben verschiedene Entwickler bestätigt, dass Apple unter anderem die App mit dem Marketing-Text vergleicht um zu prüfen das nicht das blaue vom Himmel versprochen wird. Auch die Usability wird untersucht. Verklickt man sich an der selben Stelle des öfteren, so wird die App abgewiesen.

So sind Apples Produktzyklen

Pogue hatte die Möglichkeit direkt nach der MacWorld Expo Keynote mit dem Redner Phil Schiller zu sprechen. Er konnte aus Schiller kitzeln, warum Apple zukünftig auf die Auftritte an der MacWorld Expo verzichtet. Zuerst einmal antwortete er, als wäre es direkt von der Pressemitteilung abgelesen in der Art, dass man über die Apple-Stores und das Internet man weit mehr Menschen erreiche als über Messeauftritte, diese seien also nicht länger wirtschaftlich.

Dann aber kam die Interessante Antwort. Phil Schiller erklärte „dass es unmöglich sei, jeden Januar mit einer weiteren grossartigen Show aufzuwarten. Apple habe schliesslich feste Produktzyklen und ein Januar-Termin passe in keinen davon.

Schiller war dann auch noch so nett und nannte die die Zyklen von Apples Produktentwicklungen:

  • März (iLife)
  • Juni ( iPhone)
  • Später Sommer (Kaufzyklus im Bildungsbereich)
  • Oktober ( iPod-Produktzyklus)
  • November (Weihnachtsverkäufe)

Die Zyklen Bildungsbereich im späten Sommer und iPod im Oktober waren bis dahin bekannt. Dass es iPhone Änderungen schon mal im Juni gab, auch daran kann man sich erinnern. Das diese Termine aber tatsächlich alle fest in den Produktzyklen verankert sind, dass ist neu!

Anhand dieser Zyklen könnte man folgende Voraussage für das Jahr 2009 erstellen:

  • März: iLife wird veröffentlicht.
  • Juni: iPhone nano und iPhone Software 2.3
  • Später Sommer: Mac mini und weitere Änderungen bei den Mac-Computer
  • Oktober: überarbeitete iPods
  • November: Aktionen und vielleicht Produktverbesserungen

Allerdings ist es auch durchaus möglich, dass Apple ausserhalb dieser „regulären“ Zyklen Neuvorstellungen organisiert. Schliesslich gab es im letzten Jahr einige Beispiele dafür! Ich bin aber gespannt wie sich meine Vorhersage in diesem Jahr bewahrheiten wird. Besonders im Juni könnte es also wieder spannend werden für die Freunde des Apple Mobiltelefon…

(via)