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Was ist eigentlich mit dem Micro-USB-Ladegerät welches die EU fordert?

Micro-USB-Ladegerät

Mitte 2009 hatten ein paar Leute in der EU-Kommission eine, wie sie dachten, tolle Idee und haben den Smartphone Hersteller ein Ultimatum gesetzt: Man solle sich endlich auf einen Ladegerät-Anschluss für alle Smartphones einigen. Es sei schliesslich unzumutbar, dass man immer auf die Ladegeräte der Hersteller angewiesen ist daher kaum auf Ladegeräte von Kollegen mit anderen Marken zurückgreifen könne… Natürlich hat die EU damals nicht bedacht, dass es Smartphones mit unterschiedlichen Leistungen gibt und ein einheitlicher Ladegerät-Anschluss dazu führt, dass intensive Smartphones dadurch ein x-faches Ladezeit länger benötigen gegen über einem optimierten Anschluss… Lange Rede kurzer Sinn, die Hersteller Nokia, Sony Ericsson, Motorola, Apple, LG, NEC, Qualcomm, Research in Motion (RIM), Samsung und Texas Instruments haben sich gegenüber der EU bereit erklärt, Micro-USB als Standard-Anschluss für Ladegeräte vorzusehen. Es blieb ihnen auch nichts anderes übrig als sich dem Druck der EU zu beugen, ansonsten hätten die Paragraphenreiter den Standard-Anschluss bestimmt. Die lustigen Herren in der Regierung finden ihre Idee so gut, dass man noch weitere Vorteil darin sieht:

Nach Einschätzung der EU kann durch das einheitliche Ladegerät tonnenweise Elektroschrott vermieden werden. Denn Handynutzer müssen ihre alten Ladegeräte nicht mehr wegwerfen, wenn sie ein neues Telefon kaufen.

Es ist ja nicht so, dass mit jedem neuen Smartphone ein neues Ladegerät ausgeliefert werden muss, denn oft werden Geräte weiter verkauft oder Neubesitzer, ohne vorheriges Smartphone, müssten beim Kauf explizit darauf aufmerksam gemacht werden, dass nicht alles Zubehör inbegriffen ist und man eventuell noch einen Ladeadapter dazu kaufen muss…

Mitte 2011 hat Apple der EU ein Schnippchen geschlagen und einen kostenpflichtigen Adapter (Apple iPhone Micro USB Adapter) veröffentlicht welcher vom geforderten Micro-USB-Stecker zum Apple Dock Connector überleitet. Damit hat sich Apple möglichst der EU genähert und geht auch nicht weiter, wie Georg Albrecht, der Mediensprecher von Apple Deutschland, gegenüber dem Handelsblatt-Online-Partner Golem.de aussagt:

Wie wir bereits in der Vergangenheit erklärt haben, bleiben wir dem Apple-Dock-Connector verpflichtet und diese Initiative wird es nicht erfordern, das zu verändern. Das Memorandum gibt Herstellern die Möglichkeit, einen Adapter zur Verbindung mit dem Universalladegerät anzubieten.

Bei Apple ist der Dock Connector auch wesentlich mehr als nur ein Anschluss zum aufladen. Über den Dock Connector werden Geräte gesteuert, oder Boxen mit Musik versorgt, Filme abgespielt, das Smartphone synchronisiert und Fotos ausgetauscht… Eine ganze Industrie von Dritthersteller ist darauf angewiesen, dass der Dock Connector noch möglichst lange so wie bisher funktioniert. Und die EU scheint sich mit dem Adapter auch zu frieden zu geben… Zumindest wurde von der EU seit der Vorstellung eines einheitlichen Micro-USB-Ladegeräts im Februar 2011 nichts mehr bezüglich dieser Problematik kommuniziert. Vielleicht liegt es auch daran, dass die EU inzwischen richtige Probleme zum lösen hat…

Im übrigen endet die Absichtserklärung, inzwischen von insgesamt 14 Smartphone-Hersteller unterzeichnet, am 31. Dezember 2012. Wie es dann weiter geht, das steht noch in den Sternen… Meiner Meinung nach ist es aber unnötig, dass sich die Politik in die technologische Weiterentwicklung einmischt. Neue, bessere Lösungen werden mit solchen Gesetzen nur verhindert!

Heute: iPad in Europa!

Renato Mitra mit dem iPad

Heute ist es endlich soweit! Das iPad ist offiziell in der Schweiz angekommen. Mich interessiert natürlich brennend, habt Ihr Euch das iPad nach Hause schicken lassen? Seit Ihr in einer der zahlreichen Verkaufsstellen angestanden? Steht Ihr vielleicht noch aktuell in einer Warteschlange? Wo wart Ihr und was habt Ihr erlebt? Sind die ersten Verkaufsstellen ausverkauft? Lasst es uns Wissen!

Hier werden Sie geholfen!
Darüber hinaus möchte ich darauf aufmerksam machen, dass ich Euch gerne bei Fragen und Problemen weiterhelfen. Meistens hat man nicht alleine ein Problem mit einem Gerät. Da kann es sicher hilfreich sein wenn man sich in einem Forum darüber austauscht, oder aber ich kann bekannte, oder verbreitet Probleme aufnehmen und hier im Blog bearbeiten… Man lernt ja schliesslich nie aus…

Ich wünsche Euch allen aber jetzt schon viel Spass mit dem neuen iPad und bin überzeugt davon, dass nur wenige wirklich Hilfe benötigen.

iPad kommen erst Ende Mai nach Europa

Dem einen oder anderen könnte bei der folgenden Meldung wohl der Atem kurz aussetzen. Apple hat heute darüber informiert, dass die iPad nicht Ende April in Europa erhältlich sein werden, sondern erst Ende Mai 2010! Hier ist die offizielle Meldung von Apple:

Obwohl wir mehr als 500.000 iPads in der ersten Woche ausgeliefert haben, ist die Nachfrage deutlich stärker als wir erwartet haben und wird voraussichtlich weiterhin unsere bereitgestellten Mengen in den nächsten Wochen übertreffen, da mehr und mehr Leute das iPad sehen und ausprobieren. Wir haben ausserdem eine grosse Stückzahl an Vorbestellungen für das iPad 3G zur Auslieferung Ende April entgegen genommen.

Konfrontiert mit dieser überraschend starken Nachfrage in den USA, haben wir die schwierige Entscheidung getroffen die internationale Markteinführung des iPad um einen Monat auf Ende Mai zu verschieben. Am 10. Mai werden wir sowohl die internationalen Preise bekanntgeben als auch mit der Möglichkeit zur Vorbestellung beginnen. Wir sind uns bewusst, dass viele internationale Kunden, die auf den Kauf eines iPad warten, über diese Nachricht enttäuscht sein werden, aber wir hoffen, dass sie zumindest über den Grund erfreut sind – das iPad ist bislang in den USA ein überwältigender Erfolg.

Wenigsten ist jetzt schon das Datum für die Vorbestellungen veröffentlicht worden. Am 10 Mai 2010 dürfen die Bestellungen aufgegeben werden.

Herzlichen Dank an ToCoo, Jonas, marc69 und vinschger

Heiteres Termine-Raten für das iPhone Schweiz

Nachdem jetzt klar ist, dass das iPhone von mindestens zwei Mobiltelefon-Provider in die Schweiz gebracht wird, fängt das nächste heitere raten an. Gerätselt wird, wann das iPhone der zweiten Generation tatsächlich verkauft wird.

Während die erste Generation von Apple „nur“ angekündigt wurde und dann Monate später in den USA verkauft wurde, stehen die Chancen gut, dass es dieses mal wesentlich schneller geht. Die amerikanische Gadget Website Gizmodo.com berichtet, dass es möglich ist, dass das UMTS iPhone am 9. Juni 2008 vorgestellt wird und danach sofort in USA gekauft werden kann. In Europa hat der spanische Anbieter Telefonica schon verraten, dass das iPhone ab dem 18. Juni zu haben sei. Somit dürfte der Starttermin für das übrige Europa ein paar Tage/Wochen Plus oder Minus betragen…

Einzige Ausnahme wird wohl Österreich sein. Denn wenn es nach Der Standard geht, dann gilt T-Mobile und Österreich als europäischer Testmarkt und bekommt das iPhone vor allen anderen. Wobei, wenn es wirklich ein Testmarkt ist, was bitte soll man zwischen dem 9. und 18. Juli so gewaltig testen können? Mindestens eine der beiden Aussagen scheint mir etwas zweifelhaft…

Mein Dank geht an Zorg für den Gizmodo-Hinweis.